Die Rudel-Saga - Buch 2

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Summary

Während Fabio und Isabelle sich finden gibt es da zwei weitere Gestaltwandler, die ein Auge aufeinander geworfen haben. Adrian und Melli sind beides Player, die das Leben geniessen und ihren Spass haben. Ihr Leben schmücken viele verflossene Partner, manche nur für eine Nacht, manche für ein bisschen länger. Aber ein für immer?

Status
Complete
Chapters
11
Rating
5.0 13 reviews
Age Rating
18+

Kapitel 1

Kapitel 1

Adrian starrte Melli an, nachdem Larissa sie hineingebeten hatte und liess beinahe die Bierkästen fallen.

Wow! Sie war einfach nur Wow!

Gross, schlank und durchtrainiert, ihr Körper steckte in Jeans und einem Spaghettiträger-Top, dazu trug sie eine enganliegende Jeansjacke.

Ihre dunkelbrauen Haare fielen in Wellen über ihre Schultern und liessen ihre hellblauen Augen leuchten.

Sie trug einige Halsketten, die ihr kleines Dekolleté betonte, dazu passende Ohrringe und einige Armreifen.

An ihrem Hals glaubte er, eine kleine Tätowierung zu erkennen.

Amüsiert beobachtete er das Gezanke zwischen Fabio und Melli, bis ihr Vater einschritt und sich ihnen vorstellte.

Es dauerte nicht lange, bis er die Gelegenheit kriegte, um sich etwas näher mit Melli zu unterhalten.

„Hey“, meinte er und lächelte sie süss an.

Er hatte keine Hemmungen, die Schwester von Isabelles Date anzuflirten, denn offensichtlich hatte sie auch gerne ihren Spass.

„Freut mich, dich kennenzulernen.“

Er spielte den Gentleman und hauchte ihr einen Kuss auf den Handrücken, atmete ihren Duft ein.

Sie roch absolut betörend, wie Schokoladenmousse mit einer Prise Chili – sein Lieblingsdessert.

Sie musterte ihn, wie er sie musterte: ein kompletter Check von oben bis unten und das Lächeln, das ihre Mundwinkel umspielte, zeigte ihm, dass ihr gefiel, was sie sah.

Sie leckte sich tatsächlich kurz über die Lippen, bevor sie sich auf sexy Art und Weise gegen die Gartenmauer lehnte.

„Ganz meinerseits“, lächelte sie und warf sich die Haare über die Schulter.

Adrians Blick glitt ihrer Halslinie entlang und er verspürte den dringenden Wunsch, sich auf sie zu stürzen und die zarte Haut zu liebkosen.

Sein Blick wanderte weiter und blieb an ihren Brüsten hängen.

Er schätzte sie auf Grösse B, nicht zu viel, nicht zu wenig.

„Gefällt dir, was du siehst?“, fragte Melli unverblümt und drückte ihre Brüste leicht hoch.

Adrian grinste.

„Und wie! Ich frage mich, wie sie wohl hüpfen, wenn du mich reiten würdest.“

Unverblümt konnte er ebenfalls und Melli lachte, bevor sie näher an ihn trat.

„Tatsächlich ist deine Instagram-Seite ziemlich antörnend“, flüsterte sie und strich ihm mit sanften Fingern über die Brust.

„Tatsächlich bin ich in echt noch heisser“, grinste er selbstbewusst.

„Mhhm“, leckte sich Melli die Lippen.

„Das werden wir noch sehen“, zwinkerte sie und liess ihre Hand in seinen Schritt gleiten, packte prüfend zu.

Adrian unterdrückte ein Stöhnen, doch sein Schwanz, der bei ihrem Anblick schon halbsteif geworden war, wurde nun richtig hart.

„Ich nehme an, du hast gewisse Vorstellungen und Erwartungen“, meinte er und platzierte seine Hände auf ihren Hüften.

„Natürlich“, lächelte Melli verführerisch und liess sich an ihn ziehen, rieb ihr Becken leicht an ihm.

Verdammt, er hatte es doch tatsächlich geschafft, sie in so kurzer Zeit richtig scharf zu machen! Sie war sich sicher, dass sie gleich ein frisches Höschen brauchen würde.

Ihre Nippel drückten hart gegen die Schalen ihres Push-Up BHs und sie leckte sich erneut erregt über die Lippen.

