Ein Hauch Ewigkeit
Der Wind fuhr durch die knorrigen Zweige des alten Apfelbaums, der wie ein düsterer Wächter vor dem verwitterten Gartentor stand. Der Frühling stand in Rebellion mit dem vergangenen Winter und dem bevorstehenden Sommer. Kühle, regenträchtige Tage wechselten sich mit trockener Hitze ab. Doch heute hatte eine feuchte Kälte von der Natur Besitz ergriffen, die bis unter die Haut kroch.
Arinia schloss das Fenster ihres Zimmers, aber die Gänsehaut blieb. Vielleicht war es nicht nur das Wetter, das sie frösteln ließ. Vielleicht war es der Gedanke an ihn.
Sie drehte sich um und ging zu ihrem Schminktisch, einem Meisterwerk aus elfenbeinfarbenem Holz, mit feinen, von Hand geschnitzten Ranken, die sich verspielt über Beine und Kanten zogen. Die Oberfläche glänzte seidig im Licht der Kristallwandleuchte darüber, auf der sich winzige Lichtreflexe wie Sternenstaub sammelten.
Ein dreiflügeliger Spiegel wölbte sich elegant über dem Tisch. Kleine Engelsfiguren waren in den vergoldeten Rahmen eingearbeitet, mit Flügeln, Posaunen und Harfen. Auch dies erinnerte sie an ihn. Denn er hasste diesen Spiegel. Er hasste die zarten Figuren, und er hasste es, wenn sie vor dem Spiegel saß und die schwenkbaren Seitenspiegel so drehte, bis ihr Profil in weiches Licht getaucht besonders lieblich aussah.
Arinia setzte sich auf das mit dunkelblauem Samt beschlagene Bänkchen und öffnete eine der Schubladen an dem Schminktisch. Sie war mit demselben Samt ausgeschlagen, mit dem auch die schmale Sitzbank ausgestattet worden war. Ein dunkles, gediegenes Blau, das sie immer an hochherrschaftliche Umhänge erinnerte.
Sie griff zu einem Perlmuttkamm und hielt ihn sich an ihr braunes Haar, das sich dunkel und in leichten Wellen weit über ihre Schulter ergoss. Doch heute fand sie keinen Gefallen an Kämmen. Vielleicht sollte sie ihr Haar offen tragen. Ungezähmt und wild. So frei, wie sie sich in dieser Nacht fühlen wollte.
Sie schloss die Schublade und öffnete eine andere. In ihr befanden sich silberne Puderdosen, Lidschatten in Glasdöschen mit geschliffenen Deckeln und Lippenfarben, die mehr kosteten als ein Paar Schuhe. Sie wählte einen dezent roten Lippenstift mit einer leichten orangenen Note. Zart strich sie über ihre Lippen, stellte sich vor, wie seine Zunge über sie glitt und dann tiefer in den halb geöffneten Mund stieß.
Nicht, dass er es je getan hätte! Aber allein die Vorstellung ließ ihre Brustwarzen hart werden, und zwischen ihren Schenkeln wurde es verlockend heiß. Sie konnte spüren, wie eine Feuchtigkeit aus ihr hinausdrang, und stöhnend wölbte sie den Kopf in den Nacken. Ihre linke Hand glitt hinunter, hob das spitzenbesetzte Seidenkleid an und fuhr an die pochende, empfindliche Stelle.
„Mmh, ja“, stöhnte sie lustvoll auf. Ihr Finger spürte die klebrige Nässe, die ein Liebesspiel so viel einfacher machte. Etwas tiefer ließ sie ihren Finger gleiten, drängte zwischen die mittlerweile prall gefüllten Schamlippen. Keuchend schloss sie die Augen, tupfte mit dem Finger auf das heiße Fleisch. Doch sie wagte nicht, weiterzugehen.
Nein, dorthinein durfte niemand, auch sie nicht! Dieser Weg war ihm vorbehalten.
