Prolog
Sicht des Autors
Er beobachtete ihre zitternde Gestalt vor ihm. Sie wusste, dass sie einen Fehler gemacht hatte. Nein, sie hatte einen schweren Fehler begangen.
Tränen verschleierten ihre Sicht, aber sie ließ sie nicht fließen. Sie wusste genau: Sobald eine einzige Träne entwich, würde er dafür sorgen, dass daraus ein ganzer Tränenregen wurde.
„E-es tut mir leid, Master.“
Ihr einsames Flüstern löste vieles in ihm aus. Nicht emotional, sondern körperlich.
Lust.
Das war es, was er fühlte. Er war noch nie ein Typ, der an so einen Schwachsinn wie Liebe glaubte. Für ihn war Liebe gleich Ficken und Ficken war das Leben. Das war verdammt noch mal genug, um dieses gottverdammte Leben zu leben.
Das ist es, was der große Xavier Valentino immer sagt.
„Knie nieder.“
Er dominierte sie völlig. Als schwache Submissive tat sie ohne Widerworte, was er verlangte. Dabei schrie ihr Herz innerlich auf, weil sie vor einem Monster knien musste. Ihr Fehler war nur gewesen, dass sie kurz weggenickt war, als er ihr befahl, ihn anzustarren. Nur ihn.
Er zog seinen Gürtel aus und umkreiste ihren zitternden Körper. Er stellte sicher, dass sie die harte Kante des Gürtels sah. Diese würde bald auf ihre puppenhafte Haut treffen.
„Was hast du getan, Angel?“
„I-ich war ungehorsam, M-master“, antwortete sie mit bebender Stimme. Ihre Angst stellte ihn zufrieden.
„Ich habe dir gesagt, du sollst nicht mal blinzeln, wenn du mich ansiehst. WARUM BIST DU DANN EINGESCHLAFEN, DU BITCH?“
Er schrie und holte mit der Hand aus. Er knallte das harte Leder auf ihre Haut und entlockte ihr einen schmerzvollen Schrei.
„DIESE AUGEN HABEN NICHT GEBLINZELT, ALS DU IHN ANGESEHEN HAST. WARUM SIND SIE DANN SO GELANGWEILT, WENN SIE MICH ANSTARREN? HÄ?“
KLATSCH
KLATSCH
KLATSCH
KLATSCH
KLATSCH
Die Schläge trafen immer wieder ihren Rücken, bis ihre Kehle trocken war. Die gesamte Energie verschwand aus ihrem Körper. Sie spürte, wie er den Gürtel wegwarf und sich zu ihrem schlaffen Körper hinunterkauerte. Er drückte ihr Kinn nach oben und streichelte ihre Wange.
Seine Augen zeigten Genugtuung. Ihr gebrochener Zustand stellte ihn sichtlich zufrieden. Er zog ihr Gesicht nah an seines und flüsterte.
„Du gehörst mir, mein Kätzchen. Wenn du das nächste Mal versuchst, ungehorsam zu sein, wird es noch schlimmer. Er wird bekommen, was er verdient, nachdem er dich so angestarrt hat, als würde dieser Hurensohn dich besitzen. Ich werde ihm zeigen, wer dich verdammt noch mal besitzt. Merk dir eines, mein Muffin: Du gehörst mir und nur mir allein. VERSTANDEN?“
Sie wusste, dass er eine Antwort verlangte. Sie hatte keine Kraft mehr, sich gegen ihn zu wehren. Schließlich war er zu allem fähig und sie zu nichts. Wie eine gute Submissive tat sie das, was man ihr immer gesagt hatte.
„Ja, Master.“
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Valerie.
Sie kannte ihren Namen seit dem Tag ihrer Geburt nicht. Sie wurde in einem Waisenhaus geboren und wuchs dort auf. Aber sie hatte nur einen einzigen Gedanken.
Die Sklavin ihres Masters zu sein.
Sie wurde für ihn geboren. Sie wuchs damit auf, seinen Namen als ihren Herrn im Kopf zu behalten. Der Mensch, dem sie gehört. Ihre Tage vergingen, während sie ständig seinen Namen hörte. Ihre Nächte waren schlaflos, da er sogar in ihren Träumen auftauchte.
Es verging kein einziger Tag, an dem sie nicht hörte, wie sie seine Sklave, Hure oder Schlampe genannt wurde. Sie wusste, dass sie ihm gehörte. Aber warum wollte ihr Herz ihn einfach nicht akzeptieren? Warum wollte sie immer noch rebellieren, obwohl sie wusste, dass sie hilflos war?
Er. Ihr Master. Ihr Besitzer. Ihr Retter. Ihr Zerstörer. Derjenige, dem nicht nur ihr Körper, sondern auch ihre Seele gehört. Sie ist sein Spielzeug. Er kann sie zerstören oder mit ihr machen, was er will.
Er.
Xavier Valentino.
Ein skrupelloser Business-Tycoon. Er war kein Mafioso oder Gangster, aber seine Macht war gewaltiger als die von jedem anderen. Er wuchs mit der Vorstellung auf, dass Frauen wie Sklavinnen behandelt werden müssen. Unterwürfig und ein Spielzeug.
Er hatte viele Frauen gesehen, die submissiv waren. Absolut unterwürfig. Frauen, die verzweifelt danach lechzten, dass ein Mann sie fickt. Er hätte niemals gedacht, dass die Frau, die er nur für einen gewöhnlichen Fick hielt, zu seiner Besessenheit werden würde. Er musste sie als seine kostbare Submissive behalten.
Sie war unschuldig. Und er brannte darauf, diese Unschuld zu beflecken.
Sie war harmlos und er war daran interessiert, ihr wehzutun.
Sie war für die Liebe geschaffen, aber er sorgte dafür, dass sie alles außer Liebe spürte.
Sie waren unterschiedlich. Nein, sie waren wie Himmel und Erde. Aber als Xavier Valentino sie zu seinem Eigentum erklärte, konnte niemand mehr etwas tun. Man konnte nur noch dieses Schicksal akzeptieren. Das Schicksal einer armen Seele.
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Warnung.
Ich sage euch gleich: Diese Geschichte ist völlig anders als meine anderen Geschichten. Diese Story ist absolut düster. Sie enthält extreme Gewalt, Vergewaltigung und Missbrauch.
Es gibt hier nichts, was an eine Romanze erinnert. Es geht rein um Submissive und Dominante mit einer interessanten Handlung.
Glaubt mir, wenn ihr unter 18 seid, ist diese Geschichte nichts für euch. Beschwert euch nicht bei mir, wenn ihr davon traumatisiert werdet.
Ich habe euch gewarnt. Das Risiko liegt bei euch.
Abschließend noch einmal: Diese Geschichte unterscheidet sich komplett von meinen anderen Werken. Erwartet keine Romantik oder Reue vom männlichen Hauptcharakter.
Ich warne euch: Der männliche Hauptcharakter ist völlig gestört. Seine Gehirnzellen haben schon vor langer Zeit den Geist aufgegeben. Lest also lieber auf eigene Gefahr, ich übernehme keine Verantwortung.