One of us is crying
Ein Tag vor Schulbeginn, 31. August 1992
Die Vogelperspektive an diesem Tag präsentierte nicht viel.
Kinder, die den Regen mieden. Familien, die in den Häusern vor dem warmen Kamin saßen, und arbeitswütige Muggel, die über die Straßen rannten, um etwas in der Mittagspause zu sich zu nehmen.
Der Regen gebot Einhalt, suchte im Westen von Großbritannien die stillen Ortschaften heim und schien sich emotional an dem traurigen Tag zu beteiligen.
Regenschirme waren aufgespannt, allesamt in einem eleganten Schwarz. Einen Punkt um ein Grab bildend, wobei niemand weinte. Hier und dort betupften sich die Frauen mit ihren Taschentüchern, verbargen die Tränen, die kein Slytherin in der Öffentlichkeit zeigte.
Grüne, schwarze und silberne Rosen lagen auf dem Sarg, der langsam in die Erde gelassen wurde, ehe jede Person ein wenig Erde mit einer Schippe nahm und sie über den Sarg kippte.
Ein jeder schien seinen eigenen Gedanken nachzuhängen, der die dunkelste Stunde der Familie Jones betraf, wobei die derzeitigen Schüler des Hauses Slytherin einen Blick austauschten. Einen wissenden Blick, der so viel mehr offenbarte, als jeder der Erwachsenen sehen wollte.
Trauerweiden umrangen den Friedhof, tauchten ihn in eine verborgene Welt, in welcher selbst die Bäume trauerten – so empfanden es zumindest die Älteren. Ursula Flint, die griesgrämige Alte, mit dem grauen Dutt, schüttelte andächtig den Kopf, während sie dem Oberhaupt der Familie Jones eine Hand auf die Schulter legte. „Eltern sollten nicht ihre Kinder überdauern, möge Merlin Euch Kraft spenden.“
Ein dankbares Nicken erfolgte, bevor dem kahlköpfigen Mann ein Schluchzen entkam und die alte Slytherin überfordert das Weite suchte. Man war es nicht gewohnt, dass die Elite Gefühle zeigte. Es war unangebracht. Aber da Ursula schon viel in ihrem langen Leben gesehen hatte, würde sie öffentlich kein Wort darüber verlieren – vielleicht privat im Nachhinein.
„Komm“, meinte sie ernst zu ihrem Enkel Marcus, der auf einem Nachbargrab saß und sich einen Schluck aus seinem Flachmann gegönnt hatte, bevor seine Großmutter mahnend ihren Gehstock erhob und kurz nach ihm schlug. „Hör auf mit diesem rummuggeln.“ Es war nicht mehr als ein Zischen gewesen, denn schlussendlich sollte es niemand hören. Jedoch war unbestreitbar, dass sie alles, was ihr Enkel tat und was nicht der Norm entsprach, als Herummuggeln bezeichnete. Es beschämte sie.
Doch auch wenn Ursula leise gesprochen hatte, hatte es Graham Montague, ein Freund und Schulkamerad von Marcus, gehört. Er kicherte fies und erhob provokant die Augenbrauen, ehe er sich die Faust vor den Mund schlug und diese unsachgemäße Gestik unterbrach. Sein schwarzer Anzug saß eng, während sich darunter ein elegantes und sehr kostbares, grünes Seidenhemd verbarg, dessen Kragen er sich dann richtete. Er hatte zuvor noch die Lippenstiftreste gesehen, die sich an Adrian Puceys Kragen verbargen, und musste sich ein wenig eleganter als dieser präsentieren. Denn sonst … Ja, sonst würde er wieder die Hand der Mutter und des Vaters spüren, auf die er gerne verzichten konnte.
Kurz räusperte er sich und erbat einen Moment.
Seine Mutter lächelte scheinheilig, bevor sie nickte. Wenigstens konnte sie der Elite die gute Mutter vorspielen.
