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Schlummernde Wölfin

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Summary

Mila wuchs in einem kleinen Dorf bei ihren liebevollen Eltern und ihrer Tante auf. Sie ging nicht zur Schule, da sie von ihrer Mutter zu Hause unterrichtet wurde. Für Mila gab es nur ihre kleine Welt in dem abgelegenen Dorf, bis etwas Unverhofftes passierte und ihr Leben komplett auf den Kopf stellte. Gerade als ihre Tante ihr unfassbare Dinge erklärte, stürzte die Hölle über sie ein.

Status
Complete
Chapters
46
Rating
4.8 (81 reviews)
Age Rating
18+

Kapitel 1


*******************Schlummernde Wölfin*****************


Beachtet bitte, dass es sich hier um eine Rohfassung handelt. Um meinen Lesern eine schnellere Fortsetzung bieten zu können, erfolgt erst nach dem Ende des Buches eine Korrektur der Zeichensetzung und der Rechtschreibung. Ich bedanke mich im voraus für euer Verständnis. :-)


Mila

Es war ein wunderschöner Sonntagmorgen, als meine Mutter mich sanft weckte.

„Guten Morgen, mein Schatz, es wird Zeit zum Aufstehen, das Frühstück ist fertig.“

„Morgen Mama”, antworte ich halb verschlafen.

Ich stand langsam auf und reckte und streckte erstmal meine Gliedmaßen, was meine Mutter zum Schmunzeln brachte.

„Geh dich duschen und komm dann runter. Bevor wir losfahren, müssen wir etwas Wichtiges besprechen”, sagte sie und verließ mein Zimmer.

Meine Mam hatte lange dunkelbraune Haare und trug sie immer in einem Dutt. Ihre Gesichtszüge waren einladend und freundlich. Sie war etwa 1,70 m groß und für ihre fast 40 Jahre hatte sie einen ziemlich gut trainierten Körper.

Es war selten das sie das Wort “Wichtig” nannte.

Ich gähnte noch ein paarmal, bevor ich mich auf den Weg zum Badezimmer machte.

Als ich mich im Badspiegel betrachtete, sah ich, dass meine schokobraunen langen Haare völlig zerzaust waren, woraufhin ich eine Grimasse zog.

Nach dem Aufstehen hatte ich immer ein verwüstetes Nest auf dem Kopf , was mich immer noch verärgerte, obwohl ich wusste, dass daran nichts ändern konnte.

Danach hüpfte ich unter die Dusche, föhnte mir die Haare und zog ein weißes, schlichtes Shirt und meine Lieblingsjeans an. Als ich einen letzten Blick in den Spiegel warf, sah ich meine honigbraunen Augen und meine zarten Gesichtszüge.

In letzter Zeit veränderte sich mein Körper, er wurde immer mehr und mehr fraulicher. Erst letzte Woche hatte ich meinen 17. Geburtstag mit meiner Familie gefeiert.

Lustigerweise konnte ich mich an jedem meiner Geburtstage in den letzten Jahren erinnern und einer war schöner als der andere.

Als ich nach unten ging, stolperte ich die Treppe runter. Mein Vater und meine Mutter, die bereits am Frühstückstisch auf mich warteten, sahen mich verdattert an.

„Alles in Ordnung, mein kleiner Engel?“, fragte mich mein Vater mit einem besorgten Gesichtsausdruck.

Um ihn nicht zu beunruhigen, stand ich Blitzschnell auf, aber massierte mir dennoch meine Knie, auf die ich gefallen war.

Erst da fiel mir auf, dass nichts wehtat, was ich ziemlich seltsam fand. „Ähm, ja, alles ist in Ordnung, Dad”, antwortete ich etwas unbeholfen.

Gott, so früh am Morgen schon so ein Schlammassel, sowas konnte auch nur mir passieren.

Kurz darauf nahm ich zwischen meinem Dad und meiner Mam Platz. Als ich meine Eltern ansah, merkte ich, dass sie mich anstarrten und einen komischen Blick in ihren Augen hatten.

Was war nur los?

So hatten sie mich noch nie zuvor angesehen. Gleichzeitig spürte ich, dass meine Mam mir etwas wirklich Wichtiges sagen wollte.

Doch mein Dad ergriff das Wort: „Du weißt ja, dass wir heute für 4 Wochen nach Australien reisen. Deine Tante Amanda wird hin und wieder mal nach dir sehen und sich auch um den Einkauf kümmern. Da wir dort keinen Handyempfang haben werden, melde dich bitte bei deiner Tante, falls du Hilfe brauchst oder Fragen hast. Wir werden dir jede Woche eine Postkarte zusenden.“

Mein Dad war wie immer komplett ruhig und sachlich gefasst. Er hatte schwarze kurze Haare und ein markantes männliches Gesicht. Für seine 38 Jahre, war er sehr fit und gut durchtrainiert.

„Dad, ich bin doch kein Kind mehr, ich schaffe das schon“, sagte ich in einem sanften Ton.

