Einfach So Vergessen /Final Fantasy by PragDoma at Inkitt
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Einfach so vergessen /Final Fantasy

Summary

Kadaj hasst Mathematik über alles, bekommt auch noch einen neuen Lehrer und den mag er so gar nicht. Schnell ändert sich das aber und Kadaj verliebt sich. Durch ungesagte Gefühle und kleineren Missverständnissen kommt es zu einem dramatischen Vorfall und Kadaj wird einfach vergessen. Dies führt dazu, dass er sich verschließt, kaum mehr isst oder spricht und eigentlich nur noch wie eine Marionette vor sich hin lebt.

Status
Complete
Chapters
27
Rating
n/a
Age Rating
18+

Prolog

Kadaj hasste Mathematik wie die Pest, machte deshalb seinem Lehrer das Leben und schwer und baute teilweise nur Mist.

Er war der Schrecken jedes einigermaßen guten Lehrers und schaffte es immer wieder, die gesamte Klasse aufzuhetzen.

Schon am ersten Schultag nach den Ferien kam der kleine Klugscheißer zu spät in den Unterricht und glaubte, er hätte einen Knick in der Optik, da plötzlich zwei Lehrer vorn am Pult standen und ihn seltsam anstarrten.

„Guten Morgen Kadaj, du bist zu spät!“, knurrte Mister Mizu gleich darauf los und funkelte den Jungen an.

Cloud lächelte und sah zu dem Kleineren, zwinkerte ihm zu und deutete auf einen der freien Plätze.

„Ach, wir sind auch nicht gerade pünktlich, also ist es heute mal nicht so schlimm“, versuchte der Blonde den Älteren zu beschwichtigen, der darauf nur den Kopf schüttelte.

„Viel Spaß wünsche ich dir mit diesem Jungen, Cloud“, seufzte Mister Mizu und lächelte seinen Kollegen gequält an.

Cloud nickte nur und schon war der andere weg und er alleine im Klassenzimmer.

„Wer ist das denn Mitzu?“, fragte Kadaj seine Klassenkameradin neben sich und suchte sein Buch raus, blätterte mal eben kurz durch und mach es wieder zu.

Mitzu erklärt ihm, dass dies der neue Lehrer sei, was den Silberhaarigen doch wundert, weil der so untypisch aussah und eben nicht wie ein Mathelehrer.

Mit einem Lächeln wandte Cloud sich nun seiner neuen Klasse.

„Hallo, freut mich, euch kennenzulernen. Mein Name ist Cloud, aber bitte nennt mich ruhig beim Vornamen, dennoch möchte ich, dass ihr Respekt mir gegenüber zeigt, so werde ich diesen auch euch gegenüber zeigen“, sprach dieser nun zum ersten Mal in dieser Klasse und er musste sagen, dass er sogar ziemlich gut war.

Oh Gott eine Volksrede, dachte Kadaj sich und rollte genervt mit den Augen, ehe er Mitzu einen Zettel zuschob und diese ihn las und leise kicherte.

Cloud sah, dass der Junge, welcher vorhin zu spät kam, seiner Sitznachbarin einen Zettel herüberschob und diese daraufhin leise kicherte.

Was wohl darauf stand? Wahrscheinlich, dass ich ein Idiot bin, seufzte er innerlich und stellte sich dann geistig schon mal darauf ein, dass dies keine einfache Klasse werden würde.

„Nun wollt ihr etwas über mich wissen, bevor wir dann mit dem Unterricht beginnen?“, fragte er einmal aus Höflichkeit, obwohl es ihm schon in den Fingern juckte, diese Teenies mit mathematischen Formeln zu quälen.

„Danke, aber über Mathelehrer braucht man nicht sonderlich viel zu wissen“, sagte Kadaj laut und die halbe Klasse, bis auf Taura und ihre dummen Tussis lachten.

Nun, das war ein verbaler Schlag ins Gesicht, aber okay, was Kadaj konnte, konnte Cloud schon lange.

„Gut, also wo soll ich anfangen? Hm …“, grinste der Blonde frech und sah den Silberhaarigen emotionslos an.

„Woher soll ich das denn wissen? Seh’ ich aus, wie allwissend?“, gab Kadaj desinteressiert von sich und kaute gelangweilt auf seinem Bleistift herum.

„Da du ja hier in diesem Raum die größte Klappe zu haben scheinst, wirst du wohl auch sicherlich jede Frage beantworten können“, grinste Cloud weiter und zwinkerte ihm wieder zu.

„Siehst jedenfalls wie ein kleiner Klugscheißer aus“, schmunzelte er nun und holte aus seiner schwarzen Tasche das Mathebuch heraus.

„Da ich neu bin und deshalb nicht weiß, wie weit ihr bereits seit, wirst du mich, kleiner Klugscheißer, bestimmt aufklären.“ Dies war alles andere als eine Bitte und seine kalte Stimme bestätigte dies zusätzlich.

„Mit Sicherheit nicht! Fragen Sie doch mal unsere Leuchte Taura, die wird Ihnen bestimmt gern weiterhelfen“, gab der angesprochene Schüler gehässig von sich und grinste schief rüber zu Zack, der sich vor Lachen kaum noch auf dem Stuhl halten konnte.

„Ah, wieso denn nicht? Schüchtern? Ist ja süß, normalerweise sind es immer die Mädchen, die sich schämen, das Jungen dies ebenfalls machen, ist mir neu“, antwortete der Lehrer belustigt und sah zu dem Jungen, der sich kaum halten konnte und bald wohl vor Lachen platzen würde.

„Lach ruhig, ich werde dies auch bei deiner nächsten Mathematik-Klausur tun“, sah er zu ihm rüber und grinste.

