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Geheimes Verlangen

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Zusammenfassung

„Jedes Mal, wenn du diese hübschen Beine öffnest … wirst du daran denken, wem du gehörst.“ Natalie hat Regeln. Sie arbeitet hart. Sie hält ihr Leben in Ordnung. Sie überschreitet keine Grenzen. Bis sie eine rote Tür öffnet, die besser verschlossen geblieben wäre. Hinter ihr wartet ein maskierter Mann ohne Namen – nur mit Befehlen. Seine Stimme ist ruhig, präzise, unvergesslich. Bei ihm legt Natalie die Rollen ab, die ihr Leben bei Tageslicht definieren. Sie ist keine Rechtsanwaltsgehilfin, keine pflichtbewusste Freundin oder die Frau, die jeder in ihr sieht. Sie ist etwas Stilleres. Bedürftigeres. Beanspruchtes. Was als kontrolliertes Vergnügen beginnt, bekommt Risse, als er sich weigert, hinter der roten Tür zu bleiben – und ihr aus dem Club heraus in ihre Gedanken, ihre Routinen und ihr Gefühl von Kontrolle folgt. Als er verschwindet, ist der Schmerz, den er hinterlässt, schlimmer, als es seine bloße Anwesenheit je war. Natalie redet sich ein, es sei nur eine Transaktion gewesen, ein Fehler. Doch Begehren löst sich nicht so einfach in Luft auf. Tiefer in eine Welt voller Geheimnisse, Macht und Besessenheit gezogen, muss Natalie sich der Wahrheit stellen, die sie bisher vermieden hat: Sie sehnt sich nicht nach Sicherheit – sie sehnt sich nach Hingabe. Und der Mann hinter der Maske ist womöglich der Einzige, der sie wirklich sieht … oder der Käfig, aus dem sie vielleicht niemals entkommen wird.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
56
Rating
4.9 10 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1: Die rote Tür 🔥🔥

POV: Natalie

Letztes Mal schwor ich, dass es das letzte Mal war. Das passiert nie wieder. Ich habe sogar meinen Absatz in den Beton gerammt, um einen verdammten Punkt zu setzen. Als wäre mein Stiletto die Unterschrift gewesen.

Aber jetzt bin ich wieder hier und stehe vor dieser roten Holztür. Und ich weiß, dass sie nicht verschlossen sein wird. Mein Herz hämmert, Schweiß perlt auf meiner Oberlippe.

Ich sollte gehen. Ich sollte verdammt noch mal gehen.

Doch das Verlangen in mir lässt es nicht zu.

Ich greife nach dem Knauf. Er lässt sich zu leicht drehen, als hätte er nur auf mich gewartet. Ich bin wahrscheinlich die hundertste — nein, die tausendste — Frau, die das Ding berührt hat. Unter der bronzenen Kugel fehlt ein kleiner Splitter. Mein Finger findet ihn, ohne nachzudenken. Wie ein Glücksbringer.

Denn ich weiß, dass ich gleich einen Ort betrete, an dem ich meine Seele hingeben würde und dankbar dafür wäre.

Ein Ritt ins Nichts.

Ich höre ein Kichern zu meiner Rechten. Ich nenne ihn Bobby, weil hier niemand Namen hat. Er ist riesig, ein Bodyguard, der dafür sorgt, dass alles seinen Gang geht. Er hat mich schon oft hier an derselben Stelle gesehen, wie ich über meine Lebensentscheidungen nachgedacht habe.

Wie oft jetzt schon? Ich habe den Überblick verloren.

Mein Bankkonto nicht. Aber ich schon.

„Die Zeit läuft.“

Danke für die Erinnerung, Bobby.

Ich stoße die Tür auf. Meine Augen gewöhnen sich schnell an die Umgebung. Der Raum ist in ein schwaches rotes Licht getaucht, die Luft ist schwer vom Duft nach Leder und etwas Moschusartigem, Ursprünglichem. Schatten kleben in den Ecken wie Geheimnisse und steigern die Erwartung. Ein tiefes Summen, fast infraschallartig, vibriert durch den Boden.

