Revenge Princess - Im Zeichen der Rebellion

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Summary

Wie weit würdest du gehen, um dich selbst zu retten? Zwischen dem Reich des Hohen Nordens und dem Land der Dunklen Wälder herrschen politische Spannungen, die einen bevorstehenden Krieg unausweichlich erscheinen lassen. Ariana, die rechtmäßige Thronfolgerin des Reiches der Dunklen Wälder, wird von ihren Eltern gezwungen, den Prinzen des Hohen Nordens, der für seinen Mordhunger und Brutalität bekannt ist, zu heiraten, um die Königreiche zu einigen und Frieden zu schaffen. Doch Ariana flieht auf dem Weg zu ihrer Hochzeit und findet sich plötzlich in den Armen von Ezra wieder, ein Assassine, der zu einer Untergrundorganisation gehört, die im ganzen Land gefürchtet ist - die Blood & Bones. Jeder in den beiden Königreichen trachtet nach Arianas Tod. Eine Allianz der beiden Herrschaften könnte die Rebellion im Keim ersticken. Aber auch die mächtigsten Adelsfamilien der Länder haben ihre eigenen Interessen, den Kopf der Prinzessin rollen zu sehen. Ebenso Ezra, für den dieser Auftragsmord der letzte sein soll. Doch Prinzessin Ariana ist nicht diejenige, die sie vorgibt zu sein. Die Zeit rennt. Die Rebellion in den Königreichen brodelt. Es fehlt nur noch der Knall, der das Fass zum Explodieren bringt und die Welt im Chaos versinkt.

Status
Complete
Chapters
18
Rating
5.0 4 reviews
Age Rating
18+

Kapitel 1: Das Schaf auf der Schlachtbank

“Die beste Art, sich zu rächen ist, nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten.”

- Marc Aurel, Selbstbetrachtungen VI, 6

Ihre Füße stolpern über den gefrorenen Waldboden. Immer wieder blickt sie sich hektisch um. Die Lichter der Karawane werden langsam kleiner, doch sie ist noch immer zu nah am Hauptweg. Laute Stimmen, die gewaltsam ihren Namen schreien, hallen wie ein nie endendes Echo durch die kalte Winternacht. Sie beschleunigt ihre Schritte, als das Geräusch von scheppernden Rüstungen immer näherkommt. Mit rasselnden Lungen schlägt sie sich durch das Dickicht des Finsterwaldes.

Zahlreiche Legenden ranken sich um diesen Ort, der von Wölfen und Bären besiedelt ist. Doch diese Kreaturen sind es nicht, vor denen sich die Menschen fürchten. Es sind ihresgleichen, die die Angst in ihnen schüren. Barbaren und Räuber sollen sich in der Nähe der einzigen Handelsstraße tummeln, die das Königreich des Hohen Nordens mit dem Reich der Dunklen Wälder verbindet. Besonders die Barbaren, die aus dem Land des Hohen Nordens stammen, sind dafür bekannt, nicht vor Kannibalismus zurückzuschrecken.

Doch das interessiert Ariana, die Prinzessin des Reiches der Dunklen Wälder, nicht. Sie kann nicht zu dem Ort gehen, den das Königspaar für sie vorgesehen hat. Sie will nur einmal ihr Leben selbst bestimmen. Ariana hat sich entschieden. Lieber wählt sie den Tod als dieses unheilvolle Schicksal.

Die Äste schlagen ihr ins Gesicht und reißen ihre milchige Haut auf. Eine rote, zähe Flüssigkeit läuft ihr an den Unterarmen entlang und benetzt ihr dunkelrotes Gewand, das am Saum zerfetzt ist. Die lange Schleppe des dicken Winterumhangs hindert sie daran, schneller zu laufen, da es sich immer wieder im dichten Gestrüpp verhakt. Kurz überlegt Ariana, den Mantel abzuwerfen. Es wäre ihr sicherer Tod. Nicht lange wird sie ohne das wärmende Fell bei diesen ewig währenden eisigen Temperaturen überleben.

