Eine cocktastische Idee

Summary

[ Kakuzu x Hidan ] Hidan stürzt in eine Krise, als Kakuzu impotent wird. Doch zum Glück findet sich schon bald eine Lösung. Nur wer hätte gedacht, dass Hidan so wählerisch sein würde, wenn es darum geht, seinem Partner einen neuen Penis auszusuchen. // Teil der Trash-Sammlung 'cocks, crowns & cringe'

Genre
Humor/Erotica
Author
hYdro
Status
Complete
Chapters
5
Rating
n/a
Age Rating
18+

One

Hidan war ein simpel gestrickter Mensch.

Wenn etwas nicht mehr funktionierte wurde es ausgetauscht. An kaputten Dingen festzuhalten machte schließlich keinen Sinn. Reparaturen konnten für den Moment helfen, waren seiner Meinung nach jedoch überbewertet. Denn sobald einmal etwas den Geist aufgab, war es in der Regel nur noch eine Frage der Zeit, bis es komplett hinüber sein würde. Deswegen ersparte man sich doch lieber gleich den Aufwand.

Doch so war das nun mal. Den Lauf der Zeit konnte man nicht aufhalten. Alles war vergänglich.

Klingen brachen, Stoffe bekamen Löcher, Gebäude stürzten ein, Leute verletzten sich und starben. Dinge, die viel gebraucht wurden, nutzten zwangsläufig ab. Manchmal erfüllten sie auch schlichtweg ihre Aufgabe und ihr Dasein wurde beendet. Punkt. Kein Grund sentimental zu werden.

Dann kam der Tag, an dem Kakuzus Schwanz schlapp machte. Hidan brach beinahe in Tränen aus.

Er war doch noch jung und zu paarungswillig, um sich jetzt schon von Kakuzus Knüppel verabschieden zu müssen. Dabei hatte er nicht die geringste Idee, was der Grund für das Versagen der Potenz seines Partners war. Außer womöglich eine: Überanstrengung. Der Gedanke, dass vielleicht sogar er Schuld an all dem hatte, war niederschmetternder als er sollte. Dinge, die viel gebraucht wurden, nutzten zwangsläufig ab.

Hatte er Kakuzus Penis etwa tot gebumst?


Als es das erste Mal passierte, war Hidan bereits auf allen vieren gewesen. Er hatte sich breitbeinig aufgestellt und Kakuzu seinen Arsch erwartungsvoll hingestreckt, so dass dieser eigentlich nur noch hätte einlochen müssen. Als das nicht geschah und er so langsam ungeduldig wurde, hatte er maulend über seine Schulter zu seinem Hintermann geschaut. Nur um irritiert festzustellen, dass Kakuzus — eigentlich prachtvolles — Gemächt nur noch auf halbmast stand. Wenn überhaupt.

So war es natürlich unmöglich, das Ding in Hidan rein zu hämmern.

Kakuzus Stirn lag verwirrt in Falten, was Hidan etwas beruhigte. Denn dann hatte der Alte genauso absolut keinen Plan was gerade los war.

Sie hatten einen kurzen Blick ausgetauscht, ehe Hidan seufzte. Es half alles nichts. Wenn er seinen Fick haben wollte — und den wollte er ganz dringend — musste er wohl etwas nachhelfen. Er ignorierte den Fakt, dass heute sogar einer der seltenen Tage war, an denen sie überhaupt schon ein Vorspiel gehabt hatten und ging vor Kakuzu auf die Knie. Voller Enthusiasmus fing er an seinem Partner den Schwanz zu lutschen. Doch egal wie sehr er sich anstrengte und wie lange er sich abmühte, es war keine Besserung zu sehen. Eher im Gegenteil.

Hidan gab nicht auf und machte stur weiter. Schließlich hatte er noch jeden Stängel hart bekommen. Doch als sein Kiefer anfing zu schmerzen und seine Lippen wund wurden, reichte es ihm. Mit einem Mal spuckte er Kakuzus verkochte Möhre aus und schnauzte diesen frustriert an.

«Zum Teufel, was ist los mit dir? Wie lange soll ich denn noch machen?!»

Fuck. Hidan hasste weichgekochtes Gemüse. Er brauchte es roh und hart.

Kakuzu gab nur ein tiefes Grollen von sich, bevor er ihn wegstieß und sich einfach wortlos verpisste.

Was Hidan zuerst als einmaligen Aussetzer abtat, sollte sich jedoch nicht als solcher herausstellen. Es wiederholte sich. Oft. Irgendwann war es so schlimm, dass sich schließlich überhaupt nichts mehr in Kakuzus Hose tat. Keine Reaktion, nicht mal ein kleines Zucken.

