The Love of the Moonlight bathing Jade

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Summary

Niemals hätte Zhen yan damit gerechnet, zu heiraten. Doch als der junge Schwertkämpfer Bai Ying yue förmlich vom Himmel gesandt durch sein Dach stürzt und sie sich in dem ganzen Chaos dreimal vor Himmel und Erde verbeugen, ist es um den großen Dämon geschehen. Fortan folgt der attraktive Dämon dem jungen Mann und schon bald werden die beiden gezwungenermaßen ein Team, das Seite an Seite die stetig wachsende Übermacht der Yao bekämpft. Das Weltbild des sonst so ernsten Bai Ying yue wird bis ins Mark erschüttert. Er muss sich nicht nur den Konsequenzen seiner Gefühle, sondern auch dem Komplott eines gefürchteten Clans stellen. Auf ihrer gemeinsamen Reise sind neben den Dämonen und dem Verrat eines großen Clans auch ihre Gefühle ein gefährliches Spiel.

Status
Complete
Chapters
37
Rating
5.0 1 review
Age Rating
18+

Die vom Himmel gesandte ... Braut! (1.1)

Er hätte niemals daran gedacht, zu heiraten, erst recht nicht so. Dennoch kam seine "Braut" geradewegs vom Himmel gesandt durch sein Dach gestürzt.

Er war dabei, die großen breiten roten Mullvorhänge in seinem Anwesen auszutauschen, als plötzlich jemand mit einem Aufschrei ohne Umwege durch das Dach plumpste. Der gespannte Vorhang fing seinen Fall zwar auf, dafür verhedderte sich der junge Mann aber auch gehörig darin und zog so sehr daran, dass es selbst den großen Dämon Zhen yan von den Füßen riss.

»Verzeihung!«, murmelte der unfreiwillige Besucher und versuchte aufzustehen. Zhen yan griff nach ihm, völlig verknotet in den roten Mullbändern, fiel er erneut hin »Verzeihung!«, der junge Mann hatte mittlerweile einen hochroten Kopf, dennoch rutschte er auf den Mullbinden aus und lag zum zweiten Mal auf den Knien.

Zhen yan half ihm dabei, sich aufzurichten, doch das Bein des Mannes war gebrochen, sodass er erneut hinfiel und den Dämon ein weiteres Mal mitriss. Insgesamt dreimal gingen die beiden zu Boden und richteten sich wieder auf, eng verschlungen in den knallroten Vorhängen. Zhen yan konnte sich ein amüsiertes Grinsen nicht verkneifen.

»Wollen wir dann zur Hochzeitsnacht übergehen?«, fragte er mit sanfter, dunkler Stimme. Geschockt stieß der Mann den Dämon von sich, mit hochrotem Kopf, zusammengepressten Lippen und so fest gerunzelter Stirn, dass seine Augenbrauen sich berührten, starrte er ihn an und suchte hastig sein Schwert.

Zhen yan befreite sich aus den Vorhängen und schaute auf den jungen Mann hinab, dessen Blick ungläubig an dem Gemälde, das Himmel und Erde repräsentierte, hängen blieb. In feinen geschwungenen Linien zierte der Titel: »Tiandi« den Himmel.

Zhen yan hob eine Braue. »Jetzt seid ihr meine rechtmäßig vor Himmel und Erde und den Göttern angetraute Frau

Der Mann robbte einige Meter von ihm weg. Er war jung, Zhen yan schätzte ihn auf Anfang, Mitte zwanzig, was bei Sterblichen durchaus schwierig zu kalkulieren war.

Er hatte sein dunkles Haar zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden, dessen Wurzel eine silberne, doch nicht hochwertige Haarkrone zierte. Seine mandelförmigen Augen mit schwarzer Iris starrten ihn böse an. Er hatte eine blasse, beinahe weiße Haut, die ihm das Aussehen einer jungen Götterstatue verlieh. Nur sein Gesicht und seine Ohrspitzen waren gerötet. Vor Wut oder Scham, beide Vorstellungen erheiterten den Dämon sehr. Die Lippen hatte er zu einer geraden Linie zusammengepresst, als würden sich dahinter vor Wut die tollsten Beleidigungen stauen und er es mit aller Macht verhindern wollen, den Mund zu früh zu öffnen.

