Kurzgeschichten

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Summary

Ein soziales Experiment indem zehn Menschen eine VR-Brille ausgesetzt haben und für ihr Leben kämpfen. 8 unschuldige, einen Mörder sowie einen Sheriff. -Murder Mystery Sie isst jeden Tag eine Beere. Sie sieht aus wie ich. Und der Strauch blutet weiter. Ich folge ihr- in eine Welt, die Mich spielgelt,verdreht, verschlingt. Hier fressen Tiere Menschen. Hier sind Gefühle verboten. Und ich? Ich versuche zu überleben -Der Johannisbeerstrauch Eine perfekte Beziehung. Niemand hätte erwarten können das Mike Anderson von einem Tag auf dem nächsten verschwindet. Nach langem Suchen wurde seine Leiche an keinem anderem Ort als der Keller des Hauses, indem Mike und Stella Jonsen, seine ehemaligen Freundin gelebt hatten, aufgefunden. Doch diese versichert der Polizei und dem Gericht unschuldig zu sein und bietet sogar an, an der Suche nach dem Mörder teilzunehmen. Blut am Messer, Worte die mehr stechen als ein Messer direkt in die Brust es je könne und eine unausgesprochene Wahrheit. -Mon Chérie Dies sind drei Kurzgeschichten die zu kurz für ein eigenes Buch sind aber trotzdem verdient haben gelesen zu werden. Das Cover wurde mit KI erstellt und ist an dem Roblox Spiel "Murder Mystery 2" angelehnt. Dieses ist nicht das finale Cover.

Genre
Adventure
Author
Amira
Status
Ongoing
Chapters
4
Rating
n/a
Age Rating
18+

Murder Mystery

Prolog


Wahre Mörder töten dich mit ihren Worten, nicht mit ihren Taten.

"Puh. Das ist aber anstrengend!", rief Baylo Cruse während wir beide eine schwere Kiste die Treppen hochschleppten. Meine Augen blickten zu dem schwer atmenden Baylo, der sich mit seiner freien Handfläche gegen seine schweißüberstömte Stirn rieb und damit die Kiste mit der einen Hand losließ, was dazu führte, dass es sogar für meine Stärke zu schwer wurde und wir beide mitten auf der Treppe die Kiste losließen und diese mit einem lauten Aufprall die Treppen herunterkippte und mehrere VR-Brillen hinunterschlitterten.

"Toll", knurrte ich durch zusammengebissene Zähne, während ich mir mit meiner Hand die bis eben unendlich gelitten hatte durch mein dunkelblondes kurzes Haar fuhr. Wir waren ohnehin spät dran, und Baylo sorgte dafür, dass dieses ganze Experiment nur noch länger dauern würde.

Nachdem ich also einen tiefen Atemzug eingeatmet hatte schüttelte ich meine verschwitze Arme aus. Ich und Baylo hatten diese Kiste mit ungefähr 10 VR-Brillen vom Keller bis zum vierten Stock hinaufgeschleppt. Dieses Experiment war gefährlich, das wussten wir beide und aus irgendeinem Grund bekam ich ein schlechtes Gefühl bei dieser ganzen Nummer. Wir hatten aus einem kleinen Dorf zehn Personen zwischen 14 und 28 ausgesucht, die sich bereit erklärt haben, an diesem Experiment teilzunehmen. Es war irgendwie lustig, wenn man bedenkt das wir ihnen nicht genau genannt hatten, was wir letzendlich mit ihnen anstellen.

Baylo, mein Kollege, der sich bereit erklärt hatte, mir bei diesem Experiment zu helfen, hatte die Personen davon überzeugt einen Vertrag zu unterschreiben wo sie praktisch für zwei Wochen hier teilnehmen würden. Natürlich mussten wir den Personen eine hohe Geldsumme anbieten, sonst würde sich für diese nicht lohnen. Doch das hatten wir auf uns genommen. Beide hatten wir uns geschworen dies hier im kleinsten, umbemerksamsten Dorf in dem ganzen Land zu starten. Wir wollten keine unerwünschte Aufmerksamkeit in einer Großstadt, Großstädte sind anstrengend, da waren ich und Baylo gleicher Meinung.

Baylo war ein gutaussehender junger Mann. Kaum Mitte zwanzig und mein bester Freund seit der Grundschule. Zusammen hatten wir beide abgefuckte Scheisse erlebt und wir haben nicht vor, dies zu ändern.

Der Junge hatte eine einzigartige Frisur, lockige Wasserrursche. Seine Goldbraunen Haaren waren wirklich einzigartig, sie erinnern mich an Curly Fries. Lustig, wenn man bedenkt, das ich noch nie Curly Fries probiert hatte. Sie sahen einfach genauso wie die Haare meines besten Freundes und wenn ich sage, dass wenn ich ein Mädchen wäre komplett auf ihn abgehen würde, dann meine ich dies so.

