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Talisma

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Summary

eine scheinheilige Frau, auf ihrer Flucht in die Selbstständigkeit, trifft auf ein neues Leben einen Mann und ein Dorf, welches so manches zu erzählen hat. (Eine kürzere Geschichte ohne KI)

Genre
Fantasy
Author
Laermi
Status
2d ago
Chapters
3
Rating
n/a
Age Rating
13+

Kapitel 1. - Flucht

Es hat eine Weile gebraucht um etwas zu begreifen.

Eine viel zu lange Weile.

Und obwohl ich tagtäglich Zeichen begegnet bin, die mir die Augen hätten öffnen sollen, hab ich versucht sie zu umgehen.

Es ist spät nachts, als es mir auffällt. Meine Augen sturr auf die Decke gerichtet, Stelle ich mir entgültig die Wahrheit entgegen. Ich muss entkommen. Ich hebe meine Hand in mein Sichtfeld und löse diese schwarze Magie, die schon lange in meinem Blut kocht und mich anfleht sie zu nutzen, aus. Ich habe sie in meinem ganzen späteren Leben nicht benutzt, ich wollte sie nicht nutzen. Bei dem Gedanken drehen sich meine Augen in Richtung eines gold verzierten Buches auf meinem Holztisch. Das quietschen meines kleinen auch hölzernen und harten Bett habe ich schon lange gekonnt ignoriert. Doch jetzt wo ich mich in Vogelperspektive versuche zu betrachten brodelt mein Blut selbst, wegen einer Wut auf mich selber.

"Das ist erbärmlich."

Diese ganze Situation ist lächerlich. Der Schwarze Nebel, den ich gerade kontrolliert habe fliegt jetzt ganz unbewusst mit meiner Wut. Ich bemerke ihn und ziehe ihn wieder ein. Ich brauche keinen Gott um mir mein Leben zu bestimmen. Ich brauche nur mich selbst. berühmte letzte Worte denke ich, meinen Blick auf das Heilige Zeichen an der Wand gerichtet. Es ist eine goldene Sonne, deren Strahlen den ganzen Raum ausfüllen doch nur mich auslassen. Aber was soll's lieber Sterben als hier auch nur noch einen Atemzug zu nehmen.

Mein Entschluss war trotz spontaner Einsicht ernst gemeint. Also entschloss ich mich dazu diese Spontanität zu meinem neuen Motto zu machen. Ich verbrenne am nächsten Morgen die verstaubte Sonne an meiner Wand zusammen mit dem wahrscheinlich grässlichsten jemals in die Gesellschaft aufgenommenen Buch und springe samt voller Tasche und schwarzem Gewand aus dem Fenster. Mit nur einem Ziel im Herzen.

" Rabor". Ein Wald, der von niemanden betreten wird, wegen seiner dunklen Aura, er soll verflucht sein und jeden, der ihn betritt für immer gefangen halten. Perfekt für mich, denke ich, während ich dem in Sonne getränkten Weg folge, der mich auf dieser 2 tägigen Reise begrüß. die goldend schimmernde Ernte, die im Wind flackert umgibt mich und gibt mir das Gefühl von Freiheit. Ein Gefühl, von dem ich bis her nur träumen konnte. Ich wage es auch nicht mehr meiner Freiheit zu widersprechen und bewege mich mit dem Wind als wolle ich tanzen. Nach der tausendsten Umdrehung und dem bestimmt hundertsten Schild, welches mich besorgen sollte und mich regelrecht anschreit umzukehren muss ich schmunzeln, als dieses grässliche, ach so gefährliche Ziel unter meine Augen kommt. Das Gold, welches den Weg zierte sollte ab diesem Punkt abnehmen und ein märchenhafter Baum mit einem Arm, der ein Schild hält begrüßt mich. "Rabor - dein sicherer Tot" sagt es mir, als wäre es etwas Schlimmes. Aber mein Summen verfliegt nicht es wird nun nur von einem frechen Lachen begleitet.

