Verlangen aus einer anderen Welt

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Zusammenfassung

Als Lilys Onkel, der für das Militär arbeitet, ihr einen gefangenen Alien schenkt, weiß sie sofort, dass sie nicht tatenlos zusehen kann. Sie muss ihm zur Flucht verhelfen. Es gibt nur ein Problem. Der Alien betrachtet Lily als seine Gefährtin und will, dass sie mit ihm auf seinen Heimatplaneten zurückkehrt. Mit seinen pechschwarzen Augen, Hörnern, Reißzähnen und Krallen unterscheidet er sich fundamental von den Menschen, doch er will Lily. Zeit, dem Wort ‚horny‘ eine völlig neue Bedeutung zu verleihen …

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
16
Rating
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Altersfreigabe
18+

Kapitel Eins

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Lily.

„Lily? Komm mal raus.“

Ich höre die Stimme meines Onkels durch mein offenes Fenster und ziehe ein Gesicht. Ich bin gerade mitten in einem Gemälde. Ich trage ein farbbekleckstes weißes T-Shirt und Schlafanzughosen. Ich kann nichts für mein Outfit, wenn mich die Muse küsst. Meistens schnappe ich mir einfach meine Sachen und lege los, ohne groß über meine Kleidung nachzudenken.

„Ich bin gleich draußen!“, rufe ich zurück.

Wenn mein Onkel ruft, will er mir zweifellos jemanden vorstellen. Ich stelle meine Pinsel in ein Glas Wasser und wasche mir schnell die Hände. Dann tausche ich mein T-Shirt gegen ein sauberes bauchfreies Top und ziehe statt der Schlafanzughose eine richtige Jeansshort an. Während ich aus dem Schlafzimmer gehe, ziehe ich das Haargummi aus meinem Dutt und lasse die langen dunklen Locken über meinen Rücken fallen. Ich fahre mit den Fingern hindurch, um halbwegs vorzeigbar auszusehen. Dann schlüpfe ich in meine Flip-Flops und gehe nach draußen.

Ich laufe zum Haupthaus rüber in Richtung Terrasse, da mein Onkel höchstwahrscheinlich dort ist. Er liebt es, seine Geschäfte an dem großen Gartentisch zu erledigen. Er steht direkt neben dem Pool, und von dort aus kann er die Ehefrauen seiner Politikerfreunde begaffen. Ich setze ein falsches Lächeln auf, als ich die Terrasse erreiche. Doch es verschwindet sofort, als ich sehe, wer sich dort versammelt hat.

Mein Onkel, der Verteidigungsminister des Vereinigten Königreichs, steht neben dem Staatssekretär des Ministeriums, dem Schattenminister und zwei weiteren Personen, die ich als Teil des Verteidigungsteams erkenne. Wenn sie alle hier sind und mich dabeihaben wollen, ist etwas Großes im Gange. Ich schlucke schwer und nähere mich ihnen zögernd.

„Hey… was ist denn los?“

Onkel Ron ist ganz rot im Gesicht, er ist sichtlich aufgeregt wegen irgendetwas. „Wir haben eine Überraschung für dich. Heute Morgen gab es eine Razzia, nachdem wir im Nationalpark ein Portal entdeckt haben.“

Mir wird ganz flau im Magen. Ein Portal. Das ist jetzt der neue Alltag in unserer Welt. Man sollte meinen, dass ich mich nach einem Jahr daran gewöhnt hätte. Vor etwas mehr als einem Jahr öffnete sich in Japan das erste Portal, das der Menschheit bekannt wurde. Es führte in eine andere Welt, auf einen anderen Planeten, in eine ganz andere Galaxie, völlig getrennt von unserer. Ein einziges Portal, und alles, was wir kannten, flog in die Luft und brach zusammen.