Hastig zog sie ihren Finger zurück und leckte den Lustsaft von ihm. Dabei beobachtete sie sich im Spiegel und schämte sich nicht, als sie den roten Glanz auf ihren Wangen sah. Genauso sollte sie sich ihm präsentieren. Dann würde er ihr nicht widerstehen können. Dieses Mal würde er sie nicht wieder fortschicken.
„Ich will dich“, hauchte sie sich entgegen und tat so, als habe er es ihr gesagt. Ihre Sehnsucht nach ihm war mittlerweile so intensiv, dass sie schon schmerzte. Und doch wagte sie es nicht, es ihm gegenüber laut auszusprechen.
Dass sie hoffte.
Dass sie sich sehnte.
Dass sie sich heute Nacht mit ihm verlieren wollte – um sich endlich ganz neu zu finden.
Ihr Herz schlug schneller, ihr Atem kam stoßweise über ihre frisch geschminkten Lippen. Sie wollte endlich ganz die Seine sein, verbunden mit ihm für die Ewigkeit. So viele Jahre wartete sie schon darauf, dass er sie endlich nahm.
Arinia war süße, unschuldige vierzehn gewesen, als sie ihn das erste Mal gesehen hatte. Er hatte es heiß und wild mit einem der Dienstmädchen getrieben. Ihr lusterfülltes Stöhnen hatte Arinia angelockt. Doch als sie die hochgezogenen Röcke des Mädchens sah, die entblößten Brüste, hatte sie verwirrt auf die Szene gestarrt. Damals hatte sie nicht gewusst, was das bedeutete. Er hatte immer und immer wieder die Hüfte an die Mitte des Dienstmädchens gestoßen, seine eine Hand presste eine Brust, die andere Hand drückte die Kehle, und das Mädchen hatte gekeucht und gestöhnt. Ob vor Schmerz oder einem anderen Gefühl, hatte Arinia nicht ganz verstanden.
Dann schrie das Dienstmädchen laut, bäumte sich auf, zuckte mit den Beinen und erschlaffte plötzlich. Das hatte Arinia dermaßen erschrocken, dass sie selbst aufgeschrien hatte. Der Fremde drehte sich zu ihr um, und seine schwarzen Augen, in denen ein roter Funke glomm, hatten sie fixiert. Dabei hörte er nicht auf, die Hüften gegen das Dienstmädchen zu stoßen. Mit einem Mal leuchteten seine Augen grellrot auf, er öffnete den Mund, und extrem lange und spitze Eckzähne blitzten auf. Auch ihm entrang sich ein Stöhnen. Dann drehte er sich von ihr weg, beugte sich über den Hals des Dienstmädchens – und Arinia musste sich die Hände vor den Mund schlagen, um nicht vor Schock laut zu schreien. Dennoch konnte sie sich nicht von dem Anblick lösen. Sie sah, wie er seine Zähne in ihren Hals schlug. Das Dienstmädchen zuckte, wehrte sich aber nicht dagegen.
Er saugte und schluckte, sie sah es an seiner Kehle. Dann löste er sich, einige Tropfen Blut rannen von seiner Lippe herunter. Er blickte zu Arinia, streckte die Zunge heraus und leckte ganz langsam das Blut ab. Ihr Herz raste, und sie spürte zum ersten Mal in ihrem jungen Leben ein seltsames Gefühl zwischen ihren Beinen.
„Lauf“, sagte er.
Mehr nicht.
Und sie drehte sich um und lief davon. In ihrem Zimmer presste sie ihre Beine fest zusammen, wimmerte und wusste nicht, was mit ihr geschah. Doch von jenem Augenblick horchte sie jeden Abend, ob wieder eines der Dienstmädchen sonderbare Laute von sich gab.
