Die Lektionen der Manhood Mansion

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Zusammenfassung

In einer orthodoxen Stadt in Pennsylvania ist die 18-jährige Nia, eine naive Schönheit mit grünen Augen, dem wohlhabenden CEO James versprochen. Die Tradition verlangt, dass sie in der Manhood Mansion unter der Anleitung von Rein, dem charismatischen Prime Guide, die „sexuellen Regeln“ lernt. Während Rein Nia die Kunst der Verführung lehrt – durch Berührung, Tanz und verbotene Intimität – erwachen ihre Begierden, und sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Pflicht gegenüber James und ihrer wachsenden Leidenschaft für Rein. Trotz der bevorstehenden Hochzeit entbrennt ihre Affäre, die in einer Nacht ungezügelter Leidenschaft gipfelt. Nach der Heirat mit James kämpft Nia mit ihrem gespaltenen Herzen. Wird sie sich für die Liebe oder die Tradition entscheiden? Kann sie ihr altes Leben für eine ungewisse Zukunft mit Rein hinter sich lassen? ❗️Bitte beachten: Dieses Buch ist *ab 18 Jahren. Enthält derbe Sprache und erotische Szenen* Daher nicht für Leser unter 18 Jahren empfohlen❗️ Autorennotiz: Hallo Leser! Willkommen zu meinem neuen Buch, das explizite sexuelle Inhalte enthält🔥🔞 (Ihr seid gewarnt ❗️) Bitte zeigt etwas Liebe – Liken, Teilen und Kommentieren Viel Spaß beim Lesen!❤️

Genre:
Erotica/Romance
Autor:
Nikz
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
31
Rating
4.0 2 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Chapter 1

Kapitel 1 – Die Verlobung

Die Kleinstadt Eldridge in Pennsylvania klammerte sich an ihre Traditionen wie Efeu an Stein. Die kopfsteingepflasterten Straßen und die weiß getünchten Häuser zeugten von einer Welt, die von der Moderne unberührt geblieben war. In dieser konservativen Enklave wurde von jeder jungen Frau erwartet, dass sie vor ihrem neunzehnten Geburtstag heiratete. Die Luft war erfüllt von Geflüster über Pflicht und Anstand. Für die achtzehnjährige Nia, deren smaragdgrüne Augen die Geheimnisse eines Waldes in sich zu tragen schienen, fühlte sich die Last dieser Erwartungen an diesem kühlen Frühlingsabend schwerer an als je zuvor.

Nia stand im bescheidenen Wohnzimmer ihrer Familie und strich nervös mit ihren schlanken Fingern über den Spitzensaum ihres hellblauen Kleides. Der Raum war warm und der Kamin warf einen goldenen Schein auf die abgenutzten Holzdielen. Doch als ihre Mutter Clara das Band in ihrem dunklen, welligen Haar zurechtrückte, durchlief Nia ein Schauer. „Du siehst aus wie ein Traum, meine Liebe“, sagte Clara mit sanfter, aber bestimmter Stimme. „James wird begeistert sein.“

James. Allein dieser Name löste ein Flattern in Nias Brust aus – eine Mischung aus Neugier und Beklemmung. Sie hatte ihn zuvor erst zweimal getroffen. Einmal beim Erntedankfest der Stadt, wo seine große, imposante Gestalt in einem maßgeschneiderten Anzug alle Blicke auf sich gezogen hatte. Und dann bei einem formellen Abendessen, das ihre Eltern gegeben hatten, um die Vereinigung zu besiegeln. Mit seinen dreißig Jahren war James ein Mann von Reichtum und Macht. Er war ein CEO, dessen stahlgraue Augen und markante Kieferpartie von Ehrgeiz zeugten. Er war die Art von Mann, die einen Raum beherrschte, ohne die Stimme zu heben, und Nia fühlte sich mit ihrer behüteten Erziehung wie ein Lamm im Angesicht eines Löwen.

Heute Abend war die offizielle Verlobung – eine Zeremonie, die sie in den Augen von Eldridge an James binden würde. Doch noch einschüchternder als die Gelübde war die heilige Tradition der Stadt: Vor der Hochzeit würde Nia in die Manhood Mansion geschickt werden. Das war ein prachtvolles Anwesen am Rande der Stadt, in dem junge Frauen die „sexuellen Regeln“ lernten, um sie auf die Ehe vorzubereiten. Allein der Gedanke ließ Nias Wangen brennen. Sie hatte das Flüstern anderer Mädchen gehört – Geschichten über Lektionen in der Verführung und über einen geheimnisvollen Mentor namens Rein, der Wünsche freischaltete, von denen sie nichts geahnt hatten. Es war sowohl ein Initiationsritus als auch ein streng gehütetes Geheimnis, das Nia gleichermaßen mit Angst und Faszination erfüllte.

Das Geräusch einer Kutsche, die den Kiesweg entlangrollte, riss Nia aus ihren Gedanken. Ihr Vater, ein strenger Mann mit grau meliertem Bart, öffnete die Tür. Dort stand James; seine breiten Schultern füllten den Rahmen aus. Er trug einen anthrazitfarbenen Anzug, der sich eng um seinen Körper schmiegte, und am Revers steckte eine rote Rose – das Symbol der Verlobung. Seine grauen Augen fixierten Nia und ein langsames, gezieltes Lächeln umspielte seine Lippen. „Guten Abend“, sagte er. Seine Stimme war ein tiefes Grollen, das im Raum zu vibrieren schien.

