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Bridge Of Years

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Zusammenfassung

Gustav und Louis lernen sich beim Yoga kennen und verbringen ein kleines Abenteuer miteinander. Doch danach verlieren sie sich aus den Augen – doch vergessen können sie einander nicht. Aber hätte diese Liebe überhaupt eine Chance? Schließlich ist Gustav zwanzig Jahre älter als Louis. Die Geschichte ist bereits fertig – Updates montags und freitags. ManxMan – Don't like it, don't read it. Geschrieben zusammen mit meiner Lieben DraceDraconis. ❤️

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
51
Rating
5.0 8 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Kapitel 01 | Louis

Genervt blickte Louis zu seinem Telefon, was nun bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Minuten klingelte. Sein Chef würde am anderen Ende der Leitung sein und er wusste genau, was dieser wollte. Beim fünften Mal nahm er schließlich ab. Er wusste, dass er diese Situation nicht ewig aussitzen konnte.

Bevor er sich melden konnte, polterte sein Chef schon los. „Herr Schneider, sofort in mein Büro.“ Seufzend starrte Louis den Telefonhörer in seiner Hand an und stand dann auf. Im Fahrstuhl traf er auf seinen Freund und Kollegen Robert. „Musst du zum Appell antreten?“ „Natürlich. War doch klar, dass der alte Breyer petzt. Aber das ist mir egal. Auf diese krummen Dinger lass’ ich mich nicht ein. Da kann der Schröder sagen, was er will.“

Als Louis vor Jahren sein Wirtschaftswissenschaftsstudium begonnen hatte, war sein Ziel noch nicht der Beruf des Steuerberaters gewesen. Dieser hatte sich aber während des Studiums immer mehr herauskristallisiert. Drei Jahre hatte er nach seinem Abschluss in einem Konzern gearbeitet, bis er letztes Jahr die Prüfung zum Steuerberater abgelegt und erfolgreich bestanden hatte. Danach war er in diese Kanzlei gewechselt.

Mittlerweile wusste er, dass das eine beschissene Entscheidung gewesen war. Den Mut, sich selbstständig zu machen, hatte er nicht gehabt. Diese Kanzlei hatte gerade eine passende Stelle für ihn ausgeschrieben. Und Robert arbeitete bereits hier. Die Bezahlung war gigantisch – ebenso wie das Arbeitsaufkommen und die Nerven, die man ließ. Das hatte natürlich nicht in der Anzeige gestanden. Auch beim Vorstellungsgespräch klang alles fast zu schön, um wahr zu sein. Sein Chef, Herr Schröder, wollte davon allerdings jetzt nichts mehr wissen. Der wollte nur Zahlen und Ergebnisse sehen. Ließ einen nie ausreden und brüllte lieber, als in Zimmerlautstärke zu sprechen. Ein Choleriker, wie er im Buche stand.

Und zu diesem Choleriker war er gerade auf dem Weg. Wegen einer anderen, nicht minder unangenehmen Person. Balduin Breyer, ein Name wie aus einem Kinderbuch. Doch von Kindern sollte man den Breyer auf jeden Fall fernhalten. Typ schmieriger Bauunternehmer, der gerne versuchte, die Grenzen des Legalen zu übertreten – vorzugsweise mit Louis’ Hilfe. Und heute hatte es deshalb wieder einem handfesten Streit gegeben, weil er sich geweigert hatte, der Bitte des Klienten nachzugeben. Er würde für den Breyer sicher nicht seine Zulassung riskieren. Aber dafür hing seine Anstellung in der Kanzlei jetzt am seidenen Faden.

Der Aufzug war im siebten Stock angekommen und Louis musste aussteigen. Robert klopfte ihm noch einmal aufmunternd auf die Schulter, warf ihm aber gleichzeitig noch einen mitleidigen Blick zu. „Sehen wir uns heute Abend?“ „Wenn ich dann noch lebe“, entgegnete er seinem Freund und Kollegen und versuchte sich an einem Lächeln. Natürlich scheiterte er kläglich.

Louis schritt den Gang entlang auf den Schreibtisch von Amelia, Schröders Assistentin, zu. „Wie schlimm ist die Laune auf einer Skala von eins bis zehn?“, fragte er, woraufhin sie nur die Augen verdrehte. „Mindestens hundert. Bist du etwa schuld?“, erwiderte Amelia mitfühlend. „Indirekt. Eigentlich der Breyer.“ „Ach dieser Schmierlappen …“

In diesem Moment flog die Tür auf und ein großer, ziemlich untersetzter Mann mit lichter werdendem Haar stürmte heraus. „Ich bezahle euch nicht fürs Quatschen. Schneider, mitkommen.“ Amelia warf Louis einen ebenso mitleidigen Blick zu wie Robert gerade eben. Innerlich rollte er mit den Augen und trat nach seinem Chef in dessen Büro.

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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