Manchmal erwischte sie eines, wie es von einem der Knechte hart rangenommen wurde. Das war anders, wilder, derber. Meist hatten die Kerle ihre Hose runtergelassen und ihr nackter Arsch leuchtete im Schein einer schwachen Lampe oder im Mondlicht. Und ab und zu kniete das Dienstmädchen vor dem Knecht und lutschte die harte Stange, die steil vom Körper abstand. Nun wusste Arinia auch, warum die Hüfte gegen die Mitte des Mädchens gestoßen wurde. Ganz gewiss steckten die Männer ihre Stange in das Loch unten bei den Dienstmädchen hinein. Und das musste etwas so Wunderbares sein, dass es Männer und Frauen immer wieder dazu trieb, sich verbotenerweise zu treffen.
Sicher hatte dies auch der Fremde getan, selbst wenn er die Hose nicht heruntergelassen hatte.
Aber den gefährlich schönen Mann mit den rötlichen Augen und spitzen Eckzähnen sah sie in all den Jahren nur noch wenige Male mit einem Dienstmädchen herumhuren. Jedes Mal schien er zu spüren, wenn sie sich näherte. Er blickte sie an, mit diesen dunklen Augen, die sie zu hypnotisieren schienen. Und während er sich immer schneller in die Dienstmagd stieß, hielt er den Blickkontakt mit Arinia. Es machte sie heiß. Es schürte ihr Verlangen.
Und wenn er dann das Blut aus dem Hals trank, wünschte Arinia sich, es wäre ihr Blut, dass in seinen Körper strömte, es wäre ihre Lust, dich sich mit seiner mischte, es wäre ihr Körper, der seinen Samen aufnahm.
Doch jedes Mal sagte er am Ende: „Lauf“, und sie lief.
Arinia war älter und reifer geworden in den vergangenen vier Jahren. Auch wenn sie noch Jungfrau war, so kannte sie die Höhen der Lust. Dazu musste sie gar nicht in ihre heiße Höhle eindringen. Die Lustperle vor dem verbotenen Eingang bescherte die wahren Glücksgefühle. Und heute, da war sie sich sicher, würde sie diejenige sein, die von ihm genommen wurde.
Heute würde sie ihn aufsuchen.
Sie würde zu ihm gehen, dorthin, wo sich kein Lebender des Nachts hinwagte.
Es war Vollmond. Arinia war ganz sicher, dass er wieder auf Streifzug gehen würde, um sich frisches Blut zu holen. Und sie würde sich ihm anbieten. Sie würde ihn mit ihrer unschuldigen Reinheit betören. Der Duft ihrer Jungfräulichkeit würde ihn bezwingen, sodass er sich dieses Mal nicht irgendein Dienstmädchen oder eine Bauernmagd nehmen würde.
Als sie einen letzten Blick in den Spiegel warf, glitt ein zuversichtliches Lächeln über ihr hübsches Gesicht. Er war von ihr angetan. Er hatte sie einige Male in ihrem Schlafgemach aufgesucht. Vielleicht hatte er sogar bei diesen Besuchen erhofft, sie zu nehmen. Doch dieser Spiegel mit den Engelsfiguren hatte ihn gehindert. Irgendetwas war an ihm, dass er sich ihr nicht nähern konnte. Er hatte sie mit seinem verzehrenden Blick angesehen – und war schließlich geflohen.
Heute würde alles anders sein.
Sie war kein Kind mehr. Vor einigen Tagen war sie achtzehn Jahre alt geworden. Ihre Eltern planten bereits, sie mit geeigneten Herren bekannt zu machen. Doch sie wollte niemanden – als nur ihn!
Darum musste sie zu ihm gehen.
Rasch streifte sie ihr helles Nachtgewand ab, ergriff ein rotes, spitzengesäumtes Unterkleid, das ihre cremig-weiße Brust sinnlich betonte. Wenn sie es über ihre Schultern nach unten streifte, waren all ihre Reize für ihn vollständig zugänglich. Vielleicht würde er dann nicht nur ihren Hals mit seinen scharfen Zähnen liebkosen, sondern auch ihre prallen Brüste, die sich schon lang nach seiner Berührung sehnten.