Es stellte sich heraus, dass Menschen wirklich nicht die einzige höhere Spezies im Universum sind. Im Laufe einiger Monate öffneten sich weltweit weitere Portale und wir erfuhren von den Jalix. Für uns ähneln sie am ehesten Vampiren, weil sie auf Blut angewiesen sind, um zu überleben. Aber sie unterscheiden sich doch sehr von den Monstern aus unseren Fantasien und Märchen.

Jalexus, der Name ihres Planeten, ist nur durch Portale erreichbar. Die Menschen haben noch nicht herausgefunden, wie man Portale erschafft. Aber einige der Jalix besitzen diese Fähigkeit und kommen so in unsere Welt. Nach ein paar Monaten wurde klar, dass sie Menschen entführten. Die Regierung begann damit, Jalix gefangen zu nehmen, um mehr über ihren Planeten zu erfahren. Sie nehmen Menschen als Lebenspartner – als Gefährten – mit, da unsere Fruchtbarkeit höher ist als ihre. Sie versuchen, unsere Spezies zu nutzen, um ihre eigene Population zu vergrößern.

Für die meisten Menschen im Land sind die Jalix etwas, von dem man in den Nachrichten hört, dem man aber nie begegnet. Aber da mein Onkel und Vormund der Verteidigungsminister ist, höre ich viel zu oft von ihnen.

„Was für eine Überraschung?“, frage ich vorsichtig.

„Bringt ihn raus“, befiehlt Onkel Ron einigen Armeesoldaten.

Ich schnappe nach Luft, als ein ausgewachsener Jalix aus einem verstärkten Gefängniswagen geholt und vor uns auf die Knie gezwungen wird. Ich habe noch nie einen persönlich gesehen, nur auf Fotos und Videos im Internet. Es ist furchteinflößend, einem leibhaftig gegenüberzustehen.

Jalix sind im Durchschnitt etwa eins achtzig bis zwei Meter groß. Dieser Mann ist gewaltig, obwohl er auf den Knien ist. Ihr Körperbau ist viel massiger als unserer und voller Muskeln. Sie haben kaum Körperfett, was wahrscheinlich daran liegt, dass Blut ihre einzige Nahrungsquelle ist. Sie haben zwei scharfe Fangzähne wie Vampire, reagieren aber nicht empfindlich auf Sonnenlicht.

Ihr Haar ist meist dunkel und lang. Dieser Jalix trägt sein Haar nach hinten geflochten, obwohl sich im Kampf einige Strähnen gelöst haben. Ihre Haut hat einen tiefgoldenen Ton, wie während der goldenen Stunde bei einem spektakulären Sonnenuntergang. Sie haben kleine spitze schwarze Hörner, die kurz hinter der Stirn in ihrem Haar sitzen. Ihre Ohren laufen spitz zu. Sie haben keine Brustwarzen; ihr Oberkörper ist glatt und unbehaart. Die schwarzen Muster, die sich über seine Brust ziehen, geben Aufschluss über seinen Rang, seine Familie und seinen Clan. Alle Jalix leben in Clans auf ihrer Welt verteilt. Ich habe allerdings gehört, dass zwischen den Clans böses Blut herrscht und sie kaum Kontakt untereinander pflegen.

Wegen der Hitze auf ihrem Planeten tragen sie nichts außer Lendentüchern, und dieser Jalix macht da keine Ausnahme. Ein einfacher Rock in Lederoptik wahrt den Anstand zwischen seinen Beinen. Sein Körper ist mit getrocknetem Blut aus dem Kampf bedeckt. Ihr Blut ist dunkelblau, doch seine Wunden sind bereits verheilt. Um seinen unnatürlich dicken Hals liegt ein wuchtiger silberner Reif, wie ein Halsband.

„Onkel… was soll das bedeuten?“, murmele ich und klinge in meinen eigenen Ohren entsetzt.