„Also fang an, Klugscheißer.“

„Sind sie eigentlich taub? Ich sagte eben schon, dass ich keine Lust habe“, antworte Kadaj kurz und sah verärgert zu Zack, der plötzlich aufhörte zu lachen und Dreisatzrechnung murmelte.

„Keine Lust? Okay, also bist der 6er-Kandidat, wunderte mich schon von der ersten Sekunde an, wie du es so weit als Niete in Mathematik es geschafft hast“, schüttelte Cloud den Kopf und sah dann zu dem Jungen, der aufgehört hatte, zu lachen.

„Okay, wenn Kadaj es mir nicht sagen will, was ihr so gemacht habt, dann schießen wir einfach gleich mit meinem Lehrplan los. Polynom und dann Kurvendiskussion“, lächelte er vor sich hin.

„Was ist das denn?“, platzte es förmlich aus Kadaj raus und er sah zu Mitzu rüber, die ihm erneut einen Zettel herüberschob und ihn zulabert, dass der neue Lehrer nen netten Hintern hätte.

„Das wird für dich die Hölle und für mich der Himmel sein“, lachte der Blonde leise und drehte sich zur Tafel um ein paar Aufgaben aufzuschreiben.

„So kann mir jemand die Lösung oder eher einen Rechenweg sagen?“, fragte er in die Klasse und sah alle nacheinander an.

Die Aufgabe war eigentlich ganz einfach. F(x)=X hoch 3-6x hoch 2+9x-4

Gelangweilt sah Kadaj zur Tafel, kaute erneut auf dem Bleistift und schaute zur Uhr, die leider nicht weiter lief.

Es kam ihm vor, als würde er hier schon Tage sitzen.

Gott sei Dank erbarmt sich Taura und meldet sich, Streber eben.

„Okay, da sich nur Taura als Einzige meldet, schließe ich daraus, dass die Restlichen es nicht verstehen“, seufzte Cloud leise. ”

Kadaj hast du Hunger? Ich habe noch ein Brötchen in meiner Tasche, willst du das hab? Schmeckt sicherlich besser als bunter Gummi“, grinste Cloud in sich hinein und sah dann zu den Jungen.

Der würde noch so einige Probleme bereiten.

„Die Lösung ist x hoch 2-5x+4“, gab Cloud zurück und schloss in die Augen.

„Wie man jedoch auf die Lösung kommt, wird eure Hausaufgabe sein und in einem Monat ein Bestandteil eurer Klausur.“

„Na, wie ich mich jetzt schon freu“, flüsterte Kadaj Zack zu, beantwortete eben noch Mitzu ihren Zettel und rollte genervt mit den Augen.

Wie kam sein Lehrer darauf, dass er Hunger hätte, fragte Kadaj sich und schaute an sich runter.

„Nein danke, man hat mich schon früh gelehrt von Fremden nichts anzunehmen“, gab dieser zur Antwort, schob den Zettel weg und schaute erneut zur Uhr.

„Fremd? Wir werden jetzt ein Jahr zusammen in dieser Klasse verbringen, so fremd sind wir uns also nicht“, lachte Cloud los und fuhr sich durch die Haare.

„Ah und Kadaj, ich habe nichts gegen Beziehungen, aber würdest du bitte deiner Freundin die Liebesbriefe am Ende der Stunde geben“, schmunzelte er und sah kurz zur Tür, die plötzlich geöffnet wurde.

Reno, schoss es Cloud durch die Gedanken und riss seine Augen auf.

„Hey, ich … sorry, dass ich deinen ersten Tag störe, Kumpel, aber weißt du vielleicht, wo ich meinen Wohnungsschlüssel hingelegt habe? Gestern hatte ich ihn noch und heute, na ja“, lachte der Rothaarige und kratzte sich verzweifelt am Kopf.

„Ich schreibe hier sicher keine Schnulzen und außerdem ist sie nur eine Freundin und nicht meine. Hab keine und will auch keine“, zischte er verärgert und schaute wütend zu Taura die dämlich grinste und sich nicht einkriegen wollte.

„Hast du schon mal bei dir in der Arbeit unter jedem Topf geguckt?“, fragte Cloud währenddessen seinen besten Freund und schüttelte seinen Kopf, auf Kadajs Antwort ging er gar nicht ein.

Blöder Arsch dachte Kadaj sich und las sich eben noch schnell die Antwort seiner besten Freundin durch und sich langsam fragte, ob sie nicht mehr alle Latten am Zaun hatte.

„Äh, nein!“, gab Reno zur Antwort und es schien, als würde es in seinem Hirn eine Glühbirne angehen, denn er grinste über das ganze Gesicht und schnippte kurz mit den Fingern.

„Ich weiß es! Der Wok! Ha, da sind sie!“, strahlte er weiter und weg war er. „Typisch!“, murmelte Cloud leise und schmunzelte, so kannte er seinen Kumpel.

„Also, wo waren wir? Ach ja, bei Kadajs Liebschaften, aber dies gehört eher in den Biologieunterricht und nicht in Mathematik. Da könnt ihr meinetwegen das Gesprächsthema wieder aufgreifen“, beendetet Cloud seinen Satz und dann erklang auch schon der schrille Ton der Klingel.

Schon vorbei, fragte er sich innerlich verwundert, zuckte jedoch nur darauf mit den Schultern.

„Na Gott sei gelobt, es hat geläutet“, grinste Kadaj zu Zack rüber, fragte noch, was am Freitag abging, und zerrte wütend Mitzu hinter sich her, da sie gleich Sport hatten und er Sport über alles liebte.



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