Und er ist da. Natürlich ist er da.

Als Silhouette vor der hinteren Wand, ein dunkler Gott, der in den Schatten thront. Das Licht fängt die scharfen Linien seiner Maske ein; ein elegantes schwarzes Lederteil, das sich seinen Zügen anpasst und doch seine Identität verbirgt. Schmale Schlitze enthüllen Augen, die wie geschmolzenes Gold glänzen und mich in ihrem erhitzten Blick einfangen.

Er hat mir nie einen Namen genannt, wie ich ihn rufen soll. Nur Master. Oder Sir. Manchmal Daddy. Aber in meinen Träumen, wenn das rote Licht verblasst und ich allein mit der Erinnerung an seine Berührung bin, nenne ich ihn Deon.

Mein Blick wandert zu der goldbraunen Haut seiner Brust, diesem schwachen Schimmer von Schweiß an seinem Schlüsselbein. Meine Zunge brennt danach, ihn zu schmecken.

Unter der Maske entdecke ich den Rand seines Haares. Dunkel, ein wenig länger als zuvor, weich mit Wellen, die das schwache Licht einfangen.

Er trägt ein dunkles Hemd, die obersten zwei Knöpfe sind offen. Die Ärmel sind bis zu den Unterarmen hochgekrempelt und enthüllen ein Tattoo, das sich wie eine Schlange um sein Handgelenk windet, die Schuppen in Schwarz tätowiert.

Seine Hose ist aus schwarzem Leder, geschmeidig und getragen, perfekt geformt um seine kraftvollen Oberschenkel. Schwere Stiefel, an den Zehen abgeschürft, verankern ihn auf dem Boden.

Seine behandschuhten Finger sind lang, elegant und trommeln gedankenverloren auf der Armlehne seines Throns.

Er ist ein ruhendes Raubtier, die Art, die mit ihrer Beute spielt, bevor sie sie ganz verschlingt. Ich kann kaum das Grinsen erkennen, das von der unteren Hälfte seiner Maske verborgen wird; ein geschwungenes Lederdesign, das ein ständiges, wissendes Lächeln andeutet.

Karamellfarbene Augen fixieren mich. Ich möchte darin ertrinken.

Ein tiefes Kichern grollt durch den schattigen Raum und vibriert wie eine Liebkosung in meiner Brust.

„Also, mein kleiner Vogel …“ Seine Stimme ist wie Seide über Stahl, dieser weiche südafrikanische Klang, der sich wie eine Schlinge um mich legt. Diese Stimme war das Erste, was mich gefesselt hat, damals, als Lia mich durch diese Tür schubste und mir sagte, ich solle aufhören, so eine Nonne zu sein.

„Du bist endlich zurückgeflogen.“

Er bewegt sich leicht, wie ein Panther, der aufwacht. „Du kennst die Regeln, Schätzchen. Dieses Mal ist der Käfig ein bisschen enger.“

Er lässt einen Finger an der Naht der Maske entlangfahren. „Sag mir, welches Lied wirst du heute Abend für mich singen?“

Als er mich das erste Mal fragte, stand ich genau hier, zitternd, sturzbetrunken. Flüssiger Mut hielt mich kaum zusammen. Das zweite, dritte und vierte Mal war ich angetrunken, voller Nervosität und flüssiger Sünde. Aber jetzt? Jetzt bin ich absolut nüchtern.

Ich möchte mich an jedes Mal erinnern, das er auf mir hinterlässt. Jede Berührung.

„Ein Lied der Unterwerfung“, flüstere ich. „Von Gehorsam.“

Das Lächeln des Raubtiers krümmt sich. „Weißt du noch, wie schüchtern du warst?“, fragt er, und Belustigung schwingt in den Worten mit. „Du konntest kaum einen Satz bilden.“

Er kichert, tief und warm, und der Klang vibriert direkt durch meinen Brustkorb. „Schau dich jetzt an“, sagt er. „Folgsam. Verzweifelt.“

Verlangen windet sich tief und fest in mir. Er steht auf, das Leder knarrt wie ein Peitschenknall.

