Milith -jenseits jeder Logik

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Summary

Als brillante Forscherin beim IT-Giganten Nerotech sucht Milith nach Beweisen für das Unmögliche: die Existenz für übernatürliche Wesen. Doch je tiefer sie gräbt, desto brüchiger wird ihre Realität. Eine unerklärliche Leere wächst in ihr. Zweifel nagen an ihrem Verstand. Ist sie der Wahrheit auf der Spur – oder verliert sie sich? Als Verborgenes offenbart und ihre eigene Herkunft zweifelhaft wird, kollidieren Wissenschaft und Magie mit zerstörerischer Wucht. Und Milith erkennt zu spät: Sie war nie die Jägerin. Denn jenseits aller Logik existiert etwas, das sie längst im Blick hat. Etwas, das nicht beobachtet. Sondern wartet.

Genre
Fantasy
Author
Lydia L.
Status
Ongoing
Chapters
26
Rating
5.0 1 review
Age Rating
18+

Prolog

Milith- 7Jahre alt

Gerade spiele ich, ein kleines, schüchternes Mädchen, allein auf einem Spielplatz, sitze im Sandkasten und lasse den weichen, warmen Sand durch meine Finger rieseln. Die Wärme ist angenehm auf meiner Haut. Plötzlich überkommt mich ein seltsames Gefühl. Eine Art Eingebung, dass ich nicht länger allein bin. In einer besonders dichten Hecke am Rande des Grundstücks raschelt es und ich entdecke ein seltsames, flimmerndes Licht, als mein Blick dem Geräusch folgt. Das Licht ist so, als würde jemand einen kleinen Spiegel im Sonnenlicht bewegen. Neugierig krieche ich näher, schiebe vorsichtig Zweige zur Seite, bis ich in eine Art Hohlraum in diesem Gebüsch blicke. Dort steht eine kleine Gestalt, schlank, mit durchscheinender Haut, die im Licht leicht schimmert. Die Augen sind groß, aber nicht unheimlich. Eher wissend. Friedlich. Das Wesen wirkt fast wie eine kleine Fee, die schwebt, aber keine Flügel besitzt. Und obwohl wir kein Wort wechseln, habe ich das starke Gefühl, dass es mich sieht. Nicht nur mit den Augen, es sieht mich. Genauso schnell, wie es da war, ist es verschwunden. Einfach so. Kein Geräusch, kein Lichtblitz. Nur ein leeres Fleckchen Erde, als hätte es sich in Luft aufgelöst. Ich erzähle niemandem davon. Wer würde mir glauben? Aber seitdem weiß ich, dass es mehr gibt als das, was wir sehen und anfassen können.