Röschen Rot

In Rot des grünen Wiesen sein, blüht ein Röschen ganz allein.
Blut, die die Hand des Röschen prägt, seh wie ihr durchs Leben gähnt.
"Oh, warum bist du denn ganz allein? Willst du nicht Beisammen sein?"
Schämt euch für eure Gelassenheit!!
Ihr verkeimt euch selbst, mit eurer Sturheit und Arroganz bringt ihr euch selbst zum fällen.
"Aber so muss das Leben sein. Mit Luft und Liebe kommt man ja nicht weit."
Ihr seid die; die Liebe quälen, Abstossen tut ihr sie, ihr sollt sie lieber bekehren.
Und spricht nicht über Luft, ohne diese zu ehren, denn mit euren Worten und Taten seid ihr die; die uns dies nähmen.
"Oh, sie nur das Röschen an! Jetzt hat sie wieder was zu sagen, komm liebes gehen wir, bevor wir ihre Lasten Tragen."
Meine Last? Meine Last!
Jetzt müsst ihr Hören! Hören sollen die; die an der letzten Reihe sitzen, hören sollen die; die meines gleichen nie mit euren verglichen!
Meine Last ist eure Last, ihr wagt sie nicht selbst zu tragen, also trage ich sie für euch mit!
Denn wenn es um Verantwortung geht, schaut ihr alle schnell nach links!