Seine Kleidung war in Silber und dunkelblauen Tönen gehalten und schien mit seiner aufwendigen Stickerei einen Clan zu repräsentieren, Zhen yan war schon lange nicht mehr von seinem Berg heruntergekommen, also sagten ihm diese Farben nichts.

Er beugte sich zu dem jungen Mann hinunter und tastete sein Bein ab.

»Wie heißt ihr?«, fragte er beiläufig, während er den Bruch abtastete.

»Das geht euch gar nichts an«, erwiderte der Bursche prompt, froh, endlich der aufgestauten Wut in sich etwas Ausdruck zu verleihen.

Zhen yan sah ihn an und seine dunklen grünen Augen bohrten sich in seine. Er wusste, dass er eine Präsenz ausstrahlte. Er war groß, sein langes schwarzes Haar floss an ihm herab und verschmolz mit der Robe aus schwarzem und dunklem Grün. Selbst unter den Schichten seines Hanfu konnte man den kräftigen, muskulösen Körper erkennen. Er hatte ein schmales Gesicht, hohe Wangenknochen und volle Lippen, die sich erneut zu einem schelmischen Lächeln verzogen.

»Darf ich den Namen meines Angetrauten nicht erfahren?«, fragte er gespielt bestürzt. Er hatte die Bruchstelle gefunden und mit wenigen, gemurmelten Worten fixierte er ihn mittels Magie.

Der Wushan, wie die Menschen sein Zuhause nannten, war hoch. Unmöglich, dass ein gebrochenes Bein alles war, was der Kerl von seinem Sturz abbekommen hatte. Zhen yan strich mit einer Bewegung seinen Ärmel zurück und wollte nach dem Mann greifen, als dieser panisch seine Hand wegwischte.

Der Dämon verzog seine Lippen zu einem Grinsen. »So, so, warum so schreckhaft, liebster«, zog er ihn auf. »Nenn mir deinen Namen und ich werde es für heute dabei belassen«, flüsterte er nur Zentimeter von dem Gesicht des Gefallenen entfernt und genoss es unverhohlen, wie dieser erneut hochrot anlief.

Dieser biss die Zähne zusammen, während er die Situation erst abwägen oder überwinden musste.

Zhen yan tastete derweil sein anderes Bein und Oberschenkel ab. Es war nicht gebrochen, aber der Fuß verstaucht und eine üble Prellung machte sich auf der schneeweißen Haut breit. Er wollte zum Oberkörper übergehen, als der junge Mann zurückwich und seine Hände auf Abstand hielt.

»Bai Ying yue«, sagte er leise. Der Dämon schenkte ihm ein aufrichtiges Lächeln, ihre Blicke sich trafen sich.

»Wie passend«, flüsterte er, dann hob er seine Finger und berührte sanft Ying yues Lieder. Überrascht, aber erschöpft schloss dieser die Augen und fiel tief in Zhen yans magischen Schlaf.

Die Sonne senkte sich hinter der Bergspitze und der Mond ergoss sein helles klares Licht über das Anwesen, in dieser Zeit der Dämmerung legte sich der Nebel um Wushan, der dem Berg seinen Namen gegeben hatte.

Zhen yan betrachtete Ying yues Gesicht eingehend. Er war ein attraktiver junger Mann, jetzt, wo seine Lippen leicht geöffnet waren, sahen sie auch nicht mehr so schmal aus.

Er tastete seinen Kopf ab und spürte eine Beule, die nicht weiter bedenklich wirkte. Bis auf ein verdrehtes Handgelenk und drei gebrochene Rippen war er wohlauf.

Ohne große Anstrengung hob er Ying yue hoch und trug ihn durch sein Anwesen. Es war weitläufig und bestand neben einem Haupthaus aus einer Reihe von Nebenhäusern, Hallen und Pavillons. Wann immer ihm langweilig gewesen war, hatte er an- und ausgebaut.

