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found Love in a hopeless Place

Summary

Crossover zwischen den Disneyfilmen "Der Glöckner von Notre Dame" & "Hercules" Nach der Trennung von Esmeralda und Phoebus sowie jener von Megara und Hercules wollen eigentlich beide Frauen vorerst nichts von der Liebe wissen, dch als eine Begegnung die beiden Frauen magisch zueinander anzieht, erweckt in Ihnen erneut die romantische Begierde zu der jeweils anderen. Diese Liebe beider Frauen zueinander wird jedoch vom neuen RIchter der Stadt, welcher Frollo ähnlicher kaum sein könnte auf eine harte Probe gestellt. Yuri. Femslash. Megara (Hercules) x Esmeralda (Glöckner von Notre Dame)

Status
Complete
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
16+

Guardian Angel

Die Sonne schien hell über der Stadt, als Megara die Straßen der Disneywelt etwas entlang schlenderte. Der Marktplatz war recht belebt und viele Leute hatten sich versammelt, doch fiel das Auge der Brünetten auf eine schwarzhaarige Frau, welche sich an einer Ecke befand. Sofort blieb Sie stehen, um sich den Tanz dieser Zigeunerin an zu sehen.

Diese traumhaft schöne Frau mit dem vollen, schwarzen Haar, war in der Stadt sehr bekannt, da Sie erst vor kurzem ihre Beziehung mit dem Hauptmann der Leibgarde des neuen Richters beendet hatte. Dieser neue Richter machte Ihr das Leben nicht leichter, als der Alte, denn ebenso wie Frollo hegte auch er einen Hass gegen Zigeuner. Das hielt die schöne Frau, mit dem Tamburin in der Hand, allerdings nicht davon ab auf den Straßen der Disneywelt ihre Show zu vollführen, von welcher Meg kaum ihre Augen nehmen konnte.

Wie gefesselt blickte Sie dem Schauspiel der schwarzhaarigen Schönheit zu, bis sich zwei Wachen der Darstellung der Zigeunerin nährten, um Sie und deren Begleiter fest zu nehmen.

Schnell sammelte die vollbusige Frau mit dem Namen Esmeralda das Geld zusammen, welches die Leute Ihr in den Hut geworfen hatten, für ihr begeisterndes Schauspiel, bevor Sie vor den Wachen fliehen wollte. Sie lief an Megara und den Anderen vorbei, ebenso die Wachen, doch stellte die Brünette dem Ersten ein Bein, sodass dieser fiel. Auch der Zweite ging zu Boden, da er über den ersten gestolpert war. Die Zuschauer konnten sich ein Lachen bei der Tollpatschigkeit der Soldaten nicht verkneifen.

Ein Grinsen entfiel der schlanken Frau in dem pinkfarbenem Kleid, als Sie Esmeralda hinter her sah, welche sich ebenfalls umdrehte zu der Frau, welche Ihr geholfen hatte, bevor Sie die Flucht ergreifen konnte und davon lief.

Die Soldaten erhoben sich mittlerweile und waren sauer auf Megara.

„Willst du etwa unsere Arbeit behindern?“, fragten die Zwei lautstark, doch entgegnete die Brünette nur lässig: „Hey es ist nicht meine Schuld, wenn ihr zu blöd seid, um auf den Weg zu achten.“ Darauf zog der Soldat mit dem Schnauzer sein Messer und begann Ihr zu drohen.

„Pass bloß auf! Irgendwann lege ich dich auch noch in Ketten!“, ließ er überlegen von sich, bis Phoebus hervor trat und fragte, ob es irgendwelche Probleme geben würde, worauf der Soldat sofort zurück zog. Auf Geheiß des blonden Hauptmannes verschwanden die Soldaten vom Ort des Geschehens. Dieser stieg von seinem Pferd hinab und begab sich zu Megara. Mit einem Lächeln im Gesicht meinte er zu Ihr: „Das war gut. Hätte ich nicht besser hinbekommen.“ Etwas ungläubig fragte die Brünette, ob er es gesehen hätte, was dieser mit einem locker gemeinten „Natürlich“ bestätigte.