Der Jalix hebt bei meiner Stimme den Kopf, und seine Augen treffen meine. Sie haben sehr menschenähnliche Gesichter, mit Nasen, Mündern und einer Wangenstruktur, die unseren gleicht. Ihre Kieferpartie ist jedoch markanter und ihre Augen haben keine Iris, nur schwarze Pupillen. Es trifft mich fast wie ein Schlag, wie gutaussehend dieser Jalix ist.

„Dieser Jalix soll der erste Beschützer seiner Art werden“, sagt Ron stolz. „Das Halsband um seinen Nacken wurde speziell für diesen Zweck entwickelt, und wir wurden ausgewählt, es zu testen.“

„Ich verstehe nicht“, murmle ich, ohne den Blick von dem Jalix abzuwenden, der mich immer noch anstarrt.

„Das Halsband jagt einen elektrischen Stromstoß durch das Alien. Es versetzt ihm einen Schlag, wenn er versucht, dir auch nur ein Haar zu krümmen – oder irgendeinem anderen Menschen. Wir werden ihn zwei Wochen lang überwachen. Sobald wir bestätigt haben, dass sie gute Beschützer sind, können wir mehr von ihrer Art fangen, ihnen Halsbänder anlegen und sie für die Armee einsetzen. Sie werden die neuesten Soldaten in unserem Arsenal sein.“

Mir klappt vor Entsetzen der Mund offen. Sie wollen diese Aliens versklaven und für die Kriegsführung benutzen?

„Das ist krank“, platzt es aus mir heraus. „Das ist barbarisch! Wie konntest du dem nur zustimmen?“

Die Regierungsbeamten reagieren mit missbilligendem Gemurmel, aber ich ignoriere sie. Mein Onkel sieht mich finster an.

„Das ist der Grund, warum du nichts mit Politik zu tun hast, Lily. Du sollst einfach deinem gewohnten Alltag nachgehen, aber du musst über alles berichten, was du über den Jalix herausfindest. Er ist dein neuer Bodyguard.“

Ich wende den Blick von meinem gefühllosen Onkel ab und sehe wieder zu dem Alien, das gefesselt und mit Halsband zu unseren Füßen kauert. Seine Augen sind auf meinen Onkel verengt, doch sie entspannen sich ein wenig, als er mich wieder ansieht.

„Und wenn ich mich weigere?“

„Du lebst in meinem Haus, unter meinem Dach“, herrscht Ron mich an. „Du hast keine Wahl.“

„Spricht er…“, ich zögere. „Spricht er Englisch?“

„Alle Jalix sprechen fließend Englisch und Mandarin“, sagt Ron sachlich. „Sie haben ein fotographisches Gedächtnis und lernten die meistgesprochenen Sprachen, als sie die Erde zum ersten Mal infiltrierten.“

Das wusste ich nicht. Diese Information wird der Öffentlichkeit offensichtlich vorenthalten. Ich blicke auf das Alien hinunter, das jedes Wort versteht, das wir sagen. Ich nehme mir vor, mich zu entschuldigen, sobald ich mit ihm allein bin.

„Er wird bei dir im Gästehaus wohnen. Sie brauchen nur ein paar Stunden Schlaf, er wird also einen guten Wächter abgeben. In den ersten Tagen werde ich Patrouillen dein Haus bewachen lassen, um sicherzugehen, dass du sicher bist. Du hast ja den Alarm auf deinem Handy, falls du ihn brauchst.“ Mein Onkel sieht mich mit ernster Miene an. „Sie sind die Zukunft Englands, Lily. Wir sind das erste Land, das erfolgreich eine dieser Bestien gezähmt hat.“

Von hier aus betrachtet sieht es eher so aus, als wären wir die Bestien.

„Onkel? Ich muss dich kurz unter vier Augen sprechen“, zische ich.

Er zieht ein Gesicht und folgt mir zur Seite des Hauses, außer Sichtweite der anderen.

