Kurzgeschichte: Sehnsucht nach dir

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Summary

Mia lebt mit ihrer besten Freundin Emma in einer WG in Berlin. Mia hat keine Geschwister, Emma aber gleich drei ältere Brüder. Zum Glück für Mia, lässt sich der Älteste nie blicken, denn wenn sie Sexträume hat, dann von Elian. Bis Emma ihr erklärt, dass es Elian ist, der gleich vor der Türe stehen wird.

Status
Complete
Chapters
1
Rating
5.0 7 reviews
Age Rating
18+

Kurzgeschichte: Sehnsucht nach dir





Mia

Ich liebte das WG Leben, eine Wohnung mit der besten Freundin in Berlin. Was konnte man sich besseres vorstellen? Emma und ich waren schon seit der 1 Klasse die besten Freundinnen, daran hatte sich in den letzten 20 Jahren nichts geändert. Klar wir gingen inzwischen unseren Jobs nach und es stand immer fest, früher oder später, würde vermutlich ein Mann dafür sorgen, dass einer von uns ausziehen wird. Niemals hätte ich gedacht, dass vielleicht ich diejenige sein könnte, die diesen Schritt mal wagt. Emma war mal wieder total aufgeregt, weil einer ihrer Brüder, sie hatte drei, zu Besuch kam. Jedes Mal wollte sie, dass alles Perfekt war, weil ihr die Meinung der Brüder verdammt wichtig war. Sam und Dustin kamen öfter, Sam war ihr Zwillingsbruder nur 2 Minuten älter und mochte sowieso alles, wenn es um Emma ging und Dustin war nur ein Jahr älter und zudem noch eine Schippe verrückter und unordentlicher als Emma und definitiv war ihm sowieso alles gleich. Ich mochte es wenn sie kamen, aber das Gewusel von Emma war nervtötend und machte sogar mich verrückt.

>>Emma verdammt, du hast hier schon drei Mal gewischt, irgendwann reicht es auch mal.<<

Sie hielt an und schaute mir direkt in die Augen.

>>Findest du? Ich glaube nicht. Man Mia ich will nicht, dass er sich unwohl fühlt.<<

Ich lachte kurz.

>>Als ob, du spielst jedes Mal das Hausmütterchen für die Beiden, sie lieben es hier und sie haben den Umzug von Würzburg nach Berlin, inzwischen vollständig verkraftet, glaube mir.<<

Sie runzelte die Stirn und überlegte einen Moment, ehe sie fragte.

>>Habe ich dir nicht erzählt, dass Elian ein Vorstellungsgespräch in Berlin hat und er kommt.<<

Ich dachte einen Moment nach, wollte mir nicht anmerken lassen, dass jetzt auch ich Panik bekam. Seit ich denken konnte, war ich scharf auf Elian, seit ich denken konnte, kreisten sich sämtliche Sexphantasien um ihn. Selbst bei meinem ersten Mal dachte ich an ihn. Ich versuchte mich so neutral wie nur möglich klingen zu lassen.

>>Elian, okay und wo ist hier der unterschied? Er wird es hier genau wie die anderen Beiden super finden.<<

>>Glaubst du?<<

>>Ja klar, wie lange bleibt er denn?<<

>>Mh, er wusste es noch nicht.<<

Ich musste meine komplette Woche umplanen, bis dieser Mann die Wohnung wieder verlassen hat. Elian war für mich der Inbegriff eines Traummannes. Er war groß, war intelligent, zuvorkommend, liebte Sport, man konnte wahrscheinlich sogar seine Muskeln am Bauch zum Wäsche waschen nutzen. Gott, ich habe seinen Bauch in meiner Phantasie schon zum Wäschewaschen benutzt. Ich blinzelte kurz auf die Uhr, eigentlich war heute mein Homeoffice Tag, entschied mich aber schnell um.

>>Ich muss ins Geschäft.<<

Wieder runzelte Emma die Stirn.

>>Ist heute nicht dein Homeoffice Tag?<<

Ich nickte.

>>Jap, eigentlich schon, aber ich habe diesen wichtigen Termin mit einem unserer Kunden, da muss ich im Büro sein.<<

Sie zuckte mit den Schultern, ein Glück, ich war grottenschlecht im Lügen. Ich zog mich anders als geplant an, und machte mich auf den Weg ins Büro.