„Worauf stehst du denn so?“ hauchte sie, ihre Hand weiterhin in seinem Schritt.

Sie standen glücklicherweise etwas abseits und wurden durch einen grossen Ginsterbusch verdeckt.

„Das kommt ganz darauf an, was du mit dir machen lässt“, neckte er sie, doch wenn er ehrlich war, so hatte er sich noch nicht gross mit Vorlieben des Sex beschäftigt.

Er hatte sich hauptsächlich um sein Vergnügen gekümmert, sein Ziel war immer nur das mehrmalige Abspritzen gewesen. Oder sich einen oder mehrer gute Blowjobs verpassen zu lassen.

Ja, er war ein egoistisches Arschloch, aber er genoss es. Er hatte noch keiner irgendwas versprochen, das er nicht halten konnte oder wollte.

Selbst Anna wusste, dass er sie nur fickte, wenn er keine Alternative und Bedarf hatte. Wobei sie eigentlich ziemlich langweilig geworden war.

Aber Melli? Heilige Scheisse, sie war ein Kaliber für sich!

Als sie ihr Becken an ihm rieb, war er kurz davor, in seine Hose zu kommen.

Sie hörten Schritte und Melli wich zurück an die Gartenmauer, lehnte sich entspannt dagegen, während Adrian seine Hände in die Hosentaschen stopfte.

Theo kam um den Busch.

„Da seid ihr ja! Das Essen ist fertig. Alles in Ordnung?“

Adrian nickte.

„Alles bestens, wir haben uns etwas unterhalten“, meinte er und schaute Theo freundlich und aufmerksam an.

Es waren etwa zwanzig zusätzliche Leute anwesend, doch die Stimmung war angenehm entspannt.

Er und Isabelle wurden in lockere Gespräche verwickelt, doch Adrian war trotzdem etwas unruhig.

Melli hatte ihm vorhin blaue Eier verpasst und er musste seinen Schwanz mehrmals verlagern, damit er den Nachmittag über durchhielt.


„Hey, ich geh noch aus. Kommst du mit?“, raunte Melli ihm ins Ohr, als er sich gerade von ihren Eltern verabschiedet hatte.

Adrian überlegte nicht lange.

„Na klar!“

Isabelle hatte heute die Nachtschicht auf dem Gestüt, denn eine Stute war kurz vor dem Abfohlen. Er hatte die vorherige Nacht gehabt und tagsüber waren die Angestellten da.

Melli lachte Adrian an und zog ihn hinter sich her zu ihrem Auto.

„Trinkst du?“, wollte sie wissen und liess sich von Adrian spielerisch gegen die Wagentür pressen.

„Nein“, antwortete er und spielte mit ihren Haaren, während er sich schwer gegen sie lehnte, „Alkohol ruiniert den Trainingseffekt. Ich ernähre mich clean.“

Wieder leckte sich Melli über die Lippen.

„Das ist heiss“, gurrte sie und packte Adrian im Nacken, legte ihre Lippen auf seine.

Es war, als würde ein kleines Feuerwerk in Adrians Kopf explodieren.

Kein Kuss hatte sowas je bei ihm ausgelöst.

Seine Hand, die mit ihren Haaren gespielt hatte, wanderte in ihren Nacken und packte ihren Haarschopf, während er mit seiner Zunge ihren Mund eroberte.

Sein Schwanz drückte schmerzhaft gegen den Reissverschluss und ein Funkenschauer nach dem anderen durchfuhr seinen Körper, elektrisierte ihn regelrecht.

Er löste den Kuss und zog Mellis Kopf nach hinten, fiel wie ein Irrer über ihren Hals her.

Sie kicherte und drückte ihn etwas weg.

„Langsam, Cowboy, wir haben die ganze Nacht vor uns“, grinste sie und ruckte mit dem Kopf in Richtung Beifahrerseite.

„Und wo willst du hin?“, fragte Adrian, er hatte eine sehr genaue Vorstellung, woher mit ihr hinwollte: auf direktem Weg in sein Bett!

Er wollte sie ausziehen, ihren Körper mit all seinen Sinnen erkunden, wollte sie küssen, lecken und sie in die weitesten Ebenen des Universums katapultieren, sie schreien hören, wenn sie kam.