Nias Eltern begrüßten ihn herzlich und baten ihn herein, doch Nia konnte ihre Höflichkeiten vor dem Pochen ihres Herzens kaum hören. James trat auf sie zu, seinen Blick fest auf sie gerichtet, und reichte ihr die Hand. „Nia“, sagte er. Sein Ton war nun sanfter, beinahe vertraulich. „Du siehst atemberaubend aus.“

Sie legte ihre zitternde Hand in seine, sein Griff war fest und warm. „Danke, Mr. Harrow“, murmelte sie, ihre Stimme kaum lauter als ein Flüstern.

„James“, korrigierte er sie, während sein Daumen leicht über ihre Knöchel strich. „Wir werden schließlich heiraten.“

Die Verlobungszeremonie war kurz, aber feierlich und wurde vom Stadtoberhaupt im Wohnzimmer geleitet. James und Nia tauschten einfache Absichtserklärungen aus. Ihre Hände wurden mit einem Seidenband zusammengebunden, während der Älteste von Pflicht und Einheit sprach. Nias Gedanken überschlugen sich; das Band um ihr Handgelenk fühlte sich zugleich wie ein Versprechen und wie eine Fessel an. Als es vorbei war, traten ihre Eltern diskret nach draußen, um mit dem Ältesten zu sprechen. Sie ließen Nia und James zum ersten Mal an diesem Abend allein.

James drehte sich zu ihr um; seine bloße Anwesenheit erfüllte den kleinen Raum zwischen ihnen. Er streckte die Hand aus und schob ihr eine verirrte Haarsträhne hinter das Ohr, wobei seine Finger einen Moment länger auf ihrer Haut verweilten. „Du bist nervös“, stellte er fest, seine Stimme wie eine sanfte Liebkosung.

Nia schluckte und traf mit ihren grünen Augen seinen Blick. „Ein wenig“, gab sie zu. „Das alles… es ist so neu für mich.“

Er trat näher. Der Duft seines Parfüms – Sandelholz und Gewürze – legte sich wie eine warme Umarmung um sie. „Ich verstehe“, sagte er. Sein Blick glitt für einen flüchtigen Moment auf ihre Lippen, bevor er wieder in ihre Augen zurückkehrte. „Aber du wirst es lernen, Nia. Dafür ist die Mansion da. Um dich vorzubereiten… auf mich.“

Ihr Atem stockte bei dieser Anspielung. Ihre Unschuld machte sie zugleich neugierig und schüchtern. „Was… was werde ich dort lernen?“, fragte sie. Ihre Stimme zitterte vor einer Mischung aus Angst und Vorfreude.

James’ Lächeln war langsam, fast räuberisch, doch in seinen Augen lag eine Zärtlichkeit, die die Schärfe milderte. „Du wirst lernen, wie du mir Freude bereitest“, sagte er, seine Stimme zu einem rauen Flüstern gesenkt. „Wie du mich berührst, wie du dich mit mir bewegst… wie du dich mir völlig hingibst.“ Seine Hand glitt an ihrem Arm hinab und seine Finger zeichneten ein träges Muster, das Schauer über ihren Rücken jagte. „Ich möchte, dass du jeden Teil von mir kennenlernst, Nia. Ich will, dass du dich nach mir sehnst, so wie ich mich bereits nach dir sehne.“

Nias Wangen liefen tiefrot an; ihr Körper reagierte auf seine Worte auf eine Weise, die sie noch nicht ganz verstand. Ihre Lippen öffneten sich, aber sie brachte kein Wort heraus. Sie spürte die Hitze seines Blickes und die Last seines Verlangens, was sie zugleich begeisterte und überforderte. „Ich… ich weiß nicht, ob ich gut genug sein werde“, gestand sie, kaum hörbar.

James hob ihr Kinn mit einem Finger an und zwang sie, ihm in die Augen zu sehen. „Das wirst du“, sagte er, sein Ton war bestimmt, aber voller Versprechen. „Rein wird dich lehren. Er ist der Beste auf seinem Gebiet. Und wenn du in unserer Hochzeitsnacht zu mir kommst, wirst du bereit sein.“ Sein Daumen strich über ihre Unterlippe – eine federleichte Berührung, die ihren Puls rasen ließ. „Ich kann es kaum erwarten, dich dann zu sehen, Nia. Dich zu spüren… dich mein zu nennen.“

Die Luft zwischen ihnen knisterte vor ungesagter Spannung und für einen Moment dachte Nia, er würde sie küssen. Doch er trat zurück, seine Selbstbeherrschung war tadellos. Sie blieb atemlos zurück und sehnte sich nach etwas, das sie nicht benennen konnte. „Wir sehen uns bald“, sagte er mit einem tiefen, vielversprechenden Unterton in der Stimme, als er sich zum Gehen wandte.

Als die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, presste Nia eine Hand auf ihre Brust; ihr Herz hämmerte. Morgen würde sie zur Manhood Mansion aufbrechen, wo Rein wartete, um sie in eine Welt des Verlangens zu führen, von der sie erst eine Ahnung bekommen hatte. Und obwohl James’ Worte einen Funken in ihr entfacht hatten, konnte sie das Gefühl nicht loswerden, dass ihr Weg in eine Zukunft führen würde, die weitaus komplizierter – und weitaus gefährlicher – war, als sie es sich jemals hätte vorstellen können.