Die kühle Nachtluft wehte den Geruch der aufblühenden Pflaumen und Kirschblütenbäume zu ihm heran. Er trug den jungen Mann in sein Haupthaus und legte ihn vorsichtig auf sein Bett, das er nur selten benutzte, ab.

Mit geübten Fingern löste er den Gürtel und streifte die Robe ab. Bai Ying yue schlief seelenruhig. Nachdem Zhen yan sich vergewissert hatte, dass man ihm nicht gleich die Augen auskratzen würde, machte er weiter und entblößte die nackte Haut des Mannes.

Er war blass, man konnte sogar seine Venen an den Handgelenken durchscheinen sehen. Trotzdem war er muskulös und gut gebaut. Er musste sein Leben lang trainiert haben. Nur die hässlichen blauen Flecken über den Prellungen und Brüchen ruinierten das Bild eines Unsterblichen.

Nachdem er die Wunden, die er durch Steine, Blätter und Äste abbekommen hatte, verarztet und die Frakturen stabilisiert hatte, drehte er ihn auf den Bauch.

Sanft strich er über die unregelmäßigen Narben auf Ying yues Rücken. Sie waren alle unterschiedlich alt, tief und groß. Man musste ihn mit diverser Härte bestraft haben oder aber, man hatte ihn über Jahre immer wieder gemaßregelt und während er die Wunden immer besser wegstecken konnte, ließ die Kraft des Peitschenden nach.

Nachdem Zhen yan fertig war, konnte er dennoch eine kleine weitere Provokation nicht verkneifen und tauschte Ying yues Kleidung gegen eine Robe von ihm aus. Es war schon einige hundert Jahre her, seitdem er das letzte Mal ein sterbliches Gesicht gesehen hatte, und er musste zugeben, Ying yues hochroter beschämter Kopf gefiel ihm besonders gut.

Er ging zurück in das Nebenhaus, das er hatte aufhübschen wollen und besah sich das beträchtliche Loch im Dach. Nichts, das man nicht wieder richten könnte.

Mit ein wenig Magie und noch weniger Worten kehrten das gesplitterte Holz und die zerbrochenen Ziegel dorthin zurück, wo sie vor einer Stunde gewesen waren. Dann widmete er sich erneut den leuchtend roten Mullvorhängen.


Am nächsten Morgen.

Mit einem panischen Aufschrei wurde nicht nur Zhen yan, der an seinem Tisch vor sich hin träumte, geweckt, sondern auch noch ein paar Reiher in der Nähe aufgeschreckt, die sich meckernd von Dannen machten.

Ying yue stürzte aus dem Bett, fiel aber wegen des Bruchs und der magischen Fixierung gleich wieder hin.

Zhen yan stand ohne Hektik auf, ging um seinen Tisch und den Bambus-Paravent herum und bedachte den jungen Mann mit einem Lächeln.

»Warum so panisch, Liebster?«, fragte er mit einer Unschuldsmiene.

Ying yue hievte sich zurück ins Bett, obwohl seine Schultern bebten, hatte er sich eindeutig schneller wieder gefangen als gestern. Er sah Zhen yan mit böse funkelnden Augen an. Obgleich sein Zopf sich gelöst hatte und er mit nicht mehr als einer Robe bekleidet war, fasste er und setzte sich ordentlich hin, soweit seine Rippen und sein Bein es ihm erlaubten.

»Wo ist meine Kleidung?«, fragte er fordernd.

»Sie war zerrissen und dreckig«, erwiderte Zhen yan leichthin.

»Habt ihr sie zerrissen?«, wollte Ying yue wissen und seine Finger krampften sich unheilvoll in den Saum des blutroten Stoffes. »Das Material des Gewebes meiner Sachen ist aus magischen Fäden gewoben, so leicht reißt sie nicht«, erklärte er knapp.

»Oho!«, machte Zhen yan. Das erklärte, warum er trotz einiger Brüche den Sturz vom Berg so glimpflich überlebt hatte.

»Sie war dreckig«, antwortete er erneut.

»Ich will sie zurück!«, forderte Ying yue unnachgiebig und starrte Zhen yan mit schwarzen, wütenden Augen an.