„Warst du schon mal im Poison?“

Mellis Lächeln wurde fast ein wenig hinterhältig und Adrian blickte sie etwas irritiert an.

„Das ist doch der BDSM-Schuppen?“

Melli hob kokett eine Augenbraue und biss sich verführerisch auf die Lippen.

„Vertraust du mir? Dann zeige ich dir etwas, das dir garantiert Spass machen wird.“

Adrian legte den Kopf etwas schief und betrachtete Melli skeptisch-neugierig.

„Geduld zahlt sich aus, mein Lieber“, zwinkerte sie, „heute ist Roulette-Abend.“

Nun war Adrian wirklich verwirrt.

Melli lachte und warf sich die Haare über die Schulter.

„Ich erklärs dir unterwegs!“

Adrian löste sich unwillig von Melli, gab ihr einen harten Klaps auf den Hintern, als sie sich zur Fahrertür umdrehte.

„Ich fahre“, knurrte er und packte sie wieder an ihrem Haarschopf, zog ihren Kopf nach hinten und vergrub sein Gesicht in ihrer Halsbeuge, atmete sie tief ein und hauchte einen Kuss auf ihre Schlagader, knabberte leicht an ihrer Haut.

Er hatte urplötzlich das Bedürfnis, sie zu beissen, also drückte er seine Zähne spielerisch in ihre Schultern.

Ein Schaudern durchlief Mellis Körper und ihre Nippel stellten sich sofort senkrecht, scheuerten hart über den Stoff.

„Mmmh“, brummte sie zufrieden-erregt und liess sich von Adrian die Schlüssel abnehmen.

„Bist du schon schön feucht für mich?“, flüsterte er in ihr Ohr, obwohl er es riechen konnte.

„Feucht ist untertrieben“, platzte Melli heraus, was Adrian zum Lachen brachte.

Er liess sie los und sie hüpfte auf die andere Seite ihres Autos, schlüpfte auf den Beifahrersitz.

Adrian stellte den Sitz nach hinten, dann setzte er sich ebenfalls in das Auto.

Es war klein und er kam sich beinahe etwas eingeengt vor.

„Nächstes Mal fahren wir mit meinem Wagen“, brummte er und fischte nach dem Sicherheitsgurt.

„Du willst mich öfter sehen?“, fragte Melli amüsiert und rutschte in ihrem Sitz bequem nach unten.

„Fuck, ja“, erwiderte Adrian und liess seinen Blick über Mellis Körper gleiten, blieb an ihren Lippen und Augen hängen.

„Du bist wunderschön“, stellte er fest und beugte sich zu ihr rüber, umfasste ihr Gesicht mit einer Hand und küsste sie grob.

„Wäre dein Auto nicht so klein, dann würde ich dich gleich hier und jetzt ficken“, knurrte er, als er den Kuss löste und Melli nach Atem rang.

Sie wurde etwas rot, denn normalerweise war sie diejenige, die solche Ansagen machte.

Und ins Poison war sie bisher auch immer alleine gegangen, jeder Typ, der an ihr interessiert gewesen war und dem sie diese Frage gestellt hatte, hatte den Schwanz eingezogen.

Aber Adrian? Scheisse, er schien keine Ahnung von BDSM zu haben, aber er war tatsächlich dabei, mitzukommen!

Klar, sie wusste nicht, ob er doch noch einen Rückzieher machen würde, aber so schätzte sie ihn nicht ein.

„Dann nehmen wir nächstes Mal deinen Wagen“, wagte Melli zu sagen und warf Adrian einen koketten Blick zu.

Dieser fing dreckig an zu grinsen und umfasste ihr Kinn, drückte es leicht nach oben, sodass er ihren Hals liebkosen konnte.

„Du willst mich öfter sehen?“, wiederholte er genau die Frage, die Melli ihm zuvor gestellt hatte.

„Fuck, ja!“, erwiderte sie und ihr entfuhr ein leises Stöhnen.

„Keiner hat mich bisher so scharf gemacht, wie du!“

„Und das wird auch kein anderer mehr“, brummte Adrian und seine Hand fand den Weg über Mellis Brüste, die er durch den BH grob drückte zu ihrem Hosenbund.