Wöchentlich ging er fast dreimal täglich ins Gym und arbeitet im Büro für Grafikdesign. Manchmal frage ich mich wirklich, wieso um alles in der Welt dieser Mensch keine Beziehung hatte. Seine Zähne waren weißer als der unberührte Schnee vor meiner Haustür und sein Lächeln war ein einzigartiger Engelsblick. Leider weiß ich nur zu gut weshalb er noch immer keine Beziehung hatte, er wollte echte Gefühle und nicht jemand, der ihn nur sufgrund seines gigantischen Schwanz anhimmelte.

Ich konnte ihn irgendwie verstehen.

Trotzdem war an seinem Bizeps nichts auzusetzen. Dieser ist so groß, das er bei der Männerabteilung für T-Shits immer weiter vorrückt und das nicht weil er zu fett ist.Ich denke ja immer, das mein Sixpack schon gut ausgebaut ist, doch in seiner Nähe komme ich mir noch immer wie ein Lauch vor..

"Sowy.", murmelte mein Kumpel in einer halb ernstgemeinten Entschuldigung und sammelte die gefallenen VR-Brillen wieder auf. Ich hoffe, denen ist nichts passiert, denn mein Budget diesen Monat reicht kaum für meine Grundnahrungsmittel.

'Kannst du dich vielleicht beeilen? Wir müssen noch drei Stockwerke besteigen und unsere Kunden warten."

"Kunden? Du meinst unsere Versuchskaninchen."

"Quatsch mit Soße, sie haben allesamt den Vertrag unterschrieben. Sie wissen worauf sie sich einlassen. Außerdem bekommen sie eine Menge Cash, du weisst nicht wie viel Geld ich mir von der Bank leihen musste um dieses Projekt endlich starten zu können."

"Hmpf" Baylo sammelte alle VR-Brillen auf einmal auf, weshalb es bereits wackelig auf seinen Armen wurde und es drohte, jederzeit zu kippen. Erneut.

"Kannst du deinen Enthusiasmus zumindest vortäuschen? Das wird mega, worüber denkst du nach?"

Meine Stimme klang leicht angespannt. Wieso fand Baylo dieses ganze Projekt plöttlich verwerflich, immerhin waren wir beide der selben Meinung von Anfang an gewesen.

"Und kannst du bitte die VR- Brillen nacheinander hochheben? Wenn das hinunterfällt-"

Diese Vorstellung wollte ich mir nicht mal ausmalen.

"Ach keine Sorge! Mein verstecktes Talent ist es, Gegenstände stapeln zu lassen!"

Noch während er das sagte rutschte ihm eine VR- Brille fast hinunter, doch er schaffte es noch aufzufangen. Besser ist es.

"Lass es versteckt.", brummelte ich leise und atmete langsam meine inhalierte Luft wieder heraus während wir die restlichen Treppen hinaufstiegen.


"Lass einen nach den anderen herein.", befahl ich Baylo und öffnete die Türen der Kapseln, in der jeder einzelnd hineingeführt wird.

"Klaro."

Die Tür öffnete sich und die erste Person betrat den Raum.

"Willkommen. Bitte setz dieses Headset auf und folgen sie mir."

Nachdem die junge Frau das Headset aufgesetzt hatte führte ich sie in die geöffnete Kapsel. Dies tat ich ebenfalls mit den anderen 9 Personen ehe ich zum Mikrofon griff.

"Hallo und Willkommen in Murder Mystery. Ich bin euer Leiter des Spiels, nennt mich einfach Josh. Eure Kapseln sollten jetzt geschlosssen sein und jeder von euch sollte eine VR- Brille aufgesetzt haben. Jeder von euch sollte eine Rolle vor sich stehen haben. Es gibt insgesamt 8 unschuldige, falls ihr ein unschuldiger seid ist eure Aufgabe nicht zu sterben und ja- ihr könnt sterben. Deswegen immer das kleingedruckte auf Verträgen lesen. Falls vor euch Mörder steht seit ihr der Mörder während diesen 14 Tagen. Die Aufgabe von dieser einen Person ist es, alle anderen umzubringen und nicht enttarnt zu werden. Falls vor euch Sherriff steht, glückwunsch der jenige ist der Held. Er muss den richtigen Mörder aufdecken und töten ehe man selbst tot ist. Für den Sherrif und den Mörder, ihr habt In-game waffen. Ihr müsst die person nur treffen und wir erledigen den Rest. Wenn der Mörder es nicht schafft innerhalb 14 Tagen alle umzubringen stirbt er. Jeden Tag bekommt ihr eine neue Chellenge, damit euch nicht langweilig wird. Der oder die Gewinner bekommen eine hohe Geldsumme also strengt euch an. Und denkt daran, wer die Regeln nicht befolgt geht schneller drauf als ich zählen kann. Viel Spaß!"


