The Paid for Boyfriend

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Zusammenfassung

Sophia mag ihr Leben unkompliziert. Sie stempelt beim Arbeitsamt ein, hält den Kopf gesenkt und träumt von nichts weiter, als die gelegentlichen Versuche ihres toxischen Ex-Freundes zu überstehen, sich wieder in ihr Leben zu schleichen. Doch eines Abends bricht ihre Welt buchstäblich zusammen, als ein umwerfend gutaussehender Fremder namens Oliver in ihr Auto kracht. Der Austausch von Daten hätte das Ende der Geschichte sein sollen – bis Sophia entdeckt, warum Oliver ohne Versicherung unterwegs war. Er ist kein gewöhnlicher Mann… er ist ein High-End-Escort. Die Sorte Mann, die Frauen genau für das bezahlen, von dem Sophia schwört, dass sie es nicht braucht. Entschlossen, den Unfall (und Olivers Grinsen) hinter sich zu lassen, konzentriert sich Sophia auf das, was wirklich zählt: Bei der Hochzeit ihrer besten Freundin auf den Bahamas aufzutauchen – vorzugsweise ohne Fragen dazu beantworten zu müssen, warum sie immer noch Single ist. Doch Oliver hat andere Pläne. Seine Lösung? Er gibt sich bei der Hochzeit als ihr Freund aus, um „die Sache wieder gutzumachen“. Was als Fake-Date-Deal beginnt, entwickelt sich bald zu gestohlenen Küssen, brodelnder Spannung und einer Art von Leidenschaft, die Sophia niemals hat kommen sehen. Zwischen dem Ausweichen vor ihrem Ex, dem Jonglieren mit Lügen und dem Versuch, sich nicht in einen Mann zu verlieben, der Liebe beruflich verkauft, findet sich Sophia im süßesten aller Chaos wieder: der Möglichkeit echter Liebe.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
38
Rating
4.6 7 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Companion Gentleman

Kapitel 1

Überglücklich klappte ich meinen silbernen Laptop zu und legte an meinem Schreibtisch ein kleines Tänzchen hin. Ich stand auf und schlüpfte wieder in meine Pumps. Ich umkurvte meinen modernen weiß-goldenen Schreibtisch, den ich gebraucht ergattert hatte. Dann steuerte ich direkt auf die Glastür zum Büro meines Vorgesetzten zu, das genau gegenüber von meinem lag. Durch das Glas konnte ich sehen, dass Malcolm da war – er bestand darauf, dass wir alle Glastüren hatten. Sein Büro war größtenteils in Camouflage-Farben und dunklem Holz gehalten. Eine Wand war voll mit Bildern, die seine Kinder für ihn gemalt hatten. Er sah überrascht auf, und erst dann bemerkte ich, dass er am Telefon war. Er hob einen Finger, was mir signalisierte, dass ich kurz warten sollte.

„Ich dachte mir schon, dass ich Schritte höre“, sagte Stephen und steckte den Kopf aus seinem Büro direkt neben meinem. Er war ein ganzer Kerl, total maskulin in seinem schwarzen Anzug und dabei so voller Mitgefühl. Es war die heißeste Kombination überhaupt, das Markenzeichen eines echten Alphas.

„Rate mal was?“, strahlte ich und schlurfte zu ihm rüber, während ich mein schwarzes Strickkleid glattstrich. Stephen war praktisch mein „Work Husband“ und mein bester Freund. Wir passten aufeinander auf, was in der Zeitarbeitsbranche selten war. Nach fünf Jahren gemeinsamer Projekte vertraute ich ihm blind.

„Dürfen wir endlich schon tagsüber saufen?“, lachte er.

Schön wär’s.

„Unser Vertrag wurde verlängert!“, sagte ich voller Vorfreude.

„Yay! Wir haben also Jobs für die nächsten... drei Monate?“

„Versuch’s mal mit: für immer!“

„Echt jetzt?“, hauchte er und zog mich in sein Büro. Es roch stark nach Orangen. Stephens Büro war etwas kleiner als meins, hatte aber den Bonus eines Fensters mit Blick auf den See.

