Lesbarkeit anpassen
Aa

I am not allowed to love you

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

Seit tausenden von Jahren werden künstliche Menschen erzeugt um den Leuten die Arbeit ab zu nehmen. Victoria ist eine davon. „Existiere ich nur um zu arbeiten? Habe ich Emotionen und Gefühle? Was ist das Stechen in meiner Brust?" Das hinterfragen ihrer Existenz und ihren Sinn führt sie zu eine Person, welche ihr Antworten gibt. Der Drang sich gegen die Gesetze zu stellen und frei leben zu könnte sie bis zum Tod führen ... Verbotene Freiheit Verbotene Entscheidungen Verbotene Gerechtigkeit ... Verbotene Liebe

Status:
In Arbeit
Kapitel:
2
Rating
4.5 2 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Künstliches Leben

Ein breiter, weiter Gang. Industrie eiserne Böden und Wände lassen den dunklen Raum kalt und trist wirken. Sie reflektierten die blau leuchtende Farbe der hell leuchtenden Kapseln. Reihenweise zogen sie sich durch die Halle. Hunderte, nein tausende Exemplare füllten sie aus. Klappernde Treppenstufen mit ihren eisernen Geländern führten zu oben liegenden Ebenen. Von ihnen aus waren Kabel, Schläuche und Monitore mit Schaltern zu erreichen. Sie maßen und sammelten die Daten des Inhaltes der kapseln. Größe, Alter, Sättigung, Blutdruck, Blutgruppe, Haar-, Haut-, Augenfarbe, Geschlecht,Mineralwerte, Muskelaufbau und viele Weitere. Daten der Menschen. Künstliche Menschen, diese in den Kapseln, seit der Befruchtung, heranreiften. Die meisten von ihnen waren am Anfang ihrer 20er. Sie schienen zu schlafen. Wie Embryonen schwebten sie zusammengekauert und friedlich in ihrer Flüssigkeit. Verbunden mit Schläuchen und Kabeln.

Es herrschte Stille. Bis auf das Fiepen der Geräte und das Hallen von Schritten war nichts zu hören.

Seitüber Hunderten von Jahren wurden wir künstlichen Menschen erschaffen. Wir dienten nur zum Zweck. Unser einzigalleiniger Sinn war es zu arbeiten. Die Technik machte es möglich, uns das Wissenüber diverse Dinge innerhalb dieser 20 Jahre mit Kabeln einzuflößen. Somit waren wir sofort einsatzbereit, ohne jemals eine Schule besucht zu haben.

Wir kannten nichts anderes außer Arbeit. Der Begriff„Freizeit“ war uns fremd., Billige Arbeiter ohne Lohn, Pausen, Familien und Freunde ...Ohne Rechte, ohne Freiheit.

Mir waren all diese Begriffe fremd, bis ich auf Chloe traf ...

Nun war es auch für mich an der Zeit endlich aufzuwachen.

Ein Knacken, darauf ein Riss. Er verliefüber das Glas der Kapsel. Wie ein Zweig breitete er sich aus und spaltete sich immer wieder erneut auf. Manche Risse waren groß, andere klein und fein. Aus ihnen strömte das Wasser und floss in den Metallblock, unterhalb dem Gefäß, ab. Es dauerte keine weitere Sekunde, bis die Kapsel zu Bruch ging und ich von einem Regen aus Scherben umgeben war. Die Monitore schlugen Alarm und das ruhige Fiepen schwang zu einemätzenden, hellen, in den Ohren stechenden Tonüber. Rotes Licht flackerte.

Die Schwerkraft zog mich zu Boden und ich landete unsanft auf den Scherben. Ich war nicht in der Lage die Augen zuöffnen oder einen Ton von mir zu geben, geschweige denn mich zu bewegen.

„Eine zweite Kapsel ist zerbrochen! Weitere werden bald folgen!“ Hörte ich dumpf aus einer der Gängen rufen. Daraufhin Schritte, welche zu mir eilten.

„Sie ist verletzt!“, rief ein Mann.

„Sie blutet! Schnell holt eine Liege!“, befahl ein anderer.

