Kapitel 1
"Hey Dad, sind sie schon da?" Ich kam gerade von der Schule und trat auf ihn zu. "Nein aber gleich sind sie es." Wir standen vor der Haustür und warteten auf die neue Frau meines Vaters. "Du wirst Ashley lieben. Sie ist wirklich witzig und süß." Ich nickte. Mir war etwas mulmig zumute, aber diese Frau machte ihn glücklich. Ein schwarzer BMW fuhr vor. Dahinter parkte ein schwarzer Geländewagen. Aus dem BMW stieg eine kleine schwarz haarige Frau aus. Mein Vater rannte los und sie warf sich meinem Vater an den Hals. "Endlich...Logan hatte schon angst das ihr nicht kommt." Er drückte sie fest. "Oh das tut mir Leid, endlich lernen wir uns alle kennen. Hallo du musst Logan sein, wie schön dich kennen zu lernen. Nenn mich Tiff." Ich grinste sie an. "Hallo Tiff. Wie geht es dir?" Sie quietschte. "Ashley, komm und sag guten Tag." Rief sie und ein zierliches Mädchen stieg aus dem Auto aus. Sie hatte ebenfalls schwarzes Haar und ihre braunen Augen durchbohrten mich. Sie trug eine Latzhose und ein schwarzes Top darunter. "Hallo Ashley, schön dich wieder zu sehen." Mein Vater streckte seine Hand nach ihr aus und sie wich weg. "Wir haben es versucht. Ist schlecht gelaufen. Lass uns gehen." Mein Vater kicherte. "Ist sie nicht süß?" Er strahlte mich an. "Ashley, wir sind noch keine fünf Minuten hier." Flüsterte Tiff Ashley zu. "Mom...er sieht mich an als wollte er mich gleich verprügeln." Sie schob sich hinter ihre Mutter. "Nein...nein...ich bin nett. Ich tue keiner fliege was zu leide, Ja... ich habe sogar angst vor spinnen." Grinste ich sie an. "Logan ist ein ganz lieber, er prügelt sich nie, schreibt gute Noten und hilft anderen gerne. Die Mädels laufen ihm ohne ende nach." Tiff versuchte Ashley vor sich zu schieben. "Ich schlage Fliegen und Spinnen tot. Ich schreibe schlechte Noten, weil ich mir lieber die Birne weg kiffe. Ich Prügel mich ständig. Am liebsten Playboys. Ich hasse Playboys. Mom, wir haben uns kennen gelernt. Wir sind zu verschieden. Lasst euch scheiden, wir nehmen unsere Namen wieder an." Tiffs Gesichts Züge entglitten. Mein Vater lachte. " Du bist lustig wie immer. Wie wäre es wenn Logan dir das Haus zeigt?" Sauer starrte sie mich an. "Das wäre nett." trällerte Tiff. Ich grinste sie schief an. "Nein danke." Sie lief zurück zu ihrem Auto. Tiff folgte ihr und beide flüsterten. Ashley warf uns einen Blick zu. Und holte etwas aus ihrem Kofferraum. Tiff kam strahlend zu uns zurück. "Logan zeigt dir jetzt dein Zimmer." Ich drehte mich um und sie folgte mir. Wir betraten das Haus. "Soll ich dich rum führen?" Ich lächelte sie freundlich an. "Zeig mir einfach mein Zimmer." Knurrte sie mürrisch. Ich ging die Treppen rauf. "Da ist das Badezimmer, Schlafzimmer, mein Zimmer, dein Zimmer." Ich deutete auf verschieden Türen. "Ist das ein Sarg?" Ich deutete auf einen Sarg ähnliche Kiste, sie trug. "Ja." Sie trug sie in ihr Zimmer. "Bewahrst du da Tote Tiere auf, die du für eine Satans Anbetung benutzt?" Sie stellte sie ab. "Nein, die Knochen meiner Opfer. Du musst wissen das ich total auf Menschenfleisch stehe." Wir starrten uns an. "Ich steh auch total auf Menschenfleisch." Gerade als ich ihr Zimmer betreten wollte, kam sie schnell auf mich zu. "Betrete niemals mein Zimmer. Niemals... unter keinen Umständen." Ich starrte sie verwirrt an. "Du bist am starren. Du starrender Typ. Perverser, starrender, Stalker." Das Mädchen war süß, aber irgendwie eigenartig. "Ich starre