Wie Es So Spielt von Emily bei Inkitt
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Wie es so spielt

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Zusammenfassung

Kurze Geschichte ohne Happyend.

Genre:
Drama
Autor:
Emily
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
13
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Chapter 1

Donna und ich sind ausgegangen. Sie wollte unbedingt in die Stadt. Ein bisschen die Sau rauslassen, sportflirten, tanzen, im Morgengrauen aus dem Club und auf dem Heimweg noch beim Bäcker vorbei.

Angefangen hatte es heute mit einem kleinen Konzert. Einer von Donnas ehemaligen Studienkollegen spielt in einer Metallband. Das Konzert fand in einem Kulturlokal statt. Kleine Beiz, kleiner Keller, ein bisschen Technik und der ganze Charme eines Kellerkonzerts. Es war toll. Die Musik natürlich viel zu laut, die Leute waren gut drauf und wir hatten unseren Spass.

Nach dem Konzert zogen wir mit einer kleinen Gruppe weiter in die Stadt. Im Pub eine Runde Darts, in der neuen Lounge ein bisschen sehr selbstbewusstes Karaoke und an jeder Bar fand Donna neue Freunde. Ich bin nicht per se introvertiert, neben ihr jedoch das Mauerblümchen. Und als dieses typische Mädels Zweiergespann zogen wir durch die Altstadt. Die Flirts waren okay, ein bisschen Smalltalk, viele schlechte Sprüche, einige echt süsse Typen. Malt es euch aus.

Aber keiner der mich wirklich zum Lachen brachte, dazu waren sie zu betrunken, ihre Witze zu schal oder ich hatte einfach nicht die selbe Wellenlänge. Es war trotzdem nett.

Irgendwann so gegen halb Zwei schloss die Bar. Viele Möglichkeiten gab es nicht. Also ab in den Club. Die Musik viel zu laut, aber immerhin spielten sie heute Rock und kein Techno oder Dance, womit ich nie viel anfangen konnte.

Donna zog mich auf die Tanzfläche, sie wusste ich brauch dazu jeweils einen Arschtritt. Der Bass war grandios. Bei jedem Beat kribbelte es im Bauch. Ich beobachtete die Leute um uns rum. Irgendwann stiess ich Donna an und gestikulierte zur Bar. Sie nickte, packte den Typen mit dem sie seit drei Songs tanzte am Oberarm und zog ihn hinter uns her zur Bar. Er gefiel ihr offenbar. Als er kapierte wohin wir steuerten schüttelte er den Kopf und deutete an die Bar am anderen Ende des Raums.

Er geleitete Donna und mich dort hin. Es war ein bisschen ruhiger und es gab Barhocker. Er sprach mit Donna. Es war immer noch laut, aber besser, ich konnte verstehen was er zu ihr sagte. Dann fragte er mich, was ich trinken möchte und orderte für uns drei. Wir setzen uns an die Bar. "Tom", stellte er sich mir vor, mit einem festen Händedruck. Er war witzig, schmachtete Donna an. Es war süss zu sehen wie er ihr Knie berührte, fast ein bisschen schüchtern und lächelte, als sie ihm zuzwinkerte. Ich liess sie flirten und begutachtete das Publikum in diesem Teil des Clubs. Es gab zwei, drei Lounges, die Leute sassen da mit Bier statt Longdrinks und unterhielten sich.

Einige Gesichter kamen mir bekannt vor, früher am Abend waren sie am selben Konzert und trugen ebenfalls noch den Stempel des Kultur Kellers. Viel schwarze Kleidung, ein paar echt gut sitzende Lederhosen, Lederwesten, eine mit Fransen dran, schöne Bärte. Die Stimmen bildeten ein angenehmes Gemurmel zur Musik und dem Bass.

Wir sassen noch immer an der Bar und ich orderte uns eine zweite Runde Bier. Tom bestand darauf, dass die Runde auf ihn gehen sollte, aber ich winke ab. "Mach vier draus Pete", sagt eine tiefe Stimme neben mir, kaum hatte ich drei Bier bestellt. Ich drehe mich um und sehe zwei blau graue Augen, er blinzelt mir zu und dreht sich zu Tom um. Sie begrüssen sich. Pete stellt uns die vier Bier hin und winkt lächelnd ab, als ich Bezahlen will: "Die gehn auf Danny, Süsse."