Er öffnete den Knopf mit einer Hand und zog den Reissverschluss nach unten.

Melli keuchte und ihre Wölfin winselte.

Sie waren beide so unfassbar erregt und ihre Wölfin war bereit, sich Adrian vollkommen zu unterwerfen.

Hör auf, Mädel, rügte Melli ihre Wölfin, auch wenn er unfassbar heiss und geil ist, ist das kein Grund, gleich durchzudrehen!

Adrian liess seine Finger ganz langsam in Mellis Hose gleiten, strich mit leichtem Druck über ihren Venushügel und weiter nach unten.

„Trägst du String, meine Schöne?“, fragte er heiser und hoffte auf ein Nein.

Er war überhaupt kein Fan von diesen Dingern, denn die präsentierten zu viel und verdarben die Lust aufs Auspacken.

Melli schüttelte den Kopf und wurde rot.

Sowas war sie noch nie gefragt worden.

Aber da schien jemand genaue Vorstellungen zu haben, was die Kleidung beim Sex anging.

„Ich trage Hipster“, japste sie, als Adrian seinen Finger unter ihr Höschen und über ihre nassen Falten gleiten liess.

„Gut“, brummte Adrian wieder, „ich mag keine Strings. Die präsentieren zu viel.“

Melli wollte darauf eingehen, doch Adrian stiess seine Finger in sie, sodass ihr nur ein kehliges Stöhnen entkam.

Seine Finger waren gross, wie scheinbar alles an ihm und – Oh Gott – er bewegte sie genauso, wie Melli es mochte.

Ihre Finger krallten sich in die Autotür und ihr Kopf fiel nach hinten auf die Nackenstütze.

„Oh Gott…“, flüsterte sie, als Adrian anfing, in sie zu pumpen und sich zugleich weiter zu ihr rüberlehnte, sein Gesicht in ihren Brüsten vergrub und sanfte Bisse verteilte.

Sie ruckelte mit ihren Hüften, um Adrian entgegenzukommen, doch der lachte plötzlich leise und dreckig auf und zog seine Finger aus ihr zurück.

„Wir wollen doch nicht gleich alles ausreizen“, flüsterte er ihr ins Ohr und leckte die Finger ab.

„Du schmeckst himmlisch, meine Schöne“, fügte er hinzu und zog ihren Reissverschluss wieder zu, schloss ihren Hosenknopf.

Heftig atmend und geschockt starrte Melli Adrian an.

„Das ist gerade nicht dein Ernst?“, fragte sie fassungslos.

Adrian grinste wieder und startete den Motor.

„Ich will dich die ganze Nacht, du kannst dich noch auf was gefasst machen, meine Schöne. Das wird das hier definitiv wett machen.“

Er zwinkerte ihr zu und parkte aus, lenkte den Wagen in Richtung Innenstadt.

Melli schnaubte frustriert.

Fuck, sie war geil, ihr Höschen war ruiniert und jetzt musste sie auch noch warten, bis sie im Poison waren.

Ihr Blick flatterte zu Adrian, der das Lenkrad verkrampft festhielt und geradeaus starrte.

Ihr kam eine Idee.

Langsam öffnete sie ihre Hose wieder und wollte sich gerade selbst weiter befriedigen als Adrians Hand rüberschnellte und ihre festhielt.

„Denk nicht mal dran, meine Schöne! Das ist heute Nacht meine Aufgabe. Du wirst kommen, wenn ich es dir erlaube.“

Bei seinen Worten stellten sich Melli die Nackenhaare auf und ein weiterer Lustschauer lief ihr den Rücken hinunter.

„Das werden wir noch sehen“, zickte sie zurück, was Adrian nur ein Lächeln entlockte.

Er schwieg, und lenkte ihren Wagen zu einem Parkhaus, das in der Nähe des Poison lag.

Ein paar Minuten später hatte er den Wagen geparkt und steckte das Parkticket in seine Geldbörse, während Melli eine ihrer beiden Handtaschen aus dem Kofferraum holte.

„Zwei Handtaschen?“

Adrian blickte sie fragend an, während Melli den Kofferraum schloss, doch nun war sie es, die lächelte.

„Diese hier ist nur fürs Poison“, grinste sie und stolzierte an Adrian vorbei, der ihr einen harten Klaps auf den Hintern gab.