Um in der abendlichen Kälte nicht zu frieren, griff sie zu ihrem dunkelgrünen Samtumhang. Sie zog die Kapuze weit über ihren Kopf, damit ihr gesamtes Haar verdeckt war. Dann schlich sie sich hinaus auf den Balkon. Sie holte tief Luft, denn nun musste sie am Pflanzgitter hinunterklettern. Mit dem Kleid und dem schweren Umhang war dies kein leichtes Unterfangen. Leider hatte sie keine andere Wahl, denn sie durfte nicht einem Bediensteten oder ihren Eltern begegnen, wenn sie leicht bekleidet und mit Umhang durch das Haus schlich.
„Du schaffst das“, sprach sie sich selbst Mut zu. Dann stieg sie auf die Balkonbrüstung, griff hinüber zu dem weißen Gitter und stürzte sich halb fallend auf die Verstrebungen. Einen Moment hielt sie inne. Ihre Brust hob und senkte sich heftig, und ihr Puls pochte laut in ihren Ohren. Als sie sich etwas beruhigt hatte, kletterte sie Stück für Stück hinunter. Sie war dankbar, dass die Eltern in diesem Jahr davon abgesehen hatten, hier Rosenbüsche hochranken zu lassen. Mit den Dornen hätte Arinia nicht kämpfen wollen.
Endlich stand sie wieder auf festem Boden. Sie drehte sich um und straffte die Schultern. Nun kam die nächste Hürde auf sie zu. Der Weg zu dem Hügel, wo sie ihn anzutreffen hoffte, war weit, und der Weg führte durch den dunklen Wald, in dem sicher Gefahren auf sie lauerten. Auch hierbei hatte sie keine Wahl, wenn sie ihn von sich überzeugen wollte.
Er sollte sie nicht einfach nehmen, seine Stange in sie stoßen und abschließend ihr Blut trinken. Er sollte sich richtig mit ihr vereinen, seinen Samen in sie pflanzen und seinen Virus in ihr Blut sinken lassen. Sie wollte auf ewig an ihn gebunden sein.
„Bei Vollmond auf dem verfluchten Hügel“, hatte er ihr bei seinem letzten Besuch in ihrer Kammer gesagt. Seine Stimme war dunkel und bedrohlich, gleichzeitig glutvoll und verheißungsvoll. „Wenn du mutig bist, komm. Wenn du zweifelst, bleib.“
Sie hatte seitdem nur noch an ihn gedacht, an die Lust, die er in ihr geweckt hatte. An die Sehnsucht, die von Jahr zu Jahr gestiegen war.
War es Wahnsinn, mitten in der Nacht zu einem Fremden zu schleichen?
War es Wahnsinn, wenn man sich nach dieser dunklen Unsterblichkeit sehnte?
Während sie dem Pfad folgte, dachte Arinia an all die Geschichten, die sie als Kind gehört hatte – von Blutsaugern, von Schattenwesen, von dunkler Liebe. Damals hatte sie sich unter der Decke versteckt, bis sie solch ein Schattenwesen mit vierzehn Jahren zum ersten Mal persönlich sah. Ein atemraubend attraktiver Mann, dem sich jede Dienerin und jede Magd freiwillig hingab. Immer und immer wieder.
Heute war Arinia bereit, in die Dunkelheit zu treten und sich selbst anzubieten – für die Ewigkeit.
Ihre Großmutter hätte sie verflucht. Ihre Mutter wäre verzweifelt. Aber Arinia fühlte sich plötzlich lebendiger als je zuvor. Vielleicht war es gerade die Dunkelheit, die sie magisch anzog. Und das Wissen, all den langweiligen Heiratskandidaten entfliehen zu können. Endlich das erleben zu dürfen, was all ihre Dienerinnen längst erleben durften. Leidenschaft, Sinnlichkeit – und die Verschmelzung mit ihm.
Schließlich erreichte sie den Wald. Sie blieb stehen und sah hoch zum Himmel, wo der Mond prächtig und groß leuchtete. Sie musste einfach darauf vertrauen, dass ihr nichts geschehen würde. Er hatte sie zu sich eingeladen. Er würde dafür sorgen, dass niemand ihr gefährlich wurde. Obwohl sie sich an diese Hoffnung klammerte, betrat sie zögerlich die Schatten. Kein Tier raschelte, kein Zweig knackte, der Boden unter ihren Füßen schien weich und federnd unter ihren Schritten. Die Dunkelheit hüllte sie nach wenigen Schritten ein.