Doch als die Schritte der bewaffneten Armee, die sie auf ihrer Reise begleitet haben, nur wenige Meter hinter ihr zu hören sind, handelt sie aus einem panischen Impuls heraus. Sie löst das Band um ihren Hals und wirft in einer schnellen Bewegung den schweren Stoff ab. Die schneidende Kälte umgibt sie augenblicklich und frisst sich in ihr mageres Fleisch. Sie blendet den Schmerz, der sich in ihren Gliedern gebildet hat, komplett aus.

Während sie um ihr Leben rennt, bemerkt die Prinzessin nicht, dass sie heimlich beobachtet wird.

Er sieht das Mädchen mit dem langen, geflochtenen Zopf direkt auf ihn zustürmen. Wie ein aufgeschrecktes Reh rennt sie vor den Jägern davon. Sie kämpft sich über den rutschigen Waldboden und dreht sich immer wieder panisch nach ihren Verfolgern um, die ihr dicht auf den Fersen sind. Es wird nicht mehr lange dauern, bis sie das Mädchen eingeholt haben.

Schon vor einigen Stunden hat er die große Karawane des fremden Königreichs im Tal der Schatten gesehen. Mindestens zwanzig Wagen mit einer Schar bewaffneter Soldaten folgten dem holprigen Weg, der direkt in das Reich des nie endenden Winters führt. Etwas Großes ist im Gange, das spürt der Assassine, als er das Mädchen aus seinem hohen Versteck beobachtet. Ezra legt den Kopf schief und wägt ab, ob er ihr helfen soll. Etwas an ihr erinnert ihn an sich selbst. Als er damals vor seinen Verfolgern davongelaufen war, hatte ihm niemand geholfen.

Als der Vermummte einen von Angst getränkten Aufschrei hört, stößt er sich geschmeidig von der rauen Rinde ab und landet ohne Geräusch auf dem verschneiten Waldboden. Im Schatten einer hohen Fichte wartet er auf das Mädchen mit dem roten Kleid, bereit, das Reh vor den Jägern zu retten.

Ein Ruck durchfährt Arianas tauben Körper, als sich der Saum ihres Kleides in den herausstehenden Wurzeln verhakt und die Füße unter ihr weggezogen werden. Die aufgeschundenen Knie ignorierend, rappelt sie sich stolpernd nach oben, packt den nassen Saum ihres Kleides und steuert auf die Fichtenbäume zu, die ihr den nötigen Schutz bieten werden. Kalter Schweiß läuft ihr an der Stirn hinab, während ein Paar lose Strähnen, die sich aus dem geflochtenen Zopf gelöst haben, ihr wild im Gesicht hängen. Eine Mischung aus Hoffnung und Erleichterung durchströmt sie, als sie die Baumgrenze erreicht.

Doch gerade als Ariana sich in Sicherheit wiegt, wird sie plötzlich an den Schultern gepackt und gewaltsam nach hinten gezogen. Ein schmerzhafter Stich durchzuckt ihre rechte Schulter und sie stöhnt keuchend auf. Augenblicklich presst sich eine bandagierte Hand auf ihre rissigen Lippen und schnürt ihr die Luft ab.

Der Assassine zieht Ariana fest an seine Brust und drängt sie noch tiefer in den Schatten der hohen Fichte. Er kann ihre Panik förmlich riechen, doch es interessiert ihn nicht. Sein gesamter Fokus liegt auf den bewaffneten Soldaten, die jede Sekunde die Waldgrenze erreichen. Wenn einer von ihnen die beiden entdeckt, wird er dafür seinen Kopf hinhalten müssen. Ein Risiko, das er eingegangen ist, als er sich entschieden hat, dem aufgeschreckten Reh eine Chance auf Freiheit zu geben.

