Create New List
Share with your friends
Customize readability

The dark Mind (German/Deutsch)

All Rights Reserved ©

Summary

Geschichten aus der düsteren Ecke des Verstandes. Oft Horror, teilweise mit Erotik, meistens Gay.

Status
2yrs ago
Chapters
3
Rating
n/a
Age Rating
18+

Der Todesgott 1.1.

Ich befand mich auf einen dunklen Pfad. Viele taten, auf die ich nicht Stolz war, lagen hinter mir. Ich hatte Entscheidungen getroffen, in der Hoffnung, sie nie wieder treffen zu müssen. Nur wenige wussten von meinem Weg, jeder von ihnen hatte probiert mich von ihm abzubringen, wissend was mein Ziel war. Doch ich hatte jede Warnung ignoriert, hatte jede Hilfe ausgeschlagen und war immer weitermarschiert. Schritt um schritt, bis zu diesem letzten Moment. Jetzt, nach Jahren der Suche, nach Jahren Vorbereitung, stand ich kurz davor, dass Ritual abzuschließen.

0

Das Ritual war komplex. Ich hatte dutzende Bücher durchforstet, voll mit Beschwörungen, dunkler Magie und Gebeten. Dass eine düsterer, als dass andere, bis ich endlich auf die entscheidende Formel gestoßen war. Ein Ritual, mit welchen man einen Menschen aus den reich der toten zurückholen konnte.

0

Es war Teil der schwarzen Magie, in Magierkreisen verachtet und gefürchtet. Seit beginn meiner Suche galt ich als Ausgestoßener und konnte mich nicht mehr auf die Hilfe von Kollegen und Freunden verlassen. Sie alle wollten mich aufhalten und ich nahm es ihnen nicht Übel. Mit Schwarzer Magie konnte man in innerhalb von Sekunden zum mächtigsten Menschen der Welt werden oder sich selbst in Tausende Partikel Zerfetzen, zusammen mit der ganzen Stadt. Es war ein Gefährliches Spiel. Doch ich war bereit es einzugehen, ich musste es einfach.

0

Vor etwa fünf Jahren hatte ich meinen Verlobten Eddie verloren. Denn Mann der mein Leben so unfassbar schön gemacht hatte, für etliche Jahre. Mein ein und alles. Ein süßer, freundlicher Mann, mit dem größten Herzen das ich kannte und einem unglaublichen Lächeln. Wir hatten uns auf dem College kennengelernt, durch einen gemeinsamen Kurs. Von meiner Faszination für die Magie, wusste er damals noch nichts. Ich erzählte es ihm erst nach einem Jahr, in dem Wissen in wohlmöglich dadurch zu verlieren. Doch er blieb bei mir und ich liebte ihn dadurch umso mehr. Die Jahre mit ihm waren die schönsten meines Lebens, er bereicherte und verschönerte mein Leben und ich genoss jede Sekunde.

0

Bis er mir vor fünf Jahren durch einen Unfall geraubt wurde. Ein Autounfall, ein Hit and Run. Der Täter begann Fahrerflucht und wurde nie gefunden, zumindest nicht von der Polizei. Für mich war es ein leichtes den Täter aufzuspüren, ein junger Mann, der ihm Alkoholrausch meinen Verlobten ermordete und aus Angst vor Konsequenzen floh. Ich fand ihn dreihundert Kilometer vom Tatort entfernt, in einem anderen Bundesland, versteckt in einer heruntergekommenen Wohnung, zwischen dutzenden leeren Bierflaschen.

0

Ich beobachtete ihn. Ich brauchte ihn fürs Ritual. Er war jedoch von keinen nutzen, bis alle Vorbereitungen abgeschlossen waren. Er war die letzte wichtige Zutat. Ein Menschlichen Opfer. Man musste ein Leben beenden, um ein anderes von den toten wideraufstehen zu lassen und wer war dafür besser geeignet als der Täter selbst.

0

Es keine Rache. Es war lediglich Gerechtigkeit.