Elian

5 Jahre hatte ich es geschafft, mich von Berlin und der WG meiner Schwester fernzuhalten. Klar, ich hatte beim Umzug geholfen, wie es jeder gute Bruder tun würde, aber ab dann, war ich nicht ein einziges Mal hier. Ich war aufgeregt, ein Gefühl, dass ich seit Jahren nicht mehr gefühlt hatte. Ich fragte mich, wie sie reagiert, wenn sie mich sah oder wie ich wohl reagieren würde. Ich atmete scharf ein. Nie hatte mich eine Frau so aus der Fassung gebracht, aber Mia die beste Freundin meiner Schwester, schaffte es jedes Mal und merkte überhaupt nicht, was für eine Wirkung sie hatte. Alles hatte an ihrem 18. Geburtstag angefangen, als sie betrunken in mein Zimmer stolperte. Zu meiner Verteidigung, ich war selbst total dicht. Sie küsste mich. Ich hätte das vermutlich sofort unterbrechen müssen, konnte es aber nicht. Noch nie hatte ich etwas so intensives gespürt, also hatte ich es einfach weiter laufen lassen. Die Küsse wurden schnell intensiver und gefühlt nur Sekunden später waren wir beide nackt. Wir hatten Sex, für mich der wohl zügelloseste und beste Sex den ich bisher hatte. Wenn ich nur daran dachte, wie sie ihre Haare zusammen band, sich hinkniete und meine Erektion in ihren Mund schob, wurde ich hart. Sie hatte an ihm gesaugt, meine Eichel geleckt, als sei sie die verdammte Spitze eines Lollipops und ließ mich dann auch noch in ihrem Mund kommen. Nie nochmal hatte mir eine Frau so einen Blowjob verpasst. Ihre Blicke, die sie mir immer wieder zuwarf, hatten sich in mein Hirn gebrannt. Sie hatte so einen Spaß, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte. selbst als mein Schwanz so tief in ihrem Mund verschwand, dass sie zu würgen begann, schaute sie auf und lächelte. Mich machte das Geräusch irgendwie an, aber sie, sie wurde davon so dermaßen feucht, dass ich innerhalb von 5 Minuten wieder bereit für sie wurde. Sie legte sich aufs Bett, beobachtete mich genau, dann spreizte sie Ihre Beine und flüsterte und jetzt gebe mir alles was du hast.

>>Fuck!<<

Nuschelte ich. Mia konnte sich am nächsten Tag an nichts erinnern. Nie hatte ich jemandem davon erzählt, ich versuchte sie zu vergessen, vergebens. Immer wenn sie in meiner Nähe war, benahm ich mich wie ein verliebter Teenager.

>>In 200 Metern links abbiegen, dann haben sie Ihr Ziel erreicht.<<

Holte mich das Navi zurück in die Realität. Ich werde noch einen Moment im Auto sitzen bleiben müssen, bei dem Ständer den ich hatte. Mein Herz klopfte in dem Moment, als ich in die Straße abbog und Mia aus dem Eingang des zweiten Hauses auf der linken Seite trat.

„Sie sieht gut aus“

Dachte ich, machte aber keine Anstalten sie zu begrüßen oder kurz in ein Gespräch zu verwickeln, ich ließ sie einfach gehen. Ich würde ein paar Tage hier bleiben und wusste nicht genau, wie ich mich kontrollieren sollte. So oft hatte ich mir vorgestellt, an sie heran zu treten, sie nach vorne zu beugen und einfach zu ficken, oder sie auf einen Tisch zu setzen und sie zu Ficken, naja sagen wir es so, egal wann ich mir Mia vorstelle, ich Fickte sie am Ende. Ich atmete mehrmals tief ein und wieder aus, als ich das Auto auf einen der freien Parkplätze stellte, machte den Motor aus, schnappte mir meine Tasche, die ich auf den Beifahrersitz gelegt hatte und stieg aus. Meine Schwester musste mein Auto bereits erkannt haben, denn als ich ihr Haus angesteuert hatte, wartete sie bereits in der unteren Eingangstüre.

>>Hey großer Bruder.<<

Ich war nur drei Jahre älter als meine Schwester, hatte aber immer das Gefühl auf sie aufpassen zu müssen. Ich denke eine Eigenschaft, die jedem große Bruder automatisch angeboren wird.

>>Hey kleines!<<

Ich grinste breit und nahm meine kleine Schwester kurz in den Arm. In der Wohnung roch alles nach Mia, was mich auf Anhieb in eine andere Welt katapultierte. Eine schöne Welt, eine verwirrende Welt und eine Welt voller Phantasien, die ich besser nicht ausspreche.