„Ich liebe dieses Outfit“, sagt er gedehnt. „So kurz. So willig.“

Er überbrückt die Distanz, Hitze strahlt in Wellen von ihm aus. Ich schmelze an ihm, mein Körper gibt instinktiv nach. Hunger blüht mit jedem Atemzug auf.

„Öffne den Mund.“

Ich gehorche. Er schiebt einen Knebel aus schwarzem Leder zwischen meine Lippen und schnallt ihn fest. Mein Kiefer wird aufgezwungen, ich kann nur stöhnen — weiche, gierige Wimmerlaute.

Ein behandschuhter Finger drückt auf meine geknebelten Lippen. „Ich will jede süße, gedämpfte Note hören.“

Seine Berührung wandert tiefer — Finger gleiten meinen Hals hinunter, streifen über meine Brust. Weiter runter. Weiter. Er hebt meinen Rock Zentimeter für qualvollen Zentimeter.

„Und was ist das hier?“, fragt er. Sein Tonfall ist Spott, gepaart mit dunkler Freude. „Schon klatschnass — und ich habe dich noch nicht einmal berührt.“

Hitze blüht tief in meinem Bauch auf, ein Zittern vor Erregung, das ich nicht zurückhalten kann. Es gibt kein Verstecken vor ihm. Der Nervenkitzel dabei — so völlig gesehen, so absolut entblößt zu sein — brennt wie ein Lauffeuer durch mich hindurch.

Ein Finger schlüpft unter den Stoff meines Höschens. Er dringt leicht in mich ein, als gehörte ihm das Recht dazu.

Ein Laut entweicht mir — rau, gedämpft, unwillkürlich.

Mmm“, schnurrt er, nachgiebig. „Genau so, kleiner Vogel. Sing für mich.“

Sein Finger kreist um meinen Kitzler, reizt, baut einen Schmerz auf, der jegliche Vernunft verschlingt. Ich kann die gedämpften Schreie, die an dem Leder vorbeigleiten, nicht verhindern. Sie sind klein, verzweifelt, halb Schluchzen, halb Lied.

Er beugt sich nah zu mir, sein maskiertes Gesicht streift meines. Der Duft von Leder füllt meine Lungen.

Ein behandschuhter Finger zeichnet meinen Kiefer nach — zärtlich, aber mit einer Drohung unterlegt. „So ein schönes Lied“, haucht er. „Aber noch nicht ganz laut genug.“

Der Lederknebel zieht sich ein wenig enger. Ein tiefes Stöhnen entweicht meinen Lippen. Seine andere Hand findet meine Hüfte und zieht mich näher, bis ich gegen ihn gedrückt werde, jeder Zentimeter von ihm eine Wand aus Hitze und Stärke.

„Lass uns ein Duett daraus machen, ja?“

Sein Finger geht zurück zu meinem Kitzler. Er kreist fester, schneller, lässt Lustwellen durch mich hindurchrollen. Er stößt zwei dicke Finger in mich, das Gefühl ist so intensiv, dass ich fast unter der Dehnung zusammenbreche.

Seine Hüften beginnen sich zu bewegen, erst langsam, dann fester, und reiben diese dicke, unverkennbare Härte gegen meine Hüfte, passend zum Rhythmus seiner Finger in mir. Jeder Stoß, jedes Reiben sendet einen neuen Hitzeschub durch mich hindurch.

Es ist fast schmerzhaft, wie er sich an mir reibt; der Druck baut sich auf, die Hitze, die von ihm ausstrahlt, dringt tief in meinen Kern. Meine Oberschenkel zittern, meine Hüften neigen sich instinktiv, um jeder bewussten, besitzergreifenden Bewegung seines Körpers zu begegnen.

Ein gedämpfter, verzweifelter Schrei entweicht meinem geknebelten Mund.