„Warum habt Ihr dann nichts unternommen?“, fragte die schöne Frau Ihn, worauf Phoebus Ihr etwas erzählte: „Esmeralda und ich waren mal ein Paar. Wir sind zwar nicht mehr zusammen, doch sofern ich kann, versuche ich noch etwas auf Sie auf zu passen.“

„Oh, das erklärt die Sache natürlich! Ihr liebt Sie also noch?“, fragte Megara.

„Ja. Aber Sie hat, andere Gefühle entwickelt. Da kann man nichts tun“, gab der Blonde, scheinbar unberührt von sich, bevor die Brünette mit leicht trübem Blick meinte, dass Sie es kennen würde, wenn man nicht mit der Person zusammen sein kann, welche man liebt.

„Ach wirklich?“, fragte der sichtlich überraschte Phoebus die Frau in dem pinkfarbenem Kleid ,welche Ihm, mit zu Boden blickendem Gesicht antwortete: „Ja, es kommt euch wahrscheinlich merkwürdig vor, doch ich war einst mit einem Halbgott zusammen, auch wir haben uns vor kurzem getrennt, da es einfach nicht passte.“

Der Hauptmann zeigte daraufhin seine Beileidsbekundung für die Frau mit dem brünetten Haar, doch gab Megara sich schlagfertig: „Na ja, ich bin ein großes Mädchen. Ich werds überleben.“

„Da bin ich sicher. Ich werde dann mal wieder gehen und Danke, dass Ihr, Ihr geholfen habt“, ließ der Blonde mit einem Lächeln von sich, bevor Er sich auf den Weg hinfort begab.

Auch Megara ging nun weiter die Straße entlang, wobei Sie nicht wusste, dass Esmeralda Ihr folgte und jeden Schritt, den Sie dabei tat, beobachten würde.

Die Zigeunerin hatte ihr Gesicht und den Rest ihres Körpers unerkennbar, unter einem lilafarbenem Tuch eingehüllt. Auch das Gespräch zwischen Ihr und Phoebus hatte Sie mitbekommen. Bis in einen keinen Teil des Waldes, war Sie Megara gefolgt. An jener Stelle befand sich ein See, an welchen die Frau in dem pinken Kleid öfters ging, um sich ein wenig frisch zu machen. Auch Hercules hatte Sie damals hier kennen gelernt.

Sich Ihrer Kleidung entledigt, begab Sie sich mit ihrem nackten Körper in den See, wobei Esmeralda sich hinter dem Baum, an welchem das Kleid der hübschen Brünetten hing, versteckt hatte.

Die Großbrüstige sah, wie die schöne Frau mit den rosigen Lippen ein Bad nahm und konnte ihre Augen nicht von Ihr nehmen, so wie Sie in diesem Licht, welches durch die Sonnenstrahlen fabriziert wurde, erstrahlte. Wie gebannt starrte Sie auf den traumhaften Körper der Brünetten.

Als Megara wieder hinaus stieg und zum Baum zurück ging, um sich, nachdem Sie wieder trocken war, ihre Sachen zu holen, versteckte Esmeralda sich erneut, voller Gewandheit hinter dem Baum und schaute nicht mehr hervor. Die Brünette nahm sich ihre Sachen vom Ast des Baumes und zog sich an. Kurz vor dem See lag ein abgeschlagener Holzstamm, auf welchem Sie sich nun setzte, um ihre Sandalen zu binden.

Als Sie fertig war, schmunzelte Sie und sprach: „Ihr dürft ruhig hervor kommen.“

Vor Verwunderung weiteten sich die Augen der Zigeunerin hinter dem Baum, denn hätte Sie nicht gedacht, dass die Frau Sie entdecken würde. Leicht erstarrt und nervös wirkte Esmeralda, doch wurde Sie von Megara weiter angestachelt. „Traut euch! Es sind nur wir Zwei hier“, gab die Brünette selbstsicher von sich. Die Zigeunerin zeigte sich und ging auf die Brünette, welche mit dem Rücken zu Ihr stand, zu.

„Woher wusstet Ihr es?“, fragte die Schwarzhaarige überrascht, worauf Megara einen Seufzer von sich gab: „Bitte…Schätzchen… Ich wusste schon die ganze Zeit, dass Ihr mich verfolgt.“

„Warum habt Ihr nicht schon eher was gesagt?“, wollte Esmeralda daraufhin wissen.

