Prolog
Prolog
“Anni”, ruft mein Vater mir hinterher. Aber ich blicke nicht zurück. Ich renne tief in den Wald, direkt aufs alte Lagerhaus zu. Die Eingangstür ist zersprengt, weshalb ich direkt rein renne. Drinnen liegen alte Instrumente der Medizin rum, umgekippte Stühle und Staub. Wütend renne ich die Treppen nach oben aufs Dach. Oben stelle ich mich an den Rand. Vor mir geht es circa 700m weit runter. “Du willst doch nicht springen oder?” Eine tiefe männliche Stimme erscheint von hinten. Ich drehe meinen Kopf zu der Person. Hinter mir steht ein Mann, seine blaue Augen bohren sich in meine. Seine blonde Haare sind zerzaust. Tränen laufen aus meinen Augen. Der Mann nimmt mich weg vom Rand. “Hey, rede mit mir”, flüstert der Mann, sachte legt er mich auf den Boden. “Boss”, spricht er durch ein Funkgerät. Ich kann nicht hören was der andere Mann zu ihm sagt. “Werde ich” Der Mann nimmt mich hoch und wirft mich über meine Schulter. “Wohin gehen wir?“, frage ich. “Keine Sorgen, Kleine” Panik macht sich in mir breit. “Ich will nicht. Lass mich runter” Ich schlage gehen seinen Rücken. “Nein, muss meinen Befehlen befolgen” Der Mann bringt mich zu einem Motorrad. Er setzt mich ab und gibt mir einen Helm. “Aufsteigen” Zitternd steige ich nach ihm auf. Ich lege meine Hände um seine Hüfte. Er gibt Gas wir fahren tief in einen Wald. Nach einer Weile erkennt man ein großes Anwesen im Wald. Der Mann parkt davor. Er steigt ab und wirft mich wieder über seine Schulter. Er bringt mich rein in einem Raum. Dort stellt er mich ab. Der Raum ist dunkel, aber dennoch modern eingerichtet. Eine große Glasscheibe, gibt einen wunderschönen Blick in den Wald. An den Wänden sind lange Bücherregale. Direkt vor mir ist ein Schreibtisch. Ein attraktiver Mann sitzt dort. Sein blondes Haar ist zerzaust, seine Eisblaue Augen mustern mich. Er hat seine Ärmel hoch gekrempelt. Seine Figur ist muskulös. Oh shit, wo bin ich gelandet. Ich beiße auf meine Unterlippe. “Nicht”, sagt der Mann vor mir. Er nickt dem anderen Mann zu, der sofort raus geht. “Name”, befielt er mir kalt. “Anni”, murmle ich leise. “Anni”, flüstert er leise nach. “Gut. Josh, der Mann draußen zeigt dir dein Zimmer” Warte. Was? Verduzt schaue ich ihn an. “Du bleibst als meine Gefangene, Schöne”