Mia

Mein Herz klopfte mir bis zum Hals, als ich um die Ecke Richtung Arbeit bog. Ich hatte seinen Wagen sofort erkannt und war froh, heute nicht daheim geblieben zu sein, meine Konzentration wäre verschwunden, ab dem Moment an dem ich ihn angesehen hätte und wie immer begonnen hätte seine perfekt frisierten, nussbraunen Härchen zu zählen. Ich hatte bis spät in die Nacht meine Zeit todgeschlagen und war froh zu sehen, dass in unserer Wohnung kein Licht mehr brannte. Als ich die Wohnung betrat, war alles ruhig, auch das beruhigte mich ungeheim. Diese Woche, war ich mit Wäsche waschen dran, also sammelte ich alles ein, was ich finden konnte, schnappte mir eins meiner Bücher und ging in den Keller. Ich wusch am liebsten in der Nacht die Wäsche, da hatte man hier unten Ruhe und ich konnte leicht ein Buch lesen. Ich war ziemlich vertieft in mein Buch, als eine tiefe Stimme mich fragte.

>> Hey, was machst du hier so spät?<<

Ich erkannte die Stimme sofort. Fuck ich bin vermutlich eingeschlafen, denn so fingen die meisten meiner Phantasien über Elian an. Ich schaute auf und stoppte einen Moment, als ich erkannte, dass er nur in Jeans vor mir stand und sich mit verschränkten Armen an die Wand des Kellereingangs lehnte. Ich runzelte die Stirn.

>> Ich wasche Wäsche, wie du siehst.<<

Er nickte.

>>Jap, das sehe ich, falls es dich interessiert, du hast mein T-Shirt aus dem Bad geklaut.<<

>>Was?<<

>>Naja so, ...

Er zeigte auf sich.

...laufe ich in der Regel nicht rum.<<

Ich lachte, ich konnte nicht anders.

>>Sag mir nicht, du hast nur ein T-Shirt mit?<<

>>Er nickte. Ich habe sonst nur Hemden dabei.<<

Ich musterte ihn genau. Sein Oberkörper war wie in all meinen Träumen zum anbeißen. Ich folgte seinen Linien, die bis in den Bund seiner Hose führten. Gott würde ich ihm jetzt gerne die Hose ausziehen. Er runzelte die Stirn.

>> Was machst du da?<<

>> Was meinst du?<<

Fragte ich sofort, sonst stellte er nicht solche dummen fragen.

>> Du musterst mich.<<

Er grinste.

>> Natürlich mustere ich dich, ich mach das immer.<<

Antwortete ich leichthin.

>>Du machst das immer?<<

>>Klar mach ich das immer, ...

Was soll die dumme Frage? Dachte ich.

... ich träume von dir, irgendwann sind wir nackt und du vernascht mich.<<

Er lachte, wieso lachte er verdammt? Das tat er sonst eigentlich auch nie, sonst kommt er immer direkt zur Sache. Er stieß sich etwas von der Wand ab, lief zu mir, hob mein Kinn an, dann musterte er mich genau, runzelte seine Stirn und fragte.

>>Du weißt, das du gerade nicht träumst, oder?<<

Ich kniff mir in die Hand.

>> Scheiße!<<

Fluchte ich, dann stand ich wie von der Tarantel gestochen auf, ich wollte nur raus hier. Gott war das peinlich. Zu meiner Überraschung packte Elian mich am Arm, drehte mich zu sich und küsste mich. Ich riss im ersten Moment die Augen auf. Was passierte hier gerade? Dann zog es mich in diesen Kuss, ich konnte nichts dagegen machen. So viele Male hatte ich mir vorgestellt, diesen Mann zu küssen, doch keine Vorstellungskraft konnte mit dem was in mir wirklich passierte mithalten. Elian packte meinen Hintern, hob mich hoch, trug mich zum Tisch, auf dem ich sonst meinen Wäschekorb abstellte und schob meinen Rock nach oben. Ich hätte das hier eigentlich stoppen müssen, doch ich wollte nicht, ich konnte nicht. Er löste den Kuss, beobachtete mich genau, dann schob er meinen Rock noch etwas weiter nach oben und mein Höschen nach unten, er befreite mich, legte alles von mir frei, was es frei zu legen gab und vergrub seinen Kopf in meiner pulsierenden Mitte. Es war so abwegig, dass das gerade wirklich passierte. Doch es fühlte sich so echt an, so gut.