„Echt jetzt!“, jubelte ich.

Ich liebte Stephen wie einen Bruder, aber mein Gott, er war ein echter Schlamper. Alles, was man in seinem Büro berührte, klebte irgendwie. Nichts war organisiert, obwohl er behauptete, genau zu wissen, wo alles lag. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Teppich weiß war, als wir hier einzogen – jetzt war er grau. „Wir müssen feiern.“

„Smoothie King?“

„Ich dachte an etwas Stärkeres“, sagte er, ging hinter seinen Schreibtisch und holte eine klare Flasche Wodka hervor.

„Böser Junge. Wenn Malcolm dich erwischt, muss ich deinen Antrag auf Arbeitslosengeld bearbeiten“, grinste ich, nahm die Flasche und gönnte mir einen kleinen Schluck.

Ein belebender Schauer lief durch meinen Körper, als ich Stephan die Flasche zurückgab. „Ein Glück, dass ich weiß, wie man das alles durchwinkt. Immerhin werden wir das ja jetzt bis ans Ende aller Tage machen.“

Im Gegensatz zu mir nahm Stephen einen ordentlichen Schluck. „Auf den Staat Florida.“

„Auf den Staat“, sagte ich und setzte mich vorsichtig auf einen der wenigen freien Stühle. Er war mit Papieren bedeckt, die aber so aussah, als lägen sie schon so lange dort wie wir. Wir schreckten beide auf, als wir Schritte auf dem Holzflur hörten. Stephen ließ sein Diebesgut schnell im Schreibtisch verschwinden, starrte auf seinen Computer und tat so, als würde er hart arbeiten.

Klopf, klopf.

„Habt ihr mich gesucht?“, fragte Malcolm und füllte den kleinen Raum sofort aus. Malcolm war schon älter, aber er war der Typ Mann, der sich nichts sagen ließ, es aber auch nie musste. Was immer zu tun war, er erledigte es. Er riss schlechte Witze und war immer herzlich.

„Wir dürfen unsere Jobs behalten“, platzte ich heraus.

Er sah ehrlich überrascht aus, als er die Nachricht verdraute. „Die Verhandlungen liefen also gut?“

„Hervorragend“, sagte ich stolz. Ich war diejenige, die den Staat davon überzeugt hatte, uns fest zu übernehmen. „Sie wollen uns in Vollzeit anstellen.“

„Nun, das wird meine Frau freuen. Gute Arbeit, Sophia. Ich schicke eine E-Mail rum und gebe den anderen Bescheid“, sagte Malcolm und wollte schon gehen, kehrte dann aber kurz um. „Sophia, bestell einen Kuchen oder so. Wir sollten feiern.“

„Wird gemacht“, sagte ich und stand auf, während Malcolm ging. Gerade als ich zurück in mein Büro wollte, hielt Stephen mich auf.

„Ich wollte dich sowieso fragen: Hast du die Einladung bekommen?“

„Wegen der Cybersicherheit?“, fragte ich völlig ahnungslos.

„Nein, zu Beccas Hochzeit.“

„Wie bitte?“, sagte ich, während mein Gehirn einen Kurzschluss erlitt.

„Becca aus... der Anwaltskanzlei, in der wir waren? Sie war Sekretärin und wir in der Buchhaltung.“

„Ooooh, ja“, erinnerte ich mich. Wir hatten damals keine Ahnung, was wir da taten. Ich weiß bis heute nicht, warum die uns überhaupt eingestellt haben. Aber das Geld war gut, auch wenn es nur für fünf Monate war. „Schön für sie...“

Woher hatte sie bloß unsere Adressen?

„Anscheinend hat sie sich einen der Partner der Kanzlei geangelt“, sagte Stephen mit hochgezogener Augenbraue.