Die Schamesröte war gewichen, und das Gesicht des jungen Mannes wirkte ernst, wie in Stein gemeißelt. Das machte ihn keineswegs weniger reizvoller.

»Ihr bekommt sie zurück, sobald ihr genesen seid und geht«, antwortet Zhen yan und wollte sich abwenden, als Ying yue ihn zurückhielt.

»Wie lange wird das dauern?«, fragte er. Zhen yan drehte sich leicht zu ihm um und bedachte ihn mit einem Blick, der langsam seinen Körper hinauf wanderte, doch diesmal verriet, außer der schmalen Linie seiner Lippen, nichts, wie wütend und beschämt Ying yue über dieses Verhalten war.

»Das kommt ganz darauf an, wie gut ihr in Form seid und wie hoch der Grad eurer Kultivierung …«

»Er ist hervorragend«, antwortete Ying yue unvermittelt.

»Dann vielleicht einen Monat«, beendete der Dämon seinen Satz. Ying yues Kieferknochen malten.

»Mich könnte auch ein sterblicher Arzt behandeln«, sagte er verdrossen.

»Und wie kommt ihr dahin?«, fragte Zhen yan leichthin zurück.

»Ihr …«, erboste Ying yue sich.

»Zhen yan«, half er ihm aus. »Mein Name ist Zhen yan. Ich gehöre zu den ältesten noch lebenden Dämonen und bin über fünfzigtausend Jahre alt«, sagte er auskunftsfreudig und Ying yues Wut wandelte sich in Entsetzten, doch er fing sich schneller, als es Zhen yan lieb war, und bedachte ihn mit einem weiteren wütenden Blick.

Er wollte noch etwas sagen, da war der große Dämon schon wieder hinter dem Paravent verschwunden. Bai Ying yue atmete tief ein und aus und versuchte sich in der Meditation, die ihm normalerweise sehr leicht fiel, um seinen Körper schneller zu heilen, doch jedes Mal, wenn er die Augen schloss, sah er das verschmitzte Lächeln des Dämons.

Was bringt es ihm, über fünfzigtausend Jahre alt zu sein und sich trotzdem aufzuführen wie ein verschlagenes Kind? Er selbst hatte noch nie etwas von einem großen Dämon namens Zhen yan gehört, also konnte er so großartig nicht sein. Noch dazu hätte ihn jeder halbwegs anständige Dämon, der etwas von sich hielt, in der Luft zerrissen. Es gehörte zu den Grundprinzipien, dass Kultisten und Dämonen Feinde waren, es sei denn, ein Kultist machte sich den Dämon untertan und nutzte ihn als Werkzeug in der Schlacht, doch selbst da war es nicht selten, wenn der Dämon seinen Herren verriet.

Erst einige Anläufe später schaffte er es sich in einen Zustand der Meditation zu begeben und die Heilung in seinem Körper weiter voranzutreiben.

Er konnte hören, wie jemand im Zimmer auf und ab ging, sein Herzschlag erhöhte sich, als die Schritte näher kamen, doch er hatte durchschaut, dass Zhen yan ihn am liebsten in Panik versetzte und rührte sich keinen Millimeter, auch als sein Atem seine Wange streifte.

Etwas wurde neben dem Bett abgestellt, bevor die Schritte sich wieder entfernten. Erst nachdem Ying yue sich sicher war, allein in dem Zimmer zu sein, öffnete er langsam blinzelnd seine Augen.

Vor ihm stand ein Tablett mit Reis, Suppe und zwei weiteren Gerichten. An das hölzerne Bett gelehnt, erkannte er sein Schwert Xiaodan. Ying yue griff danach und zog das Schwert einige Zentimeter aus seiner Scheide. Seine Klinge war silbrig weiß und die Oberfläche so klar, dass man auf den ersten Blick denken konnte, sie wäre flüssig.

Xiaodan war das Einzige, das wirklich ihm gehörte. Als Sohn einer niederen Konkubine seines Vaters hatte er so lange eine gute Erziehung und Ausbildung genossen, bis die Hauptfrau seines Vaters einen legitimen Nachfolger zur Welt brachte, seinen kleinen Halbbruder Bai Lingxi.