„Was zum Teufel soll das? Das ist krank, das ist Folter“, schreie ich ihn an. „Was ist mit seinen Rechten?“

„Was für Rechte? Er ist ein Tier, Lily.“

„Nein, er ist ein fühlendes Wesen! Du kannst die Jalix nicht so behandeln. Wir könnten so viel von ihnen lernen. Nach allem, was ich gehört habe, sind sie eine friedliche Spezies.“

„Was du hörst, kommt von einer schlecht informierten Presse. Das sind Wilde. Sie benutzen Schwerter, um sich in ihren Clankämpfen gegenseitig abzuschlachten. Der Jalix da hinten? Er ist ein Krieger, er ist darauf trainiert, Schaden anzurichten. Wir müssen uns diese Fähigkeiten zunutze machen, um sie gegen unsere Feinde einzusetzen.“

„Du bist widerwärtig. Wie kannst du es rechtfertigen, das Leben von jemandem so zu benutzen? Wenn meine Eltern noch leben würden, würden sie sich für dich schämen –“

„Sie sind tot, Lily“, sagt er kalt. „Das hier geht dich nichts an. Tu, was ich sage, oder ich lasse dich wegen Missachtung einer Regierungsanordnung verhaften.“

Das bringt mich zum Schweigen. Ich weiß seit Jahren, dass mein Onkel ein furchtbarer Mensch ist. Er würde mich verhaften lassen, ohne mit der Wimper zu zucken. Er lässt mich nur hier wohnen, um sein Gewissen zu beruhigen. Er glaubt, meine Eltern werden ihn nicht heimsuchen, wenn er sich um ihre einzige Tochter „kümmert“.

Mir ist speiübel, als der Jalix auf die Beine gezerrt und angewiesen wird, uns zu folgen. Ich kann die Meinung meines Onkels nicht ändern, aber ich werde einen Weg finden, diesem Alien zu helfen. Ich führe sie zu meinem Gästehaus, einem Bungalow mit zwei Schlafzimmern. Er liegt etwa hundert Meter von der Villa meines Onkels entfernt, sicher innerhalb des bewachten Geländes. Ich lebe hier, seit ich siebzehn bin, als meine Eltern bei einem Bootsunfall ums Leben kamen und Onkel Ron mein Vormund wurde.

Der Jalix sagt kein Wort. Er folgt uns einfach ins Haus und sieht sich um, wobei er die Umgebung genau prüft. Ich frage mich, ob er nach einer Fluchtmöglichkeit sucht. An seiner Stelle würde ich genau das tun.

„Wir bringen dem Jalix zweimal am Tag Blutbeutel, um zwölf und um sechs. Sag uns Bescheid, wenn du nicht da bist, dann vereinbaren wir eine andere Zeit“, sagt einer der Wächter.

Der andere fügt hinzu: „Wir werden außerdem täglich seine Fangzähne abfeilen, um sicherzugehen, dass er nicht beißen kann.“

„Was?!“, ich schüttle den Kopf. „Das ist barbarisch.“

Beide ignorieren meine Reaktion. Ich reibe mir die Arme, während ich beobachte, wie die Wachen seine Fesseln lösen, das Halsband aber dranlassen. Einer von ihnen hebt eine Fernbedienung und drückt einen Knopf. Mit einem Knistern blitzt ein elektrischer Strom zwischen dem Halsband und dem Nacken des Jalix auf. Ich höre ein tiefes schmerzhaftes Stöhnen von dem Alien. Sein Rücken wird steif und seine Muskeln spannen sich an.

„Es funktioniert“, sagt einer der Wächter zum anderen.

Er hält mir das Gerät hin. Ich funkle ihn wütend an, woraufhin er meine Hand packt und mir das Ding gewaltsam in die Hand drückt. „Benutzen Sie das, wann immer es nötig ist. Wir haben die Belastungsgrenze noch nicht gefunden.“

Das ist Folter.

„Verschwindet!“, spucke ich das Wort aus, während Wut durch meine Adern brennt.

