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Alpha King's Missing Mate (Band 1 der The Regal Eclipse Pack Serie)

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Zusammenfassung

Eigentlich soll Jenna nichts über Werwölfe wissen, doch als sie zufällig herausfindet, dass ihre Mitbewohnerin einer ist, eröffnet sich ihr eine völlig neue Welt. Sie verbringt einen romantischen Abend mit einem von ihnen, und nachdem sie sich in der Nacht weggestohlen hat, geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf. Wird sie ihn jemals wiedersehen oder wird er seine Mate finden und sie völlig vergessen?

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
67
Rating
4.9 (274 Bewertungen)
Altersfreigabe
16+

Kapitel 1

Jenna Browning hob den Holzlöffel an die Lippen, um die Pastasauce zu probieren. Sie hatte die letzte halbe Stunde damit verbracht, sie zuzubereiten. Sie war perfekt. Jenna lächelte vor sich hin, als sie auf die Uhr in der hellen Küche blickte. Dann seufzte sie und Sorgenfalten traten auf ihre Stirn. Ihre Mitbewohnerin Talia hätte längst zu Hause sein müssen. Wenn sie nicht bald auftauchte, würde Jenna sie anrufen. Talia wollte sich mit Freunden treffen und um neun Uhr zurück sein. Inzwischen war es fast zweiundzwanzig Uhr.

Das Leben in New York City war für zwei junge, alleinstehende Frauen nicht ganz ohne, besonders nachts. Jenna und Talia gaben sich deshalb immer Bescheid, wo sie gerade steckten.

Sie suchte in der Küche nach ihrem Handy, um Talia anzurufen. Gerade als sie es auf dem Beistelltisch im Wohnzimmer entdeckte, hörte sie den Schlüssel im Schloss. Jenna atmete erleichtert auf und wandte sich wieder ihrer Sauce zu. Sie würde ihre Mitbewohnerin umbringen, weil sie sich nicht gemeldet hatte.

„Jenna!“ Ein Schrei gellte durch die Wohnung, bei dem sich Jenna die Nackenhaare aufstellten.

Sie stürzte sofort aus der Küche. Den Löffel in ihrer Hand beachtete sie gar nicht mehr, während Sauce auf den Boden tropfte. „Meine Güte, Talia, musst du immer so ein Drama um alles ma...“ Sie brach mitten im Satz ab, als sie ihre Mitbewohnerin sah.

Talia Sanders stand vornübergeneugt im Türrahmen. Sie hielt sich den Bauch, während massenweise Blut durch ihre Finger sickert.

„Talia!“, rief Jenna entsetzt. „Was ist passiert?“ Sie ließ den Löffel fallen, eilte zu ihrer Freundin und half ihr aufs Sofa.

Talia streckte sich vorsichtig auf dem Rücken aus und wimmerte leise. Jenna zog Talias Hände weg und hob ihr Shirt an. Vier lange Schnitte zogen sich über ihren Bauch. Blut quoll aus den tiefen Wunden. Jenna hielt den Atem an, als sie die klaffenden Schnitte anstarrte.

„Ich wurde angegriffen“, murmelte Talia. Sie biss sich auf die Lippe, um nicht noch mehr sagen zu müssen.

„Von was?“, schrie Jenna. Sie starrte fassungslos auf Talias entblößten Bauch. Die Schnitte sahen tief aus, als stammten sie von einem Tier. Fast so, als wäre sie einer Raubkatze begegnet.

„Jenna, kannst du ein paar Handtücher holen? Ich muss die Blutung stoppen.“ Talia zog ihr Shirt herunter und presste die Hände auf die Wunden. Sie verzog schmerzerfüllt das Gesicht und ignorierte die Frage komplett.

Jenna presste die Lippen zusammen, rannte aber den Flur entlang und holte Handtücher aus dem Schrank. Sie eilte zurück ins Wohnzimmer und legte die Handtücher vorsichtig auf die Wunden. Jenna suchte Talia nach weiteren Verletzungen ab. Dabei bemerkte sie auch Schnitte an ihrem Hals. Diese waren zum Glück nicht so schlimm wie die am Bauch. Wäre es anders, wäre ihre Freundin wahrscheinlich schon tot. „Dein Hals ist auch aufgeschlitzt.“

Talia fasste sich an den Hals und seufzte. „Die sind nicht so wild“, sagte sie und kniff die Augen fest zu.

„Was ist passiert?“, hakte Jenna noch einmal nach. Dabei drückte sie weiter fest auf die Wunde.

