Die Rudel-Saga - Buch 1

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Summary

Fabio versucht seit Wochen, ein paar Worte mit der unbekannten Schönheit zu wechseln, doch jedesmal verschwindet sie sofort wieder. Als er sie schliesslich trifft, ist er überrascht, dass sie nicht weiss, dass sie ebenfalls ein Gestaltwandler ist. Und er will sie haben.

Status
Complete
Chapters
12
Rating
4.8 32 reviews
Age Rating
18+

Kapitel 1

Kap

Sich aufmerksam umblickend und schnuppernd, schlenderte er durch den Supermarkt. Nebenbei packte er all seine Einkäufe in den Korb, ohne wirklich hinzusehen.

So war es auch nicht verwunderlich, dass ein Teil der Proteinriegel, die er jeweils für draussen nach dem Rennen mitnahm, aus dem Korb plumpsten.

„Entschuldigung, Sie haben da etwas verloren“, meinte eine Stimme hinter ihm und er drehte sich um.

Da war sie: Die Frau, die er schon seit Wochen beim Einkaufen beobachtete und nach der er gerade gesucht hatte, nur, um aus der Ferne einen Blick auf sie zu werfen.

Ihr Geruch umfing ihn mit einer Intensität, die ihn beinahe umhaute und seinen Wolf gierig an die Oberfläche drängen liess.

Er hatte sie schon mehrmals ansprechen wollen, aber sie war immer wieder sofort weg gewesen, nachdem er einen Blick auf sie erhascht hatte.

Und heute sah er sie zum ersten Mal wirklich aus der Nähe.

Sie sah umwerfend aus!

Ihr kupferfarbenes Haar war zu einem ordentlichen Zopf zusammengeflochten, sie trug minimales Make-up, das ihre braunen Augen betonte und hatte ein schlichtes, schwarzes Top zu einer braun-schwarzen Reithose an.

Ihr Körper war kurvig und sie hatte einen kleinen, aber süssen Bauchansatz, den er dank seinem geschulten Auge gerade noch unter der Reithose erkennen konnte.

Und sie hatte Muskeln, das konnte er ebenfalls sehen. Zwar nicht definiert, aber ihre Schultern waren breit, und sie war geschmeidig in ihren Bewegungen.

Er lenkte den Blick von ihrem Gesicht auf den Boden und sah die Proteinriegel.

„Oh, danke. Hab sie wohl zu scharf reingepfeffert“, meinte er und bückte sich, um sie aufzuheben.

Als er sich wieder aufrichtete, war die unbekannte Schönheit bereits wieder verschwunden und ihr Duft wurde bereits weniger. Sein Wolf heulte und wollte ihr nachstürmen, doch das wäre ziemlich unangebracht gewesen.

Frustriert seufzte er und machte sich auf den Weg zu den Kassen.

Wenigstens war er ihr heute ein kleines bisschen nähergekommen, auch wenn sie überhaupt nichts davon wusste.


Sie warf ihre Einkäufe auf den Beifahrersitz ihres Land Rovers, als sie sah, wie der Typ mit den Proteinriegeln den Supermarkt verliess.

Er war überrascht gewesen und hatte sie eingehend gemustert, das war ihr aufgefallen.

Bevor sie jedoch weiter darüber nachdenken konnte, klingelte ihr Telefon.

„Ja?“, schnauzte sie, denn sie ahnte, was kam.

Es war ihr freier Tag und ihr Bruder rief sie an.

„Hi Isabelle. Anna ist krank, kannst du für sie einspringen?“

Isabelle schnaubte und ihr Blick schärfte sich.

„Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sie wirklich krank ist, oder? Das ist nun die 8. Woche in Folge, an denen sie am Montag für jeweils zwei Stunden auftaucht und sich dann krank meldet! Wann kündigst du ihr endlich? Du weisst, dass wir so jemanden nicht brauchen können!“

„Naja…“, druckste ihr Bruder am Telefon herum, während Isabelle den Parkplatz verliess und die Strasse in Richtung Gestüt statt nach Hause nahm.