„Die Wunden sind zum Glück nicht tief“

Das Klirren von Scherben, das Hallen der wilden Schritte und die rufenden Männer nahmen zu. Die blaue Flüssigkeiten rauschte hinab und mit ihnen kamen zunehmend mehr Körper dumpf auf den Boden auf.

Als ich in der Lage war meine Augen zuöffnen, formte das krelle, weiße Licht sie gleich wieder zu schlitzen. Wie das Licht in den Augen schmerzte, so schmerzten mich die unzähligen Geräusche, denen ich ausgesetzt war. Eine Reizüberflutung betäubte meine Sinne. Mir brummte der Kopf. Alles war so hell, so laut.

„Wir müssen uns eine andere Techniküberlegen, ohne, dass sich einer unserer Arbeiter verletzt. Das beeinträchtigt nur ihre Qualität. So können wir sie nicht gut verkaufen“, hörte ich jemanden sagen. Die Stimme war weich, dennoch lag eine gewisse Ernsthaftigkeit in ihr. Langsam hatte ich mich an das Licht gewöhnt und konnte mit zusammen gekniffenen Augen die Umgebung genauer beobachten. Frauen und Männer waren in langen weißen Kitteln gekleidet und standen neben weiteren Krankenbetten. Ich sah schräg zu mir hinauf.

Ein junger Mann befestigte eine Flasche, von welcher ein Schlauch zu meinem Arm führte, an einem Hacken, notierte sich etwas und ging zu den anderen Weißgekleideten.„Das sind die Daten von Nummer 239.319.141.891“ Er reichte das Klemmbrett einer Frau. Sie schien eine noch sehr jungeÄrztin zu sein.„Schließt sie bitte an ein Beatmungsgerät an“, befahl sie den Pflegekräften. Er nickte und verschwand in einem anderen Raum. Weitere hingen Schilder an unsere Betten. Auf ihnen war das„Schlüpf Datum“, Alter, Nummer und sonstige Daten Angaben. Daneben befand sich ein Fläschchen mit dem Blut desjenigen.

Ein Wagen wurde neben mich geschoben. Diverse Schläuche hingen von dem Gerät und man setzte mir eine Maske auf. Es dauerte etwas, bis sie perfekt auf meinem Gesicht saßund die restlichen Verkabelungen angeschlossen waren. Neben dem Beatmungsgerät hing ich ebenfalls an einem Stauerstoffmäßgerät und einem EKG. Es war ein riesiges Durcheinander an Kabeln und Schläuche.

Die verschiedenen Gespräche verschwammen. Das Blättern der vielen Blätter. Klickende Kugelschreiber. Rollen der Betten. Pfeifen und klickende Geräusche der Geräte und Objekten.DieÄrztin kam zu mir und kontrollierte, ob alles funktionierte. Gleichzeitig checkte sie die Daten erneut ab und spritzte mir etwas Kaltes in die Adern.

Ich zuckte, aufgrund des plötzlichen Stiches, auf und meine Muskeln spannten sich an.

„Blutdruck ok. Sauerstoff gut. Herzfrequenz mittelmäßig. Herzrhythmus ok. Rohn, bringen sie mir bitte Diazepam-ratiopharm. Stöpseln sie dies auch an Nummer 239.319.141.892 an“, befahl sie dem Pfleger. Ich war unruhig. Das Atmen fiel mir auf einmal so unglaublich schwer. Mein Herz schlug immer schneller. Die Geräte schlugen Alarm.

Ich riss die Augen weit auf und sah hastig um mich. Der Gesichtsausdruck derÄrztin war alles andere als beruhigend. Ihre Stirn war angespannt und ein starrer Blick fiel auf mich. Alles fiepte und pfiff in grellen, hellen Tönen. Es verschlimmerte die Nervosität. Der Druck auf meinen Lungen wurde immer stärker und mittlerweile rang ich nach Luft. Ein unregelmäßiges, tiefes Hauchen verließmeinen Rachen.

DieÄrztin legte ihre Hände auf meine Brust und fing an in einem regelmäßigen Rhythmus zu pressen.