„Ganz sicher“, sagte ich und biss mir auf die Zunge. „Die hat die ganzen Überstunden bestimmt nicht nur aus Nächstenliebe gemacht.“

„Sie war quasi Mutter Teresa, denn Überstunden wurden uns damals ja nicht bezahlt.“ Wir lachten beide darüber, wie fies wir waren.

„Ich werde wohl eher absagen. Ich kannte sie kaum. Aber jetzt, wo wir wieder flüssig sind, schicke ich ihr vielleicht ein Geschenk.“

„Also, ich gehe hin. Ein Wochenende in den West Keys, alles bezahlt, und ich muss nur so tun, als würde ich euch mögen? Aber hallo!“

„Du wirst dort niemanden kennen.“ Ich liebte Hochzeiten, aber ich hasste es, allein hinzugehen. Da kann man sich auch gleich ein Neon-Schild mit der Aufschrift „Mangelware“ auf den Arsch kleben.

„Und? Das ist mir doch scheißegal. Ich bin nicht da, um Leute kennenzulernen, sondern um mich schick zu besaufen.“

„Wer nicht“, sagte ich und lehnte meinen Kopf an den Türrahmen. „Na ja, sag mir dann Bescheid, wie es war.“

„Ich werde dich die ganze Zeit am Telefon haben“, versprach er.

Ich verzog das Gesicht und verkündete mit einer wissenden, hohen Stimme: „Du bist echt eine Marke.“

„Ich liebe mich auch.“

Ich ging zurück in mein Büro, froh, dass dieser Kelch an mir vorbeigegangen war. Den restlichen Tag war ich bester Laune. Ich durfte meinen Job behalten, den ich mochte, und ich würde Malcolms Anweisung so auslegen, dass ich einen Tisch im Goodfella’s Pizzeria & Italian Restaurant reservierte. Nachdem ich meine eigentliche Arbeit erledigt hatte, war ich emotional ziemlich k.o. von all den Geschichten über Arbeitslosigkeit. Aber ich hatte das Gefühl, wirklich etwas zu bewirken, indem ich den Leuten half, ihnen ihre Möglichkeiten aufzeigte und einfach zuhörte.

Es war schon Abend, als ich endlich Feierabend machte. Ich klopfte an Malcolms Tür – er würde sicher noch drei oder vier Stunden hierbleiben – und wünschte ihm eine gute Nacht. Mit Handtasche, Regenjacke und Regenschirm bewaffnet machte ich mich auf den Weg zum Parkplatz. Es regnete leicht, während Donner und Blitze den Himmel beherrschten. Pfützen bildeten sich überall, als hätte Narnia sie geschickt, um mich abzuholen. Ihre Oberflächen tanzten bei jedem Tropfen, den der Himmel herabsandte.

Ich stieg schnell in meinen kirschroten Chevy Blazer und trat die kurze Heimfahrt an. Ich liebte es, dass er immer noch wie ein Neuwagen roch. Mein Auto war mein ganzer Stolz, vor allem, weil es nach meiner Wohnung das Teuerste war, was ich je gekauft hatte. Als ich auf die Straße bog, arbeiteten die Scheibenwischer auf Hochtouren. Am Verkehr sah ich schon, dass meine normale 20-Minuten-Fahrt locker eine Stunde dauern würde.

Ich beschloss, meine Eltern anzurufen, um ihnen die guten Neuigkeiten zu erzählen. „Hallo Mama!“

„Hallo Schätzchen“, sagte meine Mutter, und ich konnte ihr Lächeln förmlich hören. Im Hintergrund dröhnten die Abendnachrichten.

„Rate mal was!“

„Der Vertrag wurde verlängert?“

„Ja! Aber nicht nur verlängert, sie haben uns fest eingestellt. Ich habe eine richtige Karriere!“

„Das ist ja wunderbar“, gurrte sie.

„Was ist los?“, fragte mein Vater, während im Hintergrund lautstark Iron Chef lief. Er klang, als stünde er direkt neben ihr, aber ich wusste, dass er in seinem Sessel saß, die Füße hochgelegt und ein kühles Miller Lite in der Hand.