,,Halt still, oder sie finden uns!″, zischt der Fremde ihr leise ins Ohr, als die Prinzessin anfängt, sich gegen seine Umklammerung zu wehren. Seine raue Stimme löst eine Gänsehaut an ihren Armen aus, die nur von einem dünnen Stoff bedeckt sind.

Ariana erstarrt.

Die Angst hat längst die Kontrolle über ihren Körper übernommen und lähmt sie. Mit angehaltenem Atem beobachtet sie, wie nur wenige Meter neben ihr die Soldaten des Königspaars vorbeiziehen. Auch als der letzte von der Kavallerie im Dunklen des Finsterwaldes verschwunden ist, traut sich die Prinzessin nicht zu atmen. Ihr Herz schlägt panisch gegen ihren Brustkorb, der sich angestrengt hebt und senkt. Im Gegensatz zu der peitschenden Kälte fühlt sich die Wärme des fremden Mannes, der sie noch immer fest an sich gepresst hält, angenehm an. Sie sollte sich nicht in Sicherheit wiegen, doch Ariana merkt, wie sie sich in seiner Anwesenheit beruhigt.

Obwohl sie das absolut nicht sollte. Ihr Verhalten ist schon nahezu töricht.

Denn Ariana weiß genau, wer ihr gerade das Leben gerettet hat. Die vergilbten Bandagen, die ihr vermeintlicher Retter um seine Hände trägt, können nur einer bestimmten Gruppe von Menschen gehören. Warum er ihr geholfen hat, darauf hat sie keine Antwort. Die Assassinen der Blood & Bones retten nicht. Sie töten. Und das ohne Ausnahme.

Wenn er herausfindet, wer Ariana ist, wird er sie auf der Stelle töten.

Jeder in den Königreichen will ihren Kopf rollen sehen.

Er wird da keine Ausnahme machen, überlegt Ariana.

Plötzlich lockert sich der Griff um ihre Brust, als der Assassine sich von ihr löst und noch ein Stück weiter in den Schatten tritt. Mit klopfendem Herz dreht sich die Prinzessin langsam zu ihrem vermeintlichen Retter um und stockt. Schwarze Augen starren ihr ausdruckslos aus einem vermummten Gesicht entgegen, das von einer tiefen Kapuze größtenteils verdeckt wird. Neben dem Mantel aus Pelz, der von einem pechschwarzen Umhang verdeckt wird, trägt er eine dunkle Hose, die in kräftige Stiefel gestülpt ist. An seinem Rücken hängt ein zwei Meter großer, aus Ebenholz gefertigter Bogen mit einem dazugehörigen Köcher. Ariana hat viele Geschichten über die Assassinen der Blood & Bones gehört. Sie sollen ihre Pfeile nur mit dem Gift von Schlangen reinigen. Eine Berührung der Pfeilspitze mit dem eigenen Blut und man stirbt einen qualvollen Tod. Die Blood & Bones sind nicht gerade für ihren Sanftmut bekannt.

Der Mann ist mindestens zwei Köpfe größer als das zarte Mädchen, das ihn nun ängstlich anschaut, abwartend, was nun passiert.

Das Licht der drei Monde leuchtet gerade durch eine Lücke in den Baumkronen und erlaubt Ezra, einen näheren Blick auf die junge Frau zu werfen. Sie strahlt eine solche Schönheit aus, dass er sich kurz in ihren meerblauen Iriden, die von dichten Wimpern umrahmt sind, verliert. Rohe Angst spiegelt sich in ihren Augen.

Er lehnt sich an die raue Rinde zurück und kreuzt seine Arme vor der Brust, während er die Adlige musternd in den Blick nimmt. Dass sie reich ist, kann jeder Blinde sehen. Die feinen Stoffe, die sie an ihrem schmalen Leib trägt, sind neben dem großen Geleit Antwort genug.

Als der Assassine das Zittern des Mädchens bemerkt, löst er seinen Umhang, streift das wärmende Fell von seinem Körper und legt ihn um ihre bebenden Schultern. Ein überraschter Ausdruck huscht über ihr ebenes Gesicht.