„Sag bloss, du lässt dir von der einen blasen!“, schnaubte sie noch verärgerter und am anderen Ende der Leitung blieb es still.

„Du bist echt ekelhaft!“, rief sie aus und beendete das Telefonat.

Zehn Minuten später fuhr sie auf den Hof und warf ihrem Bruder einen finsteren Blick zu, bevor sie zur Reithalle stapfte.

Ihr Bruder kannte das Spiel.

Sie übernahm den Reitunterricht, aber das Misten liess sie ihn erledigen, wenn Anna mal wieder blau machte. Schlicht, weil er es Anna immer durchgehen liess.

Jetzt wusste Isabelle wenigsten, warum er das tat.

Sie trat an die grosse Bandentür und rief laut „Bahn frei?“.

„Bahn frei!“, wurde aus dem inneren bestätigt, also trat sie ein.

Sie setzte automatisch ein Lächeln auf und wandte sich an ihre Reitschüler.

„Guten Tag miteinander!“, rief sie vergnügt.

Sie hasste diese Gruppe.

Sie gehörten zu den Einstellern der unangenehmsten Sorte, die leider mehr Geld hatten, als gesund war. Und sie liessen es Isabelle regelmässig spüren.

Nicht nur hämische Kommentare, sondern auch schon die eine oder andere Handgreiflichkeit, in Form von Schubsen oder Ellenbogen in die Rippen.

Und dann waren da noch die abfälligen Bemerkungen über Isabelles Gewicht.

Sie war nicht dick, aber sie war auch nicht gertenschlank, wie die reichen Tussis, die jetzt auf ihren teuren Papier-Pferden sassen und sich für etwas Besseres hielten. Sie war in sehr guter Form, nur hatte sie in den letzten drei Jahren etwas Körperfett angesetzt, das natürlich sichtbar war. Nicht in ungesundem Masse, aber halt doch sichtbar.

„Fersen runter, Stephanie. Alberta, deine Hüfte schwingt nicht schön mit, lass lockerer. Herbert, nicht nach vorne lehnen, wenn du durchparieren möchtest, so gibst du deinem Pferd das gegenteilige Signal.“

Isabelles Stimme hallte laut durch die Halle.

Eines konnten sie Isabelle allerdings nicht nehmen: sie waren auf sie angewiesen, wenn sie reiterliche Fortschritte machen wollten.

Isabelle hatte sich schon relativ früh einen guten Namen als Reitlehrerin gemacht und auch diverse Kurse und Fortbildungen besucht.

Einzig die Wettbewerbe hatte sie ausgelassen.

Nicht, dass sie es nicht versucht hätte, aber es war nicht ihr Ding, mit anderen um eine Schleife zu wetteifern. Ihr lagen diesbezüglich andere Dinge. Aufregendere Dinge.

Isabelle schlenderte auf der langen Mittelline auf und ab und bellte immer wieder Anweisungen.

Endlich rückte das Ende der Stunde näher.

„Und zum Schluss auf A in den Schritt durchparieren und die Zügel freigeben. Reitet sie gut trocken, ich erwarte euch in frühestens 10 Minuten draussen. Bahn frei?“, rief sie und als sie die Bestätigung für Bahn frei erhielt, verliess Isabelle die Halle.

Sie hatte die Gruppe wieder einmal ‚zerstört‘, denn sie alle waren tropfnass vor Schweiss. Die Pferde waren zwar auch nass, aber nicht so, wie ihre Reiter.

Isabelle ging in den Stall und lehnte sich an die offene Boxentür, in der ihr Bruder gerade ausmistete.

„Wir müssen reden“, begann sie und verschränkte die Arme, ihr Blick war wieder geschärft. Wie und warum das passierte, wusste sie nicht, doch da es ihrem Bruder genauso ging, machte sie sich keine Sorgen.