„Sophie hat das mit dem Vertrag klargemacht“, erklärte meine Mutter genauso aufgeregt wie ich. Ich rollte langsam die Straße entlang und wurde von den Lichtern hinter mir geblendet – der musste das Fernlicht anhaben. Manche Leute sollten echt noch mal in die Fahrschule. Ich ignorierte es, während meine Mutter versuchte, meinem Vater die guten Nachrichten zu erklären.

„Na, dann hat sie ja erst mal ausgesorgt“, hörte ich ihn gedämpft sagen.

Und das ist alles, was zählt.

„Wir haben auch Neuigkeiten“, sagte Mama aufgeregt. Jetzt war ich an der Reihe, mich für sie zu freuen. Sie hatte mir nichts erzählt, als wir gestern telefoniert hatten.

„Was denn?“

„Erinnerst du dich an Michelle?“

„Nein“, sagte ich sarkastisch. Michelle war meine beste Freundin seit dem Kindergarten. Wir sind direkt nebeneinander aufgewachsen und zusammen aufs College gegangen. Aber nach dem Abschluss trennten sich unsere Wege. Sie bekam einen Job bei Boeing in Kalifornien und ich blieb in Florida. Wir telefonieren mindestens einmal pro Woche, also wusste ich wahrscheinlich schon, was meine Mutter mir sagen wollte.

„Nun, Michelles Mutter hat gerade erzählt, dass sie heiratet.“

„WAS!“, rief ich und stieg voll in die Eisen. Meine Reifen quietschten hässlich auf dem nassen Beton, und das Auto, das mir ohnehin schon an der Stoßstange klebte, krachte hinten rein. Der Aufprall schleuderte mich gegen das Lenkrad.

„Sophia? Sophia! Was ist passiert?“

„Ich ruf dich zurück“, sagte ich, schaltete mit zitternden Händen die Warnblinkanlage ein und stieg aus. Ich wollte den Schaden gar nicht sehen und am liebsten den Idioten umbringen, der nicht fahren konnte! „Was zur Hölle soll das!?“

„Ist alles okay bei Ihnen?“, fragte ein Mann in weißem Hemd und schwarzer Hose, der aus einem schwarzen Lincoln stieg. Er begutachtete kurz den Schaden, sah dann aber sofort nach mir.

„Was glauben Sie denn, wie---“

Und kaum sah ich sein Gesicht im strömenden Regen, verlor ich schlagartig 200 IQ-Punkte. Er war verdammt gutaussehend, von der Tiefe seiner Augen bis zum sanften Klang seiner Stimme. Er war ein wahr gewordener feuchter Traum. Strahlend blaue Augen, herrliches, dickes schwarzes Haar und eine Kieferpartie, an der man Marmor schneiden könnte.

„Verschwindet von der Straße!“, hupte ein vorbeifahrendes Auto und spritzte mir eiskaltes, schlammiges Wasser entgegen.

„Fick dich doch!“, schrie der Mann zu meiner Verteidigung zurück.

Ich hielt den Mittelfinger hoch, als würde das mein Problem lösen. Der Fremde berührte meinen Arm und führte mich auf den Gehweg. Offensichtlich stand ich unter Schock, obwohl es mir eigentlich gut ging.

„Soll ich einen Krankenwagen rufen?“, fragte der Mann besorgt. Ich dachte, es ginge schon.

„Nein“, sagte ich zitternd. Ich war mir nicht sicher, ob es am Regen oder am Unfall lag. Als ich sprach, merkte ich, wie außer Atem ich war. „Brauchen Sie einen?“

„Nein“, sagte er und griff in seine Hosentasche. Er holte sein Handy raus und tippte eine Nachricht. Ich nutzte die Gelegenheit, um mir den Schaden aus der Nähe anzusehen. Außer ein paar Kratzern war mein Auto nicht so schlimm erwischt worden. Sein Wagen hingegen war übel zugerichtet: Die vordere Stoßstange war komplett abgerissen, und trotz Dunkelheit und Regen konnte ich sehen, dass irgendeine Flüssigkeit auslief.