0

Der Mann saß jetzt vor mir. Gefesselt auf einen simplen Holzstuhl, inmitten einer kompliziert gezeichneten Rune. Ich hatte sie sorgfältig konstruiert, der kleinste Fehler würde das Ritual ruinieren und meinen Tod bedeuten. Der Mann zitterte, als ich ein langes Messer, mit dünner Klinge, hinter meinen Rücken hervorzog. Er schrie nicht, in seinen Mund steckte ein Knebel und mittlerweile wusste er, dass niemand ihn hören würde. Er war mir hier unten ausgeliefert und ich würde ihm keine Gnade zeigen.

0

Er stemmte sich gegen die Fesseln, als ich die scharfe Klinge an seinem Handgelenk ansetzte, in seinen Augen lag ein erbärmliches Flehen. Die Klinge glitt mit Leichtigkeit durch die weiche Haut und durchtrennte die Pulsader des Mannes längs. Der Mann schrie gegen seinen Knebel an, riss wie ein wild gewordenes Tier an seinen Fesseln. Als ich das Messer am anderen Handgelenk ansetzte, meinte ich ein Betteln zwischen dem Gestammel zu hören. „Dafür ist es jetzt zu spät.“ Flüsterte ich und schnitt präzise ich auch die zweite Pulsader auf. Das schreien wurde noch einmal lauter, verzweifelter. Ich trat einige Schritte von Stuhl zurück und beobachtete den verzweifelten Mann. Tränen standen in seinen Augen.

0

Unmengen an Blut liefen aus den geöffneten Handgelenken. Eine Pfütze sammelte sich um den sterbenden Mann, in der Luft lag der metallische Geruch nach Blut. Es dauerte ganze Zehn Minuten, bis dass Zucken und weinen des Mannes aufhörte und er regungslos auf den Stuhl zusammensackte. Er war tot. Die Beschwörung konnte beginnen.

0

Ich setzte die mit Blut benetzte Klinge des Messers, an meinem eigenen Handgelenk an und fügte mir selbst einen tiefen schnitt zu. Dicke rote Perlen kullerten heraus. Ich ließ sie in die größer werdende Pfütze tropfen, wo sie sich mit dem Blut des Mannes vermischten. Mein eigenes Blut war ein wichtiges Element. Es stellte die nötige Verbindung zu meinen Verlobten dar.

0

Ich trat wieder einige Schritte zurück, kniete mich vor der gezeichneten Rune hin und begann ein Gebet zu rezitieren. “Gott der Toten. Ich rufe dich an, als dein Gnädiger Diener. Nimm das Geschenk des Blutes an und bring mir den zurück, den ich begehre.” Ich wiederholte das Gebet, wieder und wieder. Der Gott der Toten war eine mächtige Entität. Der Herr über das Nichts, den Ort, zu dem alle toten kamen. Er galt nicht als netter Gott, es hieß er sei hinterlistig, gierig. Doch er war meine einzige Chance.

0

Die Runen glühten vor meinen Augen. Dampf stieg von Blut aus, als die Runen meine Zahlung annahmen und das Blut in sich aufsogen.

0

Ich rezitierte die Formel noch ein letztes Mal, dann tat sich der Boden vor mir auf. Ein Loch öffnete sich mit Gewalt, riss den Boden des Kellers auf. Es war ein dunkles Portal, welches mitten ins Nichts führte. Es verschlang die Leiche des Täters, verschluckte die Rune, mitsamt der übrigen Blutstropfen.

0

Schwarze, dünne Nebelschwaden, traten aus dem Loch und fühlten den Raum langsam. Sie verschlangen das schwache Licht der Deckenbeleuchtung wurde verschlungen, und tauchten den Raum in undurchdringbare Dunkelheit

0

Ich spürte, wie sich eine Macht um mich herum entfaltete, ungleich allen was ich bisher gespürt hatte. Instinktiv hielt ich den Atem an. Der Gott des Todes war mit mir in Raum. Seine Präsenz, die Düsternis und Macht die von ihm ausging, dass Gefühl der Angst und des Leides, des Schmerzes, der Lust. So etwas hatte ich nie zuvor gespürt und ich würde auch nie wieder die Ehre haben, etwas Vergleichbares zu spüren.

0

Nach einigen Sekunden war das Spektakel vorbei. Die Präsenz verschwand und nahm die Dunkelheit mit sich. Ich blieb atemlos zurück, immer noch auf meinen Knien, die Augen geschlossen, unfähig auch nur einen Muskel in meinen Körper zu bewegen.

