Richter Schultz von ClemensAugust bei Inkitt
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Richter Schultz

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Zusammenfassung

Schattenherzschläge“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten. Ott ist nicht wählerisch und scheut keine schmutzige Arbeit. Ob allein oder gemeinsam mit seinem treuen jungen Hacker Floppy Disk – im wöchentlichen Rhythmus zeigt er, was in ihm steckt. Ob die kleinen Widrigkeiten des Alltags oder die Schicksale verzweifelter Menschen – Ott begegnet allen mit derselben Entschlossenheit. Denn Ott bleibt Ott.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
1
Rating
5.0 1 Bewertung
Altersfreigabe
18+

Richter Schultz

Die Presse, die sozialen Medien, das Fernsehen und YouTuber – besonders die digitale Community – waren physisch und digital anwesend. Es war die Pixel-Community, wie die Boulevardpresse sie hochnäsig nannte.

Es war der Prozess eines jahrzehntelangen Kampfes, ausgelöst durch einen elfjährigen Hacker und einen dickköpfigen Mann, die die Journalisten bis heute nicht richtig einordnen konnten.

War er ein Polizist? Ein BKA-Kommissar? Ein SEK-Beamter? Ein Zollbeamter? Wer war eigentlich dieser Herr Ott?

Sein Name tauchte in manchen Zeitungen und Redaktionsarchiven im Zusammenhang mit einem möglichen Terroranschlag am Berliner Hauptbahnhof auf. Doch auch damals blieb unklar, ob er den Anschlag zufällig verhindert hatte oder offiziell im Einsatz gewesen war.

So oder so: Viel über ihn wusste niemand – offiziell schon gar nicht. Für erfahrene Journalisten, die sich mit der Unterwelt und den Sicherheitsbehörden beschäftigten, sagte genau das bereits alles.

Es handelte sich angeblich um einen Spion. Einen BND-Agenten.

Die Deutschen waren schließlich nicht so snobistisch wie die Engländer oder so einzigartig wie die Franzosen. Die einen hatten ihren 007, die anderen ihren Maigret – beide hatten Geschichte geschrieben.

Doch die Bundesrepublik Deutschland schickte zum Zeugenstand einen jungen Mann. Sein Alter war unklar. Blass wie eine Leiche, so drahtig und hager, dass man ihn auf den ersten Blick unterschätzen würde. Mit pechschwarzem Haar und Augen, die an den Tod erinnerten.

Sie bewegten sich kaum. Sie zeigten weder Emotion noch Ausdruck. Und wenn er jemanden fixierte, lief selbst erfahrenen Ermittlern ein Schauer über den Rücken.

Er saß auf der Zeugenbank und trug eine rote Lederjacke, die bessere Tage gesehen hatte. Beim Anblick der vielen groben, sichtbaren Nähte fragte man sich unweigerlich, welche Geschichten dieses Kleidungsstück bereits erlebt hatte.

Die Gerüchte besagten, dass er gegen ausdrückliche Anweisungen und sogar gegen Befehle der Regierung den kleinen Hacker unter seinen Schutz genommen hatte. Gemeinsam sollten die beiden ein internationales Netzwerk aus Kinderschändern und Menschenhändlern zerschlagen haben.

Das Kind war nirgendwo zu sehen. Herr Ott erlaubte das nicht. Außer ihm wusste niemand, wer dieses Kind war oder wo es sich aufhielt.

Das brachte manche dazu zu spekulieren, ob dieses Kind überhaupt existierte oder lediglich eine Erfindung war, um Herrn Ott freie Hand bei seinen Ermittlungen zu verschaffen.

Herr Ott sollte heute auf die Fragen der elf anwesenden Anwälte antworten, die die Hauptangeklagten vertraten.

Auf der Anklagebank saßen in dieser Gerichtsverhandlung zweiunddreißig Kinderschänder und Menschenhändler.