nicht, ich bin nicht pervers und noch weniger bin ich ein Stalker." Sie zog eine Augenbraue hoch. "Du bist mir von meinem Auto bis hier hin gefolgt. Das nennt sich Stalking. Du starrst mich pervers an und du stehst in meinem Zimmer." Sie deutete auf meinen Fuß, der zur hälfte in ihrem Zimmer war, schnell zog ich ihn zurück. "Wir wohnen hier zusammen und ich sollte dir dein Zimmer zeigen. Also bist du die Stalkerin, die mir hier her gefolgt ist. Wenn du mal röchelnd und erstickend am Boden liegst und ich dein Zimmer niemals, unter keinen Umständen dein Zimmer betreten darf, wie soll ich dich dann retten? Soll ich dich sterben lassen?" Ich zog meine Augenbrauen hoch. " Verlockende Aussicht, jedenfalls besser als mit euch Hippies hier zu leben. Ausserdem bin ich keine Jungfrau in Nöten. Alles klar, Prinzlein? Geh such dir irgendwo eine Prinzessin die du retten kannst. Als Dank wird sie dich sicher zwischen ihre Beine lassen. Dir laufen doch die Weiber so nach. Und solltest du mein Zimmer jemals betreten, werde ich dich aufs übelste verstümmeln." Zickte sie mich an. "Du bist wirklich verstörend. Bist du irgendwo aus einer Psychiatrie entlaufen und nur zufällig hier gelandet? Du bist doch nicht normal." Sie grinste mich an als wäre sie ein Psyo. "Nein, da waren alle der Meinung das es für alle das beste ist wenn ich dort weg gehe. Also Nein... ich bin nicht entlaufen. Sie haben mich raus geworfen." Sie knallte mir ihre Zimmertür vor der Nase zu. "Monster." Murrte ich. Ihre Tür flog wieder auf. "Moooom, er hat mich Monster genannt." Unsere Eltern stürmten die Treppen rauf. "Logan, warum nennst du deine Schwester Monster?" Wütend sah mein Vater mich an. "Hast du deinen Bruder mit Mord gedroht?" Sie schüttelte ihren Kopf. "Mit Verstümmelung wenn er mein Zimmer betritt." Mein Vater lachte los. "Wie wäre es wenn ihr aufhört, zu flirten und wir gemeinsam überlegen welche Farben eure Zimmer bekommen?" Schlug er vor. "Also ich finde Blau passend für Logan und Pink für dich Ashley." Tiff strahlte uns an. "Warum denkst du das ich mit diesem Hippie flirte? Ich will schwarz, mit schwarzer Bettwäsche und schwarzen Vorhängen. Wenn ich schon vorübergehend hier sein muss." Von Minute zu Minute ärgerte ich mich mehr über sie. "Und ich will ein Schloss für mein Zimmer damit dieser starrende, Perverse, Stalker nicht in mein Zimmer kommt. Ich habe angst das er mir was antut wenn ihr schlaft. Er wird euch betäuben und sobald ihr schlaft wird er über mich herfallen." Wütend starrte ich sie an. "Ashley...du bist hier sicher...niemand wird dir etwas tun." Er lächelte sie freundlich an. "Wer hat noch alles Hunger. Ich hätte Lust auf Pizza." Unsicher sah Tiff meinem Vater an. Der nahm ihre Hand und sie gingen die Treppen runter. Wir starrte uns sauer an. Dann liefen wir auch runter. "Ich will gebratene Nudeln." Ashley schnappte sich Speisekarten, der um liegenden Lokale. "Hier gibt es kein Chinesisches Lokal? Was habe ich auch von einem Kuh Kaff erwartet." Sie schmiss die Karten auf dem Boden und stampfte wieder nach oben. "Ich rede mit ihr. Ach Logan, ist sie nicht süß? Pass gut auf sie auf." Kichernd verlies mein Vater die Küche. "Sie steht unter stress. Der Umzug nimmt sie sehr mit." Ich nickte nur. Ein verstörendes Klein Kind. "Ich habe sie überzeugt eine Margaritha zu nehmen. Das Bier habe ich verboten, aber Cola erlaubt. " Grinste er uns an. "Ich nehme Salami." Murmelte ich. "Ich bin