0

“Andrew.” Ertönte eine schwache Stimme, aus der Mitte des Raumes. Sofort riss ich meine Augen auf. Die Stimme. Das Ritual hatte funktioniert. Es hatte mir Eddie zurückgebracht. Sein nackter, muskulöser Körper lag vor mir, in Zentrum der Rune. Sein angsterfülltes Gesicht ragte fragend zu mir auf. “Andrew, bist du das?” Fragte er, mit der gleichen, sanften Stimme. Mit zitternden Knien kam ich auf die Beine, lief zögernd auf den Mann, den ich zuletzt vor fünf Jahren gesehen hatte, zu. “Eddie.” Stammelte ich. “Du bist es wirklich.” Ich blickte in seine warmen Braunen Augen und strich ihn zärtlich das dunkel, blonde Haar aus dem Gesicht. „Du bist es wirklich.“ Wiederholte ich und schloss ihn fest in meine Arme. Ich spürte die Wärme seines Körpers und wusste, dass es wirklich mein Eddie war. Ich hatte es geschafft, ich hatte ihn endlich wieder zurück.

0

“Sag jetzt einfach nichts.” Meinte ich zu ihm. “Ich kann dir alles erklären, versprochen. Aber jetzt möchte ich dich nur bei mir Wissen.” “Andrew, der Ort. Er war so dunkel. Alles war so dunkel.” Stammelte Eddie. “Ich weiß liebster, ich weiß.” Sagte ich. Tränen liefen mir über die Wange und ich spürte, wie sich Eddie gegen meinen Körper lehnte und seinen Tränen ebenfalls freien Lauf ließ. „Sag jetzt nichts. Du bist wieder hier. Du bist wieder in Sicherheit. Du bist wieder in Sicherheit.“ Sagte ich. Ich hielt ihn endlich wieder in meinen Händen, all die Arbeit der letzten Jahre, all die Dunkelheit, durch die ich waten musste, alles hatte sich ausgezahlt. Eddie war wieder bei mir. Er war endlich wieder bei mir.

0

Next Chapter
Let Vani42 know what you thought about this chapter!
Love this

1

Love this

Funny

0

Funny

Spicy

0

Spicy

Suspenseful

0

Suspenseful

Emotional

1

Emotional

Profound

0

Profound

Heartwarming

1

Heartwarming

Shocking

0

Shocking

Good Writing

2

Good Writing

Compelling Plot

0

Compelling Plot

Great Character

0

Great Character

Strong Dialog

0

Strong Dialog

Further Recommendations

How To Tame A Beast- An MC Romance

sanriosoul929: I really liked this story there were some grammatical errors like missing commas in a list but it didnt take away from the story and they are so cute together!

Read Now
The Partner Track

Muller666: the story is really good, funny, with an incredible banter between two equally well-written personas! I loved it.

Read Now
Unmated

ludiw1999: Great story. Great characters. Enjoyed it

Read Now
The way they love me : A reverse harem story

Alicia: There’s no fluff in the book, just jumps right into a relationship with three guys, definitely hot. Don’t read if you can’t handle sex scenes ;)

Read Now
Purple Heart

lena1973: I was hooked from the first page and drawn in as the story unfolded. The characters came to life while I read, making me feel like I knew them invested in each of their stories. Made me laugh and cry.

Read Now
The Lycan King's Second Chance

Sherry: It is not fair to the reader when the Author does not finish the book. It would be nice to have an appropriate ending to let us know what happens to Atlas' mate, her father, and herself. Does she learn to use all of her powers?

Read Now
Dead School

Kyla: I enjoyed how all the characters were introduced. The plot got to the point quickly and efficiently. Wasn't rushed at all. I would recommend this book to fantasy and almost high school drama readers. Gets a tiny bit naughty but nothing too graphic. Amazing book can't wait to read more.

Read Now
The Boy Next Door Is All Grown Up

Read4Free16: Loved this, the push and pull. Fantastic writing

Read Now
Off limits to fate, My Alpha, my sin

Sherry: An excellent story and well written.

Read Now