Es versetzte Hidan in leichte Panik.

Bis dahin pflegten sie ein reges Sexleben und Hidan hatte nicht vor, daran etwas zu ändern. Er war ein bedürftiger Mensch und Kakuzu hatte bisher immer einen fabelhaften Job darin getan es ihm zu besorgen. Es gab nicht viele, die in der Lage dazu waren ihn komplett zu befriedigen. Sein Partner war definitiv einer davon.

Vielleicht führten sie deshalb diese... Beziehung oder wie man es nennen wollte.


«Ey», sprach er Kakuzu eines Abends an.

Sie saßen am Lagerfeuer und der Ältere antwortete prompt, als hätte er dieses Gespräch bereits erwartet.

«Es liegt nicht an dir, Hidan.»

«Huh? Natürlich nicht. Das würde ich auch nie denken. Bin schließlich der scheiß wahrgewordene Traum eines jeden Fickers. Alle geiern auf eine Nacht mit mir.»

Ein Schnauben seitens Kakuzu.

«Bescheiden wie immer.»

«Hat nichts damit zu tun, ist einfach die Wahrheit. Und ich will ja nichts sagen, aber komm... als das mit uns angefangen hat, hat's dich komplett umgehauen. Ich meine, nicht dass es nicht mehr so wäre, aber da war noch alles frisch und neu. Dir ist doch jedes mal fast einer abgegangen, wenn du mich gesehen hast, so scharf warst du auf mich. Aber klar, ich kanns verstehen. Ich glänze neben diesen verklemmten, prüden Spießern in nem speziellen Licht. Erst recht mit nem Körper der nicht so schnell kaputt geht. Kranke Fantasien kann man nicht an jedem ausleben. Und ich erinnere mich noch genau, wie der wortkarge, allseits kontrollierte, kühl berechnende Bastard namens Kakuzu mir sogar mal du bist unglaublich ins Ohr gehaucht hat.»

Hidans Grinsen war selbstgefällig und nahm sein halbes Gesicht ein.

«Hab auch nie behauptet, dass du nicht recht hättest», erwiderte der Ältere sachlich und nahm einen Schluck aus seiner Tasse. «Also erspar mir den Monolog.»

Obwohl Kakuzu ihm damit mit allem zustimmte, war Hidan alles andere als zufrieden. Er hatte sich etwas mehr Begeisterung oder zumindest irgendeine Emotion gewünscht, wenn man zugab wie geil man ihn fand. Der Besserwisser gönnte ihm auch gar nichts.

Er grummelte, tat es dann aber mit einem Augenrollen ab.

«Wie auch immer! Aber ist das nicht umso mehr ein Grund dein Schwanz wieder funktionstüchtig zu bekommen? Sag mir was ich dafür tun muss. Soll ich mich verkleiden? Rollenspiele vielleicht? Stehst du neuerdings aufs Fingern? Wenn ich bei dir auch mal was reinschieben soll, dann sag's einfach. Willst du irgendeinen neuen Kink ausprobieren? Oder sind's Titten? Soll ich ne Tussi auftreiben?»

Hidan war hart im nehmen und für alles offen. Naja, fast alles. Bei Fäkalien war er raus. Das war sogar ihm zu primitiv.

Kakuzu schwieg eine ganze Weile, was bei Hidan leichte Bauchschmerzen verursachte.

«Ich bin nicht sicher ob man da etwas tun kann...»

Hidans Gedärme krampften sich weiter zusammen.

«Wie zum Teufel meinst du das?!», platzte es aus ihm heraus.

«Ich fürchte, es ist ein allein körperliches Problem.»

Grübelnd zogen sich Hidans Brauen zusammen, ehe er ein paar mal blinzelte.

«Willst du damit sagen, du willst gar nichts ändern? Du hast noch genauso Bock, nur dein Pimmel spielt nicht mehr mit?»

«Ist das so unvorstellbar für dich? Ich bin technisch gesehen einundneunzig Jahre alt, Hidan. Mein Jutsu mag den Alterungsprozess zumindest optisch gestoppt haben, aber es kann keine Wunder bewirken.»

«Scheiße, soll das bedeuten, dass du wahrscheinlich nie wieder einen hoch bekommst und dabei bist innerlich zu verfaulen? Ich hab die ganze Zeit ne Mumie gebumst??»

«Das ist etwas drastisch dargestellt, aber vom Prinzip her hast du's verstanden.»