Graham bemerkte, wie Adrian Pucey mit seiner Mutter und ihrem Freund diskutierte und ignorierte es, während er zu den Thompsons weiterzog. Kurz begrüßte er sie mit einem Händeschütteln, einem Kuss, wie es bei den Damen Pflicht war und sprach ein paar Worte der Anteilnahme aus. Nicht, dass sie trauerten, aber wenn ein Slytherin starb, war ein jeder aus ihren Reihen betroffen.
Denn sie alle waren eins, standen und fielen zusammen.
„Wie geht es Toulouse?“, fragte er interessiert und sah sie in der Ferne stehen, während die Mutter des Mädchens steif blieb und der Vater gerührt. „Es geht ihr gut, aber ihr alle braucht euch jetzt.“
„Darf ich?“, entkam es ihm mit einem Deuten in die Richtung von seiner Freundin, ehe der Vater erleichtert nickte und die Mutter zurückhielt, die Abstand wahren wollte. Sie hielt aus Furcht vor dem Gestank der Trauer ein Taschentuch an die Nase, jedoch wurde es von jedem falsch interpretiert.
Graham Montague bedankte sich und ging dann zu der Dunkelblonden im schwarzen Satinkleid, mit dem runden Ausschnitt und der grünen Strumpfhose, die ihren Regenschirm nur halbherzig hielt, sodass sie teilweise nass wurde. „Tee-Tee?“
Toulouse sah auf und lächelte bei dem Spitznamen, doch besann sie sich eines Besseren, als ihr Blick auf ihre Mutter fiel. Sie durfte nicht erwischt werden, wie sie Gefühle zeigte. Das gab Falten, so meinte Mutter.
„Graham.“ Sie kam zu ihm, umarmte ihn und sog kurz den vertrauten Duft ein, der in ihr die Sehnsucht nach Hogwarts weckte.
„Wie geht es dir?“, fragte Graham und suchte in ihren Augen nach einer Antwort.
Sie nickte anstatt zu antworten, ignorierte die Bilder der Erinnerung, das Zuschnüren ihres Halses, wobei die Augen der Toten sich in ihr Hirn gebrannt zu haben schienen. So stellte sie eilig die Gegenfrage: „Und euch?“
Kurz erschien ein Lächeln auf seinem Gesicht. Er blickte auf die Erde, auf der das grüne Gras wuchs und durch Magie keine Lücken aufwies. Toulouse besah sich die fluffigen braunen Haare, die Graham ihr zeigte, strich darüber und küsste dann seine Stirn, bevor er sie mit leicht glasigen Augen ansah und sagte: „Du weißt, sie glauben uns nicht.“
Entschlossen sah sie ihn an, keine Schwäche zeigend, sodass vor ihm einfach die perfekte Puppe stand, mit dem weißen Teint und den grünen Augen, die tot schienen. Keine Miene rührte sich, man hätte nicht einmal angenommen, dass sie einen Muskel in ihrem zarten Gesicht verbarg. „Das werden sie aber.“
Er kniff die Lippen zusammen und zeigte die Überzeugung, die ein jeder Slytherin in sich hatte – manche nannten es ein kaltes Herz. „Wir alle wollen uns nachher treffen.“
Ein Nicken von Toulouse erfolgte, aber brach just ab. Denn sie erschraken.
Ein Krähen ertönte in der Ferne. Etliche schwarze Vögel stiegen auf, von der Magie verschreckt, mit der sich nun die Erde über das Grab legte und den Grabstein mit Giftefeu besetzte.
Keine Blume würde dort wachsen. Es würde die stille, kalte Eleganz tragen, die jedes Slytherin-Grab sofort erkennbar machte. Graham und Toulouse sahen auf, ebenso wie Adrian und Marcus von ihren Standpunkten aus. Man sah die Dunkelheit fliegen, ihr Rufen und eine schwarze Feder fiel hinab, verweilte irgendwo in der Ferne und schien nicht mehr als ein Gedanke, den nun auch die Elite tief in einer Schublade ihrer Selbst vergrub.
„Und so legte der Tod einen Schleier um die Fortgerissene. Sie verwehrend und vor den Lebenden hütend“, erklang Grahams tiefe Stimme, sodass Toulouse ihn ansah.