>>Gott, wie lange ich das schon machen will.<<

Brummte Elian fast liebestrunken.

“Er wollte was schon lange machen?”

Fragte ich mich, vergas den Gedanken aber schnell wieder, als ich spürte wie seine perfekten Finger begonnen mich zusätzlich zu massieren. Erst einer, dann zwei, dann der Dritte. Gott war das gut! Ich verlor mich schnell in dem was er da tat, driftete immer wieder ab, bis ich es nicht mehr aushielt und an seinen Lippen kam und damit, komplett die Kontrolle verlor. Ich stöhnte, vor Lust, wollte immer mehr, obwohl der erste Höhepunkt noch nichtmal abgeklungen war. Er lächelte, ich konnte es spüren. Er beobachtete mich genau, genoss jede Zuckung, die auf das was er mit mir angestellt hatte folgte. Er öffnete seine Hose, ließ sie und seine Boxershorts an seinen Beinen heruntergleiten, packte meine Beine, zog mich etwas an den Rand des Tisches und stieß ohne mich darauf vorzubereiten, in mein inneres. Ich schrie auf, nicht vor Schmerz, sondern vor Lust, noch nie hatte ich so intensieve Lust gespürt.

>> Gott, du fühlst dich so gut an.<<

Stöhnte er und ich fühlte mich, als sei ich aus Versehen im falschen Universum gelandet. Er fühlte sich auch gut an, vermutlich hatte ich noch nie etwas in mir, dass sich so gut angefühlt hat, außer vielleicht meinen Womanizer, den ich mir bei Amorelie bestellt habe. Er stieß immer wieder zu. Ich beobachtete sein Muskelspiel, jedes Mal, wenn er sich aus mir zurückzog und fragte mich ob ich jemals etwas schöneres gesehen hatte, mir fiel nichts ein. Ich ließ mich von seinen Bewegungen gefangen nehmen, ich wollte es so. Ich spürte, wie wir immer weiter in den Bewegungen abtrifteten und so unser ganz eigenes Bild malten. Es war die Symbiose aus zwei Körpern, die vollständig eins wurden. Selbst unser Schweiß den wir erzeugten, verband sich und plätscherte in unseren Gedanken, eine Melodie die nahezu einer Oper glich. Wir bewegten uns und spürten währenddessen, dass wir alles abwarfen, was uns zurückhielt, ich spürte wie mein Körper das Adrenalin pumpte und pumpte. Im war völlig egal, ob ich das ertragen konnte oder nicht und dann kam erst ich und Elian direkt nach mir und in mir.

>>Fuck.<<

Stieß er aus und ich kam nur langsam auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich sollte mich nicht schlecht fühlen, denn das war wunderbar, ich tat es aber trotzdem. Ich sprang schnell vom Tisch, zog mein Höschen an schob meinen Rock wieder zurecht und rannte erst hoch in die Wohnung und dann in mein Zimmer.

>>Fuck, fuck, fuck,<<

Das war, was ich immer wollte und gleichzeitig auch das, was niemals passieren durfte.




Elian

Ich blieb noch einen ganzen Moment, mit runtergelassener Hose in der Waschküche stehen. Zum ersten Mal dachte ich nicht an die Konsequenzen, an das was ich damit vielleicht in Gang setzte, wenn ich sie mir nahm. Ich wollte Sie wieder spüren, seit damals. Sie war so heiß, ich kann mich nicht erinnern, ob eine Frau jemals solche intensiven Gefühle in mir auslöste, wie Mia. Sie war süß, als sie dachte sie träumt. Ich packte mir den Bund meiner Hose, zog sie hoch und ging in die Wohnung zurück. Es war vollkommen dunkel und ruhig. Ich überlegte einen Moment, ob ich noch einmal zu Mia gehen sollte, entschied mich dann aber dagegen.