Sie blieb stehen, ihr Herzschlag beschleunigte sich. Ihre Augen mussten sich erst an diese gefahrvolle Schwärze gewöhnen. Aber war es wirklich gefahrvoll und bedrohlich? Oder spürte sie in sich nicht vielmehr eine angenehme Aufregung und Vorfreude? Arinia wusste es nicht. Es war auch nicht wichtig. Es zählte nur der Wunsch, den Hügel zu erklimmen und ihn zu treffen.
Kaum hatten sich ihre Augen ein klein wenig an die Dunkelheit gewöhnt, eilte sie weiter. Die Stille hüllte sie ein, die Kälte strich ihr über die Wangen. Nichts konnte sie aufhalten. Dann ertönte der Ruf einer Eule. Hier in der Nähe war die alte Gruft, in der Eulen und Fledermäuse hausten. Von dort ging es einen gewundenen Pfad den Hügel hinauf. Mit schnellem Schritt eilte sie voran. Bald war sie am Ziel. Ihr Herz schlug schneller, ihr Blut pulsierte kraftvoller.
Der Mond stand senkrecht über dem Hügel, und wie eine schwarze Silhouette erkannte sie ihn. Ihr Mund wurde trocken. Sie blinzelte. Es gab kein Zurück mehr. Mit brennendem Verlangen näherte sie sich ihm, ließ erst die Kapuze von ihrem Kopf gleiten, danach den Umhang zu Boden fallen. Das hauchdünne Unterkleid wurde vom kühlen Wind erfasst und gab den Blick auf ihre schlanken Fesseln frei.
„Du zitterst“, flüsterte er, als sie fast vor ihm stand.
Ja, sie zitterte. Vielleicht vor Kälte, aber noch viel mehr vor ungestillter Lust.
„Weißt du, dass du nie mehr umkehren kannst?“, fragte er, und seine Stimme klang dunkel vor Lust.
„Ich will es auch gar nicht“, erwiderte sie mit fester Stimme. Und um ihren Worten Nachdruck zu verleihen, schob sie den rechten Ärmel ihres Untergewandes von der Schulter hinunter. Ein Zischen entwich ihm, als er ihren nackten Hals sah, den sie ihm offenherzig anbot. „Ich will für immer Dein sein.“ Sie griff zu dem linken Ärmel, zog auch ihn hinunter, noch etwas tiefer, bis ihre hellen Brüste enthüllt vor ihm in der Nacht schimmerten. Sie streckte ihm die verlockenden Rundungen entgegen, steif reckten sich die Nippel empor. „Für immer.“
Er streckte seine Hand aus, strich über ihre nackte Haut, streifte die harten Perlen, ehe er sie hart ergriff und in die Länge zog. Sie keuchte auf, ein lustvoller Schmerz durchzuckte sie. Sein Blick wurde gierig. Er zog sie an den steifen Nippeln zu sich. Dann beugte er sich und nahm eine Brustwarze in den Mund, knabberte an ihr und saugte begierig. Arinia stöhnte, griff in seine Haare und drückte ihn kräftiger an ihr weiches Fleisch. Schon spürte sie seine Zähne, die über die Haut schabten. Keuchend drängte sie ihren Unterleib gegen ihn, rieb sich an ihm, um die Lust weiter anzufachen.
Er riss sich von ihr los. In seinen schwarzen Augen glomm es rötlich auf. Er war mehr als bereit. Sie kannte diesen Ausdruck. Rasch zog sie sich das Kleid komplett herunter. Es fiel zu Boden, und ihr nackter Körper bot sich ihm schamlos an. Wild riss er sie an sich, presste seinen Mund auf ihren Hals. Mit einer Hand öffnete er seine Hose. Ungestüm schnellte sein Stab hervor. Er packte ihren Oberschenkel, hob ihn an und legte ihn sich um die Hüfte. Zielgerichtet führte er seine Härte an ihre feuchte Mitte. Er konnte es riechen, sie tropfte bereits vor Lust.