,,Wovor läufst du davon?″, fragt er sie, während er seinen Blick nicht von ihr lösen kann. Bei dieser Frage weiten sich ihre Augen und ein Ausdruck von Furcht huscht über ihr Gesicht.

Ariana überlegt, ob sie dem Auftragsmörder die Wahrheit sagen soll. Er hat sie aus einer misslichen Lage befreit. Ist sie ihm nicht eine ehrliche Antwort schuldig?

,,Zwangsheirat″, flüstert sie und senkt dabei den Blick. Nervös spielt sie mit dem Bärenfell, das ihren gefrorenen Körper langsam auftaut.

Als der Mann ihr gegenüber nichts darauf erwidert, hebt sie den Blick und muss erschreckend feststellen, dass seine schwarzen Augen direkt auf ihr liegen. Fesselnd, abwartend, berechnend.

Der Fremde löst seine Haltung und kommt einen großen Schritt auf sie zu. Er ist ihr nun so nah, dass sie seinen kalten Atem an ihrer Stirn spüren kann. Ihr Herz fängt an, wie wild zu schlagen, als er sich langsam zu ihr herunterbeugt, sodass sein Gesicht nur wenige Zentimeter vor ihr innehält.

,,Was hast du jetzt vor? Wie willst du hier draußen allein überleben?″

Der Zweifel über ihre Fähigkeiten, sich allein in der Wildnis durchzuschlagen, ist deutlich aus seiner Stimme herauszuhören, die nur so von Überheblichkeit und Arroganz strotzt.

Die Prinzessin reckt das Kinn und schaut dem attraktiven Fremden direkt in die kalten Augen.

,,Darum musst du dich nicht kümmern. Lieber sterbe ich hier draußen als wie ein Schaf zur Schlachtbank geführt zu werden.″

Doch anstatt sie ernst zu nehmen, gluckst der Schwarzhaarige. Er tritt noch einen Schritt näher an sie heran, sodass sie nun dicht voreinander stehen. Dabei verrutscht seine Gesichtsbedeckung einen Spalt, sodass die Prinzessin einen kurzen Blick auf seine linke, entstellte Gesichtshälfte erhaschen kann. Die Brandwunde, die sich über seine Wange bis hinunter zu seinem Hals erstreckt, lässt ihn hart und gleichzeitig verletzlich wirken. Sie hat über den grausamen Aufnahmeritus bei den Blood & Bones gehört. Trotz der großen Wunde spürt Ariana noch immer die Anziehung zu diesem Fremden, der, je näher er ihr kommt, sie nur mehr aus der Fassung bringt.

,,Für mich siehst du eher wie ein verschrecktes Reh aus als wie ein dummes Schaf.″

Dabei legt er fast schon fasziniert den Kopf schief und mustert sie eingehend. Ariana wird unter seinem intensiven Blick furchtbar warm und die Röte steigt ihr in die aufgeheizten Wangen. Verlegen senkt sie die Lider, während sie sich fragt, weshalb sie sich so unterwürfig in seiner Nähe verhält.

,,Du wirst hier draußen keinen Tag überleben″, zischt er scharf, während er wieder einen größeren Abstand schafft. Erleichtert über die neu gewonnene Freiheit stößt Ariana die angehaltene Luft aus. Wut formt sich in ihrer Magengegend über die Arroganz und den Hochmut, den der Assassine an den Tag legt. Blitzartig hebt sie den Kopf und tritt mit vorgehaltenem Finger drohend auf den Hünen zu. Als Ariana ihn erreicht, stößt sie ihm immer wieder warnend den Finger in die kräftige Brust, die sich unter ihrer Berührung angenehm weich anfühlt.