Am Morgen, bekam ich kaum die Augen auf. Zu sehr hatte ich gegrübelt über Mia und mich. Wie würde sie von nun an auf mich reagieren? Wie sollte ich auf sie reagieren? Wie sehr wollte ich Mia? War ich zufrieden, mit dem was ich hatte, oder war ich hier weil ich verdammt nochmal mehr wollte, weil ich alles wollte? Ich hatte keine Antworten auf all die Fragen, wusste nur wie es mit ihr war und dass ich sie wieder spüren wollte. Ich zog mir eine Jogginghose und einen Sweater über, bevor ich aus dem Gästezimmer trat. Ich hörte im ersten Moment nur die Stimme meiner Schwester, dann aber auch Mia ́s, die meinen Puls direkt zwei Nuancen schneller schlagen ließ. Ich schlenderte in die Küche, ließ mir nichts anmerken, beobachtete Mia aber genau.

>> Guten morgen, großer Bruder. ...

Hallte die helle Stimme meiner Schwester in meinem Kopf.

...Willst du auch einen Kaffee? ...

Ich nickte sagte aber nichts, ich beobachtete lieber die verstohlenen Blicke von Mia. Wie konnte man so versaut und gleichzeitig so zuckersüß wie sie sein?

...Wann ist dein Vorstellungsgespräch?<<

Holte mich meine Schwester direkt wieder zurück.

>> Gegen vier.<<

Brummte ich, noch immer den Schlaf im Rachen. Meine Schwester lachte.

>>Das wär so cool wenn das klappt, du kannst ja auch erstmal hier einziehen. Oder Mia, dass kann er doch?<<

Meine Schwester schaute zu Mia, die matt lächelte.

Ich atmete einmal durch.

>>Emma, ...

Ich schaute meiner Schwester in die Augen.

... ich will mich hier nicht aufdrängen.<<

Zu meiner und Emmas Überraschung, gab Mia einen Laut von sich, der mir vermutlich sagen sollte, von wegen.

Mia sprang von ihrem Stuhl auf.

>>Ich muss los.<<

Emma schaute verwirrt.

>> Jetzt schon? Wir haben doch erst 8 Uhr.<<

>> Ja, bleib doch noch.<<

Kam es aus mir, was selbst mich überraschte. Ich wollte sie um mich haben, am Besten in jeder freien Minute. Sie sagte nichts mehr, sie schnappte sich ihre Tasche und marschierte aus der Wohnung.

>> Was war das denn?<<

Fragte Emma, doch ich zuckte nur leichthin die Schultern und schüttelte den Kopf, tat so als wüsste ich nicht, was hier los war.

>> Keine Ahnung.<<

Murmelte ich, meine Schwester winkte sofort ab.

>> Nicht schlimm, wollen wir heute Abend ausgehen?<<

Ich schüttelte den Kopf. Ich wollte lieber hier sein, wenn Mia nachhause kam. Früher oder später würden wir über das reden müssen, was da gestern passiert war. Sie wollte dass genauso wie ich, spürte die Anziehung auch, die mich bereits seit 10 Jahren in ihrer Nähe erfasst, da war ich mir sicher. Ich packte die Gedanken an Mia weit nach hinten in meinem Kopf, konzentrierte mich auf das Gespräch, dass darüber entscheiden wird, ob ich meine Richtung im Leben komplett ändern werde oder nicht.






Mia

Ich musste aus dieser Wohnung raus. Wieso hatte ich das gestern gemacht, wie sollte ich das Emma erklären? Ihre Brüder waren Tabu, das war ein unausgesprochener Packt zwischen ihr und mir. Auf der Arbeit konnte ich mich nicht konzentrieren, immer wieder schweiften die Gedanken zurück in diese Waschküche. Ob Elian wusste welche Anziehungskraft er besaß und das vermutlich nicht nur auf mich.Ich dachte einen Moment darüber nach und nickte dann. Natürlich wusste er das, so viele Freundinnen wie der schon hatte. Ich gab es gegen 3 Uhr auf mich weiter abzumühen und nahm mir den Rest des Tages frei. Zuhause würde ich meine Ruhe haben. Emma war arbeiten und Elian würde sein Gespräch haben. Gott sei dank! Ich atmete tief durch als ich die Tür der Wohnung hinter mir schloss und lehnte mich an Sie als plötzlich ein,

>> Hey!<<

ertönte. Ich erschrak und drehte mich ruckartig um.

>>Elian, was machst du denn hier?<<

Er grinste breit.

>>Das Gespräch wurde auf 12 Uhr vorgeschoben.<<

>> Oh! Und wie lief‘s?<<

Er zuckte die Schultern. Himmel, er sah so gut aus.

>>Gut denke ich, aber das kann man ja nie so richtig sagen.<<

>>Wenn es klappt, ziehst du nach Berlin?<<

Er nickte, dann lachte er als er meine Anspannung spürte.