Vegetarier. Den Gestank von Fleisch halte ich nicht aus. Er soll draußen essen." Ich zuckte zusammen, als sie hinter mir erschien. "Wie wäre es wenn wir alle draußen essen?" Schlug Tiff uns vor. "Mom, lasst euch einfach scheiden und wir gehen nach Hause." Tiff stand auf. "Es reicht Ashley." Ashley schnaubte. "Fein." Wütend starrte Ashley Tiff an. "Ach Liebling, sie ist doch nur gestresst." Mein Vater legte seine Hand auf Tiffs Schulter. "Genau Liebling, ich bin nur gestresst." Tiff ging einen schritt auf sie zu. "Geh in dein Zimmer und komm heute nicht wieder runter." Ashley trampelten die Treppen rauf. Ich sah ihr nach und sah das trotz der zu weiten ausgebeutelten Hose sie einen kleinen, festen runden Po hatte. Sie sah über ihre Schulter zu mir zurück und ich wusste nicht ob ich es erregend oder beängstigend finden sollte. Sie knallte ihre Tür zu. "Willst du mit uns hier essen oder vor deinem neuen Fernseher, auf deinem neuen Couch Kissen, mit Netflix chillen?" Verwirrt sah ich meinen Vater an. "Es wäre unfair wenn Ashley einen hätte und du nicht." Zwinkerte mir Tiff zu. "Ich habe einen eigenen Fernseher?" Mein Vater sah mich an. "Ja, bedank dich bei Tiff. Sie ist sehr überzeugend. Also habe ich dir einen gekauft und auch bereits angeschlossen." Kicherte mein Vater zwischen den Küssen die die beiden tauschten. Ich drehte mich um und rannte die Treppen rauf. Ich sah mich um und entdeckte das übergroße Couch Kissen und den Fernseher. Dann warf mich rein. Nach einer Weile klopfte es und Tiff kam mit einem Pizza Karton rein. "Willst du hier oben essen? Was für eine Frage... Aber bring den Karton später selbst runter." Sie reichte mir den Karton. "Danke schön." Sie lächelte und verließ mein Zimmer. Ich schaltete meine Lieblingsserie ein. Ich hatte meine Pizza längst aufgegessen und sah auf die Uhr. Es war bereits Mitternacht und ich entschied mich, den Karton runter zu bringen. Ich hatte die erste stufe gerade betreten als die Tür vom Schlafzimmer aufflog. "Oh...du bist es...ich dachte es wäre Ashley..." Tiff sah mich entschuldigend an. "Achso... weil ich einmal weggelaufen bin, bin ich gleich Wiederholungs Täter." Ashley kam aus dem Badezimmer. Beide trugen das selbe seidene kurze Nachtkleid. "Warst du etwa an meinen Sachen?" Sauer sah Ashley Tiff an die sofort errötete. "Du bist zu Jung für solche Kleidung. Logan hol deiner Schwester einen deiner Schlafanzüge." Jetzt sah mein Vater sauer zu Ashley. "Mom..." Tiff schüttelte den Kopf. "Er hat vollkommen recht. Logan sei so nett und leih ihr etwas." Ich lief in mein Zimmer und holte ein Shirt und eine Pyjama Hose. "Das könnt ihr vergessen. Das zieh ich nicht an." Tiff sah zu meinem Vater. "Du ziehst dich anständig an." Wütend starrten sich beide an. "Na schön..." Sie machte Anstalten, sich das kleine Nachthemd über den Kopf zu ziehen. "Wag es nicht..." Mein Vater trat einen Schritt auf sie zu. "Und wenn ich es doch tu?" Ich trat schnell auf sie zu und zog ihr das Shirt über. Ich hockte mich schnell hin, packte ihr Bein und steckte es in ein Hosen Bein und wiederholte es so schnell wie es nur ging und zog ihr die Hose hoch. "Was...wie...?" Verwirrt sah sie an sich runter. Mein Vater sah erleichtert aus. "Beim einpacken ist er sehr schnell." Mein Vater packte sie grob am Kinn. Er sah ihr tief in die Augen. Ashley begann laut zu lachen. "Ist das alles was du kannst? Einpacken? Mal versucht auszupacken? Mädchen einpacken ist für Jungs