Donna schnappt sich zwei Bier, reicht eins Tom. Ich reiche Danny sein Bier und stosse mit ihm an: "Emma." Und da lächelt er mich das erste Mal an: "Daniel." Natürlich stiessen wir alle an und Tom stelle ihn uns als seinen Bruder vor und wir unterhielten uns über die Musik, das Beizen sterben, die schlechten Öffis, Donna erzählte vom Metallkonzert wo wir den Abend gestartet hatten. Es war nett. Irgendwann entschuldigt Tom sich bei mir und entführt Donna zurück auf die Tanzfläche. Daniel setzt sich neben mich an die Bar.

"Und du bist also Donnas Mitbewohnerin", er zieht eine Augenbraue hoch. Ich nicke: "Jep." - "Und sie ist die Gesprächige von euch zwei?", er schaut zu Tom und Donna, dann sieht er mich von der Seite an und ich zucke mit den Schultern: "Tom scheint ein Casanova zu sein?" - "Wie kommst du darauf?" - "Seit er mit Donna und mir hier an der Bar sass haben einige böse Blicke auf uns geruht." Er zuckt mit den Schultern: "Er kann gut mit Frauen. Sie können gut mit ihm." Ich nicke und kneife ein wenig die Augen zusammen während ich die beiden auf der Tanzfläche mustere. "Er tanzt sonst nicht wirklich mit den Mädchen", Daniel sieht mich an, nickt dann zu ihnen auf die Tanzfläche, "Aber diese Frau scheint es ihm angetan zu haben." Er lächelt vor sich hin.

"Das gefällt dir", fährt er fort als er mein Lächeln bemerkt. "Ja, weil er ihr gefällt. Würde mich freuen, wenn sie wieder mal einen anständigen Verehrer hätte.", entgegne ich und sehe ihn an. Sein Blick ruht auf mir, unverwandt, ein bisschen als hinge er einem Gedanken nach. Ich halte seinem Blick stand, sehe dann zurück zur Tanzfläche, Donna knöpft gerade Toms Flanellhemd auf. Ich grinse und sehe weg. Zu den Lounges. Ich nippe an meinem Bier und mein Blick schweift zu Daniel, der immer noch abwesend in meine Richtung schaut: " So Daniel. Was bewegt denn deine Welt?" Seine Augen fokussieren sich wieder und er erwidert mein höfliches Lächeln mit einem Grinsen: "Danny, nenn mich Danny." - "Danny, nun denn.", ich nehme noch einen Schluck Bier, "Was beschäftigt dich so?" Er streicht sich über sein Kinn, er trägt Bart. Er hat breite Schultern. Trägt ein schwarzes Shirt, eine schwarze Lederweste und Bluejeans. Er sieht verdammt gut aus. Wobei, am meisten gefällt mir sein Lächeln und der Schalk der ab und an kurz in seinen Augen aufblitzt.

Er räuspert sich: "Nun meine Welt ist sehr bewegt, Emma." Dann lacht er und lehnt sich an die Bar: "Aber erzähl mir mehr von dir." Ich lehne mich ebenfalls mit dem Rücken an die Bar und lasse meinen Blick durch den Raum schweifen, bevor ich ihm antworte: "Meine Welt ist gerade schwer in Ordnung. Die Brandung der Bässe, das kühle Bier, es ist friedlich hier." Er nickt wissend, lächelt mich an, setzt an etwas zu sagen, schweigt dann aber.

Wir lehnen nebeneinander an der Bar, jeder ein Bier in der Hand. Es ist ein gutes Schweigen. Er lächelt mich an, als ich versuche unauffällig zu ihm rüber zu schauen. Dann beugt er sich etwas zu meinem Ohr herunter: "Der schwere Typ dort am Tisch, kriegt gleich was zu hören von seiner Freundin." Sein Atem kitzelt meinen Hals. Hitze strömt in meine Wangen als ich erröte. Dann lehnt er sich wieder zurück an die Bar und bestellt sich bei Pete ein weiteres Bier.

