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The Blackwood Debt

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Zusammenfassung

Wenn die Erinnerung verblasst, bleibt nur der Schmerz! ELOISE: „Ich bin eine Variable in einem Portfolio aus Gier und Blut. Verkauft an die Dunkelheit, gefangen zwischen zwei Schatten, die sich Götter nennen. Mein Verstand verabscheut ihre Arroganz, doch mein Körper reagiert auf eine Weise, die ich nicht begreifen kann. Die Tattoos auf Damiens Brust fühlen sich an wie ein Anker in einem Meer aus verdrängter Lust. Und Alexander? Er ist die Kälte, die mich diszipliniert, während ich in seinen Augen nach den Antworten auf eine Nacht suche, die ich längst vergessen sollte. Einer Nacht, die uns drei untrennbar aneinandergebunden hat – in Schmerz und in Sünde.“ DAMIEN: „Moral ist eine Fessel für die Schwachen. Eloise gehört mir! Ich habe sie markiert. Und ich werde sie lehren, was es bedeutet, mir mit Leib und Seele zu gehören. Wochenlang habe ich nach diesem einen Glanz in ihren Augen gesucht, nach dem Mädchen, das mir nicht sofort verfiel. Jetzt, da ich sie besitze, ist mein inneres Raubtier erwacht. Ich werde mein Mädchen vor jedem schützen – sogar vor meinem eigenen Blut. Denn ein Tiger teilt seine Beute nicht.“ ALEXANDER: „Sie wurde mir vor die Füße geworfen. Ein Geschenk, das nach Veilchen, dunkler Kirsche und Rebellion schmeckt. Eloise denkt, sie kenne die Dunkelheit, doch sie hat keine Ahnung von dem Monster, das ich für sie freigelassen habe. Ich werde sie brechen, bis sie nicht mehr flieht, sondern bettelt. Das Leder meines Gürtels wird die einzige Sprache sein, die sie versteht, um sie in einer Welt aus Schmerz an mich zu binden. In meinem Abgrund gibt es kein Entkommen, nur die bittere Wahrheit einer Nacht, die unser Schicksal besiegelte.“

Status:
In Arbeit
Kapitel:
48
Rating
4.8 8 Bewertungen
Altersfreigabe
18+

Der Preis der Gier [1]

🐯Damien🐯

Diese Frau, die mehr als fünfzehn Jahre älter ist als ich, kreist mich ein. Wie eine Löwin, die ihre Beute mustert. Sie hat mich dazu gebracht, auf die Knie zu fallen. Niemand sonst hat es je geschafft, dass ich mich so erniedrigen ließ. Normalerweise bin ich es, der Frauen auf die Knie zwingt. Niemals ist es anders herum. Doch Helena ist auch nicht irgendeine Frau. Sie hat die nötige Reife. Sie weiß ganz genau, wie sie mit Männern umgehen muss.

Meine Arme liegen auf meinen Oberschenkeln. Meine Handflächen spüren die feinen Härchen auf der Haut, die sich aufgerichtet haben. Auf meinem ganzen Körper hat sich eine Gänsehaut gebildet. Exakt so müssen sich die Frauen fühlen, wenn ich genauso langsam, fast wie in Zeitlupe, um sie herumgehe, um ihre Reaktionen zu begutachten. Doch jetzt gerade bin ich derjenige, der der Gnade von Helena ausgeliefert ist.

Sie bleibt hinter mir stehen. Die Sekunden scheinen gar nicht zu vergehen, die Zeit steht so gut wie still. Dann, wie aus dem Nichts, spüre ich das Leder über meinen Rücken fahren. Sie streicht die Ledergerte von unten über meine Wirbelsäule nach oben. Kurz bevor sie die Mitte erreicht, spannen sich meine Brust- und Bauchmuskeln an. Sogar mein bestes Stück zuckt zwischen meinen Beinen.

Genau jetzt regt sich ein ursprüngliches Bedürfnis in mir. Das kann so nicht weitergehen. Ich bin kein Mann, den man ewig kontrollieren kann. Ich bin kein Submissive. Das hier stellt sich gegen meine Natur. Ich bin derjenige, der die Kontrolle behält.

Deswegen winkle ich erst ein Bein an, um meinen Fuß auf dem Boden aufzustellen, dann wiederhole ich das Gleiche mit dem anderen Bein. Während ich mich vom Teppich abstütze und langsam aufstehe, lässt Helena die Ledergerte vor Schreck fallen.