Megara drehte sich zu der Großbrüstigen um und kam Ihr sehr nahe.

„Vielleicht wollte ich euch an diesen Ort locken, um euch unter vier Augen genauer kennen zu lernen?“, sagte Sie mit einem Lächeln, als Sie ihre Finger an das Kinn Esmeraldas legte.

Diese Frau war für die Schwarzhaarige schwer zu lesen und Sie glaubte der Brünetten nicht, doch bestand diese darauf die Wahrheit zu sprechen. Auch dieser Ort hier war der hübschen Zigeunerin etwas suspekt.

„Wieso hier?“, fragte die Schwarzhaarige.

Mit einem Lächeln forderte Megara darauf von Ihr: „Na ja, schaut doch mal auf den Horizont, statt auf mich.“

Esmeralda blickte auf den entfernten Horizont und musste voller Staunen feststellen, dass die Frau mit dem brünetten Haar, Recht hatte und die Aussicht einfach herrlich war. Sie hatte es vorher noch gar nicht so Recht wahrgenommen, da Megara all ihre Aufmerksamkeit bekommen hatte. Und die Schwarzhaarige gab zu, dass die Brünette vollkommen Recht hatte, doch wollte diese nun wissen, weshalb die Zigeunerin Ihr überhaupt gefolgt sei.

„Ich wollte wissen, wieso Ihr mir geholfen habt?“, fragte Esmeralda etwas zögerlich, worauf Megaras Antwort recht kühl daher kam: „Vielleicht, weil Ihr mir gefallt. Reicht euch das?“„Könntet Ihr euch vielleicht etwas klarer ausdrücken.“, forderte Esmeralda von Megara, doch diese gab sich weiterhin geheimnisvoll.

„Vielleicht in Zukunft, wenn wir uns mal wieder sehen, bis da hin, Winke winke, Lady.“, verabschiedete sich Megara von der Schwarzhaarigen, welche voller Verwunderung über diese Frau, welcher Sie hinter her sah, zurück blieb.

Plötzlich ertönte eine piepsige Stimme aus dem Baum neben Ihr: „Die Frau ist ein Mysterium.“

Auf den Ast des Baumes blickend, entdeckte die Zigeunerin zwei kleine Wesen.

„Backenhörnchen?“, fragte die Schwarzhaarige ungläubig, doch verneinten die beiden kleinen Tiere das sofort und ließen leicht verärgert von sich, dass Sie Eichhörnchen seien.

Sich etwas nachdenklich mit ihrer Hand ans Kinn fassend, blickte Sie etwas genauer auf die Zwei, als noch ein weiterer Laut erklang. Eine scheinbar wütende Ente war von weitem zu hören und sagte: „Na wartet ihr Zwei! Euch kriege ich schon!“

Hektisch gab Chip, eines der Eichhörnchen von sich: „Oh, oh… Schuldige aber wir müssen los.“

Schnell lief er los, während Chap noch zu der Schwarzhaarigen meinte, dass es nett gewesen sei, Sie kennen gelernt zu haben, bevor er Chip folgte.

Die zwei Eichhörnchen machten sich mit ihren Nüssen aus dem Staub, als die Ente bei Esmeralda ankam und diese mit einem Knicks begrüßte, wobei der Enterich höflich seine Mütze abnahm. Ein leichtes Kichern entfiel Ihm und mit einer etwas schwer verständlichen Stimme fragte Er die Frau, ob Sie zwei kleine Eichhörnchen gesehen hätte, was diese jedoch abstritt, indem Sie meinte nichts von solchen Tieren zu wissen, was den Enterich mit Namen Donald zu einem Seufzer brachte. Sofort tauchte Chap auf, um sich bei Esmeralda mit einem „Danke“ erkenntlich zu zeigen, was Donald allerdings hörte. Chip gab Chap darauf, für dessen Dummheit mal wieder eine auf den Kopf, bevor die zwei davon rannten und Donald ihnen hinter her kam. Esmeralda schüttelte bei diesem Anblick nur den Kopf, bis Sie plötzlich einige Wachen, sowie den neuen Richter erblickte, welche offensichtlich auf der Suche nach Ihr waren. Einen kurzen Moment wartete Sie, bevor Sie begann weg zu laufen, doch trat Sie auf ihrem Weg auf einen Ast. Dieses Geräusch nahmen die Soldaten sofort wahr und der neue Richter befahl, der Zigeunerin zu folgen.