Flüchen kann in dieser Welt nur jener umgehen, der eine stärkere Macht hat als der träger des Fluches besitzt. Niemand konnte diesem hier jemals entgehen, sei er noch so stark, da schwarze Magie schon lange ausgestorben ist und nur durch alte Erzählungen überlierfert werden konnte. Und sei es noch so Klischee haft hat mich diese Schwarze Macht gepackt. Ich laufe unter dem Arm dieses empfangenden Baumes hindurch. Seine Freunde vervielfachen sich je mehr ich in den Wald laufe und es ist als würde ein grün-gelber Filter über dieses Land gelegt worden sein. Die goldenen Sonnenstrahlen schlängeln sich durch die Baumkronen aber fallen nur selten auf einen tatsächlichen Boden. Es ist wie im Jungle die Bäume sind runzelig aber gewaltig und legen ihre Wurzeln spielerisch auf den Boden, wo sich Pfützen ansammeln, die von riesigen Steinen rinnen. Ich halte an. Ich bin nicht tief drinnen aber es genügt. Zwei Tage bin ich hier nun her gereist. Es war nichts spannendes nur ein Weg, der mich durch Nässe, Dörfer und Wälder führte und mich seelisch von allen Zweifeln befreite. Jetzt soll es erst richtig starten. Jetzt werde ich leben.

Ich werfe den ganzen Inhalt meines Beutels auf die Wurzel, die so groß wie ein Tisch ist: ein Buch, ein paar Werkzeuge, 3 goldene Münzen, die ich der Schwester stohl, die mich von Kindheit an aufgezogen hat, wenn man das so nennen darf oder sollte. Ich greife mir das Buch und führe meine Hand über jenes und somit auch über eine schlampig eingeristzte Unterschrift mit meinem Namen: "von Lydia" es ist ein Buch welches nur aus Neugier entstand. Ich lernte irgendwann meine Kräfte mehr kennen, denn ich konnte sie noch so hassen, sie wahren ein Teil von mir und ich wollte ihn, wenn auch mit Abstand kennenlernen, das war ein Fehler damals. Ein grässlicher Fehler. Aber ich werde nutzen was ich habe. Als ich das Buch öffne kommt mit ein alter Geruch in die Nase - Irgendwie wie antik. Man sieht viel Gekritzel und Analysen, jegliche Information, die ich nur in der Praktis und im Vergleich mit Heiliger Magie sammeln konnte.

Dunkle Magie ist nicht der Gegensatz von Heiliger. Der Unterschied ist nur die Anwendung nicht der Aufbau. Während Flüche, Gewalt, Selbstschutz, Blut und Manipulation zur dunklen Magie gehöhrt, kann die heilige auch sancara genannt nur für Schutz und Wohl für seine Mitmenschen eingesetzt werden. Alles natürlich in Sicht des Betrachters. Eine kleine Grauzone mit einem bitteren Nachgeschmack. Ich blättere zum nächsten Kapitel, welches eigentlich nur jegliche bekannte Zaubersprüche beinhaltet, die ich irgendwie aufgreifen konnte.

Runen und Rezepte für Tränke zieren die wie von Kaffe durchspülten Blätter, bis ich auf eine der Runen treffe, die ich schon mit Schwarzer Magie getestet habe. Die Rune domitria, die in der Magie sancara für einen heilenden Bereich sorgt, soll in meiner Magie - von mir umbenannt - zur Rune morsolis werden und für einen eingenommenen Bereich sorgen. Das heißt: das Ganze Gebiet wird nur von mir regiert und ich kann über alles Leben hier entscheiden, wie ich will.

Aber es liegt gar nicht in meinem Ermessen, allen Lebenden Übel zu tun, sondern von manchen gebraucht zu machen. Also ritze ich mit einem alten Dolch in die Haut des Baumes. Kringel und Kreise zieren die Wurzel und fangen bald an schwarz aufzugleuchten bis die Wunde verfliegt und mir mein neues "Reich" schenkt.

Jetzt kann ich anfangen. Ich erhebe meine Hand und Schnipse. Mit dem Hall meines Schnipsens weitet sich mein Bereich, in dem nur ich erkenne, wo er anfängt und wo er endet. Eine anliegende Wurzel erhebt sich gewaltig aus dem Boden. Sie säuselt und dreht sich als wäre sie aus dem flexibelsten Materia, in ungeheuerlicher Schnelligkeit. Sie windet sich immer weiter in der Luft, bis nur noch dünne Arme von ihr Schlackern und einzelnd in den Boden dringen oder die Luft vertreiben, bis alles still wird und die goldenen Lichtstrahlen auf mein neues Haus zeigen. Ein spitzes Dach, wie bei einer Hexe, rangt über die selbe Höhe, wie die Wände selber. Ich öffne die Tür, sehe ein Bett, welches wahrscheinlich sogar weicher ist als mein altes und falle noch im selben Moment auf den moosigen Teppich in Ohnmacht.

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Strong Dialog

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