Blurb
Leilani gehört einfach nicht dazu — und jeder an der Schule lässt sie das spüren.
In den Fluren, in der Turnhalle, in jedem Winkel des Campus bewegt sie sich wie ein Zielobjekt. Ihre Mitschüler kreisen um sie, zerpflücken sie Stück für Stück und zermürben sie mit einer Grausamkeit, die beinahe beiläufig wirkt. Sie überlebt es. Sie überlebt es immer. Doch das Überleben hat seinen Preis, und Leilani zahlt ihn schon so lange, dass sie vergessen hat, wie es sich anfühlt, einfach nur ohne Rüstung zu existieren.
Dann gibt es da noch Chad.
Er sieht sie wirklich – nicht das Mädchen, das alle anderen ignorieren, sondern etwas Echtes unter der Oberfläche, die sie jahrelang befestigt hat. Seine Freundlichkeit ist still und beharrlich, eine Art von Güte, die keine Gegenleistung verlangt. Und genau das macht ihr mehr Angst, als es die Grausamkeit je getan hat.
Wie lässt man jemanden zu, wenn man nie gelernt hat, sich selbst zu lieben?
Das ist die Frage, der Leilani nicht entkommen kann. Sie hat Mauern errichtet, die dick genug sind, um allem standzuhalten – den Spott, der Demütigung, der Einsamkeit. Aber die Liebe klopft nicht an. Sie kündigt sich nicht an. Sie sickert durch Risse, von deren Existenz sie nichts wusste, langsam und unaufhaltsam, bis sie nicht mehr sicher ist, ob die Festung, die sie zu ihrem Schutz gebaut hat, sie nicht in Wahrheit gefangen hält.
Sie ist stärker, als irgendjemand glaubt. Doch sie wird bald feststellen, dass Stärke nicht immer das Gleiche wie Heilung ist.









Good start 🪝