Ich ging zurück zu meinem Auto und schnappte mir meine Tasche mit den Versicherungsunterlagen. Wenigstens konnte ich mein Baby noch nach Hause fahren.

Ich ging wieder zu dem Fremden, der gerade ein intensives Gespräch mit jemandem am anderen Ende der Leitung führte. Sobald er mich sah, beendete er das Telefonat. „Hier sind meine Daten.“

Er setzte ein strahlendes Lächeln auf, und unter dem Straßenlicht konnte ich durch sein nasses weißes Hemd sehen. Seine definierten Muskeln und ein Wahnsinns-Sixpack ließen mich erröten. „Ja... äh, ich habe keine Versicherung.“

„O... okay.“ Ich musste in meinen professionellen Ton umschalten. „Ich muss die Polizei rufen---“

„Was auch immer der Schaden ist, ich zahle es Ihnen bar.“

„Ich glaube nicht, dass Unfälle so ablaufen“, sagte ich und kniff die Augen zusammen. Das roch nach Betrug.

„Ich kann es Ihnen per Cash App schicken“, sagte er defensiv.

„Ich würde mich wohler fühlen, wenn wir die Polizei rufen---“, sagte ich und wich einen Schritt zurück.

„Sie haben mich quasi bei den Eiern. Ich will wirklich nicht in den Knast, nur weil ich ohne Versicherung gefahren bin.“

„Woher soll ich wissen, dass Sie mir das Geld wirklich schicken? Die Versicherung ist meine einzige Sicherheit. Sobald Sie weg sind, höre ich doch nie wieder was von Ihnen.“

„Es ist ein Chevy Blazer L... Baujahr 2021?“

„2022 LT“, korrigierte ich ihn, während er irgendwas an seinem Handy tippte.

„Listenpreis etwa 40.000 Dollar?“

„So um den Dreh herum---“, sagte ich und warf die Hände hoch.

„Ich gebe Ihnen 42.000 Dollar. Damit ist entweder der Schaden gedeckt oder Sie kaufen sich ein neues Auto“, sagte er, steckte sein Handy ein und verschränkte die Arme.

„Wenn Sie so viel Kohle einfach so rumliegen haben, warum haben Sie dann keine Versicherung?!“

„Gilt der Deal?“, drängte er.

„An diesem Punkt wäre es wohl billiger, für eine Nacht in den Knast zu gehen.“

„Ich darf wegen meines Jobs keine Vorstrafen haben. Ich kriege nie wieder einen Klienten, wenn ich polizeibekannt bin.“ Ich hatte eine Menge Fragen – vor allem, was er beruflich machte, um mal eben so viel Bargeld parat zu haben.

„Sie sind doch nicht etwa so ein Drogenbaron, oder?“

„Nein.“ Er griff in seine Gesäßtasche, holte seine Brieftasche raus und reichte mir eine weiße Karte.



Oliver Kennedy

Companion Gentleman

555-314-5555





Ich hatte keine Ahnung, was „Companion Gentleman“ bedeuten sollte. „Mit der Cash App kann ich 7.500 Dollar pro Tag schicken. Ich sende Ihnen jetzt eine Zahlung, damit können Sie zumindest schon mal Ihr Auto reparieren lassen. Den Rest behalten Sie als Entschädigung für den Ärger.“ Ich wollte gerade fragen, wie ich sichergehen könne, den Rest zu bekommen, aber er antwortete, als hätte er meine Gedanken gelesen: „Sie wissen, wo ich arbeite. Rufen Sie diese Nummer an, mein Agent wird mich garantiert finden.“

Oooooo... Er ist so was wie ein Schauspieler. Das ergab Sinn.

„Schön.“ Wir tauschten unsere Daten aus und ich wurde sofort bezahlt. Kaum war das Geld auf meinem Konto eingegangen, fuhr ein Taxi vor, um ihn abzuholen. Er rutschte auf den Rücksitz des gelben Wagens, nickte mir kurz zu und war weg.

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