Talia öffnete ihre blauen Augen und sah Jenna direkt an. „Ich...“ Sie seufzte schwer. „Ich wurde im Central Park angegriffen“, sagte sie widerwillig.

„Wir müssen die Polizei rufen“, setzte Jenna an.

Talia packte ihren Arm mit überraschender Kraft und unterbrach sie. „NEIN! Wir können die Polizei da nicht mit reinziehen“, sagte Talia bestimmt.

Jenna runzelte die Stirn und trat einen Schritt zurück. Sie beobachtete ihre Freundin und war verwirrt über deren Heftigkeit. Talia war brutal angegriffen worden. Nach dem Aussehen der Wunden zu urteilen, war es wohl ein wildes Tier. Jemand musste etwas unternehmen. Andere könnten verletzt werden, wenn der Angreifer nicht gestoppt würde. Vielleicht gab es sogar Tote.

Talia richtete sich mühsam vom Sofa auf. Sie presste immer noch das Handtuch auf ihren Bauch und sah ihre Freundin an. „Ich kann die Polizei auf keinen Fall einschalten.“ Sie schob sich ihr langes blondes Haar hinter das Ohr. Dabei zuckte sie zusammen, als einige Strähnen an den blutigen Kratzern am Hals hängen blieben.

„Gehst du wenigstens in die Notaufnahme?“, flehte Jenna, während auch sie aufstand. „Du musst wirklich genäht werden. Die Wunden sind tief.“ Talia war eigentlich recht unkompliziert. Wenn sie sich aber einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte, gab es kein Zurück mehr. Mit ihr zu streiten, war reine Zeitverschwendung.

„Nein. Die Notaufnahme informiert automatisch die Polizei. Und ich kann sie einfach nicht dabeihaben. Es geht schon wieder.“ Sie nahm das Handtuch vom Bauch und prüfte die Wunde erneut. Blut sickerte heraus, was sie leise seufzen ließ. „Ich gehe kurz duschen. Hilfst du mir danach, die Wunden zu säubern?“, fragte sie und drückte das Handtuch wieder fest an.

Jenna nickte seufzend. Sie sah zu, wie Talia den Flur entlang Richtung Badezimmer ging. Talia hatte ihr ganzes Leben in der Stadt verbracht. Was um Himmels Willen hatte sie geritten, so spät noch in den Central Park zu gehen? Jenna lebte erst seit sechs Monaten hier, aber das wusste selbst sie besser. Sie ging den Flur entlang, um den Verbandskasten zu suchen.

Jenna war vor allem nach New York gekommen, um ihrem strengen Vater zu entkommen und auf eigenen Beinen zu stehen. Sie liebte ihren Dad, aber der Mann war ein ziemlicher Kontrollfreak. Ihr Vater war General beim Marine Corps. Manchmal vergaß er einfach, seine Uniform auszuziehen, wenn er nach Hause kam. Schon mit sechzehn hatte Jenna Pläne geschmiedet, auszuziehen. Aber sie war schlau. Sie wusste, dass sie alles genau planen musste, sonst würde sie wieder zu Hause feststecken.

Ihre Familie war in New York gewesen, als sie jünger war. Jenna war von der Stadt so fasziniert, dass sie unbedingt dort leben wollte. Sie recherchierte gründlich und merkte schnell, dass sie viel Geld brauchte, um dort klarzukommen. New York war ein teures Pflaster. Es dauerte bis zu ihrem zwanzigsten Geburtstag, bis sie genug gespart hatte, um sich den Umzug zuzutrauen.

Ihre Eltern waren nicht begeistert, unterstützten sie aber trotzdem. Ihre Mutter half ihr sogar bei der Wohnungssuche. Ihr erstes Apartment war ein winziges Studio mit einem monatlich kündbaren Mietvertrag. Sie fand einen Job als Kellnerin in einem schicken Café. Darin hatte sie als Teenager schon viel Erfahrung gesammelt. Dort lernte sie auch Talia kennen.

Sie und Jenna verstanden sich auf Anhieb und wurden schnell dicke Freunde. Als Jenna Talia erzählte, wo sie wohnte, schlug Talia vor, zusammenzuziehen. Talia kannte den Besitzer des Cafés gut. Er bot ihnen eine Wohnung im selben Gebäude an. Das Apartment hatte zwei Schlafzimmer und war viel schöner als Jennas alte Bude. Außerdem war es viel billiger. Sie waren vor drei Monaten eingezogen und hatten es sich richtig gemütlich gemacht.