Diese reife Frau hat mir während meines Studiums sehr geholfen. Helena war ein sehr gutes Lehrmittel, um zu verstehen, wie Machtdynamiken funktionieren. Auch wenn sie es selbst nicht wusste: Ich tat nichts anderes mit ihr, als mich weiterzubilden. Doch meinen Master habe ich vor einigen Monaten absolviert. Helena hat also ausgedient.

Ich fühle es bereits, während ich mich umdrehe. Ein dunkles Lächeln breitet sich auf meinem Gesicht aus. Das Raubtier, welches die Jägerin so unter ihrer Kontrolle dachte, ist erwacht. Ihre Augen sind von Schock durchzogen. Die Dunkelhaarige versucht, ihre Würde zu bewahren.

„Knie. Dich. Wieder. Hin. Damien Blackwood“, zischt sie jedes Wort einzeln durch ihre Zähne.

Ich schüttle nur abwertend mit dem Kopf: „Es ist vorbei, Helena. Du wirst nie wieder deine Macht über mich ausüben. Macht, die du so oder so niemals über mich hattest.“

Sie will die Ledergerte wieder vom Boden aufheben, damit sie mich weiter in die Schranken weisen kann. Bevor sie jedoch das Leder erreicht, greife ich nach ihren Handgelenken und hebe beide Arme über ihren Kopf. Langsam zerre ich sie an die rote Wand des Spielzimmers. In ihrem Gesicht erkenne ich Angst. Das ist etwas ganz Neues. Helena hat mir gegenüber noch nie Furcht gezeigt.

An der Wand angekommen, fixiere ich ihre Arme mit nur einer Hand über ihren Haaren.

„Damien, wage es ja nicht, meine Autorität zu untergraben!“, sagt sie mit brüchiger Stimme. Ich lache innerlich auf. Ihr lächerlicher Versuch, die Kontrolle wieder an sich zu reißen, ist gerade ins Leere gelaufen.

„Autorität?“, sage ich sichtlich amüsiert. „Du hast keine Autorität. Denkst du, nur weil du mehrere Millionen auf deinem Konto hast, kannst du Macht über mich ausüben?“ Meine Stimme ist nun mit einem gefährlichen Unterton durchzogen. „Du scheinst vergessen zu haben, mit wem du es zu tun hast, Saint-Clair. Ich kann dein Vermögen ganz schnell einfrieren und auf das Firmenkonto der Blackwood Global Holdings umleiten lassen.“

Ihr Puls beschleunigt sich, ich merke es an ihrem Atem, der in kürzeren Schüben über meine Wange streift. „Nein, bitte. Ich bin nicht allein zu Hause. I-Ich habe eine Tochter.“

„Eine Tochter?“, die Neugier packt mich. Doch etwas an der Tonart, wie sie das Wort Tochter sagt, gefällt mir nicht. „Wie alt ist das Mädchen?“

„Das geht dich nichts an“, sagt sie, wie aus der Pistole geschossen. Ihre Angst scheint blitzartig verschwunden zu sein. „Sie ist für dich tabu, Blackwood.“ Sie wird herablassend. Sie nennt mich absichtlich nicht bei meinem Vornamen. So nennt Helena mich nur, wenn sie absolut klarmachen will, dass sie die Kontrolle hat und mich klein halten will.

„Deine Tochter ist also noch nicht alt genug, um auf sich selbst aufzupassen?“, frage ich nach, nur um sicherzugehen.

Helena schüttelt ihren Kopf: „Eloise ist bereits volljährig. Aber trotzdem denkt sie, sie braucht sich an keine Regeln zu halten. Die Nachbarschaft meidet mich wegen ihr. Wenn du mir jetzt also noch mein Geld wegnimmst, bleibt mir nicht einmal mehr meine Würde. Ich verliere alles, was mir wichtig ist.“

Helena hat mir gerade ihre wahre Natur gezeigt – ihr sind ihr Wohlstand und ihr Ruf wichtiger als ihr eigenes Fleisch und Blut. Und dennoch erhebt sie erneut das Wort.

„Nimm sie, Damien. Nimm das rebellische Mädchen.“

Ich zische amüsiert auf: „Was soll ich mit deinem Mädchen? Soll ich mit ihr spielen? Sie entjungfern? Sie jeden Tag bis zur Besinnungslosigkeit durchvögeln?"

"Diese Göre ist eines ganz sicher nicht mehr - jungfräulich."

Ich drücke ihre Handgelenke ein wenig fester. „Glaubst du, ich habe Zeit, mich um ein achtzehnjähriges Mädchen zu kümmern?“

Helena nickt: "Ja, ich glaube du hast Zeit dafür. Immerhin hast du für andere Bitches auch genügend Zeit."