>>Mia.<<

>>Ja?<<

>>Wir sollten vielleicht über gestern reden, meinst du nicht?<<

>>Was?<<

Ich war überrascht, wieso wollte er darüber reden, wäre es nicht besser, wir verschweigen das einfach?

>>Naja, wir hatten Sex, sehr guten sogar, wenn du mich fragst.<<

>>Ja und? Du hast doch ständig Sex.<<

>>Was?<<

Er schien verwirrt über meine Offenheit.

>>Emma erzählt doch immer von deinen Freundinnen, wenn ich mich recht erinnere, waren es allein im letzten Jahr, etwa 10.<<

>>Du zählst mit?<<

Ich schüttelte den Kopf.

>>Natürlich nicht, interessiert mich doch nicht, was du treibst.<<

Er kam näher, dann nickte er.

>>Oh doch und ob es dich interessiert.<<

Er kam noch einen Schritt näher, dann hob er mein Kinn und küsste mich, wie er es gestern Abend schon tat. Mein Herz pochte von null auf hundert in unter 3 Sekunden. Ich fühlte mich wie ein Lambo aufm Nürburgring.

>>Was wird das?<<

Fragte ich, als ich ihn von mir wegschob. Er zuckte die Schultern.

>>Ich küsse dich.<<

>> Ja ist mir klar! Aber wieso küsst du mich?<<

>>Weil ich dich küssen will.<<

Er tat als wär ich bescheuert, weil ich das Offensichtliche fragte.

>>Ich bin doch schon eine Kerbe an deinem Bettpfosten, das langt doch.<<

>>Wenn es mir darum ginge, hätten wir das bereits vor 10 Jahren abgeharkt.<<

>>Wie meinst du das?<<

>>Wir hatten bereits vor 10 Jahren sex, ist schon hart genug, dass du dich nicht mehr darerinnerst.<<

Ich schüttelte den Kopf.

>>Das ist unmöglich!<<

>>Es ist möglich. Gott hast du mir in dieser Nacht den Kopf verdreht.<<

>> Du spinnst doch!<<

Ich wusste wirklich nicht wovon er da redete.

>> Das tue ich nicht, Es war dein 18. Geburtstag. Du bist in mein Zimmer gestolpert, hast mich geküsst und naja, dann kam eines zum anderen.<<

Ich schüttelte verwirrt den Kopf. Ich konnte mich zwar daran erinnern, aber das war definitiv nicht in der Wirklichkeit passiert, glaube ich. Hatte ich mit Elian geschlafen und keine Ahnung davon? Ich lief in die Küche schüttelte mehrmals den Kopf. Unmöglich! Dachte ich. Er lief mir direkt hinterher.

>>Hey Mia, schau mich an.<<

Hauchte er fast, als er nur Millimeter hinter mir zum stehen kam. Ich gehorchte, kann nicht mehr sagen warum, aber ich drehte mich um und schaute ihm in die Augen.

>>Das gestern ist nur passiert, weil ich es unbedingt wollte. ...

Er griff meine Hand und legte sie auf sein Schritt.

... Auch jetzt will ich es. Ich will es seit 10 Jahren, seit fucking 10 Jahren, versuche ich dir zu zeigen, dass ich vielleicht, der Richtige für dich bin.<<

>> Was?<<

Was passierte hier gerade, gestand mir Elian Schneider gerade, dass er seit 10 Jahren auf mich steht? Ich verzog das Gesicht, dann wurde ich sauer, ich hob sogar meinen Finger.

>> Sag sowas nie wieder, wie denkst du wird deine Schwester reagieren, wenn sie rausfindet, dass wir Sex hatten? Meinst du sie freut sich, wenn sie erfährt, dass ich einen ihrer Brüder gebummst habe?<<

>>Das ist mir doch egal.<<

>>Genau das ist das Problem, es ist dir egal, mir aber nicht, ich hab nur deine Schwester. <<

>>Vielleicht freut sie sich ja auch für uns.<<

>>Über was? Dass du einmal über mich drüber gerutscht bist, oder was?<<

Er schüttelte nahezu verletzt den Kopf.