Hidan schlitterte soeben in eine mittelschwere Krise. Und Kakuzu... den schien es nicht mal zu jucken.

«Wie kannst du da nur so ruhig bleiben?!», schrie er fassungslos und sprang von seinem Platz auf.

Er kam einfach nicht drauf klar, dass sein Partner immer noch seelenruhig im Schneidersitz dort am Feuer saß. Als ginge es hier um eine Lappalie und nicht um den Grund, der täglich verhinderte, dass sie sich an die Gurgel sprangen. Hidan brauchte Kakuzus Schwanz. Und man müsste meinen, dass dem Älteren auch etwas mehr daran gelegen sein sollte, ihn weiterhin vögeln zu können.

«Es war nun mal abzusehen gewesen, dass so etwas irgendwann eintreffen würde», entgegnete Kakuzu leicht genervt.

Das wars.

Die mentale Schelle war schmerzhafter als der Samenstau in seinen Eiern. Wie ein niedergeknüppelter Hund ging Hidan zu Boden und schmiss sich theatralisch an Kakuzu. Als würde er ertrinken umklammerte er die Hüfte des Älteren und presste verzweifelt sein Gesicht in dessen Schritt.

«Fuck, du killst mich», hauchte er hoffnungslos, während Kakuzu die Aktion nur mit einem Schnauben quittierte.

Unter dem Stoff der Hose zeichnete sich Kakuzus Glied nur sehr schwach ab. Traurig rieb Hidan seine Wange dagegen, stupste es einmal mit der Nase an. So komplett weich und nachgiebig war das Ding echt ungewohnt. Hidans Herz blutete bei dem Gedanken, dass sich sein fleischiger Freund nie wieder als Prügel in ihn rammen würde. Er trauerte den vielen ekstatischen Stunden nach, die noch auf ihn gewartet hätten. Den vielen Orgasmen, die er so nun nicht mehr erleben würde.

Eine Tragödie.

Ihm entkam ein wehleidiges Wimmern, ehe sich sein Mund aus reiner Gewohnheit öffnete. Halb umschloss er das weiche Ding samt Stoff mit seinen Lippen. Reumütig tastete er mit seiner Zunge die vage Erhebung ab und ließ seinen Atem heiß durch den angefeuchteten Stoff dringen, doch... nichts. Dabei hätte ihm Kakuzus Schwanz doch schon längst das halbe Auge ausstechen müssen.

«Bist du fertig?», grunzte Kakuzu. «Du sabberst mir die ganze Hose voll.»

Angepisst schaute Hidan hoch zum Älteren, der seinen Blick mit schmerzlich unberührter Miene erwiderte. Kein begieriges Funkeln in den grünen Augen, kein rauchiger Unterton in der Stimme, kein lüsterner Schatten der ihm übers Gesicht huschte.

«Entschuldige, ich trauere hier», keifte Hidan zurück. «Während es einer gewissen anderen Person ja komplett am Arsch vorbei zu gehen scheint.»

«...»

Diese Teilnahmslosigkeit machte Hidan ganz kirre. Er war traurig und frustriert und es war kompletter Abfuck, dass Kakuzu es nicht war.

«Nun sag doch was! Du wirst nie wieder abspritzen können! Und ich werde mir meinen Analfick wo anders holen müssen, weil ich den Scheiß brauche! Das kann dir doch nicht egal sein!»

Endlich eine Reaktion. Kakuzu schloss seufzend die Augen, ehe er sie mit einem verbitterten Ausdruck wieder öffnete.

«Und was soll ich deiner Meinung nach tun? Sieht so aus, als müsste ich von nun an damit leben. Und du wohl auch.»

Das machte Hidan mundtot.

Er hatte keine Ahnung was sein Partner tun sollte. Gab es überhaupt eine Lösung? Darüber hatte sich Hidan noch keine Gedanken gemacht. Zumindest war nun klar, dass sich da sehr wohl Frust beim Älteren angestaut hatte. Dieser ging nur anders damit um. Während Hidan alles rausposaunte, war Kakuzu einer der schluckte.

Leider nicht in sexueller Hinsicht.

Doch Hidan war nicht blöd genug die schlafende Bestie zu wecken und deswegen beließ er es dabei. Weiter nachbohren war keine gute Idee. Denn wer zu viel schluckte musste irgendwann kotzen. Und aus Erfahrung wusste er, dass das bei dem Älteren ziemlich ungemütlich werden konnte.

Mit einem manchmal sollte man einfach loslassen beendete Kakuzu schließlich das Gespräch. Dann stand er auf und schüttelte die Klette ab.