Sie spannte den Kiefer an, sah zu ihren Eltern, wobei ihre Mutter sie hart anblickte. „Das war schön.“
Gedankenverloren strich Graham über den Rand seines Weinglases, während man im Hintergrund die Geräuschkulisse vernahm, die seine Freunde verursachten.
Sie hatten die Erlaubnis bekommen, nach der Beerdigung ein wenig Abstand zu bekommen, während die Älteren oben ihr Leichenfestmahl abhielten, für welches Candice Puceys Lebenspartner sein Anwesen zur Verfügung stellte.
Deshalb saßen die jungen Slytherins nun im Anbau, welchen Adrian von seiner Mutter bekommen hatte.
Und hätte ein Muggel dieses gesehen, hätte er es als skurril beschrieben.
Mosaik schmückte die Fenster, präsentierte sadistische Bilder der Geschichte, wobei das Schwarz und Grau der fein gearbeiteten Tapete im Rokoko-Stil das Düstere des Anbaus nur noch mehr betonte. Holzmöbel, die aus Kirschholz gefertigt und filigran waren, passten stimmig zu der Räumlichkeit, während riesige orientalische Teppiche, die wohl in vergangener Zeit auch zum Fliegen benutzt worden waren, auf dem Boden verteilt lagen.
Alles in allem schien es mehr ein Anwesen des Grauens. Doch eines konnte man getrost sagen: Man erhaschte sofort den Eindruck, den der Besitzer vermitteln wollte: Kälte. Dunkelheit. Stolz. Eleganz. Slytherin.
Graham Montague thronte auf einem der Ledersessel, wobei seine Füße auf dem Glastisch lagen, wo vereinzelt Schädel standen und von Wachs überzogene Flaschen, in die lange, dünne Stielkerzen gesteckt waren. Es roch nach Rosmarin, warum auch immer.
Gegenüber von ihm hockte Toulouse und fütterte Adrians Schlange Harlem.
Soweit Graham wusste, gehörte die Schlange der Rasse Diadophis Punctatusan an, wobei Adrian dies vermutlich gleichgültig war. Immerhin war sie elegant, schwarz und passte zu seinem Status.
„Tss, tss“, machte seine beste Freundin und gab der Schlange einen weiteren Skarabäus, den Harlem sogleich verspeiste. Sie beobachtete die Schlange auf ihren Schenkeln, sah nicht auf und doch sprach sie an Graham gewandt: „Mach dir nicht so einen Kopf. Es wird schon alles gut gehen.“
Es erfolgte keine Antwort, weshalb sie auffordernd aufschaute und realisierte, dass Graham sie besorgt musterte. „Ich hoffe. Wenn …“
„Nichts wenn!“, herrschte da Adrian, der seine Armbrust erhoben hatte und zur nächsten Wand schritt, wo er einen Pfeil in einem Apfel versenkt hatte. Den Hauselfen, der darunter stand und zitterte, ignorierte er.
Ruckartig zog er den Pfeil heraus und biss anschließend in den Apfel, sodass er bei seinen nächsten Worten schmatze: „Tee-Tee hat recht, es wird alles gut gehen und wenn etwas schiefgeht, knöpfen wir uns jeden vor, der uns im Weg steht!“
Frustriert leckte sich Graham über die Zähne, wobei er die Augen mit einem Rollen abwandte und sich die Schwerter besah, die Adrian in seinem Kinderzimmer aufgehängt hatte.
Marcus lehnte unterdessen an einem Bücherschrank, während er sein Cognac-Glas darauf abstellte und sich nicht um die empfindlichen Ledereinbände kümmerte. Er schubste sich ab, nahm seine Armbrust und wartete erst gar nicht darauf, dass der Hauself sich einen weiteren Apfel auf den Kopf legte. Stattdessen schoss er einfach ab, sodass der kleine Elf vor Schreck erstarrte und voller Entsetzen sah, wie der Pfeil vor seiner Nase direkt ins Holz geschossen wurde.
Er zitterte und bibberte.
Keinen der Slytherins kümmerte es.