Die prominentesten unter ihnen waren vier Amerikaner – enge Freunde einflussreicher amerikanischer Politiker und superreicher Persönlichkeiten mit eigenen politischen Ambitionen.

Einer von ihnen, ein populistischer Milliardär, der selbst für das Amt des Präsidenten kandidiert hatte, protestierte besonders laut gegen die Anwesenheit der Amerikaner vor diesem Gericht.

Er behauptete, die Europäer hätten weder die Macht noch die Befugnis, amerikanische Staatsbürger vor Gericht zu stellen.

Die Brisanz der Lage bestand darin, dass niemand erklären konnte, wie die Amerikaner überhaupt nach Europa gelangt waren.

Angeblich nicht freiwillig – doch eine Entführung konnte niemand nachweisen.

Eines Tages waren sie einfach im Düsseldorfer Polizeipräsidium aufgetaucht, das für Menschenhandel und Kindermissbrauch zuständig war.

Dort erschien auch Herr Ott – mit freier Hand und dem grünen Licht der höchsten Instanz, den Fall zu bearbeiten.

Man könnte sagen, dass er dort keine Freunde gefunden hatte.

Aber Feinde hatte er ebenfalls nicht. Niemand wagte es, sich offen gegen ihn zu stellen oder ihm Feindseligkeit entgegenzubringen.

Von Herrn Ott ging eine Präsenz aus, die jeder sofort wahrnahm. Eine Ausstrahlung, die unmissverständlich vermittelte: Wer sich auf die falsche Seite stellte, konnte das mit dem Leben bezahlen.

Um die genaue Dimension des Prozesses zu verstehen, muss man lediglich auf den Richtertisch schauen. Dort sitzt niemand Geringeres als der Präsident des Europäischen Gerichtshofs, Seine Exzellenz Herr Schultz.

Es ist sein letztes Jahr im Amt. Sein letzter Fall vor dem Ende seiner Amtszeit.

Die EU-Kommission und die gesamte Staatsanwaltschaft sind wegen dieses Prozesses äußerst nervös. Es stehen so viele einflussreiche Persönlichkeiten vor Gericht, und niemand wird verschont.

Unter den Angeklagten befinden sich Deutsche, Spanier, Italiener, Kardinäle und Bischöfe des Vatikans, französische Militärangehörige, niederländische Milliardäre, Russen, Ukrainer und viele andere.

Alle hassen Ott.

Alle hassen auch Richter Schultz, der den gesamten Prozess mit eiserner Hand führt.

Richter Schultz hat es niemals gezeigt oder öffentlich geäußert, doch innerlich steht er auf Otts Seite. Es schmerzt ihn, ihn dort sitzen zu sehen und gleichzeitig so wenig tun zu können.

Besonders schwer fällt ihm das, wenn selbst manche EU-Staatsanwälte sich eher wie Verteidiger der Angeklagten als wie Vertreter der Opfer verhalten.

Sie gehen Ott mitunter ungewöhnlich hart an. Für Schultz steht jedoch bereits nach der ersten Vernehmung fest, dass Ott ein außergewöhnlich harter Mensch ist, der keine Scheu davor hat, öffentlich auszusprechen, was er denkt.

Genau das tut er, als ein Staatsanwalt aus Luxemburg ihn wegen der Rechtmäßigkeit seiner Durchsuchungen und sogar seiner Festnahmen unter Druck setzt.

Schultz wird Otts Antwort niemals vergessen.

„Herr Staatsanwalt, wen meinen Sie genau? Diejenigen, die mit Ihnen diesem exklusiven Klub der Konservativen angehören? Oder diejenigen, die in Luxemburg mehr als zwölf Milliarden Euro auf Bankkonten einer Steueroase verwalten und von Ihren Freunden und Kollegen aus privaten Kanzleien vertreten werden?“

Nicht nur der Inhalt ist außergewöhnlich. Es sind der Ton, die Kälte und die unterschwellige Gefahr, die dieser Mann ausstrahlt, die den Staatsanwalt dazu bewegen, sich für befangen zu erklären.