Sie verlassen mein Haus, scheinbar völlig ungerührt von ihrer eigenen Gnadenlosigkeit. Ich starre ihnen mit offenem Mund hinterher. Jetzt bin ich allein mit einer völlig fremden Kreatur, die gequält und misshandelt wurde, nur weil sie existiert.

„Ich…“ Die Worte sterben mir auf den Lippen, als ich mich wieder dem Jalix zuwende und sehe, dass er mich wütend anstarrt.

Ich unterdrücke den Schauer der Angst, der mich zu übermannen droht, und presse die Lippen zusammen. Dann blicke ich auf das Gerät in meiner Hand. Auf gar keinen Fall werde ich es gegen ihn benutzen. Eher lasse ich mich von ihm umbringen. Ich stürme zum Mülleimer, werfe die Fernbedienung hinein und knalle den Deckel zu. Als ich mich umdrehe, sehe ich, dass der Jalix mich neugierig beobachtet. Ich glaube, damit hat er nicht gerechnet.

„Es… es tut mir so leid“, fange ich an und verziehe das Gesicht, weil Worte dem hier nicht gerecht werden. „Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich das anekelt, wie abscheulich diese Behandlung ist.“ Ich atme zittrig durch. „Was ich tun kann, ist dir zu versprechen, dass ich alles tun werde, um das hier… leichter für dich zu machen. Ich werde versuchen, dir so gut wie möglich zu helfen.“

Seine schwarzen Augen ruhen auf mir und rühren sich nicht. Ich weiß nicht, was ich von ihm erwarte. Vielleicht, dass er schreit oder mir seinen Hass zeigt. Stattdessen starrt er mich einfach nur an.

„Ähm, verzeih mir, aber ich weiß nicht, was deine Ansprüche an einen Wohnraum sind. Das hier ist das Gästezimmer.“ Ich öffne die Tür, damit er hineinsehen kann. „Du kannst es gerne haben. Am Ende des Flurs ist ein Badezimmer.“ Meine Worte klingen erbärmlich, während ich sie ausspreche. „Der Fernseher hat viele Abosender, du kannst also schauen, was du willst. Und ich lese viel, auf den Regalen dort stehen also jede Menge Bücher.“

Ich versuche, auf alles hinzuweisen, was er brauchen könnte. Es ist schwierig, weil sein unbewegter Gesichtsausdruck rein gar nichts verrät.

„Wenn du Kleidung brauchst, kann ich dir welche besorgen. Ich weiß, dass unser Planet kälter ist als deiner…“ Ich lasse den Satz unbeendet und überlege, ob es noch etwas gibt. „Oh, hast du einen Namen? Gibt es etwas, wie ich dich nennen soll? Ich bin Lily.“

Er sieht mich an und starrt mich eine Ewigkeit lang an. Ich trete ungeschickt von einem Fuß auf den anderen und frage mich, ob er mich tatsächlich versteht.

„Na gut, okay, kein Problem, uns fällt schon noch was ein. Ich, äh, ich male. Also gehe ich zurück an meine Leinwand, weil ich ehrlich gesagt gerade total durchdrehe und mich verdammt noch mal beruhigen muss“, sage ich ihm und zeige auf meine offene Zimmertür, damit er die Leinwand sieht, an der ich arbeite.

Er folgt mir in mein Schlafzimmer. Er sieht zu, wie ich meine Haare hochstecke. Ich spüre seinen Blick auf mir, während ich die Pinsel in die Hand nehme, sie abtupfe und wieder zu malen beginne. Mein Kopf ist ein einziges Chaos.

Durch den Schleier meiner Konzentration höre ich ein einziges Wort. Es lässt mich erstarren. Das sanfte Raspeln seiner Stimme durchfährt mich und lässt die Härchen auf meinen Armen aufstellen, als er mir seinen Namen nennt.

„Zenaxor.“