Mehrmals blickte sich Esmeralda hektisch zu ihren Verfolgern um, bevor Sie plötzlich an der Hand hinter ein dichtes Gebüsch gezogen wurde. Grob, wurde Sie an ein Baum gelehnt, welcher hinter diesem Gebüsch war und vor sich erblickte Sie Megara, in deren Gesicht Sie sah. Die Brünette hatte die Hand Esmeraldas noch immer fest im Griff, als Sie am Baum lehnte. Gerade wollte die Zigeunerin etwas sagen, doch bevor Sie überhaupt zum aussprechen kam, befanden sich bereits die Lippen der hübschen Frau auf denen von Esmeralda. Die Brünette schloss ihre Augen und ließ ihre Lippen zwischen denen der Großbrüstigen gleiten, welche ihre Lider ebenfalls schloss.

Die Wachen liefen an den Zweien vorbei und die Brünette löste diesen Kuss.

„Ich glaube Sie sind weg“, meinte Megara, wobei Esmeraldas Lippen noch immer gespitzt und ihre Augen noch immer geschlossen waren, was auch der Brünetten aufgefallen war.

„Sie sind weg Schätzchen!“, sagte Meg in einem etwas lauter werdendem Tonfall, um die Schwarzhaarige aus ihrer Starre zu reißen. Esmeralda öffnete darauf ihre Augen, doch fragte Sie die Brünette, als ob Sie in Gedanken immer noch in diesem tiefen Kuss versunken war: „Was?“

„Die Wachen! Sie sind weg“, seufzte Megara darauf, worauf Esmeralda ein leichtes räuspern von sich gab: „Ach ja die Wachen.“

Der Brünetten entfiel ein leichtes Kichern, worauf Esmeralda Sie fragte, was denn so lustig wäre.

„Nicht so wichtig“, meinte Megara nur mit einem Lächeln auf den Lippen.

„Trotzdem Danke, dass du mir schon wieder geholfen hast.“, lächelte auch die Schwarzhaarige.

„Habe ich gerne getan. Aber pass in Zukunft besser auf dich auf, klar?“, ließ die Brünette etwas fordernd von sich.

„Ja natürlich“, antwortete Esmeralda, worauf Megara sich von Ihr verabschiedete und davon ging.

Esmeralda warf Ihr noch einen schwärmenden Blick hinter her, bevor auch Sie den Ort verließ und in ihr Versteck ging, doch musste Sie, als Sie bei diesem angekommen war, feststellen, dass es abgebrannt und völlig zerstört war.

Sie kniete sich in die Trümmer und blickte voller Trauer auf die verbrannten Holzstücke.

Die Schwarzhaarige war bereits eine der letzten Zigeuner, doch wollte Sie sich mit all diesen Umständen nicht zu Frieden geben. Am liebsten wollte Sie den Richter stürzen, doch hatte Sie alleine einfach keine Chance und wer würde sich schon trauen Ihr zu helfen? Es war nicht so, wie damals mit Phoebus und Quasimodo. Die Zeiten hatten sich geändert…

Immer noch kniete Sie in den Trümmern, als die zwei Eichhörnchen und die Ente von vorhin, sich Ihr langsam näherten.

„Was macht Ihr denn hier?“, fragte die Zigeunerin die Drei unter leichten Tränen, nach dem Sie sch zu ihnen gedreht hatte.

Donald, Chip und Chap sahen die tiefe Trauer in Esmeraldas Augen und der Enterich sagte: „Wir haben es durch Zufall mitbekommen, als wir hier gelandet sind. Einer hatte sich gegen den Befehl gestellt, doch haben Sie Ihn daraufhin hinterrücks erstochen.“

Sofort erschrak Esmeralda: „Du meinst doch nicht etwa Phoebus oder?“

„Doch so war sein Name, glaube ich.“, gab Chip bekümmert von sich.

Die Trauer in den Augen der Zigeunerin nahm zu, bevor Chap am Rücken der Frau, bis zu ihrem Gesicht hinauf krabbelte, um die Schwarzhaarige etwas zu trösten.