Melissa Tag 1


Dies war schlecht. Wirklich schlecht. Kaum hatte ich dieses Headset aufgesetzt befand ich mich in einer digitalen Welt. Neben mir standen neun andere Personen. Wir hatten alle diese Durchsage gehört. Langsam schaute ich mich um ehe vor mir eine Aufschrift erschien mit meiner Rolle.


Fuck.


Meine Augen sahen zu den anderen, hoffte anhand ihrer Reaktionen lesen zu können, welche Rolle diese besaßen, doch zu meinem Pech bewahrten alle ihr Pokerface.

Ich war aus Orlando hier nach Los Angeles hergereißt. Meine Familie und ich hatten ein wohlhabendes Häuschen gehabt und ich hätte nie erwartet, eines Tages zu so etwas greifen zu müssen. Zuerst waren meine Familie und ich sehr wohlhabend, bis mein Vater seinen Job verlor. Wir mussten unser Haus verkaufen und ich musste mein Studium abbrechen und anfangen mehrere Nebenjobs auszuarbeiten, um meine Familie über Wasser zu halten. Bewusst war ich mir, dass wenn ich dieses Spiel nicht gewinne, meine Familie komplett untergeht. Der Gewinner dieses Experimentes würde eine hohe Geldsumme bekommen.


So hoch könnte ich nicht mal zählen.


Egal.


Hauptsache ich kam daran. Und ich war bereit alles zu geben. Ganz verstehen tat ich es noch nicht, denn ich glaubte kaum das man hier wirklich sterben könne, immerhin hatten wir alle VR-Brillen auf.


Während ich versuchte meinen Köroer abzutasten um zu überprüfen, ob ich selbst noch fühlte, war ich beruhigt, denn das tat ich. Nachdem ich also einen viel zu langen Seufzer hinausgelassen hatte, sah ich mich nach den anderen um.


Welche sahen verdutzt aus, andere schienen sicher zu sein, dass sie siegen würden.


Träumt ruhig weiter.


Meine Familie hat schon viel zu viel für mich aufgegeben, diesmal bringe ich einen Sieg nachhause.


Unsere Avatare sahen menschlich aus. Zu menschlich. Ich beugte mich nach unten und ich sah tatsächlich wie im echten Leben aus.


Krass.


Irgendwie fühlt sich das viel zu realistisch an.


Ein Blick auf meinen gegenüber bestätigte, das auch er realisierte wie echt das hier alles aussah. Wir standen vor einem Brunnen herum, der Wasser ausspuckte und um uns herum standen Häuser. Wieso erinnert mich dieser Ort an ein Dorf?


Nun, ich war mein ganzes Leben lang Stadtkind gewesen, jede Ferien wurde ich mit meinen zwei Geschwistern nach New York zu unseren Verwandten geschickt, ich hatte wohl nichts verpasst. Trotzdem sahen die Häuser verdammt klein aus. Typisch Mittelschicht. Zwar war ich nicht die Frau die eine große Sache daraus ziehen würde, denn es war besser als in einem Mehrfamilienhaus mit meiner Familie in Orlando zu leben, aber es unterschied sich trotzdem von der Villa meiner Kindheit.


Nun. Ich müsste damit klarkommen. Zuerst sollte ich aber die anderen kennenlernen. Niemand würde sein Messer in der Menge herausholen und wie ein Serienmörder anfangen, wahllos Menschen abzustechen, oder?


Ich brauche dieses verdammte Geld.


Mir fiel erst jetzt auf, wie sollte man überhaupt überleben? Immerhin brauchten wir Nahrung, sonst würde unser Körper seinen letzten Senf dazugeben.


War dies überhaupt noch digital?


Ein paar Schritte lief ich nach vorn, die anderen hatten bereits die Fortbewungsmöglichkeiten ausgestetstet.

Nun, ich spürte definitv Boden unter meinen Füßen. Das war gut, nicht?


Meine Augen suchten das Dorf ab, nach irgendjemanden der harmlos aussah. Wir kamen alle von verschiedenen Gegenden, also war es gut, sich mal auszutauschen.

Oder ich werde zu Beginn abgeschlachtet.


Neben dem Brunnen saß ein junger Mann, ich denke, er war minderjährig. Der arme, was hatte ihn wohl angetrieben? Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen uns setzte mich neben ihn.