Besagter Typ sass in einem Lounge Sessel, eine junge Frau auf dem Schoss, er flüstert ihr etwas zu, sie kichert und zwirbelt seinen Vollbart. Von der Tanzfläche kommt ein Raunen, eine Frau bahnt sich den Weg quer durch den Raum, tritt an die Lounge, brüllt den Mann an: "John, was zum Teufel denkst du dir..." Sie lässt eine Schimpftirade ab. Die Kleine springt von seinem Schoss und flüchtet auf die Tanzfläche. "Mandy, jetzt beruhig dich mal, Schatz.", donnert der Typ zurück. Danny kichert an meinem Ohr, seine Atemstösse kitzeln meinen Hals: "Unser Johnny lernt es nie. Aber Mandy verzeiht ihm jedes mal." - "Warum macht sie das", frage ich und runzle die Stirn, "Sie ist eine erwachsene Frau, sieht gut aus und lässt sich das gefallen?" Ein Lachen rollt aus Dannys Kehle, er schüttelt lachend den Kopf: "Wir wissen es nicht." Nach einem Moment fügt er Schulterzuckend hinzu: "Schätze sie brauchen sich einfach. Und das Drama." - "Ich würd ja jetzt hier meine innere Emanze frei sprechen lassen, von wegen Unabhängigkeit, Selbständigkeit und dass sich eine Frau nicht so behandeln lassen sollte." - "Tu dir keinen Zwang an", er schaut mich amüsiert an und Schalk glitzert in seinen Augen. Selbstsicher, machohaft, würde ich es nennen. Er sieht mich erwartungsvoll an.

Ich schüttelte den Kopf, ziehe eine Grimasse und trinke meinen letzten Schluck Bier. Donna und Tom kommen auf uns zu, bestellen was zu trinken. Donna wirft Danny einen kritischen Blick zu, flüstert Tom etwas ins Ohr, was ihn kichern lässt wie ein Schulmädchen. Anschliessen drückt sie mir ihr Getränk in die Hand und haucht ein: "Ich bin gleich zurück, pass auf meine Cola auf, Emma." Sie steuerte Richtung Klo. Tom zieht Danny etwas zur Seite und flüstert ihm was zu, er schüttelt den Kopf, lächelt und sagt dann an mich gewandt: "Emma, sag mal ist Donna single?" Ich setze ein übertrieben nachdenkliches Gesicht auf: "Kommt drauf an."

Tom boxt Danny und fragt dann: "Denkst du sie würde mit mir ausgehen?" Danny unterdrückt ein lachen. Ich schau ihn böse an. "Was denn?" , er hebt abwehrend die Hände, "Lassen wir ihn zappeln. Wenn es ihn schonmal erwischt hat.", er boxt seinen Bruder zurück, "Dann so, dass er sein selbstsicheres Gebaren vergisst." Danny lächelt amüsiert. Tom sieht ihn schmollend an. "Frag sie einfach", sag ich ihm. Kaum ist Donna zurück lächelt sie mich schelmisch an und zieht Tom direkt zurück auf die Tanzfläche. Was Danny ein lautes Lachen entlockt: "Junge, ich weiss nicht wann ich ihn das letzte Mal so gesehen hab."

Er dreht sich zu mir und schaut mich an: "Ich hoffe deine Freundin ist eine Gute und bricht meinem kleinen Bruder nicht das Herz." - "Dito.", antworte ich und schaue ihm kritisch in die Augen.

Dann lächelt er: "Aber zurück zu uns zwei Hübschen." Ich ziehe eine Augenbraue hoch, kann aber ein Lächeln nicht ganz aus meinem Mundwinkeln verbannen. "Was ist mit uns Zwei", erwidere ich und lasse meinen Blick wieder durch den Raum schweifen nur um seinem intensiven Blick zu entgehen. Etwas an ihm macht mich ein bisschen nervös, schüchtern und neugierig. Mein Blick bleibt an Johnny und Mandy hängen, die engumschlungen im Longe Sessel sitzen. Danny sieht mein Stirnrunzeln, folgt meinem Blick und kichert: "Ich schätze das ist ihre Art das Feuer am Leben zu erhalten."

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Gutes Schreiben

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