„Erst Quasimodo und jetzt Phoebus“, dachte sich Esmeralda betrübt.

Eine weitere Person tauchte auf: „Da kann man leider nichts tun, Süße.“

„Du?“, ließ Esmeralda voller Verwunderung von sich.

„Wen hast du erwartet?“, fragte Megara, bevor Sie sich etwas zu Esmeralda hinunter beugte und Sie leicht in den Arm nahm. In den Armen dieser Frau schien es der Zigeunerin zu gefallen. Ihre Trauer nahm ab, wenn Sie mit dieser Frau zusammen war und ihr Herz klopfte innerlich. Auch, wenn es der Brünetten etwas unangenehm war, solch eine herzerwärmende Berührung, wusste Sie, dass die Zigeunerin diesen Trost jetzt benötigen würde und für die Schwarzhaarige hatte Sie sowieso schon länger eine Schwäche.

„Also, was willst du jetzt tun?“, blickte Megara fragend in das Gesicht Esmeraldas, welche jedoch keine Antwort hatte, denn wusste Sie nicht wirklich weiter. Am liebsten würde Sie den Richter dafür büßen lassen und von dessen Thron stoßen, doch wie würde Sie das hinbekommen? Nachdenklich und zugleich betrübt, zog sich die Zigeunerin in sich zusammen, bis Megara ihr Kinn mit den Fingerspitzen sanft berührte und Ihr einen leichten Kuss gab. „Komm mit mir“, flüsterte die Brünette der Schwarzhaarigen und reichte Ihr die Hand. Leicht verunsichert blickte Esmeralda in die Augen Megaras.

„Wohin denn?“, fragte die Schwarzhaarige.

„Wir gehen irgendwo hin, wo uns niemand finden wird! Die Ente und die Biber können von mir aus mitkommen“, sprach Megara und schenkte der Schwarzhaarigen dabei ein Lächeln.

Chip und Chap zeigten sich erneut etwas ärgerlich und meinten keine Bieber zu sein, sondern Eichhörnchen!

„Schon gut, regt euch ab“, sagte Megara zu den Beiden, denn für Sie gab es wichtigeres, nämlich die Frau vor Ihr, welche ernsthaft darüber nachdachte.

„Komm. Was hast du noch zu verlieren?“, redete Megara weiter auf Esmeralda ein.

„Wieso hilfst du mir eigentlich und bist immer um mich rum?“, wollte die Schwarzhaarige vorerst genauer von der Brünetten wissen.

„Vielleicht, weil du mir gefällst…sehr gefällst“, gab Sie der Zigeunerin zur Antwort. Diese Worte gingen Megara nicht so leicht, wie ihre normalen Sätze über die Lippen, doch hatte Sie wirkliche Gefühle für Esmeralda. Donald und die zwei Eichhörnchen blickten ebenso verwundert, wie Esmeralda, aufgrund dieser Worte.

„Heißt das, du liebst mich?“, fragte die Zigeunerin darauf ungläubig die Frau mit dem brünetten Haar.

„Liebe, Gefühle, was auch immer. Ist das so wichtig?“, fragte Megara etwas genervt, worauf Esmeralda ein leichtes Grinsen über ihre Lippen kommen ließ.

„Ja ist es“, meinte Sie.

„Dann ist es wohl etwas mehr, als nur ein Gefühl. Schon der erste Moment, indem ich dich sah, stieg mein Verlangen nach dir“, gestand die Frau mit dem brünetten Haar der Schwarzhaarigen.

„Dann küss mich noch ein Mal!“, forderte Esmeralda, Megara auf, als Sie die reichende Hand Letzterer annahm und sich erhob. Sofort berührten ihre Lippen einander und die zwei Frauen schenkten sich einen innigen Kuss, so voller Leidenschaft, wobei die Hände der Beiden ineinander griffen und ihre Körper sich eng aneinander rieben.„Na toll, jetzt wird’s schmalzig…“, meinten Chip und Chap, als Sie auf den Schultern der Ente, mit dem Arm im Nacken, lagen.

Plötzlich merkte Donald, als die Beiden voneinander abließen, wie sich mehrere Schritte, der Gruppe näherten.

„Hab ich dich! Ich wusste du würdest hier her zurückkehren!“, erklang die Stimme des Richters, welcher sofort den Befehl zur Festnahme Esmeraldas gab. Er war in Begleitung von mehreren Wachleuten, welche seinem Befehl sofort Folge leisteten.

