Kapitel 1
Es ist Montagvormittag Ende Juni, der letzte Schultag liegt hinter uns, und meine drei besten Freundinnen und ich haben uns auf den Weg gemacht. Anna sitzt am Steuer ihres alten Golf IV (den sie mit 18 von Oma geschenkt bekommen hat), ich gammle entspannt auf dem Beifahrersitz, Lena und Sarah sitzen hinten. Der Kofferraum ist vollgestopft mit Sporttaschen, Rucksäcken, zwei Kisten Bier, Chips und irgendwelchen Süßigkeiten, die Sarah heimlich reingeschmuggelt hat.
„Mädels! Freiheit! Bald haben wir endlich keine Lehrer mehr im Nacken, keine Klausuren, keine Entschuldigungen,“ ich grinse bei diesen Worten.
Die Fenster sind runtergekurbelt, warmer Sommerwind peitscht durchs Auto, das Radio dudelt irgendeine alte Sommer-Playlist (Anna hat „Mr. Brightside“ auf Repeat gestellt und schreit bei jedem Refrain mit).
Wir sind alle ein bisschen hyped davon, dass das hier gerade echt passiert: Abschlussfahrt, wir vier aus der Chaos-Clique, drei Nächte Jugendherberge, ein Programm aus Burgbesichtigung, Wanderung und „freier Zeit“.
Anna jammert gespielt über ihren neuen Top-Job ab September.
„Ich muss jeden Tag um 6:30 im Büro sein. Leute, ich sterbe!“
Lena erzählt zum dritten Mal während der Fahrt die Geschichte, wie sie letzte Woche auf der Abschlussfeier fast mit dem Sportlehrer rumgemacht hätte: „Er hat mich angeguckt, als würde er mich fressen, ich schwör.“
Sarah analysiert wieder mal viel zu ernst, warum unser Jahrgang „emotional so unreif“ ist.
„Das liegt an TikTok und zu viel Screen-Time“
Ich sitze weiterhin einfach nur da, Sonnenbrille auf, Füße auf dem Armaturenbrett, und werfe nur ab und zu einen Kommentar rein: „Wenn ihr weiterquatscht, fährt Anna noch gegen den Baum, Leute.“
Irgendwann wird es ruhiger. Die Sonne scheint hinter ein paar leichten Quellwölkchen, taucht alles in Gold, und Anna dreht die Musik leiser. Wir müssen uns konzentrieren, denn gleich irgendwann kommt die Abfahrt zur Herberge.
Es ist Nachmittag und wir rollen durch ein kleines süßes Örtchen und dann sind wir da.
Das Gebäude ist so ein typischer 70er-Jahre-Klotz – grauer Putz, große Fenster, ein Schild mit verblasster Schrift. Der Parkplatz ist halb voll mit Bussen. Einige, die noch kein Auto haben sind mit dem Bus angereist. Wir sind dagegen premium. Ich sehe die anderen drei an und stimme ein „Wuhuhuhu!“ an, in das die anderen sofort mit einsetzen.
Wir schnappen unsere Taschen, melden uns an der Rezeption (eine müde Frau mit Dutt gibt uns den Schlüssel für Zimmer 14), und schleppen alles drei Stockwerke hoch. Kein Aufzug. Natürlich nicht.
Ich schließe die Tür zum Zimmer auf. Den anderen Schlüssel werfe ich Lena zu, die ihn lässig fängt und in die Tasche steckt.
Ich trete ein.
Linoleumboden, der nach Desinfektionsmittel riecht. Zwei Fenster, ein Schrank, ein Tisch, vier Stühle. Ein Bad mit Dusche und Klo. Die Tür zum Bad klemmt.
Anna wirft ihre Tasche aufs obere Bett links und sagt sofort: „Ich will das obere, ich will nicht das mich eine von euch von oben anfurzt.“
Lena klettert direkt aufs obere rechte Bett und lässt sich dramatisch fallen: „Oben! Da kann ich runterspringen und Leute erschrecken.“
Sarah nimmt das untere rechte. Ordentlich, wie immer, räumt sofort ihre Sachen ein. Ich nehme das untere linke Bett – direkt unter Anna.
Wir packen aus, beziehen die Betten mit den bereitgestellten Überzügen und hängen Handtücher über die Stühle.
Lena öffnet schon die erste Runde Bierflasche mit dem Feuerzeug, reicht sie rum. Anna stellt Musik an – irgendwas ruhiges, Lo-Fi, damit die anderen Zimmer nicht gestört werden.
Ich setze mich auf mein Bett, Beine baumelnd, und schaue die drei an – Anna, die gerade ihre Haare hochbindet, Lena, die sich streckt wie eine Katze, Sarah, die ihre Brille putzt und dabei heimlich zu uns schielt.
Es klopft an der Tür. Ich mache auf. Unser Lehrer Herr Berger steht vor der Tür. „Ich habe euch doch gesagt, dass ihr euch bei mir melden müsst, wenn ihr hier seid. Das war die Bedingung, dafür, dass ihr mit eurem eigenen PKW anreisen dürft.“
„Sorry, Herr Berger“, sage ich gespielt naiv und zuckersüß.