In diesem Moment sah ich mein, gerade erst begonnenes Leben, an mir vorbeiziehen.

„Rohn SOFORT!“, forderte sie ein weiteres Mal auf. Kurz darauf kam die Hilfe angerannt mit einem Fläschchen in der Hand. DieÄrztin setze mir mit der Nadel einen Zugang. An diesen befestige Sie einen Schlauch, welcher zu dem Fläschchen führte. Es dauerte eine Weile, bis das Medikament wirkte und ich wieder zu Ruhe kam und einschlief.

Kapitel
1. Künstliches Leben
Lass LJ Stories wissen, was du von diesem Kapitel hältst!
Ich liebe es

1

Ich liebe es

Lustig

0

Lustig

Pikant

0

Pikant

Spannend

2

Spannend

Emotional

3

Emotional

Tiefgründig

0

Tiefgründig

Herzerwärmend

0

Herzerwärmend

Schockierend

1

Schockierend

Gutes Schreiben

2

Gutes Schreiben

Überzeugende Handlung

0

Überzeugende Handlung

Toller Charakter

0

Toller Charakter

Starker Dialog

0

Starker Dialog

author

Liebe diese Idee!

7 Monate
1
author

heißt diese lange Nummer, es gab schon so viele vor ihr 😵

7 Monate
1

Weitere Empfehlungen

Einmal ... für immer

Sina: Eine sehr schöne Geschichte Die ich in einz durch gelesen habenAber der zusatz hab mich emotional umgehauen 😅 hab vor lauter weinen kaum weiter lesen könnenDas war wirklich toll und ich danke dir für dieses schöne Ende

Jetzt lesen
 Ich war dein Plan B – jetzt bin ich meine erste Wahl

Maria: Tolle Geschichte, mit viel Gefühl und Emotionen geschrieben.

Jetzt lesen
In Sneakers ins neue Leben

Tanja : Eine wirklich wunderschöne Geschichte. Sehr schön geschrieben mit Gefühl. Man konnte sich sehr gut in die Charaktere hinein versetzen. Lia hat mir sehr gut gefallen,wie sie sich verändert hat im lauf der Geschichte,selbstbewusster geworden ist und sich gegen Joachim und seine Familie durch gesetzt h...

Jetzt lesen
Der Wolf in mir

kuesterinfo: Toll geschriebene Geschichte, super Charaktere und spannende Abschnitte. Bin gespannt wie es weiter geht!!!

Jetzt lesen
Das Kindermädchen eines Millionärs

Martina partsch: Wie ich lesen konnte wurde das Buch von vielen Lesern sehr Positiv bewertet.Das Freud mich wirklich für die Autorin.Meiner Meinung nach ist es zwar eine süße,simpel geschriebene Liebesgeschichte,aber mir persönlich fehlte die Spannung damit der Roman nicht Langweilig wird.Die Geschichte ist zwar loc...

Jetzt lesen
Alle Träume in Montana 1

Silvia: Sehr gut geschrieben Spannend und fesselnd zugleich. Ein Hauch von frechheit und lustiges. Es mcht Spaß den Roman zulesen.

Jetzt lesen
Die verschmähte Mate

user-mvvfKVeVD1: Sehr spannende Geschicht...gut geschrieben...alles top

Jetzt lesen
Chicago Lovers

Tante Zwerg: Was ein meeega tolle Buch war das bitte?Mega toll wirklich... toller Schreibstil, mega tolle Protagonisten und von allem etwas! Es war lustig, spannend, hot🍆🔥 und viel Liebe! Alle Emotionen waren super umschrieben!Sehr sehr toll wirklich ♡Es wäre aber toll gewesen von der gemeinsamen Zukunft noch ...

Jetzt lesen
Die Wölfe von Welby

Sina: Eine wirklich schöne Geschichte Mit vielen Höhen und Tiefen Hat mir gut gefallen Auch der schreibstil Dankeschön das ich diese Geschichte lesen durfte 🥰 👍🏻

Jetzt lesen
I am not allowed to love you