Megara stellte sich ohne Furcht vor Esmeralda, doch wurde auch Sie, wegen Beihilfe und Flucht der Zigeunerin fest genommen. Der neue Richter war ähnlich besessen wie einst Frollo.

Auch Donald, sowie Chip und Chap versuchten etwas zu unternehmen, jedoch blieben Sie ohne Chance und wurden einfach links liegen gelassen.

Esmeralda und Megara versuchten noch einander mit der Hand zu berühren, doch wurden Sie auseinander gerissen und in verschiedene Zellen gebracht.

Sie waren weit von einander entfernt, in den dunklen Zellen des Gewölbes, doch schienen Sie über die weite Distanz mit ihren Herzen miteinander zu kommunizieren.

„Falls du mich hören kannst, sollst du wissen, dass ich nie wieder geschworen hatte mich zu verlieben, doch in jenem Augenblick, als ich dich sah, war es um mich geschehen. Dieser Moment, in dem du vor mir aufgetaucht bist, ging mir nicht mehr aus meinem Kopf und deine Gestalt verfolgte mich in meinen Gedanken. Es waren schöne Gedanken, welche mir nach langer Zeit wieder zu neuem Glück verhalfen“, sprach Megara in ihrer Zelle, in der Hoffnung diese Worte würden Esmeralda erreichen.

„Megara ich weiß nicht, wie ich es dir erklären kann, doch warst du immer für mich da und in meiner Nähe und auch jetzt spüre ich deine Nähe in meinem Herzen. Ich liebe dich und ich möchte für immer bei dir sein, egal ob in dieser oder der nächsten Welt“, ließ Esmeralda von sich, wobei auch Sie hoffte, ihre Worte würden den Weg zu Megara in irgendeiner Weise finden.

Beide saßen in ihren Zellen und dachten über ihre Liebe zu der anderen Frau nach, während die Nacht sich immer mehr dem Ende neigte.

Als der Morgen graute, war die Hinrichtung Esmeraldas längst beschlossene Sache und wie einst bei Frollo wurde Sie vor der Kirche abgehalten. Megara wurde in einem Käfig vorgefahren, um dabei zu zusehen, wie ihre Freundin langsam den Tod finden sollte.

Obwohl viele Bürger gegen diese Hinrichtung waren, wurde Sie dennoch abgehalten. Jedem der sich nicht daran halten würde, wurde ebenfalls mit dem Tode gedroht.

Von ihrem Käfig aus, galt ihr Blick nur Esmeralda, welche auch zu Ihr sah, als Megara vergeblich an den Gitterstäben des Käfigs zu rütteln begann.

Unter Tränen gab die Brünette, Esmeralda ein Liebesgeständnis, welches Sie laut von sich ließ, sodass alle es hörten: „Ich liebe dich. Du hast meine Welt erleuchtet, als Sie bereits der Dunkelheit verfallen war und ich an nichts mehr geglaubt habe. Nie wieder wollte ich mich verlieben, das hatte ich mir geschworen, doch dann kamst du in mein Leben und es war um mich geschehen. Es ist mir völlig egal, dass wir beides Frauen sind! Es ist mir egal, dass ich irgendwann sterbe, doch will ich vorher den Rest meines Lebens mit dir genießen und immer zusammen sein! Ich liebe dich Esmeralda.“

Ein Lächeln entfiel der Schwarzhaarigen, welche bereits etwas schwächelte, von dem Seil mit welchem man Sie gefesselt hatte, doch auch Sie bekannte sich zu ihrer Liebe zu Megara: „Ich liebe dich auch. Dein erster Kuss hat mir jegliche Sinne geraubt und dein Verhalten war von Anfang an mysteriös. Ich wollte es ergründen, doch als ich dich am See sah, war es um mich geschehen. Meinen Blick konnte ich nicht von dir nehmen und du warst immer für mich da. Ich liebe dich auch Megara.“

„Rührende Worte“, gab der Richter in sarkastischem Tonfall von sich, als er begann sich ans Werk zu machen. Doch plötzlich bemerkte Megara, wie ihr Käfig wackelte. Das Schloss wurde aufgebrochen, mit einer Zange. Donald und die zwei Eichhörnchen waren gekommen, um Sie zu befreien und es kam zu einer weiteren Überraschung, als der Himmel sich verdunkelte und eine Stimme, finster erklang: „Wer will Megie unglücklich machen?“

Aus schwarzem Rauch stieg Hades, der Gott der Unterwelt, auf und stand vor dem Richter.