Er steckte die Klinge zurück.

Überaus mutig von ihm, mir mein Schwert wiederzugeben. Entweder er hat nicht bemerkt, dass es eine eigene Seele und Persönlichkeit besitzt, oder er ist arrogant genug, dass es ihm egal ist.

Xiaodan hatte er zu seinem fünften Geburtstag bekommen und es hatte sich sogleich auf ihn geprägt, sehr zum Verdruss Lingxis Mutter, die einen offiziellen Sohn kaum ein Jahr später zur Welt brachte.

»Wenn ihr nichts esst, könnt ihr auch nicht genesen!«, erklang eine dunkle weiche Stimme.

Ying yue war so in Gedanken versunken gewesen, dass er den Schreck nicht verbergen konnte. Sein Herz pochte heftig, als er die Augen öffnete und sich Zhen yan gegenübersah.

Dieser hatte einen kleinen Tisch zwischen sie gestellt, auf seiner Seite stand eine Schale mit Lotusblumensamen, die er schälte und auf Ying yues Seite das Tablett mit Essen.

»Was wollt ihr?«, fragte Ying yue am Ende seiner Nerven.

»Zunächst einmal, dass ihr etwas esst«, antwortete dieser und zerkaute einen der geschälten Samen.

»Warum?«

»Warum nicht?«, fragte der Dämon überrascht zurück.

»Menschen und Yao sind Feinde«, sagte Ying yue fest.

»Sind sie das?«, fragte Zhen yan desinteressiert zurück. »Schmeißt mich nicht mit den niederen Yao in einen Topf. Ich bin weitaus mehr«, tadelte er ihn. Anscheinend war Arroganz sein wunder Punkt.

»Was macht euch zu etwas Besonderem?«, fragte Ying yue ärgerlich.

»Du …«, Zhen yan zeigte mit dem Finger auf ihn, doch seine Verärgerung war nicht ernst zu nehmen.

Er schälte einen weiteren Samen und schob ihn sich in den Mund.

»Ich habe den Berg seit über vierhundert Jahren nicht mehr verlassen, was weiß ich, wer gerade Freund und Feind ist. Solange mich niemand stört, hat mich niemand zum Feind und das ist etwas Gutes!«, sagte er und lümmelte sich halb sitzend, halb auf dem Tisch lehnend auf dem Sitzkissen herum.

Obwohl er eine beeindruckende Erscheinung war, mit dem langen Haar und dem hochwertigen Stoff seines Hanfu schien er keine Manieren zu haben, nicht mal in seinem eigenen Haus.

»Wenn ihr ein so blutrünstiger großer Dämon seid, warum lasst ihr mich dann am Leben und tötet mich nicht einfach?«, fragte Ying yue geradeheraus.

Zhen yan verschluckte sich beinahe an dem Samen und sah ihn stirnrunzelnd an.

»Sollte ich?«, fragte er angriffslustig.

»Mir wäre es lieber, wenn nicht«, gab Ying yue zu.

Zufrieden schälte Zhen yan einen weiteren Samen und wies auf das nun erkaltete Essen vor ihm.

»Wenn wir das geklärt haben, iss!«, forderte er ihn auf.

»Ich verstehe nur nicht, warum?«, hakte Ying yue nach und nahm sich das Tablett langsam auf seinen Schoß.

»Weil ihr mein vom Himmel und der Erde anvertrautes …«, der Dämon überlegte kurz »anvertrauter Ehemann seit«, antwortete er so neutral, dass es schon wieder schelmisch wirkte.

Er erwischte Ying yue eiskalt. Dieser hatte nach dem ernsten Gespräch nicht mit Hohn und Spott gerechnet und verschluckte sich heftig an der Suppe.

Zhen yan fiel auf, auch wenn er sein Gesicht besser im Griff hatte, seine hochroten Ohrspitzen konnte er nicht verstecken.

Aufgebracht rief er: »Zhen yan ihr seid schamlos!«

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