>>Du verstehst es echt nicht oder?<<

>>Was verstehe ich nicht?<<

>>Dieses Vorstellungsgespräch habe ich nur, weil ich endlich wieder in deine Nähe wollte.<<

>>In meine Nähe? Du hast dich die letzten 5 Jahre nicht blicken lassen, Elian.<<

>> Ich weiß, aber doch nur, weil ich wusste, dass ich mich nicht unter Kontrolle haben werde, wenn du erst wieder um mich bist. Konnte ja nicht ahnen, dass du genauso fühlst.<<

>> Das tue ich nicht!<<

>> Oh doch, dass hast du mir gestern selbst gesagt.<<

>> Hab ich nicht.<<

>> Süße, ...

er hob wieder mein Kinn an,

... gib mir nur ein Date, dann kannst du immer noch nein sagen. ...

Er überraschte mich mit jedem Wortwechsel. Ich schüttelte den Kopf.

... Komm schon.<<

Ich schüttelte wieder den Kopf. Sein Duft benebelte mir inzwischen wieder alle Sinne, sodass sich mein Kopf animiert fühlte, sich sonst was auszumahlen. Er grinste, beobachtete mich genau.

>> Du denkst gerade daran, dass ich dich ficken soll. ...

Ich schüttelte den Kopf, hätte mir aber selbst nicht geglaubt

.. Doch tust du.<<

Er langte mir einfach unter den Rock und ich hielt ihn nicht auf.

>> Du bist so feucht. <<

Er schnappte sich meine Hüfte, drehte mich Richtung Anrichte, schob einfach meinen Rock nach oben, ich hielt ihn auch hier nicht auf, ich wollte ihn nicht aufhalten. Er schob meinen Slip zur Seite beugte mich über den Küchentresen und feuerte seine Erektion in mich, wie ich es immer wollte. Wieso fühlte es sich so gut an, wenn er sich einfach nahm was er wollte? Wieso turnte mich das so an? Er stemmte mit seinen Füßen meine Beine etwas weiter auseinander, schob seinen perfekten Schwanz immer wieder in mich. Er lauschte meinen Lustschreien. Ich wollte mehr von ihm, immer mehr, alles hätte er in diesem Moment mit mir machen dürfen. Er glitt aus meiner Öffnung, rieb seine Eichel ein paar Momente an meinem Hintern und wechselte dann ohne Vorwarnung, zum Anal sex. Ich hielt ihn auch hier nicht auf, im Gegenteil, ich wollte alles, wollte ihn überall spüren. Er begann langsam, wurde dann aber immer schneller, sodass es nicht lange dauerte, bis er mir den besten und intensivsten Orgasmus, meines Lebens bescherte. Ich spürte, dass er auch kam, sich komplett in mir ergoss und nichts hatte sich jemals so befreiend angefühlt, wie das. Ich brauchte einen Moment bis das Zucken und die Wellen der Befriedigung abebbten. Er nahm sanft meinen Hals in seine Starken Hände, schob mich etwas nach oben zu ihm und fragte.

>>Gehen wir duschen?<<

Ich wollte mich dieses Mal nicht schlecht fühlen, wegen Emma, ich wollte das hier, ich wollte ihn. also nickte ich. Er griff meine Hand und führte mich ins Bad. Aus dem nichts sagte er wieder.

>> Mia ich will ein Date.<<

>> Was? <<

Ich schaute auf, dachte das wäre vorhin nur ein Scherz von ihm gewesen.

>> Ich will ein Date, eine Chance von dir.<<

>>Du hast das Ernst gemeint?<<

>>Ja natürlich, habe ich das ernst gemeint. Ich will eine Zukunft mit dir.<<

>>Elian, wir, <<

Ich stoppte wusste nicht was ich sagen konnte.

>> Du wolltest gerade sagen, dass wir uns nicht kennen, aber das stimmt nicht, ich kenne niemanden außerhalb meiner Familie, so gut wie dich und das weißt du auch. Noch nie wollte ich einen Mann so wie ihn. Schon seit ich denken konnte, war ich in Elian verknallt. Wie sollte ich das nur Emma erklären?