Einzig Toulouse zog quittierend eine Augenbraue empor und fragte Adrian: „Was machst du eigentlich, wenn er sich vor Schreck in die Hose macht?“
Kurz wurde Adrians Ausdruck ernst, da er überlegte. Natürlich würde der Elf es aufwischen müssen, doch nichtsdestotrotz wäre der Geruch vermutlich ein anderes Thema. Überlegend streckte er die Zungenspitze heraus, nur um sie schnell hereinzuziehen, formte seine Augen zu Schlitzen und herrschte dann, dass der Elf seinen Pflichten nachgehen sollte.
Marcus runzelte amüsiert die Stirn, als er es sah und grinste, wobei auch die anderen schmunzelten.
Adrian ließ sich auf dem Ledersofa nieder. „Ist ja auch egal“, kam es beiläufig von ihm, ehe er mehrmals mit dem Finger auf Toulouse deutete und dann aufstand und in einem dunklen Sekretär herumwühlte, der definitiv nicht so ordentlich war, wie man es sich vorgestellt hätte. „Ich habe noch etwas für dich. Kam gestern an.“
Er warf Toulouse einen Brief zu, der keinen Absender aufwies, wobei die Schrift unverkennbar ihrer Freundin Agnis Powell gehörte.
Leicht aufgebracht riss sie das Siegel auf und somit den beigen Umschlag.
Das Briefpapier wies dunkle Flecken auf, die anscheinend von Tränen kamen.
Sofort giftete sie los: „Wieso zur Hölle schreibt sie dir?“
Es war nicht so angreifend gemeint, wie es vermutlich herüberkam, doch dafür interessierte sich eh niemand. Abschätzig musterte Adrian erst Toulouse und dann Marcus, der zu Toulouse ging und sich hinter dem Sofa zu ihr lehnte, sodass sein Gesicht neben ihrem war und er mitlesen konnte.
„Woher zum Merlin soll ich das wissen?“
Wütend sah Toulouse Adrian an, wobei dieser lieber an seinem Wein nippte.
Graham war aufgeregt und knetete unentwegt seine Hände, während er sich fast beiläufig interessiert herüberbeugte: „Was steht drin?“
Man sah nur noch, wie Toulouse mit ihren Augen über den Brief raste und ihn anscheinend überflog, bevor Marcus ihn dann doch an sich riss und vorlas:
„Liebe Toulouse,
es tut mir leid, dass ich mich so melde und dass das vorerst meine letzten Worte sein werden.
Nach dem Geschehenen ist mir viel durch den Kopf gegangen und egal, was ich tue, mir gehen ihre Worte nicht aus dem Kopf … Ich weiß, für dich klingt das albern, aber mir macht das Angst.
Lou, ich habe Angst. Ich weiß nicht genau, was passiert ist … irgendwie … ist es alles gerade so unklar für mich. Ganz ehrlich, ich drehe durch. Selbst meine Eltern merken schon etwas und um ehrlich zu sein, ich habe nicht ansatzweise so viel Angst davor, ins St. Mungos oder nach Azkaban zu kommen, wie ich Angst habe, dass etwas passiert. Lou, ich habe das Gefühl, dass mich jemand verfolgt. Ich weiß, es klingt verrückt, aber … irgendwas ist da. Ich kann nicht mehr schlafen, nicht mehr essen und ich mache mir Sorgen um dich.
Pass einfach auf dich auf, okay? Nun ja, die Frage ist dumm, zumal du mir nicht antworten kannst.
Warum ich eigentlich schreibe, ist, dass ich nicht zurück nach Hogwarts komme. Ich habe Vater darum gebeten, dass ich die Schule wechsle und dafür werden wir auch umziehen. Es tut mir leid, aber es geht nicht anders.
Vielleicht solltest du in Betracht ziehen, dasselbe zu tun. Überlege es dir wirklich! Ich habe so ein schlechtes Gefühl!
In diesem Sinne
passe auf dich auf und hoffentlich sehen wir uns irgendwann wieder, wenn all das vorbei ist.
