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All Rights Reserved ยฉ

Summary

โ€ผ๏ธ๐—•๐—”๐—ก๐—— ๐—˜๐—œ๐—ก๐—ฆโ€ผ๏ธ โš ๏ธStory kรถnnte verstรถrende Szenen beinhaltenโš ๏ธ Sie beinhaltet Sex, Kraftausdrรผcke, Gewalt, etc. Harper Smith wohnte bis jetzt bei ihren GroรŸeltern in Virginia, doch nach einem unglรผcklichen Streit, von dem keiner weiรŸ, zog sie an die Westkรผste zu ihren beiden รคlteren Brรผdern, die sich schon recht frรผh von ihren GroรŸeltern abgewendet hatten. Da sie wussten, wie ihre GroรŸeltern waren bewilligten sie ohne weiter Fragen ein und versprachen sich um die Siebzehnjรคhrige zu kรผmmern. Asher und Blake wohnten in einem Strandhaus, welches รถfters als Partyzentrale genutzt wurde. Ihr einziger Wunsch ihre alte Schwester wieder zu bekommen, da sie seit dem Tot ihrer Eltern kaum noch sprach und sich nicht mehr ihrer Leidenschaft dem Surfen widmete. Der heiรŸe Nachbar, der zufรคlligerweise auch der beste Freund ihrer Brรผder war, sollte ebenfalls dazu beitragen. Doch was wรผrde geschehen, wenn die Brรผder heraus fanden, dass es bei der ganzen Sache nicht nur um ihre Eltern ging? Wenn sie herausfanden, wem sie ihre kleine Schwester wirklich รผberlassen hatten... --------------------- Alle Rechte, auรŸer dem Bildrecht, welches bei Pinterest liegt, liegen bei mir! Kontrolle auf Rechtschreib-, Grammatik- und Logikfehler wird begonnen, sobald das Buch fertig ist! Don't like it? Don't read it. โค๏ธ ๐Ÿ†Ž18 #1 ~ Ozean

Genre
Romance/Drama
Author
Nataly
Status
Ongoing
Chapters
7
Rating
4.5 11 reviews
Age Rating
18+

P R O L O G U E


- H A R P E R -

Fรผnfzehn Jahre zuvor:

โ€žNimm deine Finger von meinen Kopfhรถrern, du Nervensรคge!โ€œ, knurrte mein groรŸer Bruder und sah mich bรถse an. Ich zog den Kopf ein und sah mit groรŸen Augen zu ihm rรผber. Ich hatte angst, dass er jetzt ganz bรถse werden wรผrde und irgendwas tun wรผrde, was ich nicht wollte. Das hat er zwar noch nie getan, aber ich habe das letztens in so einer Sendung, die Mama geguckt hat, gesehen. Eigentlich musste ich da schon schlafen. Aber ich hatte Mr. Bubble-Gum vergessen und ohne den konnte ich nie schlafen! Mr. Bubble-Gum war ein wunderschรถner, flauschiger Bรคr, der immer auf mich aufpasst. Ich hatte ihn Mr. Bubble-Gum getauft, weil er hinter seinen wunderschรถnen, flauschigen, hellbraunen Bรคrchenohren einen Bubble Gum kleben hatte. Der ist mir mal beim Autofahren aus dem Mund gefallen - eigentlich durfte ich die noch garnicht essen, aber ich hatte sie mir heimlich von meinem Bruder geklaut - und dann auf ihm gelandet. Ich habe bestimmt tagelang geweint. Aber Oma hatte gesagt, dass alles wieder gut wรคre ehe ich heirate. Aber ich werde nicht heiraten! Oder ich heirate einfach irgendwann Mr. Bubble-Gum, oder Papa. Mama sagt immer, dass viele Prinzen irgendwann kommen werden, aber Papa ist und bleibt der Kรถnig! Verstehen tue ich das aber nicht. Wie denn auch, ich bin doch erste drei! Wenn ich spรคter groรŸ bin werde ich bestimmt alles verstehen! โ€žSei nicht so fies zu ihr, sonst werde ich fies!โ€œ, sagte jetzt mein andere Bruder und funkelte den anderen bรถse an. Manometer ist das verwirrend mit zwei Brรผdern. โ€žAlles okay, mein kleiner Engel?โ€œ, will Blake wissen und hebt mich auf seinen SchoรŸ. Nickend lรคchle ich ihn an. Blake war schon immer mein Lieblingsbruder. Er beschรผtzt mich immer, wรคhrend Asher mich eigentlich immer zur Schuldigen machtโ€ฆIch schmiegte mich an Blake und nahm meinen Daumen in den Mund. Es war ein beruhigendes Gefรผhl auf ihm herum zu kauen. Papa sagt immer, dass ich das nicht machen soll, weil ich ja kein Baby mehr bin, aber Mama sagt immer, dass ich fรผr immer ihr kleines Baby sein werde. Ich habe Mr. Bubble-Gum fest zwischen Arm und Kรถrper gepresst und schlieรŸe die Augen. Bald wird alles wieder gut. Wir sind grade auf dem weg zu unserem neuen Zuhause. Papa ยดund Mama haben nรคmlich einen neuen Firmensitz erรถffnet, damit wir nรคher bei Oma und Opa wohnen. Dann kann ich jeden Tag mit Oma Kuchen backen oder mit Opa die ร„pfel pflรผcken, die wir dafรผr brauchen. Es wir so cool. Aber Blake und Asher sind traurig und bรถse auf Mama und Papa. Ich aber nicht. Mir wรคre es sogar egal, ob wir bis nach Australien ziehen wรผrden, denn ich habe Bake bei mir. Und Asher. Eigentlich kann der auch ganz nett sein, aber Blake habe ich lieberโ€ฆZugeben werde ich das aber bestimmt nicht! Vielleicht wird Asher ja auch irgendwann so nett, wie Blake. Vielleicht, wenn er รคlter ist, aber das dauert glaube ich noch. โ€žWann sin wa da?โ€œ, frage ich mit meinem Daumen im Mund und schaue vor zu Mama und Papa. Mama dreht sich lรคchelnd um, doch ihr lรคcheln verschwindet, als sie mich auf Blakes SchoรŸ liegen sieht. โ€žVerdammt nochmal Blake! Ich hatte dir gesagt, dass du sie in ihrem Kindersitz lassen sollst!โ€œ, schimpfte sie meinen groรŸen Bruder an und sofort setzte ich mich auf. โ€žNicht bรถse werden, Mama! Blake hat mich nur beschutetzte!โ€œ, sagte ich und hatte mรผhe all die Wรถrter auszusprechen. Ich kann schon seid ganz langen reden, aber mit manchen Wรถrtern habe ich immer noch Probleme. โ€žBeschรผtzt, mein kleiner Engel, du meinst beschรผtzt.โ€œ, raunte mir Blake zu und ich hรผpfte auf seinem SchoรŸ auf. โ€žJa genau das, was er grade gesagt hat!โ€œ, sprach ich aufgebracht und meine Mama lรคchelte wieder. So war schon immer glรผcklich darรผber, wie Blake mit mir umging. โ€žIch halte sie doch fest, Mama. Ihr wird nichts passieren, versprochen.โ€œ, sagte nun auch Blake. Mama sah unsicher zwischen uns beiden hin und her und ihr Blick blieb dann bei mir hรคngen. โ€žNa schรถn. Aber halt sie bitte gut fest!โ€œ, sagte sie und wand sich wieder um. โ€žHey! Ich will noch eine Antwort!โ€œ, sagte ich vorwurfsvoll und ergatterte einen bรถsen Blick von Papa durch dieses Spiegelโ€”Ding, welches Mama immer benutzte, wenn sie einparkte. โ€žIch mรถchte noch eine Antwort, bitte.โ€œ, sagte ich nun ganz hรถflich, so, wie sie es von mir erwarten. โ€žDauert noch ein bisschen, mein Schatz. Schlaf ruhig.โ€œ, sagte Papa und lรคchelte mich zufrieden an. Ich sah Papa oft lรคcheln, aber meistens nicht wegen mir, weshalb ich richtig stolz auf mich war und mir vornahm, ab jetzt immer so zu reden. Ich schloss meine Augen und kuschelte mich wieder an Blake. โ€žSchlaf gut, mein kleiner Engel.โ€œ, sagte Blake und strich mir ganz leicht und sanft รผber den Kopf, bevor ich seine Lippen auf ihm spรผrte. Ich รผberlegte wovon ich trรคumen mรถchte. Vielleicht Einhรถrner. Oder Feen. Oder Meerjungfrauen. Ich entschied mich einfach alles zu kombinieren, also wollte ich von einem Meerjungfrauen-Feen-Einhort trรคumen.