Richter Schultz genehmigt den Antrag ohne zu zögern.

Ott sitzt weiterhin regungslos auf der Zeugenbank und wartet.

Die Verteidiger stellen unzählige Anträge unterschiedlichster Art. Sie versuchen entweder, den Prozess scheitern zu lassen, oder ihn so lange hinauszuzögern, bis das öffentliche Interesse daran erlischt.

Richter Schultz lehnt einen Antrag nach dem anderen ab.

Doch die Zeit bleibt nicht stehen.

Um zwölf Uhr entlässt er den Zeugen und verkündet eine zweistündige Mittagspause.

Richter Schultz ist mit seiner Tochter zum Mittagessen verabredet. Sie möchte ihm Neuigkeiten mitteilen. Da sie eigens aus Amsterdam für dieses gemeinsame Essen nach Den Haag gefahren ist, will er sie nicht enttäuschen.

Sie haben nur noch einander.

Schultz’ Frau stirbt vor fünf Jahren. Zumindest glaubt er das.

Offiziell wird es niemals bestätigt.

Damals ist Schultz Richter an einem besonderen internationalen Gerichtskonstrukt, dessen einziges Ziel darin besteht, die Führungsriege der italienischen Mafia vor Gericht zu stellen und ins Gefängnis zu bringen.

Von ursprünglich fünf internationalen Richtern ist er der letzte, der sein Amt noch ausübt.

Die anderen geben auf.

Der Druck und die Bedrohungen werden zu groß.

Weil Schultz sich nicht einschüchtern lässt, stirbt seine Frau bei einem mysteriösen Verkehrsunfall.

Da er nun auch seine einzige Tochter schützen muss, nimmt er schließlich das Angebot an, Präsident des Europäischen Gerichtshofs zu werden.

Zwei Stunden sind eine lange Zeit, wenn man darauf wartet, wieder auf die Zeugenbank zurückzukehren.

Also entscheidet sich Ott, ein wenig durch die Straßen Den Haags zu bummeln.

Er geht häufig und gerne zu Fuß.

Sein Weg führt ihn Richtung Ufer. Die kleinen Restaurants und Kneipen gefallen ihm dort am besten.

Er mag die alten Seemänner mit ihrer vom Salz gegerbten Haut, die schweigend am Tisch sitzen und Schnaps oder Bier trinken. Wenn sie Lust haben zu reden, erzählen sie Geschichten, die man in keinem Geschichtsbuch findet.

Meistens aber sind sie wie Ott.

Sie sprechen nur das Wesentliche. Kein Wort mehr, als nötig.

Ott entdeckt ein kleines, ungewöhnliches Restaurant.

Die Tische sind mit karierten Tischdecken bedeckt. Die Servietten bestehen nicht aus Papier, sondern aus Stoff.

Der Kellner, der beinahe so alt wirkt wie das Restaurant selbst, bewegt sich in seinem ganz eigenen Tempo durch den Gastraum. Er trägt eine rote Weste über einem gelben Hemd.

Genau das bringt Ott dazu, stehen zu bleiben.

Die Kombination aus Rot und Gelb gefällt ihm.

Sie wirkt schlicht. Altmodisch. Und gerade deshalb irgendwie stilvoll.

Unwillkürlich huscht ein kaum sichtbares Lächeln über seinen Mundwinkel.

Er betritt das Restaurant und setzt sich an einen Tisch mit dem Rücken zur Wand.

Von dort aus kann er den gesamten Gastraum, sämtliche Gäste und vor allem den Eingangsbereich beobachten.

Genau in diesem Moment öffnet sich die Tür.

Eine junge Frau, vielleicht siebzehn oder achtzehn Jahre alt, betritt das Restaurant.