Ihr Bruder unterbrach seine Arbeit und stützte sich schwer auf die Mistgabel.

„Ich soll Anna entlassen, richtig?“, seufzte er und rieb sich das Gesicht.

„Kannst du nicht. Das Gesetz verlangt erst Verwarnungen. Gib ihr eine erste Verwarnunng, wenn sie wieder kommt“, erwiderte Isabelle und legte ihm die Hand auf die Schulter.

„Du weisst schon, dass es da draussen mehr als genug tollere Frauen als Anna gibt, oder?“

Er kratze sich am Kopf und grinste etwas schuldbewusst.

„Naja, dumm fickt halt gut“, gestand er ehrlich.

„Aber ja, eigentlich hast du Recht. Ich bin einfach zu gutmütig. Ich schreib nachher die Abmahnung, sobald ich hier fertig bin.

Und du machst um Zwölf Feierabend, damit du dich endlich im Fitnessstudio anmelden kannst. Ich weiss, dass du es seit drei Wochen versuchst und ich dich jedesmal daran gehindert habe, indem ich dich gebeten habe einzuspringen.“


Isabelle lächelte und gab ihrem Zwilling einen Klaps auf die Schulter.

„Dann bring ich mal die Einsteller raus. Die nächste Stunde ist um zehn Uhr, richtig?“

Adrian nickte und verzog sein Gesicht.

„Es ist Frau Hinkel…“

Isabelle stöhnte, als sie den Namen hörte.

Konnte der Tag eigentlich noch beschissener werden?

Um kurz vor Zehn hatte sie endlich alle Einstellerpferde draussen auf der Weide und war zurück im Stall.

Obwohl es Herbst und relativ kühl war, kam man bei der Arbeit mit den Pferden doch immer ordentlich ins Schwitzen. Jedenfalls alle anderen. Weder Isabelle, noch Adrian waren verschwitzt, wenn sie die Pferde rausbrachten.

Nun würde sie Frau Hinkel in der Springstunde jedenfalls ordentlich ins Schwitzen bringen.



Als er den Supermarkt verliess, erhaschte Fabio gerade noch einen Blick auf ihren kupfernen Haarschopf, als sie in einem dreckigen Land Rover davonfuhr.

Er war zufrieden, dass er immerhin ein paar Worte mit ihr gewechselt hatte, wenn auch ziemlich dämliche.

Auch sein Wolf war diesbezüglich zufrieden, doch er drängte ihn immer noch, ihr zu folgen.

Fabio stellte die Einkäufe in den Kofferraum und machte einen kurzen Umweg nach Hause, um sie auszuladen, bevor er ins Fitnessstudio fuhr.

Er hatte es vor knapp zehn Jahren eröffnet und es hatte sich prächtig entwickelt.

Er hatte dreimal vergrössert und inzwischen acht angestellte Personal Trainer, die ihn während der Öffnungszeiten unterstützten.

Er fuhr auf den Parkplatz vor dem Gebäude und parkte auf einem der reservierten Angestelltenplätze.

Wie immer war er der Erste und schloss das Studio auf.

Er fuhr sämtliche Computer hoch und schaltete alle Bildschirme ein, die im Studio verteilt waren und startete seine übliche Morgenkontrolle.

Bald darauf kamen seine Angestellten und bereiteten sich auf ihre Kunden vor.

Er hatte heute einen tollen Tag vor sich: erst kam der ganze Bürokram und um Zehn hatte er eine Gruppe Schnösel, die ausschliesslich vom Chef persönlich trainiert werden wollten.

Dazu kam, dass Stephanie und Alberta, die beiden Schlimmsten in dieser Fünfergruppe ständig mit ihm flirteten und auch nicht vor begrapschen zurückschreckten, obwohl beide verheiratet waren.

Herbert, Samuel und Alexandra waren ein bisschen angenehmer, aber nicht besonders viel.