„Was glaubst du eigentlich hier zu tun?“, fragte Hades den Richter, welcher erwiderte, dass er Recht sprechen würde und diese Zigeunerin zum Tode verurteilt.

„Nein das wirst du nicht! Ich bin der Gott der Unterwelt und ich entscheide über den Tod! Ich habe Megie furchtbares angetan, ich weiß, doch kann ich Ihr nun Glück bescheren. Außerdem zwingt mich Zeus, nun den guten Onkel raus zu kehren. Heißt für dich, dass du eine Gratisfahrt in die Unterwelt bekommst!“, ließ Hades lässig von sich und schon in der nächsten Sekunde schnappte er sich den Richter und zog Ihn in die Unterwelt, wobei dieser einen lauten Schrei von sich gab.

Keine der Wachen stellte sich gegen Hades, welcher Esmeralda los band und diese zu Megara schickte, welche immer noch nicht glauben konnte, dass Hades Ihr geholfen hatte.

„Schau nicht so! Die Ente und die beiden Biber haben mich um Hilfe gebeten“, meinte Hades, was die zwei Kleinen Nagetiere erneut aufregte.

„Eichhörnchen!!!“, regten sich Chip und Chap über Hades auf, welcher relativ unberührt meinte „Von mir aus!“

Sofort lief Esmeralda auf Megara zu und die zwei Frauen vielen sich in die Arme.

Kurz bedankte sich Megara beim Gott der Unterwelt, welcher sich daraufhin achtungsvoll, vor den Beiden Frauen verneigte und ihnen Alles Gute wünschte. Außerdem bat Er Donald und die zwei Eichhörnchen, gut auf die beiden Frauen auf zu passen, was die Drei mit einem Lächeln bestätigten. Esmeralda und Megara bedankten sich auch bei Donald, Chip und Chap, indem Sie, den Dreien mit ihren Händen, leicht über die Köpfe wuschelten, bevor sich die zwei Frauen in den Armen lagen und sich einen tiefen und leidenschaftlichen Kuss gaben.

Später am Abend genossen die Schwarzhaarige und die Brünette den Sonnenuntergang von dem See aus, an welchem Sie sich damals vorgestellt hatten. Megara nahm Esmeralda in ihre Arme und gab Ihr einen liebevollen Kuss auf den Mund. Die Beiden merkten nicht, dass Sie beobachtet wurden. Hinter einem Baum schauten Donald und die zwei Eichhörnchen hervor und blickten freudig zu ihnen, als sich auch Hades zu den Dreien gesellte und sprach: „Ach wie herzerweichend, nicht wahr?“ Die Vier sahen, wie sich Megara und Esmeralda tief in die Augen blickten, bevor Sie einen Kuss, so voller Leidenschaft austauschten, dass man die lodernden Flammen der Liebe, selbst von außen spüren konnte.

Darauf begann die Brünette das Korsett der Schwarzhaarigen etwas herunter zu ziehen, bevor Sie anfing, die großen Brüste der Zigeunerin mit ihren Lippen zu liebkosen.

Sofort sagte Hades zu Donald und den zwei Eichhörnchen, dass dies nichts für die Drei sei und zog Sie mit sich in die Unterwelt, wo Sie einige Zeit später begannen sich zu unterhalten und Karten zu spielen. Sie wollten den Beiden ihre gemeinsame Zeit gönnen, jetzt wo Sie sich gefunden hatten.

Esmeralda und Megara führten ihr Liebesspiel am Fluss fort, bis Sie unter dem Sternenhimmel Arm in Arm lagen. Die Schwarzhaarige lehnte am Körper ihrer brünetten Freundin, welche ihren Arm, eng um die Schulter der Zigeunerin gelegt hatte. Beide flüsterten der jeweils Anderen „Ich liebe dich“, bevor Sie unter dem gleißenden Schein des Mondes ihre Lider schlossen.

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