***

Knal. Knal. Knal.

Jemand schrie. Ich kannte die Stimme. Wer schrie da? Das war ich! Ich schrie! Aber warum schrie ich. Ich รถffnete die Augen und sah, dass wir uns drehten, wie auf einem Karussell. Aber warum freue ich mich nicht darรผber? Ich mag doch eigentlich Karussells? Ich habe doch eigentlich gar keinen Grund zum schreien? Also hรถrte ich auf. Aber es wurde immer noch geschrien. Ich guckte vom Fenster weg und sah, wie Mama schrie und dann sah ich, wie Papa auf dem Lenkrad ein Nickerchen machte. Asher krallte sich an die Tรผr und Blake versuchte mit aller macht mich festzuhalten. Ich sah wieder nach vorne. โ€žPAPA! MACH WAS! ICH HABE ANGST!โ€œ, schrie ich, doch man verstand mich nicht, da um mich herum immer noch gebrรผllt wurde. Mein Bauch tat ganz dolle weh und ich merkte, wie mir was ganz warmes รผber meine kalt gewordenen Wangen lief. Blake drehte mein Kopf zu sich und zwang mich von Papa weg zugucken โ€žAlles wird gut mein kleiner Engel!โ€œ, sagte er und drรผckte mich wieder an seinen Kรถrper, doch ich schrie weiter. Ich schrei genauso, wie Mama und Asher. Nur Papa und Blake blieben ruhig. Warum schlรคft Papa denn? Wieso hilft er mir nicht genauso, wie wenn ich einen Alptraum hatte? Warum macht er nicht etwas gegen eine Angst?

Knal. Knal. Knal.