„Mein“, knurrte er. Dann packte er sie im Nacken, stieß sich mit einem kräftigen Ruck hart in sie hinein, während er gleichzeitig seine scharfen Zähne in ihren Hals schlug.
Arinia schrie gellend auf. Der Schmerz hüllte sie ein, zweifach. Er war rücksichtslos. Unbarmherzig drang er tiefer in sie, saugte das Blut aus ihrem Hals, hart und gierig stieß er sich in sie hinein. Bald schon wurde aus dem brennenden Schmerz eine lustvolle Qual. Sie stöhnte, drängte sich seinen Stößen entgegen. Ihr schwindelte, doch sie wollte sich nicht von ihm befreien, wollte ihn noch tiefer spüren. Sie griff mit beiden Händen um seinen Nacken, zog sich hoch und umschlang ihn auch mit dem zweiten Bein. Gierig presste sie ihre Mitte an ihn, zwang ihn, sie auszufüllen, in sie zu pumpen und gleichzeitig an ihrem Hals zu saugen und zu trinken.
„Mehr“, keuchte sie. Ihr schwindelte. Sie war so nah dran, und doch reichte es nicht für den erlösenden Höhepunkt.
„Berühre dich selbst“, befahl er ihr und leckte die Wunde an ihrem Hals. Sie gehorchte, glitt mit einer Hand nach unten, rieb an ihrer Perle und stöhnte, als heiße Lust durch sie zuckte. „Ja, meine Süße, komm für mich. Melke meinen Schwanz.“
Arinia erschauerte bei seinen schmutzigen Worten. Nie zuvor hatte sie einen Mann so reden hören. Und es machte sie unglaublich an. Sie rieb heftiger an ihrer Perle, dann schob sie den Finger noch ein Stück tiefer, spürte seinen Schwanz, wie er in sie stieß. Mit einem kehligen Stöhnen ließ sie ihren Finger gemeinsam mit seiner Härte in sich gleiten. Er riss die Augen auf, und sie sah das glühende Rot. Aber statt noch kräftiger zuzustoßen, fasste er sich an den Hals und fuhr mit seinem scharfen Fingernagel über die Haut, bis er blutete. Dann packte er ihren Kopf, presste ihre Lippen auf die Wunde, und sie begriff.
Während er sie weiter fickte und sie ihren Finger gemeinsam mit ihm in ihre Höhle stieß, saugte sie an seinem Hals, trank sein Blut, so wie er zuvor ihr Blut getrunken hatte. Als die ersten Tropfen heiß ihre Kehle hinunterrannen, bäumte sie sich auf. Ihr Körper verkrampfte sich, ihre inneren Muskeln pressten sich heftig um ihn. Der Orgasmus hüllte sie in höchste Glücksgefühle, die auch er spürte. Mit einem gutturalen Brüllen ließ er sich von ihr melken. Sein Saft schoss in sie, sein Samen flutete ihren Leib. Er senkte seinen Kopf und schlug erneut seine Zähne in ihren Hals, trank ein weiteres Mal von ihr und stieß wild und heftig so lange zu, bis auch der letzte Tropfen verschossen war.
Dann sackte er mit ihr zusammen auf den Boden, hielt sie eng umschlungen in seinen Armen. Ihre harten Brustwarzen rieben an seiner Kleidung, was ihr Verlangen erneut entfachte. Sie sah ihn an. Er sah sie an.
Und in beiden Augen glomm ein rötliches Feuer.
„Du bist nun Mein“, knurrte er.
„Für immer“, bestätigte sie.
Und während der Mond auf sie hinab leuchtete, gaben sie sich erneut ihrer Lust hin. Als Liebende für die Ewigkeit.









Wirklich gut