Mein Blick bohrt sich unnachgiebig in ihre Augäpfel. "Diese Bitches dienen lediglich dazu, dass ich meine Lust befriedigen kann."

Und um mich von dem Gefühlschaos abzulenken.

Ich lenke mich ab von einem Mädchen, das mir seit Monaten im Kopf herumschwirrt, von dem ich allerdings keinen blassen Schimmer habe. Ein Phantom, das ich nicht einordnen kann.

Helena grinst einfach. „Wie wäre es mit einem Deal?“

Einen Deal. Sie will mir einen Deal anbieten? Selbstverständlich versucht sie jetzt alles, um ihr Bankkonto zu schützen. „Was bietest du mir an, Helena?“ Auch wenn sie mir nichts anhaben kann, will ich wissen, was sie mir unterbreiten will, das ihre Haut retten wird. Zumindest, was sie denkt, dass ihre Haut retten wird.

„Ich biete dir meine Tochter an.“

Das ist nicht ihr ernst. Helena hat den Verstand verloren.

„Bring Eloise die nötigen Manieren für den gesellschaftlichen Umgang in der High Society bei. Dein Club – das Obsession – bietet doch eine Menge Möglichkeiten. Meine Millionen bleiben unberührt, solltest du es schaffen, Eloise zu einer Vorzeigetochter zu erziehen. Aber schaffst du es nicht, Blackwood, werde ich alles Nötige unterschreiben, damit du über meine Finanzen entscheiden kannst.“

Meine Augen verengen sich vor Wut.

Wie konnte ich nur zulassen, meine Kontrolle an so eine egoistische Frau abzugeben? Sie verkauft ihre Tochter, als wäre es ein verdammter Mafia-Deal. Reine Abscheu bildet sich in meinem Inneren. Helena Saint-Clair hat es nicht verdient eine Mutter zu sein.

Meine Hand drückt noch fester zu. So fest, dass ihr Schrei des Schmerzes durch das ganze Spielzimmer hallt. Wäre kein Lärmschutz in den Wänden eingebaut, der ihren Schrei abdämpft, würde er außerhalb des Red Rooms, im ganzen Flur, zu hören sein.

Dann atme ich einmal tief durch. Ich habe mich entschieden. Ihre Tochter ist schon in meinen Händen. Der Deal ist reine Formsache.

„Ich werde mich um deine Tochter kümmern, Saint-Clair. Sobald ich deine Tochter sehe, wird sie mir gehören.“

Sie nickt, aber ihr Blick ist von Gehässigkeit durchzogen.

Ich nehme meine Hände von ihren Armen. „Ich erwarte deine Tochter morgen Abend. Du weißt, wo du mich finden wirst. Ab diesem Zeitpunkt ist Eloise mein Eigentum.“

Ich wende mich von ihr ab. „Jetzt verschwinde!“

Sie läuft hastig zur Tür, die kurz darauf zufällt. Direkt darauf durchfährt mich pure Erleichterung. Ich greife meine Shorts und ziehe sie mir an.

Nie habe ich mich gefragt, wer Helena wirklich ist. Es war mir schlicht und ergreifend egal. Sie war nur ein Studienobjekt. Nichts weiter. Ich habe ihre Dienste nur aus einem einzigen Grund noch weiter in Anspruch genommen – ich brauchte nach den ganzen Frauen, die ich dominiert habe, auch Abwechslung zwischendurch.

Ich hätte das schon lange mit Helena beenden müssen. Das ist jetzt geschehen. Morgen wird der letzte Tag sein, an dem ich Helena Saint-Clair begegnen werde. Danach ist sie in meinem Leben nicht mehr relevant. Ihre Tochter wird das einzige Überbleibsel ihrer Existenz sein.

Eloise ist jetzt mein Eigentum, und ich entscheide über das Schicksal der jungen Frau. Ihre Mutter hat kein Mitspracherecht mehr.

Ich ziehe meine restliche Kleidung an und verlasse mein persönliches Spielzimmer. Ein verheißungsvolles Zucken durchläuft meine Mundwinkel. Auch Eloise Saint-Clair wird diesen Raum früher oder später zu Gesicht bekommen.

Kapitel
1. Der Preis der Gier [1]
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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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2 vorherige Kommentare anzeigen…
author

ich bin überrascht von dem "sie ist für dich tabu" zu "nimm sie" . Bin gespannt ob aufgeklärt wird, wieso sie sich so schnell umentschieden hat

2 Monate
2
author

Sehr interessant

ein Monat
1
author

hmmm .... noch etwas verwirrend... 🤔

10 Tage
1

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