KAPITEL 1 – STIMMEN IM STURM
Der Wind hatte etwas Zorniges an sich. Er schien nicht einfach zu wehen, sondern zu reißen, zu schneiden, zu brüllen. Er zerrte an meinem Mantel, als wollte er mich zur...
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Zusammenfassung – „Der Schatten im Sturm“ Livia Winter reist auf eine abgelegene Insel, um eine alte Villa zu untersuchen, die mit einer Serie ungeklärter Todesfälle in Verbindung steht. Kaum angekommen, spürt sie, dass etwas nicht stimmt. Die Dorfbewohner meiden das Anwesen, Flüstern hallt durch die Gänge, Türen öffnen sich von selbst – doch der wahre Horror beginnt erst, als sie Hinweise darauf findet, dass der Fall persönlicher ist, als sie dachte. Ein Name taucht in den alten Unterlagen auf – ihr eigener. Und mit ihm eine verdrängte Erinnerung an ihre Schwester, die vor Jahren unter mysteriösen Umständen starb. Als ein Fremder auftaucht, der scheinbar alles über sie weiß, beginnt ein perfides Spiel. Er stellt ihr eine unmögliche Wahl: Töte ihn – oder stirb selbst. Mit jedem Schritt in die Dunkelheit wird klar, dass dieser Mann nicht einfach nur ein Mörder ist. Er war schon immer da. Er kannte ihre Schwester. Vielleicht kannte er sogar sie – von Anfang an. Die Villa wird zum Labyrinth aus Erinnerungen und Wahn, bis Livia schließlich tut, was unausweichlich ist: Sie drückt ab. Sein Körper fällt zu Boden, doch mit ihm verschwinden auch die Schatten, als hätte es sie nie gegeben. Zurück in der Stadt versucht sie zu vergessen – doch es gelingt ihr nicht. Sein Gesicht taucht in Fensterscheiben auf, Nachrichten erreichen sie von unbekannten Nummern. Und als sie schließlich in ihre
Der Wind hatte etwas Zorniges an sich. Er schien nicht einfach zu wehen, sondern zu reißen, zu schneiden, zu brüllen. Er zerrte an meinem Mantel, als wollte er mich zur...