Agnis Powell
P.S.: Adrian, ich weiß, du liest diesen Brief. Schön und gut, aber wenn du es tust, nimm dir doch bitte zu Herzen, die Leute in deinem Umfeld weniger zu quälen. Grüße auch die anderen beiden Idioten.“
Marcus lachte kurz auf, während er die Worte für Adrian vorlas, der sich schmollend damit befasste, sein Weinglas wieder aufzufüllen. Zeitgleich musste keiner Toulouse ansehen, um mitzubekommen, wie sie wütend vor sich hin brodelte. Ihre Augen sahen starr auf einen Punkt, ehe sie die Schlange von sich stieß und Adrian sein Weinglas abnahm, welches sie in einem Zug entleerte, nur um es dann gegen die nächstbeste Wand zu werfen. Es zersplitterte in viele kleine Teile, sodass sofort ein Puff ertönte und ein Hauself die Scherben beseitigte. Argwöhnisch betrachtete Marcus sie, bevor er den Brief zerknüllte und in den entzündeten Kamin warf.
„Was machst du?“, fragte Adrian konfus.
„Wonach sieht's denn aus?! Beweise vernichten“, kam es trocken von Marcus, der Toulouse ein Buch in die Hände drückte, damit sie noch etwas herumwerfen konnte.
Es erfolgten im folgenden Gespräch noch mehr Gegenstände, die er ihr gab, sodass sie wüten konnte, wobei es ein Jeder mittlerweile gewohnt war.
„Was meinte Agnis eigentlich damit, dass ihr die Worte, die sie gesagt hat, nicht mehr aus dem Kopf gehen?“, fragte da Graham plötzlich und zündete sich eine Zigarette an, weswegen seine Freunde bemerkten, dass seine Hände leicht zitterten. Graham war kein Mensch für Stress und vermutlich würde er sich später wieder selbst verletzen, um sich von seinen Schuldgefühlen zu befreien. (Nebenbei flog einer von Adrians kostbaren Schädeln auf ein Gemälde zu, dessen Bewohner schnell das Weite suchte.)
Adrian zuckte die Schultern, fischte sich den goldenen, mit Diamanten besetzten, Dolch zurück, den Marcus Toulouse gegeben hatte, und überreichte Marcus stattdessen lieber einen alten Brieföffner. Marcus gab ihn weiter an Toulouse und antwortete Graham: „Vielleicht hat die Verräterin vorher noch ein paar Drohungen ausgesprochen.“
Graham blieb ernst. Dies war eine Möglichkeit, aber Adrian lenkte ab: „Was immer es war, es ist vorbei. Agnis hat sich doch immer schon Gedanken über alles Mögliche gemacht, vielleicht haben ihre Zauberflocken ihr auch nur wieder irgendetwas vom Merlin erzählt. Sie ist halt schwach.“
Die Geräuschkulisse ließ nach, was bedeutete, dass Toulouse ihre Wut besänftigt hatte. Anschließend griff sie sich Marcus Cognac-Glas und exte es in einem Zug, ehe sie ihre gehässigen Gedanken nonchalant preisgab: „Adrian hat recht. Sie ist schwach, soll sie doch ihrer Paranoia nachrennen. Hauptsache, sie plappert nichts aus.“
Damit schien sie vorerst besänftigt, und auch wenn Marcus und Adrian lachten, wusste Graham, dass Toulouse gerade nur so sprach, weil sie verletzt war. Unter normalen Umständen hätte sie niemals so über Aggy – wie sie ihre beste Freundin nannte – gesprochen und hätte sich stattdessen um Agnis Sorgen gemacht.
Der Montague-Erbe faltete die Hände ineinander und nickte: „Gut, dann spielen wir die Karten so.“
Ein böser Blick von seiner besten Freundin erfolgte, bevor er sich zurücklehnte und beiläufig fragte: „Was machen wir jetzt?“
Bitte vergesst nicht, diese Geschichte zu liken und zu kommentieren. Danke, eure Justice. ♥









schöne Geschichte
Vielen Dank, das freut mich. :)