doch langweilig. Normale Jungs stehen doch eher drauf sie auszupacken." Er ließ sie los und sah Tiff an. Sie seufzte. "Logan geh in dein Zimmer." Verwirrt sah ich beide an. "Pack mich gefälligst nicht an. Das nennt sich Körperverletzung...das ist sexuelle Belästigung." Wieder begann sie zu lachen. "Ok, komm wir bringen dich ins Bett." Tiff ging langsam auf sie zu. "Ich habe Hunger. " Ashley drehte sich um und ging runter. "Logan geh schlafen. Tiff keine Sorge ich mach das schon." Tiff verschwand im Schlaf Zimmer und mein Vater folgte Ashley. Ich ging in meine Zimmer und schrieb meinem Freund, wie sie sich hier verhielt. Ich hörte wie ihre Tür auf ging und ein Tüten knistern. Ich schlich zur Tür und öffnete sie. Ich sah wie mein Vater ihr eine Chips Tüte vor ihrer Nase hin und her wedelte. Sie zeigte in eine Richtung und mein Vater gab ihr die Chips Tüte. Ich hörte wie etwas rappelte und er kam wieder raus. Er hielt eine Pillendose in seiner Hand. "Du bist noch wach? Geh schlafen, mein Junge. Morgen zeigen wir unseren Frauen die Stadt und gehen Shoppen. Ashley braucht ja die Bücher für die Schule. Und vernünftiges Schlafzeug." Ich nickte und schloss meine Tür. Ich schaltete den Fernseher aus und legte mich ins Bett. Am nächsten morgen war eine Nachricht von meinem Freund da. "Vermutlich Drogen. Verhalten würde passen. Aggressiv, unerklärbares Lachen, Heißhunger Attacke, verzögerte Reaktionen und Pillendose. Ohne Pillendose würde ich sagen schwanger." Ich lass seine Nachricht immer wieder durch. Würde zu meinem Vater passen. Immerhin ist er bei der Polizei. Vielleicht hat er Ashley festgenommen und so haben er und Tiff sich kennen gelernt. "Logan, komm Frühstücken. Wir fahren gleich zum Shoppen in die Stadt." Hörte ich Tiff und zog mich schnell an. Am Tisch saß Ashley sie trug einen schwarzen Hoody mit Kapuze. Die Kapuze hatte sie tief ins Gesicht gezogen. Aber die zu große Sonnenbrille sah ich trotzdem. Sie stocherte in einem Pfannkuchen herum." Der hat nie gelebt, also ess ihn." Befahl Tiff ihr und Ashley schob den Teller weg. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Mall. Wir betraten das erste Geschäft und mein Vater suchte ihr Pyjamas raus die sie ablehnte. Beide stritten sich lautstark. "Komm Logan, wir besorgen ihr schon mal die Schulsachen." Ich folgte Tiff erleichtert. Gerade als wir alles zusammen hatten, traten beide zu uns. "Mom, er hat Pyjamas für Omis ausgesucht. Wie kannst du das zulassen?" Tiff sah in die Tüte die Ashley ihr hinhielt. "Ach liebes...die sind doch süß. Schlicht und schwarz. Das gefällt dir doch. Schwarze Klamotten." Ashley zog ihre Augenbrauen hoch. "Da ist eine super peinliche weiße Katze drauf." Ich schmunzelte. "Das tragen alle hier. Hey süßer. Ist das deine neue Schwester? Hi ich bin Haley, wir werden beste Freundinnen. Komm Montag zum Vortanzen für die Cheerleader." Ich drückte Haley die Hand. "Mir wird schlecht." Sie war blass geworden. "Sie kommt auf keinen Fall in das Team. Frag sie nie wieder und halte dich am besten von ihr fern. Noch mehr von deiner Sorte braucht sie nicht." Tiff starrte sie wütend an. "Das kann sie doch selbst entscheiden." Ich sah zu Ashley. "Du hast meine Mutter gehört. Ich brauche keine Cheerleader in meinem Leben. Wirklich Logan, ich habe dir ja mehr Geschmack zugetraut. Wie traurig das ist." Sie wendete sich ab und Tiff folgte ihr. Fragend sah ich meinen Vater an und er wich meinem Blick aus.