Sie trägt ihr dunkelblondes Haar zu einem Knoten im Nacken gebunden. Enge Jeans, ein schlichtes T-Shirt und einen hochwertigen Rucksack über der Schulter. Alles wirkt unaufgeregt und dennoch geschmackvoll.

Ott registriert sie nur flüchtig.

Seine Aufmerksamkeit richtet sich sofort auf den Mann, der unmittelbar hinter ihr das Restaurant betritt: Richter Schultz.

Vater und Tochter gehen zielstrebig zu einem Tisch in der Mitte des Gastraums.

Schultz bewegt sich wie ein Stammgast.

Die herzliche Begrüßung durch den alten Kellner bestätigt Ott diesen Eindruck sofort.

Als sich die Blicke des Richters und Otts auf dem Weg zum Tisch für einen kurzen Moment kreuzen, wirkt Schultz überrascht.

Doch seinem Pflichtbewusstsein folgend, wahrt er die richterliche Distanz. Er nickt Ott lediglich knapp und kaum wahrnehmbar zu.

Dann setzt er sich seiner Tochter gegenüber.

Ott beobachtet, wie glücklich sie wirkt.

Sie redet ohne Unterbrechung, lacht immer wieder und gestikuliert lebhaft.

Ott gefällt dieser Anblick.

Nicht, weil er zuhört.

Sondern weil ehrliche Freude in seiner Welt nur selten geworden ist.

Sein Mittagessen wird serviert.

Er hat sich für Salzkartoffeln mit Quark entschieden, dazu ein Glas Rotwein und Mineralwasser.

Seine Aufmerksamkeit richtet sich nun auf seinen Teller, obwohl er eigentlich keinen großen Appetit hat.

Er spielt gedankenverloren mit der Gabel und nimmt hin und wieder einen kleinen Schluck Wein.

Dann öffnet sich die Tür erneut.

Zwei Männer in schwarzen Anzügen betreten das Restaurant.

Otts Augen verlassen die beiden Männer nicht mehr.

Er erkennt sofort, dass sie das Restaurant mit einem Auftrag betreten. Welcher Auftrag das ist, weiß er nicht. Doch er weiß, wie sich solche Männer bewegen. Er kennt diese Art von Menschen.

Sie bewegen sich durch den Raum, erfassen die Umgebung und alle Anwesenden mit der Präzision eines Radars. Innerhalb eines Wimpernschlags wissen sie, wer sich wo befindet, welche Wege offen sind und wo mögliche Gefahren lauern. So sichern sie sich selbst – oder wählen ihre Ziele.

Von diesem Augenblick an scheint die Zeit schneller zu laufen.

Der Mann, der vorausgeht, ist mittleren Alters, dunkelhaarig und athletisch gebaut. Auf Ott wirkt er wie ein Italiener oder Spanier.

Der Zweite ist ebenfalls trainiert, etwas jünger und deutlich beweglicher. Während der Ältere den direkten Weg nimmt, beginnt der Jüngere unauffällig, den Raum abzusichern.

Der Blick des Älteren gleitet über Ott und die übrigen Gäste, ohne an jemandem hängen zu bleiben. Niemand weckt sein Misstrauen.

Also geht er weiter.

Mit dem nächsten Schritt steht er unmittelbar hinter dem Stuhl des Richters.

Alles geschieht schnell und nahezu lautlos.

Selbst Schultz’ Tochter bemerkt den Mann nicht. Sie spricht weiter, lächelt und erzählt ihrem Vater begeistert von dem, weshalb sie eigens aus Amsterdam angereist ist.

Der Jüngere hält seine Position leicht versetzt, sodass er Vater, Tochter und einen Großteil des Restaurants gleichzeitig im Blick behält.

Als beide ihre Positionen erreicht haben, weiß Ott bereits, dass er Zeuge eines Attentats auf Richter Schultz und dessen Tochter wird.

Da Ott den gesamten Tag im Gerichtsgebäude verbringt, hat er seine beiden Revolver ebenso wie seine Schlagringe im Sicherheitstresor des Gerichts hinterlegt.

