Kapitel 1: 10:59 Uhr
Ich stöhnte...ich stöhnte so laut wie noch nie. Das Messer borhte sich mit jeder Bewegung die er machte, immer mehr in mein Schenkel.
Er lachte bitter, umklammerte mein Mund mit seiner freien Hand, so fest das ich nach Luft range. Ich kann nicht fliehen...nicht wenn er weiterhin auf mir sitzt.
Ich spüre das pulsieren meines Herzens, die Angst jetzt zu sterben. Ich bitte dich...lass mich frei...
Als er merkte das ich nun bewusstlos war zog er das Messer wieder heraus, gab mir die nötige Luft zum weiter leben und kettete mich wieder ans Bett.
„Ich hoffe sehr, du lernst draus...Mira.” Sprach er und umsorgte die Wunde. Der Man ist ca. 1,95cm, gross hat Haselnuss braune Augen und seine Haare waren dunkelblond. Er ist stark. Einen guten Körperbau hatte er auch.
Nun fragt ihr euch bestimmt, was ist passiert? Wie kam es dazu? Lasst mich es euch erzählen...
Es war Mittwoch der 2.6.2025 um genau 10:20 Uhr wurde ich wach. Nicht weil ich ein morgen Mensch bin. Im Gegenteil ich arbeite die ganze Nacht und schlafe immer bis 17 Uhr.
Ich war wie eingefroren als es immer mehr krachte. Irgendwann überkam mich die Mut und stand auf. Langsam und leise zog ich mir mein Bademantel über und ging mit langsamen Schritten zur Türe. Meine Hände zittern, doch ich versuchte Ruhe zu bewahren.
Die Türe ging langsam auf und ich ging raus, runter zu der Person die in meiner Wohnung eingedrungen war. Auf dem Weg nahm ich mir den Besen.
Der Boden fühlte sich an, als wäre ich auf einem Laufband das in die andere Richtung ging. Meine eigene Wohnung fühlte sich in dem Moment fremd an.
„Wer...wer auch immer du bist. RAUS AUS MEINER WOHNUNG!!” Ich schrie...ich schrie aus Angst, aus Wut und Verzweiflung. Warum passiert das mir? Ausgerechnet heute, wo ich ein langen Arbeitstag noch vor mir habe.
Nach dem meine Worte rausbrachen, herrschte Stille. Ich wagte es nicht mich weiter vor zu bewegen und drückte den Besen still so fest das meine knöchel weiss wurden.
Schritte kamen auf mich zu gedämpft und mit purem wissen was die Person vorhatte. Ich ging instinktiv zurück nach oben. Sperrte mich in mein eigenes Schlafzimmer.
Mein Handy lag auf mein Bett. Ich wählte die Notrufnummer. „Guten Tag, hier spricht die Anrufstelle der Polizei, was ist ihr Notruf?” Sprach eine ruhige Stimme zu mir von der anderen Leitung. „Bei mir wurde eingebrochen...ich brauche Hilfe.
So schnell es geht.
Die Person kommt zu mir. Ich...ich habe Angst..” Die Stimme von mir war kaum mehr als ein flüstern. Im eigenen Schrank versteckt, hoffte ich das man mir hilft. „Miss, ich brauche bitte ihren Namen und Adresse.”
Mit einem Zug nach Luft, wollte ich es ihr sagen. Doch da war er schon, packte mich ans Handgelenk und schmies mich auf mein Bett. Noch bevor ich es verarbeiten kann und aufstehen kann. Legte er mir ein Tuch vor Mund und Nase. „Schönen Schlaf wünsche ich dir...Mira.” Sprach er. Seine Stimme war rau und die Vibrationen ließen mir kalt den Rücken runter laufen.
10:59 Uhr, ich sah die Zeit zum letzen Mal. Mein Handy zertreten von ihm und dann wurde alles schwarz. Er packte mich in sein Auto und fuhr los. Durch das huckeln, wurde ich wach.
Panik stieg mir hoch und dabei merkte ich...ich war gefesselt, mein Mund zu geklebt und die Fenster waren getönt.
„Ah, du bist ja wach.
Das wird eine lange Fahrt. Besser...du entspannst dich solange.” Mit einem kalten lächeln sprach er und schaute dabei auf mich. Als wäre ich seine bäute. Ich versuchte zu schreien, die Türen auf zu bekommen ihm zu verletzen. Nur um wieder frei zu sein. Ich traff ihn. Ich traff ihn wirklich! Freude stieg mir hoch meine Füsse treten an seinem Kopf und er verlor ein wenig Blut.
„Verdammt! Das wirst du bereuen, Schlampe!” Schrie er und furh an den Rand. Er schlug mich bewusstlos. Egal wohin es gehen mag. Ich werde keine weg herausfinden.