Auf einmal ging eine Welle รผber mich, zumindest fรผhlte es sich so an. Eine Welle รผberkam mich und auf einmal hรถrte ich Scheiben einschlagen. Ich sah dich Lichter von Papas Auto. Sah einen Baum. Und den Himmel. Aber warum sehe ich den Himmel? Bin ich jetzt tot? Ich versuchte mich zu bewegen, aber schrie bei dem Versuch auf. Ich probierte meinen Kopf nach links zudrehen, was unheimlich weh tat. Da war Boden. Warum sah ich den Boden? Mein Blick richtete sich auf meinen Schmerzenden Arm. Ich riss meine Augen auf und brรผllte wieder. Der war umgebogen. Aber wie? Meine Hand war an meiner Schulter. Aber nicht so, wie ich sie normaler weise auf meine Schulter legen wรผrde. Mein Arm war eingeknickt. Aber in die verkehrt herum. Ich brรผllte. Aber dann verstummte ich doch wieder. Warum war ich die einzige, die noch brรผllte. Warum brรผllte Mama nicht mehr? Oder Asher? Warum Suchte Papa nicht nach mir und half mir? Warum half Blake mir nicht? Ich schrie wieder. Mein Kopf legte ich nun auf die andere Seite. โ€žDa ist mein Auto!โ€œ, wollte ich schreien, doch meine Stimme war weg. Wo war die hin? Ich musste Mama und Papa finden. Musste Blake und Asher finden. Du schaffst das Harper! Ich drehte meinen Kopf wieder zu meinem kaputten Arm und atmete tief durch. โ€žDas tut garnicht so weh, wie du denkst!โ€œ, wollte ich sagen, doch รผber meine Lieben kam nur ein hauchen. Ich schloss die Augen und richtete mich etwas auf. Sofort begann ich wieder zu schreien. Ach ja, wenn ich schmerzen habe bist du wieder da du Verrรคter!, Beschimpfte ich meine Stimme gedanklich. Eins, zweiโ€ฆzweieinhalb, drei! Ich zog meinen Arm wieder runter und schrie mir die Seele aus dem Leib. Ein Feuer breitete sich aus und setzte mich in Flammen. Der Schmerz zog bis hoch dahin, wo ich immer alles Speicher, was mir wichtig ist. Ich schrie und schrie. Nicht schlapp machen! Mama, Papa, Asher und vor allem Blake brauchen deine Hilfe! Ich rappelte mich wimmernd auf, war aber zu stolz auch nur eine der auftretenden Trรคnen zuzulassen. Einen FuรŸ vor dem anderen. Das war mein Plan, aber ich konnte meinen FuรŸ nicht bewegen. Nicht kaputt sein! Dich brauch ich doch noch! Ich legte mich auf den Bauch und zog mich mit meinem gesunden Arm Richtung Auto, welches gegen einen Baum gefahren sein muss. Ich sah, wie eine Flรผssigkeit aus dem Wagen floss und hatte angst, dass Asher auf Mr. Bubble-Gum gepinkelt hat. Ich wรผrde nรคmlich weinen und Blake wรผrde ihn dann bรถse zu fluchen, weil ich weine. Als ich beim Auto ankam atmete ich erleichtert aus, weil ich dachte, dass jetzt der ganze Schmerz vorbei sei und ich mich in Papas Arme stรผrzen kann. Als ich die Beifahrertรผr รถffnete, weil ich รผber Mamas SchoรŸ klettern wollte, stoppte mir der Atem. โ€žMama!โ€œ, brรผllte ich auf einmal wieder und vergaรŸ den Schmerz. So schnell ich konnte stieg ich auf ihren SchoรŸ und rรผttelte mit dem Gesunden Arm an ihr. โ€žMami!!!โ€œ, schrie ich weiter und auf einmal bewegte sich etwas in meinem Sichtfeld. Mit groรŸen Augen sah ich hinter zu Blake und Asher. Langsam kam Asher zu sich und riss mit einmal die Augen auf. โ€žBlake! Mama! Papa! Har-โ€ฆHarper?โ€œ, verstรคndnislos sah er mich an, bevor sein Blick zu Mama wanderte. โ€žScheiรŸe! Blake! Papa!โ€œ, brรผllte er. Asher versuchte Bake wach zu schรผttelnd, was soweit auch gut funktionierte. Langsam รถffnete er die Augen und sah sich um, als wรผsste er nicht, wo er war und was passiert war. Ich sah wieder zu Mama und den Scherben in ihrer Brust und Hals. โ€žWarte Mama! Gleich hast du keine Schmerzen mehr! Ich helfe dir!โ€œ, flรผsterte ich und zog die Scherben einzeln raus. Auf einmal war รผberall Tomaten soรŸe. Warum schleppte Mama denn TomatensoรŸe mit sich rum? Ich blickte an mir herunter, weil die TomatensoรŸe ganz warm und langsam sich auch auf meinem weiรŸen Sommerkleid mit Sonnenblรผmchen drauf verteilte. โ€žDas ist keine TomatensoรŸe, oder?โ€œ, will ich wissen und kann nun die Trรคnen doch nicht mehr zurรผck halten. Mit ganz viel Wasser in den Augen blickte ich zu Asher und Blake hinter. Asher riss die Augen auf, als er die Scherben und das ganze Blut auf meiner Haut sah. โ€žBist du bescheuert?!โ€œ, brรผllte auf einmal eine Stimme von der ich es niemals erwartet hatte. Mit groรŸen Augen sah ich Blake an. โ€žW-Was?โ€œ, stotterte ich und spรผrte, wie sich das Feuer wieder in mir ausbreitete aber dieses mal war es anders. Der schmerz zog nicht bis hoch in den Kopf sondern bis in die Mitte meiner Brust. โ€žWegen dir ist selbst die letzte Hoffnung gestorben!โ€œ, brรผllte er weiter und Asher probierte sich zu bewegen um ihn zu beruhigen brรผllte aber auf einmal und als ich zu ihm sah, sah ich, dass sein Bein eingeklemmt war. โ€žDu bist Schuld, weil sie jetzt zu hundertprozent tot ist!โ€œ, brรผllte er weiter und ich sprang aus dem Auto, weil ich angst hatte. Angst vor dem Menschen, der mir wichtiger war, als alles andere. Der Mensch, fรผr den ich alles tun wรผrde. Der einzige Fehler beim Springen war, dass ich vergessen hatte, dass mein Bein kaputt war. Ich schrie auf und stolperte.

Knal. Knal. Knal.

Mein Kopf tat weh. โ€žHarper!โ€œ, brรผllte eine Stimme, aber sie war zu weit weg. Ich wollte nach ihr greifen, aber war zu schwach. Es tut mir leid, Mami. Ich wollte dich nicht tot machen. Ich komme zu dir und dann darfst du mich beschimpfen. Aber dann kuscheln wir wieder, oder?