Bitte schlachte mich nicht ab..


"

Hey.", meinte ich vorsichtig.


Meine Stimme klang unsicher, als hätte ich Angst das der Junge sich jeden Moment in Jack The Ripper verwandelt. Doch der Junge sah mich mit großen verängstigten Augen an.


"Hey?"


Er war ein innocent.

Seine Stimme klang einfach zu schüchtern das er irgendein Mörder sein könne.


"Ich bin Melissa, du?"


"Wieso?"


"Nun ja, wir müssen soweit ich weiß ganze zwei Wochen miteinander aushalten und ich dachte das es gut sei das wir uns kennenlernen."


"Wieso sollte ich dir vertrauen?"


Darauf kannte ich ehrlich gesagt keine Antwort. Ehrlich gesagt vertraute ich gerade nur auf seine Sprechweise. Viel zu schüchtern.


Aber er ha Recht, ich würde mir selbst auch nicht vertrauen an

seiner

Stelle.


"Ich versuche nur neue Leute kennenzulernen."


"Hmpf."


Er hatte nach vorne geschaut und irgendwie regten mich diese kurzen Antworten auf. Ich wollte ein normales menschliches Gespräch führen, wir sollten nicht jetzt schon verrückt werden.


"Ich bin Melissa. Wer bist du?"


"Olli"


Nickend sah ich zu ihm.


"Hallo Olli.", erwiederte ich freundlich. Vielleicht konnte ich einfach nett rüberkommen..?


"Du klingst glücklich."


"Ich liebe es neue Leute kennenzulernen."


"Wieso? Um sie abzuschlachten?"


In seiner Stimme schwang ein Hauch von Saraksmus mit. Anscheinend meinte er dies nicht ernst. Gut, sonst wäre ich ausgeflippt.


"Woher kommst du?", wagte ich nach einer langen Pause des Redens zu fragen.


"England."


Meine Augenbrauen fuhren überrascht hoch. Damit hatte ich nicht gerechnet.


"Wie cool. Weisst du, ich kann auch Englisch, wir haben viel gemeinsam."


Olli verdrehte die Augen. Er schien meinen Humor nicht zu mögen.


Fuck.


"Woher kommst du den?


Tatsächlich sah er mich diesmal an, er sah interessiert aus.


Vielleicht ist mein Humor doch gar nicht so übel.


"Ich komme aus Orlando

."


"Orlando?

Bist du Disneyland's Stammkunde oder so?"


Mit schüttelnden Kopf musste ich leicht grinsen. Ehrlich gesagt hatte er Recht. Damals waren meine Familie und ich ständig zu diesen Freizeitparks gereist, doch mir wurde leider immer viel zu schnell schlecht. Nachdem meine Familie allerdings finanziell nicht mehr oben waren, war ich ganze fünf Jahren in keinem Freizeitpark. Damals war dies praktisch unser zweites Zuhause gewesen.

Ich vermisse es nicht.


"

Also, was hast du für eine Rolle bekommen?"


"Mörder.", sagte er grinsend. Was ein Arschloch.


"Hast du nicht."


"Wieso fragst du dann?


"Weil mir langweilig war."


Bei meiner Antwort fuhr er durch sein dichtes Haar. Er schien gerade eine emotionale Krise wegen meinen sarkastischen Antworten zu erhalten.


"Uns wird aber nicht lange mehr langweilig sein".


Morgen würden die "Challenges" praktisch die Spiele anfangen und darauf hatte ich ja so gar keine Lust. Ich lehnte mich gegen den Brunnen und ignorierte komplett dss ich mich gegen das Wasser lehnte. Immerhin war alles digital. Man konnte also nicht nass werden, oder?


"Fast vergessen."


Brummend zuckte ich hoch als eine kühle Nässe mir den Rücken hinunterfuhr. Der Brunnen hatte mein T-Shirt nassgemacht.


Wie war dies möglich?


"Diese Arschlöcher beobachten uns 24/7. Wahrscheinlich haben sie dir einfach einen Eimer Wasser auf dich geschüttet.", antworte er nonchalant als hätte er mir gerade aus meinen Augen gelesen.


"Was eine Scheiße. Ich habe nicht einmal Wechselklamotten dabei."

"Leb damit."

Wütend gaffte ich ihn an. Für wen hielt er sich?

"Vielleicht findest du Wechselklamotten in deinem digitalen Schrank."

"Und vielleicht findest du Eier in deiner digitalen Hose.", konterte ich wütend zurück.

Ehrlich gesagt war der Vorschlag gar nicht so schlecht, ich könnte wirklich nachschauen.

Er auch.


Melissa Tag 2

[Fortsetzung folgt]