Als er in den Trainingsraum kam, fiel ihm sofort die schlechte Laune auf, die alle fünf hatten.

„Guten Morgen zusammen!“, rief er scheinbar gutgelaunt.

Stephanie drehte sich um und taxierte ihn mit geschürzten Lippen.

„Heute kein Mördertraining, die Schlampe vom Gestüt hat uns schon genug gequält!“, verlangte sie säuerlich.

Sie sahen alle tatsächlich schon ziemlich verschwitzt aus, was Fabio ihnen irgendwie gönnte.

„Ich habe etwas Schönes für euch geplant, ihr wollt doch, dass euer Training sich auszeichnet, oder etwa nicht?“, entgegnete Fabio und stellte seine Wasserflasche auf das kleine Regal neben der Musikanlage.

Es war beinahe unfair, dass er als Gestaltwandler Fitnesstrainer war, denn er war den Menschen weit überlegen. Seine Genetik sah es vor, dass er von Natur aus über immense Kräfte verfügte und seine Muskeln immer stahlhart und perfekt ausgeprägt waren. Ein HIIT war für ihn, wie ein Spaziergang für andere.

Er warf die Musikanlage an und startete mit der Gruppe in ein heftiges Bodyweight-Training, bei dem alle ausser ihm mächtig ins Schwitzen kamen.

Um kurz vor Elf beendete er die Stunde und entliess seine Gruppe, die sich nun mächtig über ihn ärgerte.

Er lachte innerlich.

Wer auch immer die fünf schon vor ihm auseinandergenommen hatte, er war definitiv zu Dank verpflichtet. Sein Wolf stimmte ihm zu.


„Na, da hat aber jemand richtig gute Laune“, meinte seine Schwester, als er zum Empfangstresen kam und sich grinsend darauf abstützte.

„Ich kann mich nicht beklagen“, meinte er und nahm einen grossen Schluck aus seiner Wasserflasche.

„Du hast die geheimnisvolle Schönheit heute Morgen wieder gesehen, nicht wahr?“, fragte Melli und kniff ihn in die Seite. Sie war ebenfalls eine Gestaltwandlerin, wie seine ganze Familie.

„Und sogar mit ihr geredet. Zwar nur was absolut Dämliches, aber immerhin“, grinste er.

„Lass mich raten: dir ist wieder die Hälfte der Waren aus dem Korb gefallen und sie hat dich darauf hingewiesen“, lachte Melli und grinste ihn fragend an.

Schuldbewusst verzog Fabio das Gesicht, was seine Schwester nur noch mehr zum Lachen brachte.

Er klopfte kurz auf den Tresen und verzog sich in sein Büro, kümmerte sich um die Rechnungen und Saläre.

Er dachte schon länger daran, allenfalls auf dem Gebiet Kampfsport zu erweitern, aber er hatte keine Ahnung, in welche Richtung er da gehen sollte. Zudem müsste er da nochmals erweitern, was ein zusätzliches Stockwerk erforderte.

Das würde wiederum Bauarbeiten mit sich bringen, während derer er das Studio vorübergehend schliessen müsste.

Fabio trommelte mit seinem Bleistift auf die Tischplatte und starrte gedankenverloren aus dem Fenster.

Er bemerkte weder, dass er schon längstens Mittagspause hatte, noch, dass ein dreckiger Land Rover auf den Parkplatz des Studios fuhr.


Isabelle stieg aus dem Auto aus und klopfte sich das Stroh von der Hose.

Egal, wie oft sie ihr Fahrzeug reinigte, spätestens nach zwei Tagen sah es wieder aus, als hätte sie einen kompletten Stall darin transportiert.

Sie seufzte und streckte ihren schmerzenden Rücken, dann ging sie mit langen Schritten zum Studio und schlüpfte durch die Eingangstür.

Ihr wehte ein Geruch entgegen, der ihr irgendwie bekannt vorkam, sie wusste aber nicht, wo sie ihn einordnen sollte. Das war auch etwas, das sie mit ihrem Bruder gemeinsam hatte: sie hatten einen unglaublich guten Geruchssinn.

