The Quarterback, den ich liebte

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Zusammenfassung

Alyssa Page verliebte sich in den Highschool-Quarterback, dem eine große Zukunft bevorstand. Dieser Quarterback wurde die Liebe ihres Lebens. Was passiert mit ihrer Liebe, wenn Maxx King nach dem College gedraftet wird? Maxx King, ein angesagter Quarterback, versucht den Sprung in die NFL, um dort als Starting-Quarterback Fuß zu fassen. Was geschieht, wenn die eine Liebe deines Lebens zu dem einen Ding wird, das du aufgrund der Distanz nicht haben kannst? Lies The Quarterback, den ich liebte!

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
23
Rating
5.0 4 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Prolog

Prolog

Hattest du schon mal diese eine Liebe, die du einfach nicht vergessen kannst und bei der du das Gefühl hast, dass niemand anderes jemals an diese Person heranreichen wird? Ich kenne das, mir ist das einmal im Leben passiert. Wir haben uns auseinandergelebt, weil ich noch am College war und er dann in die NFL gedraftet wurde. Glaub mir, wir haben wirklich versucht, es hinzubekommen, aber für uns beide wurde es einfach zu schwer. Es war unmöglich, weil wir uns so selten sahen und kaum miteinander reden konnten. Das Timing hat bei uns einfach nie gestimmt.

Wir haben die Sache zumindest größtenteils im Guten beendet, aber das heißt nicht, dass es für uns beide nicht verdammt wehgetan hat. Wir hatten uns geschworen, uns in ein paar Monaten zu melden, wenn ich mit dem Studium fertig wäre, aber der Anruf kam nie und wir sind beide mit unserem Leben weitergezogen.

Wir sind quasi zusammen aufgewachsen und unsere Familien sind immer noch befreundet. Nach der Trennung habe ich Familienfeiern gemieden und tue das eigentlich immer noch, wenn er dort sein könnte. Ich wollte ihm einfach nicht über den Weg laufen. Ich habe das Gefühl, wenn ich ihn wiedersehen würde, würde mich das fertigmachen.

Meine Familie ist mein Leben. Ich habe mich immer auf unsere Treffen gefreut, aber das ging nicht mehr, wenn ich wusste, dass er oder seine Eltern dort sein würden. Ich glaube, meine Familie hat den Grund verstanden und sich für unsere Treffen von der King-Familie distanziert. Ich hasse es ehrlich gesagt, dass meine Familie überhaupt damit angefangen hat. Die Kings waren ein riesiger Teil unseres Lebens und ich glaube, das werden sie auch immer bleiben.

Maxx und ich haben angefangen uns zu daten, als ich in der neunten Klasse war. Maxx war zwei Jahre älter als ich; als wir zusammenkamen, war er also in der zehnten Klasse. Als er dann zum College nach Alabama ging, war das so schwer für mich. Er war über fünf Stunden von mir hier in Kentucky entfernt, wenn er am College war. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch zwei Jahre Schule vor mir. Es war brutal, aber wir haben es irgendwie geschafft, weil unsere Stundenpläne einigermaßen zusammenpassten. Ich konnte so viele seiner Spiele besuchen, weil mich seine Familie oft einfliegen ließ. Ich war seiner Familie so dankbar, dass sie es mir ermöglicht hat, am Wochenende zu seinen Spielen zu fahren.

Als ich dann endlich aufs College kam, hatte Maxx noch zwei Jahre vor sich und war schon seit seinem zweiten College-Jahr der Starting Quarterback. Er hatte bereits etliche Rekorde seiner Vorgänger gebrochen und war auf dem Feld einfach nur überragend. Ich war bei jedem Spiel seine persönliche Cheerleaderin. Auf meinem Trikot stand hinten seine Nummer 11 und „Maxx’s Girl“. Unsere Beziehung war großartig, als ich zusammen mit ihm in Alabama war. Wir waren am selben Ort, was einfach fantastisch war.

Ich wusste, dass er im Draft ziemlich weit oben landen würde, und ich wusste, dass es auf uns zukam. Mir war klar, dass schon früh in seiner College-Karriere in Alabama Teams Schlange standen. In seinem letzten Jahr haben ihn einige Teams genau unter die Lupe genommen. Ein paar dieser Teams brauchten ziemlich schnell einen neuen Quarterback, und bei ein oder zwei von ihnen standen die Quarterbacks entweder unter Druck oder es hieß, dass sie vielleicht in ein oder zwei Jahren in Rente gehen würden. Er musste vielleicht ein Jahr aussetzen und die Nummer zwei oder drei sein, aber er würde in der NFL eine großartige Karriere hinlegen, egal wohin er ging.

Als die Zeit kam und der Tag des Drafts vor der Tür stand, war er so nervös, daran erinnere ich mich noch genau. Ich wusste von ein paar Teams, zu denen er nicht wollte, aber er konnte sich das nicht aussuchen – er musste zu dem Team gehen, das ihn wählte. Ich saß mit ihm im Green Room, und seine schwitzigen Hände ließen meine fast die ganze Zeit nicht los. Er wurde in der ersten Runde gewählt. Gott sei Dank sind die Teams, zu denen er nicht wollte, zu einer anderen Option gegangen.

Er ist am Ende fast genau da gelandet, wo er hinwollte. Er hatte die Chance, im nächsten Jahr als Starter zu fungieren und bis dahin der Backup für den aktuellen Quarterback zu sein. Aber dieses Team bedeutete, dass er jetzt über 30 Stunden von mir entfernt war. Das war ein Schlag in die Magengrube. Da wusste ich, dass wir uns doppelt anstrengen mussten, um zusammenzubleiben. Ich habe mich für ihn gefreut, war aber auch traurig wegen dieses neuen Hindernisses. Wir hatten schon so viel durchgemacht, und das sollte nun die wahre Prüfung sein.

Nun, dieser Zeitunterschied und die Entfernung haben uns wirklich zugesetzt. Es tat jedes Mal weh, wenn er mich bat, zu einem Spiel zu kommen, und ich nicht konnte. Die meisten NFL-Spiele waren sonntags, montags oder donnerstags. Manchmal ging das wegen der Uni oder meines Jobs nicht. Unter der Woche hatte ich oft Vorlesungen, wenn er Training hatte. Er war danach immer zu müde oder unterwegs mit den Jungs, um zu trainieren oder abzuhängen. Ich verstehe, dass er sein Team kennenlernen wollte – diese Jungs sollten für ihn eine neue Familie werden, da er jetzt ohne uns in Kalifornien lebte.

Dass die Trennung kommen würde, wussten wir beide – das war das Schlimmste daran, aber es war an der Zeit. Wir waren beide so am Ende und unsere Beziehung machte uns nur noch unglücklich; es war das Beste so. Ich dachte eine Zeit lang, ich sterbe vor Liebeskummer, es war wirklich hart.

Es wird nie einfach sein, aber es wird erträglicher. Es sind aber auch ein paar gute Dinge aus der Trennung entstanden, und ich muss mich jetzt einfach durchbeißen und ohne ihn wieder zu mir selbst finden.