Als der ältere Mann die rechte Hand in seine Jacke gleiten lässt und eine halbautomatische Pistole zum Vorschein kommt, reagiert Ott bereits.

Mit der Gabel, mit der er eben noch gedankenverloren in den Kartoffeln gespielt hat, stößt er mit voller Wucht zu. Die Zinken durchdringen die Hand des Mannes vollständig und treten auf der anderen Seite wieder hervor.

Beide Attentäter sind vollkommen überrascht.

Mit einem derart entschlossenen Eingreifen hat keiner von ihnen gerechnet.

Zu Otts Vorteil geschieht alles nahezu lautlos.

Er schreit nicht.

Mit der rechten Hand stößt er zu, während er mit der linken die Pistole auffängt, die der Mann vor Schmerz fallen lässt.

Noch während er die Waffe an sich nimmt, wirft sich Ott über den Tisch des Richters, landet genau zwischen Vater und Tochter und richtet den Blick unmittelbar auf den zweiten Attentäter.

In dem Moment, in dem sein Rücken die Tischplatte berührt, feuert er den ersten Schuss ab.

Die Kugel trifft den älteren Mann exakt in die Mitte der Stirn.

Der Jüngere jedoch ist ein Profi erster Klasse.

In seiner Hand erscheint ein kompaktes Maschinengewehr – klein genug, um es unauffällig zu tragen, und tödlich genug, um jeden Menschen im Restaurant innerhalb weniger Sekunden zu töten.

Er zielt nicht auf Ott.

Er zielt auf das Mädchen.

Ott stützt sich mit dem Ellbogen auf der Tischplatte ab und stößt sich mit voller Kraft nach vorn.

Teller und Gläser zerbrechen unter der Wucht der Bewegung. Scherben schneiden sich tief in seinen Ellbogen und Unterarm.

Mit diesem Impuls wirft er seinen Körper schützend vor die Tochter des Richters.

In genau dem Moment, als der Attentäter das Feuer eröffnet, trifft Ott eine Kugel seitlich in den Bauch.

Der Einschlag reißt seinen Körper herum.

Trotzdem schießt Ott.

Er entleert das gesamte Magazin in das Gesicht des Angreifers.

Mit voller Wucht lässt er sich vor dem Mädchen auf den Tisch fallen.

Der Tisch hält der Belastung nicht stand und bricht krachend zusammen.

Ott und ein großer Teil der Tischplatte stürzen auf den Schoß des Mädchens.

Sie schreit vor Schmerz und Schock auf.

Ott hat ihr bei dem Zusammenbruch des Tisches die Hüfte gebrochen.

Ein kreidebleicher Richter mit Tränen auf den Wangen beugt sich über seine Tochter, ohne zu bemerken, dass Ott neben ihnen bereits wieder aufsteht und mit der Pistole in der Hand den Eingangsbereich beobachtet.

Bereit, jeden weiteren Attentäter auszuschalten.

Doch statt weiterer Angreifer stürmt die Polizei mit einem Großaufgebot in das Restaurant.

Die Beamten bleiben für einen Augenblick wie angewurzelt stehen.

Vor ihnen steht ein blutüberströmter Mann mit gezogener Pistole, während zwei tote Attentäter im Gastraum liegen.

Erst jetzt hebt Richter Schultz den Blick zu Ott.

Er will sich bedanken.

Doch noch bevor er ein einziges Wort aussprechen kann, verliert Ott das Bewusstsein.

Er bricht zusammen und stürzt, stark blutend, zu Boden.

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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Starker Dialog

author

Ott bleibt Ott...er kann nicht anders. Er schützt diejenigen, die es selbst nicht können.💛

ein Tag
2
author

Ott ist immer zu richtigen Zeit am rechten Ort, auch wenn es gar nicht geplant war. Jetzt versteht man das bedingungslose Vertrauen von Schultz in Ott 🩵

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