Elian

Die Frau macht mich fertig. Ich bin eben zum 3 Mal gekommen und wusste, ich wäre in 10 Minuten für die nächste Runde bereit. Sie war so heiß. Ich hatte ihr gestanden, dass ich einen Job in Berlin, nur wegen ihr in Betracht gesogen hatte. Ich wollte mein Leben endlich regeln, nicht die akademische Seite, sondern die Private. Seit so vielen Jahren, will ich mehr von Mia und jetzt war ich endlich bereit es mir zu nehmen. Inzwischen war sie eingeschlafen, ich deckte sie zu und schlich mich aus ihrem Zimmer. Meine Schwester würde die nächste Zeit nachhause kommen und ich musste unbedingt mit ihr sprechen, dass Mia keinen Grund mehr hatte „Nein“ zu sagen. Ich wollte, dass Mia zu mir gehört, ich liebte Sie seit 10 Jahren und jetzt war der Zeitpunkt gekommen, dass das auch die anderen erfuhren. Die Meinung meiner Schwester war mir da eigentlich egal, aber für Mia zählte sie und das war alles was für mich zählte.

>>Hey, ...

Rief meine Schwester.

... und wie war ́s?<<

>>Ich denke ganz gut.<<

Ihr Grinsen wurde breiter.

>>Emma wir müssen reden.<<

>>Okay, das klingt ernst.<<

>>Können wir in die Küche gehen?<<

Sie nickte.

>>Schieß los!<<

Ich atmete tief durch, dann sagte ich es gerade heraus.

>>Ich bin in Mia verliebt.<<

Sie lächelte, dann schüttelte sie den Kopf.

>>Und das fällt dir jetzt erst auf?<<

Diese Reaktion überraschte mich.

>>Falls du es wissen willst, Mia ist auch total in dich verschossen, bestimmt schon seit sie 16 ist.<<

>>Du weißt das?<<

Sie lachte.

>>Natürlich weiß ich das, ich bin doch nicht bescheuert.<<

>>Und es macht dir nichts aus?<<

Sie schüttelte den Kopf.

>>Nein natürlich nicht, du bist mein Bruder ich liebe dich, für alles was du tust und sie ist meine beste Freundin, die nur das Beste verdient, ich könnte mir keinen besseren als dich vorstellen.<<

Ich dachte einen Moment darüber nach

>>Das war ne richtig erwachsene Aussage von dir.<<

>> Elian, ich bin inzwischen auch schon 28, vergiss das nicht.<<

>> Okay, dann verklickere das mal deiner Mitbewohnerin, die glaubt nämlich, dass du ihr den Kopf abreißt, wenn du erfährst dass wir Sex hatten.<<

Emma drehte sich zu mir.

>>Ihr hattet Sex? Wann?<<

Es war komisch mit meiner kleinen Schwester über mein Sexleben zu sprechen, aber jetzt war die Katze ja eh schon aus dem Sack. Ich wog ab, dann fing ich an.

>>Gestern, eben, vorhin, soll ich weiter machen?<<

>> Nicht dein Ernst? Endlich!<<

>> Wieso wusstest du das ich sie mag?<<

>> Elian, du bist zu allen Weibern immer so unterschwellig abfällig, außer zu ihr, du hast dich hier seit 5 Jahren nicht Blicken lassen, an mir lag das bestimmt nicht, denn ich bin super. ...

Ich verdrehte die Augen.

... Wo ist Mia? <<

>>Sie schläft. <<

Ich grinste bei dem Gedanken daran, warum sie so müde war.

>>Hey, was macht ihr hier?<<

Ich zuckte zusammen als Mia im Türrahmen auftauchte.

>>Mein Bruder erzählt mir gerade, wie viel Sex er in den letzten paar Stunden hatte.<<

Emma verschränkte gespielt verärgert die Arme vor ihrer Brust. Das war fies dachte ich. Mia lief rot an, auf jede Reaktion von Emma gefasst, doch die prustete nur los.

>>Endlich hattet ihr sex, diese Spannung war ja nicht zum aushalten.<<

>> Was?<<

Fragte Mia total verwirrt, was auch mich zum schmunzeln brachte.

>> Süße, ich bin doch nicht blöd und endlich passiert in diesem Haus mal was.<<

>> Ist das dein ernst?<<

>> Klar, du und mein Bruder, so gut, dass hätte in keiner meiner Storys besser klingen können.<<

>> Und das macht dir nichts aus?<<

Emma winkte ab.

>>Quatsch, überhaupt nicht und das Trauerspiel mit seinen Verflossenen, ging ja schon auf keine Kuhhaut mehr.<<

Ich kommentierte das nicht, sondern stand auf, schaute zu Mia und sagte.

>> Morgen, du ich, ...

Ich zeigte zwischen Mia und mir, hin und her

... Date.<<

Dann hob ich ihr Kinn an küsste sie und marschierte grinsend aus der Küche.

Ende