Meistens machte es Spaß, mit Talia zusammenzuwohnen. Sie war ein Jahr jünger als die zwanzigjährige Jenna und voller Lebensfreude. Aber Jenna wusste, dass Talia Geheimnisse hatte, über die sie nie sprach. Warum war sie zum Beispiel um zehn Uhr abends im Central Park? Jenna wusste, dass Nachbohren nichts bringen würde. Außerdem wollte sie Talia nicht noch mehr stressen. Für den Moment wollte sie sich einfach so gut wie möglich um sie kümmern.

Jenna setzte sich auf Talias Bett und wartete, bis sie aus der Dusche kam. Kurze Zeit später kam Talia herein und ließ das Handtuch fallen, das sie um den Körper gewickelt hatte.

Talia hatte kein Problem mit Nacktheit. Jenna war das nicht gewohnt, da sie mit drei Brüdern aufgewachsen war. Talia lief meistens halbnackt herum, und Jenna konnte es ihr nicht verdenken. Talia hatte langes blondes Haar und große blaue Augen. Ihre Haut war makellos und honigfarben gebräunt. Sie hatte einen perfekten, athletischen Körper und Beine bis zum Himmel. Wenn Jenna so einen Körper hätte, würde sie wohl auch nackt herumlaufen.

Talia zog sich Shorts und ein T-Shirt an. Dann legte sie sich aufs Bett und schob das Shirt hoch. Jenna starrte auf die Wunden. Aus den fiesen Schnitten sickerte immer noch Blut. Zumindest fing es langsam an zu gerinnen. Es blutete nicht mehr so stark wie vor der Dusche.

„Tal, ich glaube wirklich, das muss genäht werden“, versuchte es Jenna erneut, während sie die Wunden vorsichtig säuberte. Sie runzelte die Stirn. War das nur Einbildung oder sahen die Schnitte schon ein bisschen besser aus?

„Zum letzten Mal, Jenna, ich gehe nicht in die Notaufnahme. Jetzt lass es gut sein!“, sagte sie barsch und knurrte fast, bevor sie frustriert die Augen schloss.

Jenna war über diesen Ausbruch erschrocken. Sie schwieg und konzentrierte sich wieder auf ihre Aufgabe.

Talia seufzte. „Tut mir leid. Ich habe einfach furchtbare Schmerzen. Wenn du mir nicht helfen willst, musst du nicht. Ich krieg das auch alleine hin.“

Jenna schüttelte den Kopf und öffnete den Verbandskasten. „Schon gut. Lass mich die Wunden versorgen und dir was gegen die Schmerzen geben. Morgen sehen wir weiter.“

Talia nickte. Sie ließ sich von ihrer Freundin verarzten und verbinden. Dann kümmerte sich Jenna um ihren Hals. Zu Jennas Überraschung waren die Schnitte dort bereits verkrustet. „Ich denke, die heilen von allein“, sagte sie, schloss den Kasten und schob ihn beiseite.

Talia antwortete nicht. Jenna verließ das Zimmer und holte Schmerztabletten und ein Glas Wasser. Sie sah das Abendessen an, das sie vor Talias Auftauchen gekocht hatte. Sie verzog das Gesicht, als sie merkte, dass es angebrannt war. Jenna seufzte, schaltete den Herd aus und stellte das Geschirr in die Spüle. Das konnte bis morgen warten.

Als sie in Talias Zimmer zurückkam, schlief diese bereits. Jenna stellte die Medikamente und das Wasser auf den Nachttisch. Dann ging sie in ihr eigenes Zimmer. Sie schnappte sich eine Decke und ihr Kissen und kehrte zu Talia zurück. Sie machte es sich so gut es ging auf dem Boden bequem. Es dauerte eine Weile, bis ihre Gedanken zur Ruhe kamen, aber schließlich schlief sie ein.

Talia hatte eine unruhige Nacht. Sie konnte nie lange am Stück schlafen. Es gefiel ihr gar nicht, dass Jenna in ihrem Zimmer übernachtete. „Jenna, du musst nicht hierbleiben.“

„Ich weiß, aber ich mache mir Sorgen um dich“, sagte Jenna. Sie setzte sich auf und beugte sich über das Bett, um die Verbände zu prüfen. Zum Glück war kein Blut zu sehen.

„Mir geht’s bald wieder gut. Bei mir heilt alles schnell“, sagte Talia. Jenna legte den Kopf zurück auf ihr Kissen und döste wieder ein.

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Starker Dialog

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10 vorherige Kommentare anzeigen…
author

Nice read. Although the author kept dragging the book I had to skip some chapters.

5 Monate
author

wow

2 Monate
author

why she did not want to cal the police

2 Monate

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