,,Jetzt hör mal zu, Fremder.″ Das letzte Wort spuckt sie förmlich in sein Gesicht, das keinerlei Regung zeigt. ,,Es geht dich nichts an, was ich mache, wohin ich gehe oder wie ich mein Leben gestalte. Tu nicht so, als würde es dich interessieren. Ich brauche deine Hilfe nicht! Verstanden?″

Ezra zieht über die Forschheit der blonden Schönheit die rechte Augenbraue leicht nach oben. Irgendetwas regt sich in ihm, als er in ihre runden Augen schaut, die nur so voller Mut und Tatendrang strotzen. Er würde es niemals vor ihr zugeben, doch der Mann bewundert ihren Kampfgeist, obwohl sie offensichtlich hier in dieser Gegend sterben wird. Ein Mädchen wie sie gehört nicht in diese Wälder.

,,Ganz schön arrogant für jemanden, der es kaum geschafft hat, vor einer Horde von Soldaten zu fliehen. Was willst du machen, wenn ein Wolf vor dir steht? Oder ein Panther? Von den Kannibalen will ich gar nicht erst anfangen.″

Ezra fragt sich, weshalb es ihn reizt, sie in diesem sensiblen Augenblick zu provozieren, doch er kann nichts gegen diese Gefühle unternehmen, die dieses Mädchen in ihm auslöst. Ein warmes Gefühl durchzieht ihn wie ein Blitz, als die Schönheit mit der kleinen Stupsnase und den winzigen Sommersprossen ihre Wangen aufbläht und noch einen Schritt auf ihn zukommt. Sein Herz schlägt kräftig in seiner Brust, ein Gefühl, das er lange nicht gespürt hat. Aufregung und Heiterkeit durchströmen ihn gleichermaßen, sodass er Mühe hat, ein Lächeln zu vermeiden.

,,Du nennst mich arrogant? Du bist doch derjenige mit dem aufgeblasenen Ego!″

Für eine Adlige spricht sie ganz schön ungehalten, überlegt Ezra, doch gerade das ist es, was sie in seinen Augen so interessant macht. Entrüstet über seine Aussage schüttelt sie wütend den Kopf, sodass ihr weißblonder Zopf, der ihr bis zur Taille reicht, über ihre Schulter fällt.

Kurz lenkt dieser Anblick den Assassinen ab, ehe er bemerkt, dass das Mädchen auf eine Antwort von ihm wartet.

,,Ich habe nie gesagt, dass ich nicht arrogant bin, Kleine.″

Seine Mundwinkel zucken verräterisch bei dem Kosenamen, der ihm plötzlich über die Lippen gerutscht ist.

Ariana fallen bei dem Spitznamen beinahe die Augen aus dem Kopf. Sie öffnet den Mund, um etwas darauf zu erwidern, doch schließt sie ihn wieder, nicht wissend, was sie auf die Unverschämtheit antworten soll, die er ihr entgegenbringt. Dennoch kommt sie nicht umher, den Glanz in seinen schwarzen Iriden zu bemerken, die ein seltsam prickelndes Gefühl in ihr auslösen.

,,Ich verrate dir eine Taktik, damit du in Zukunft überlebst. Wenn du klug bist, folgst du meinem Rat.″

Ezra fällt es schwer, die Anziehung zu diesem Mädchen zu ignorieren. Obwohl er es nicht sollte, schließt er die Lücke zu ihr und beugt sich so weit nach vorne, dass ihre Haare sein Gesicht kitzeln. Als er ihr leise ins Ohr raunt, kann er die Gänsehaut an ihrem Hals sehen.

,,Lauf niemals vor deinem Feind davon wie ein jämmerliches Schaf vor dem bösen Wolf. Du musst einen Weg einschlagen, mit dem sie nicht rechnen. Nur so wirst du am Ende entkommen.″

Ezra konnte zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, wem er gerade dabei half zu entkommen. Doch die Wege der beiden werden sich wieder kreuzen. Nur dass Ezra dann in der Rolle des Jägers sein wird, und Ariana das Reh, das keine Chance haben wird zu fliehen.