Bevor mein Dad etwas erwidern konnte, sagte meine Mam: „Das wissen wir, mein Schatz, es ist nur auch für uns sehr schwer, dich hier zurückzulassen. Ich vermisse dich jetzt schon. Aber wir versprechen dir, dass du nächstes Jahr mitkommen darfst.“

„Wieso nächstes Jahr? Ist da denn etwas Besonderes?“, fragte ich verwundert.

Nun war mein Interesse geweckt, denn seitdem ich mich erinnern konnte, durfte ich nie mit.

„Wenn wir zurück sind, werden wir es dir erklären, mein Schatz“, sagte meine Mam, während sie vom Stuhl aufstand, auf mich zukam und mich fest umarmte.

Ich spürte, dass sie mit den Tränen kämpfte und umarmte sie umso fester zurück.

Nachdem wir zu Ende gefrühstückt hatten, brachte ich meine Eltern zu unserem Auto. Es war ein alter grauer Van, der schon einiges durchgemacht hatte, allerdings war er bisher immer zuverlässig.

Beide umarmten mich noch einmal herzlich zum Abschied.

Als meine Mam sich ins Auto setzte, überreichte mein Dad mir eine kleine hellblaue Schachtel und sagte: „Trag es immer bei dir, es wird dich beschützen, mein Schatz. Und pass gut auf dich auf.“ Danach gab er mir noch einen Abschiedskuss auf die Stirn, stieg in das Auto ein und fuhr los.

Ich winkte ihnen noch nach, bevor ich meine Aufmerksamkeit wieder der Schachtel zuwandte.

Neugierig öffnete ich die kleine, hellblaue Schachtel.

Sofort stockte mir der Atem, denn ich erblickte ein silberglänzendes Armband. Es war sehr dünn und hatte einen dunkelgrünen Herzanhänger, der magisch glänzte.

Vorsichtig legte ich es an.

Ich weiß nicht, warum, aber ich fühlte mich sofort mit dem Armband verbunden, es war, als wäre es ein Teil von mir.

Vollkommen darauf fixiert und zur Türe schreitend, bemerkte ich erst zu spät, dass die Tür geschlossen war.

Mit einem dumpfen Aufprall meiner Stirn gegen die Tür, stöhnte ich auf: „Verflucht!”

Ich rieb mir automatisch dir Stirn, während meine freie Hand den Griff packte und herunterdrückte.

Kaum hatte ich meinen Schock des plötzlichen Zusammenstoßens mit der Tür überwunden, fragte ich mich, wieso ich erneut keinen Schmerz spürte.

Es war wahrlich seltsam.

Als ich mich jedoch im nun leeren Haus umsah, überkam mich ein merkwürdiges Gefühl der Einsamkeit.

Für mich war es sehr ungewohnt ganz allein um Haus sein, denn das war ich nur in den seltensten Fällen.

An sich hatte ich jetzt keine Angst oder so, aber dieses ganz leere Haus fühlte sich einfach ... zu leer an.

Um nicht weiter meine Gedanken sinnlos schweifen zu lassen, machte ich es mir in unserer Wohnstube, auf der alten Stoffcouch mit den hohen Lehnen bequem.

Mit der weißen Kuscheldecke, die immer an der Ecke der Couch liegt, fühlte ich mich Pudelwohl.

Ich schaltete den Fernseher ein und begann einfach durchzuschalten.

Ich fand zwar nichts Interessantes, allerdings war es jetzt endlich nicht mehr so still im Haus.

Gegen Mittag knurrte jedoch mein Magen, weshalb ich aufstand und in die Küche ging.

Den Kühlschrank hatte ich schnell geöffnete, wobei mir die vorbereiteten Hähnchenkeulen ins Auge sprangen.

Meine Mutter war ein Schatz, denn sie hatte die extra für mich fertig gemacht.

So musste ich nur noch den Teller in die Mikrowelle stellen und sie einschalten.

Der Duft war bereits im Vorfeld schon verlockend, aber nachdem ich den Teller aus der Mikrowelle holte, war ich kaum noch zu hallten.

Während ich es mir wieder auf der Couch bequem machte und die Keulen wie immer mit den Händen aß, hatte ich das Gefühl etwas Relevantes vergessen hatte.

Jedoch wollte es mir einfach nicht einfallen.

Denn Rest des Tages entspannte ich mich einfach und fand etwas später noch eine Serie, die für mich interessant war.

Kurz vor Mitternacht raffte ich mich jedoch auf und ging in mein Zimmer, um mich für die Nacht fertig zu machen.

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Good Writing

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Compelling Plot

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Compelling Plot

Great Character

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Great Character

Strong Dialog

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Strong Dialog

View 1 previous comment…
author

schein gut zu sein

2 years
1
author

Der Anfang ist schonmal vielversprechend 😃

2 years
1
author

Olá, bom dia, venha conferir minha história chamada "Call of the Void", ele é ótimo e maravilhoso!

a year

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