„Das haben wir wohl total vergessen.“
Herr Berger schnaubt nur und streicht uns bei seiner Liste als „Anwesend“ an.
„Los jetzt ihr vier. Unten gibt es Abendessen.“
Das Essen ist wie in jeder Jugendherberge – ungenießbar schlecht! Doch unsere kleine Privatfeier auf dem Zimmer. Die ist perfekt 😊
Es ist schon spät in der Nacht, das Licht im Zimmer der Jugendherberge ist gedimmt – nur eine kleine Lampe auf dem Boden wirft flackernde Schatten an die Wände. Wir vier haben uns auf den Betten und dem Boden ausgebreitet, mit ein paar Flaschen Bier und Snacks drumherum. Die Abschlussfahrt ist der Hammer, und Wahrheit oder Pflicht hat die Stimmung so richtig angeheizt. Ich trage ein lockeres Tanktop und Shorts, die meine langen Beine betonen. Ich fühle mich sexy und in Kontrolle, wie immer.
Anna sitzt auf dem Boden. Ihre schulterlangen blonden Haare, streicht sie nun schon zum tausendsten Mal hinters Ohr. Sie trägt ein oversized T-Shirt und Leggings, sitzt mit den Knien unter dem Saum des Shirts. Lena sieht zu mir rüber. Ihre roten Locken, die wild abstehen, sind ein schöner Kontrast zu ihrer hellen Haut. Sie kratzt sich über ihre Tattoos auf den Armen und schmunzelt mir zu. Und Sarah schaut mit ihren haselnussbraune Augen hinter ihrer Brille hervor. Sie ist schon Bettfertig mit einem Pyjama-Top und Shorts, immer mit einem Buch in der Nähe.
Wir sitzen im Kreis, die Flasche dreht sich, und es ist Annas Runde. Sie wählt Pflicht, wie immer – sie hat noch nie Wahrheit genommen, als ob sie Angst hätte, zu viel von sich preiszugeben. Lena grinst breit und sagt: “Okay, Anna, du musst Sofia einen Kuss auf die Wange geben – aber mach’s richtig sinnlich.”
Sarah kichert leise: “Oh Mann, das wird lustig. Los, Anna, zeig uns, was du draufhast.”
Ah, da ist es wieder. Anna zögert immer, schaut zu Boden, beißt sich auf die Lippe. Sie ist so devot, das merkt man sofort. Sie wartet darauf, dass jemand die Führung übernimmt, und ich liebe das. Das macht das Spiel spannend – ich könnte sie so leicht lenken, sie dazu bringen, mehr zu tun, als sie sich traut.
Anna krabbelt rüber zu mir, ihre Wangen rot wie Tomaten. Sie lehnt sich vor, ihre Hand zittert leicht als sie mein Gesicht zu sich dreht, und gibt mir einen sanften Kuss auf die Wange, aber sie verweilt einen Moment zu lang, atmet tief ein. Ich spüre ihre Unterwerfung, wie sie auf eine Anweisung wartet.
Ich lächle selbstbewusst, lege eine Hand auf ihre Schulter und sage mit tiefer, verführerischer Stimme: “Das war süß, Anna, aber komm schon, du kannst mehr. Warum nicht auf den Mund? Nur ein kleiner Kuss.” Ich zwinkere ihr zu, halte ihren Blick fest, um zu sehen, wie sie nachgibt.
Anna stottert: “Äh... okay, wenn du das sagst...” Sie lehnt sich wieder vor, ihre Lippen berühren meine leicht, devot und zögernd, als warte sie auf Lob.
Lena lacht laut: “Whoa, Anna, du bist ja total gehorsam! Mach weiter so, das ist hot.” Sie lehnt sich zurück, nippt an ihrem Bier, ihre Augen glänzen vor Aufregung.
Sarah schaut fasziniert zu, sagt: “Interessant. Ich hätte nicht gedacht, dass du so schnell nachgibst, Anna. Sofia, du hast sie total im Griff.”
Perfekt. Anna ist wie ein Kätzchen, das gekrault werden will. Ich könnte das ausbauen, sie bitten, mir etwas zu holen oder sich hinzuknien – aber langsam, um die Spannung aufzubauen.
Ich streiche ihr übers Haar und sage: “Gut gemacht, Süße. Nächste Runde: Ich wähle Pflicht für dich. Zieh dein T-Shirt aus und lass uns sehen, was darunter ist.” Meine Stimme ist dominant, aber spielerisch.
Anna zögert, schaut zu den anderen, aber nickt dann gehorsam, zieht es aus – darunter ein einfacher BH, ihre Haut errötet.
Lena pfeift anerkennend: “Nice! Okay, meine Pflicht: Ich küsse Sarah.” Sie springt auf, gibt Sarah einen wilden Kuss auf den Mund, was Sarah zum Lachen bringt: “Hey, das war nicht fair! Aber okay, next…”
Die Nacht wird heißer, und ich lenke das Spiel, nutze Annas Unterwürfigkeit, um sie mehr einzubeziehen – kleine Befehle, Berührungen, die sie zum Zittern bringen. Die anderen genießen es, Lena pushend, Sarah beobachtend. Es fühlt sich wie ein Abenteuer an, und ich bin die Queen des Zimmers.