Am Empfang war eine junge Dame, die sie herzlich begrüsste und sie anstrahlte.

„Hallo, willkommen bei Fabio’s Fitnessstudio.

Ich bin Melli, wie kann ich dir helfen?“

Isabelle trat an den Tresen und stützte sich leicht darauf ab, um ihren Rücken zu entlasten.

„Ich würde mich gerne anmelden und gleich ein paar Stunden bei einem Personal Trainer buchen“, meinte sie und Melli strahlte sie an.

Im Nu hatte sie Isabelle ein Anmeldeformular hingeklatscht und einen riesigen Terminkalender hervorgeholt.

„Du siehst ziemlich fit aus. Was möchtest du denn für Trainingsschwerpunkte?“, fragte Melli und schaute sie neugierig an.

„Muskuläre Dysbalance aufgrund der Arbeit. Ich habe seit Wochen Rückenschmerzen und brauche jemanden, der meine Haltung kontrolliert. Ich neige dazu, mit der Hüfte schräg auszuweichen, wenn ich nach längerer Zeit wieder mit dem Training anfange“, murmelte Isabelle, während sie den Anmeldebogen ausfüllte.

„Dann habe ich genau den Richtigen für dich: ausgebildeter Physiotherapeut und Fitnesstrainer“, grinste sie breit, „wann hast du denn Zeit? Würde gleich heute gehen? Er hat um sechs noch was frei.“

Isabelle nickte.

„Ja, sechs Uhr passt gut“, stimmte sie zu und wenig später verliess sie das Studio mit ihrem neuen Mitgliedsausweis.


„Sie heisst Isabelle Doberan“, meinte Melli, als sie die Tür zu Fabios Büro öffnete und grinsend im Rahmen stehen blieb.

„Was?“, fragte er verwirrt, komplett aus den Gedanken gerissen.

„Deine unbekannte Schönheit heisst Isabelle Doberan. Ihr und ihrem Bruder gehört das örtliche Gestüt, seit ihre Eltern vor drei Jahren bei einem Unfall gestorben sind.“


Fabio erhob sich verärgert aus seinem Sessel.

„Du sollst arbeiten und nicht irgendwo im Internet recherchieren!“, knurrte er seine Schwester an, doch wirklich sauer war er nicht.

„Oh, ich hab tatsächlich nur meinen Job gemacht. Sie war gerade hier und hat sich angemeldet. Und da du sie und ihren Geruch so detailliert beschrieben hast, war es nicht schwer, sie zu erkennen, Bruderherz“, lachte Melli immer noch, „und sie ist wirklich eine verdammte Granate! Wenn dein Wolf nicht auf sie abfahren würde, dann würde ich mich definitiv an sie ranschmeissen!“

Fabio verdrehte die Augen.

Melli war nicht wählerisch, wenn es um das Geschlecht eines Partners ging. Sie hatte ihren Gefährten noch nicht gefunden, genausowenig, wie er selbst.

Bei Isabelle allerdings, war sein Wolf mehr interessiert als an allen Frauen zuvor, die seinen Weg gekreuzt hatten.

„Sie hat einige Privatstunden gebucht, wegen muskulärer Dysbalance. Du hast die nächsten drei Wochen jeden Montag, Mittwoch und Freitag Zeit, sie besser kennenzulernen. Bedank dich später bei mir!“

Melli streckte Fabio spielerisch die Zunge raus und verschwand aus seinem Büro.

Kurz darauf blinkte eine Email in seinem Postfach auf, mit all den benötigten Daten von Isabelle und ihren Terminen bei ihm.

„Heute Abend um sechs?“, fragte er etwas ungläubig.

Er war normalerweise derjenige, der keine Abendkurse gab, geschweige denn abendliche Privatstunden.

Aber, fuck ja, für sie machte er definitiv eine Ausnahme!