Synopsis
Wie wird man eigentlich ein Alpha? Liegt es im Blut, ist es ein Geburtsrecht, oder erfordert es die Ausdauer zum Überleben, das Mitgefühl, anderen zu helfen, und den Willen, sich und seinen Mitmenschen ein besseres Leben zu ermöglichen? Avery Rogers ist kurz davor, das herauszufinden. Nach einer kinderlosen Verbindung, die knapp zwei Jahre dauerte, ist Avery fest entschlossen, ein Leben fernab von machtgierigen Bastarden zu führen. Wenn sie dabei jemandem helfen kann, nimmt sie die Extrameile nur zu gerne in Kauf. Endlich Herrin über ihr eigenes Leben, hilft sie anderen dabei, den Verlust ihres Partners zu überwinden – egal, welche Konsequenzen das hat. Es überrascht daher kaum, dass sie bald ein Zufluchtsort für frisch verwitwete oder misshandelte Wölfinnen leitet. Nur eines bleibt schwierig: so viele Welpen ohne eine starke, toughe, männliche Aufsicht großzuziehen. Die kleine Gruppe aus Wölfinnen und Jungtieren wächst und wird zu einer Bewegung, die man nicht mehr unterschätzen oder einfach in den vier Wänden ihres Zuhauses einsperren kann.
In Zeiten der Unsicherheit und des Widerstands, als Alphas drohen, ihre kleine Einrichtung zu überrennen, bleibt Avery keine andere Wahl, als ihre Komfortzone zu verlassen. Sie sucht einen Kampftrainer, der den Welpen grundlegende Überlebensfähigkeiten beibringen kann. Sollten sich ihre Befürchtungen bewahrheiten, wäre sie froh, wenn sie in diesem Machtkampf eine Chance hätten, in dem Enforcer nichts weiter als brutale Werkzeuge für die Ziele machtgieriger Alphas sind. Bei ihrem naiven Plan, den perfekten Kampftrainer zu finden, lässt Avery allerdings außer Acht, dass die Natur mit voller Wucht zuschlagen kann. Ein Wintersturm und die eisige Kälte, die ihr die Lebenskraft raubt, zwingen sie dazu, die Hilfe eines verwahrlost aussehenden Streuners anzunehmen, der einfach nicht gehen will.
Verfolge Averys Reise in einer zynischen Welt voller Intrigen, Politik, Ränkespiele und dem Aufstieg einer Monarchie.
Nach der Abrechnung mit seinem biologischen Vater Pablo Alvarez stürzt Jonathan Graves endgültig in Wut und Dunkelheit. Sie nennen es Berserker-Modus. Für Jon ist es ein Albtraum. Als er schließlich daraus erwacht, wird er von einer dickköpfigen, nervtötenden Wölfin aufgenommen, die ihn wieder gesund pflegt – nur um ihn dann vor die Tür zu setzen. Zumindest glaubt sie das, denn Jon hat fest vor, selbst zu bestimmen, wann er geht!
Als Jon auf Avery trifft, bebt der Himmel, denn der Monarch und der Rogue entdecken weit mehr, als sie ursprünglich erwartet hatten.