Er kichert leise, ein Geräusch wie ein geschmolzenes Versprechen an meinem Ohr. „Genau so. Reib diese Fotze an mir. Zeig mir, wie verzweifelt du wirklich bist.“

Er beugt sich näher, die Maske streift meine Wange. „Fast geschafft, mein süßer Singvogel… fast…

Der Höhepunkt ist explosiv, eine Entladung, die mich zitternd und atemlos gegen ihn zurücklässt; die Welt ist auf das zerfetzte Schlagen meines Herzens reduziert.

Er zieht sich ein wenig zurück, seine Augen sind dunkel vor Zufriedenheit. Sein Daumen streicht über meine Wange.

„Nun… lass uns sehen, was passiert, ohne dieses kleine… Accessoire.“

Er schnallt den Knebel ab, seine Finger verweilen auf meinen Lippen, während das Leder abfällt. Luft strömt in meine Lungen zurück, ein zittriges Keuchen entweicht meinen Lippen.

„Sag mir, wie sehr du mich brauchst, Schätzchen“, sagt er, und der Befehl in seinem Tonfall schneidet direkt durch mich hindurch.

Seine Stimme, so tief und dunkel, lässt meine Muschi pochen, heiß und feucht und so leer für ihn. Allein ihn zu hören — nur ihn zu hören — lässt mich so sehr nach ihm schmachten, wie ich noch nie nach jemand anderem geschmachtet habe.

Meine Lippen öffnen sich, aber die Worte verheddern sich in meiner Kehle. Ein Herzschlag. Zwei. Eine schmerzhafte, schimmernde Pause.

Dann — klatsch. Seine Hand schlägt hart auf meinen Oberschenkel, das Brennen ist unmittelbar, stechend.

„Lass mich nicht warten.“

Mein Atem stockt. Ein Wimmern bricht los, und endlich sprudeln die Worte hervor.

„Bitte“, keuche ich. „Ich will, dass du mich nimmst. Hart. Mach mich zu deiner. Hinterlasse Spuren, wo niemand sonst mich berühren kann. Benutze mich, Deon. Fick mich, bis ich nicht mehr stehen kann.“

Der Name entgleitet mir, rau und zitternd — Deon. Der Name, den ich für ihn in der Stille erfunden habe, im Hunger, den ich mich nur in der Einsamkeit zu flüstern getraut habe.

Er hält inne. „Deon“, wiederholt er und kostet ihn aus wie eine Sünde, die auf zitternden Lippen dargeboten wird.

„Hast du wirklich geglaubt, du dürftest mir einen Namen geben, kleiner Vogel?“, fragt er. Sein Ton ist Samt über Stahl, triefend langsam und gefährlich. „Hast du geglaubt, du könntest dem Ding einen Namen geben, das dich besitzt?“

Hitze versengt meine Wangen — Scham und Erregung, zwei Flammen, die durch mich lecken.

„Du kennst die Regeln“, sagt er. Seine Stimme wird schärfer, wie ein Peitschenhieb über meine Brust. „Ich entscheide, wie du mich nennst.“

Er beugt sich vor, jede Silbe ist mit Versprechen und Bestrafung gespickt. „Heute Nacht wirst du mich Sir nennen. Außer… du beweist dich. Du gehorchst jedem schmutzigen, verzweifelten Befehl, den ich dir gebe. Und dann, vielleicht, lasse ich dich Deon sagen.“

Ein Laut entweicht mir, gebrochen und hungrig.

Seine Finger verstärken den Griff auf meinem Oberschenkel — besitzergreifend, fordernd, absolut unausweichlich.

„Verstehst du, kleiner Vogel?“

„Ja, Sir“, flüstere ich. Die Worte zittern, getränkt in Verlangen. „Alles, was du willst.“

Sein Kichern ist wie dunkler Honig, der an meinem Rücken hinunterläuft. „Gutes Mädchen.“

Kapitel
1. Kapitel 1: Die rote Tür 🔥🔥
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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

6

Starker Dialog

4 vorherige Kommentare anzeigen…
author

.the entry was lit 🔥🔥

11 Tage
author

love the start so far?

6 Tage
author

sorry! not ?

6 Tage

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