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Mon light-forbidden love

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Zusammenfassung

Enemies to lovers / Forbidden love / Slow burn Eine verbotene Liebe, die den Zorn der Götter auf sich zieht. Versteckt in den tiefen, jahrhundertealten Wäldern brennt ein einsames Feuer – und mit ihm die Erinnerungen an ein Leben, das längst in Scherben liegt. Für die junge, vom Schicksal geplagte Protagonistin gibt es auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit kaum noch Hoffnung. Bis ein plötzliches Knacken im Unterholz die Stille zerreißt und sie dem Tod direkt in die Augen blickt. Oder besser gesagt: in die großen, verängstigten Augen eines verletzten Wolfswelpen. Entgegen jeder Vernunft weckt das hilflose Tier einen Beschützerinstinkt in ihr, den sie längst begraben glaubte. Doch der Wald birgt Gefahren, die weit über das Greifbare hinausgehen, und die Grenzen zwischen Freund und Feind, Mensch und Tier verschwimmen auf gefährliche Weise. Als sie tiefer in ein Netz aus dunklen Geheimnissen, verbotener Liebe und uralten Mächten gezogen wird, muss sie sich fragen: Ist der Wolf ihre größte Bedrohung – oder ihre letzte Rettung? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Ash auf sich, der sie immer zu beschützen scheint, obwohl die beiden sich doch so hassten? Anmerkung: Ich habe den Text auch auf Englisch hochgeladen, falls ihr ihn lesen wollt.

Status:
vor 6 Stunden
Kapitel:
1
Rating
n/a
Altersfreigabe
13+

Chapter 1

Das Feuer knistert. Es sind orangerote Flammen. Mir ist kalt. Es wärmt.

Das Feuer knistert. Es sind orangerote Flammen. Mir ist kalt. Es wärmt.

Das Feuer knistert. Es sind orangerote Flammen. Mir ist kalt. Es wärmt.

Das Feuer knistert. Es sind oran–

Ein plötzliches Knacken im Gebüsch ließ mich verwirrt zusammenzucken und unterbrach meinen Gedankenkreis.

Vorsichtig drehte ich mich um, bedacht darauf, keinen Mucks von mir zu geben. Der dunkle Wald breitete sich vor mir aus. Die großen, robusten Stämme der jahrhundertealten Bäume ragten in den nächtlichen Himmel empor.

Ich band meine langen, lockigen Haare hastig zu einem Pferdeschwanz zusammen in der Hoffnung, dass sie mir nicht die Sicht versperren würden – angesichts der Tatsache, dass ich gleich vermutlich mal wieder laufen müsste. Oder eher rennen. Ich schnappte nach Luft und verfluchte mich umgehend dafür, dass ich so tollpatschig war.

Mein Blick glitt zu meinem immer noch schmerzenden Knöchel und mir entfuhr ein resigniertes Seufzen. Beim letzten Mal, als ich auf der Flucht war (was, nur am Rande bemerkt, völlig unnötig gewesen war), hatte ich mir den Knöchel verstuxt. Und das nur wegen eines kleinen Vogels, der aus seinem Nest gefallen war. Aber woher sollte ich auch wissen, dass es sich dabei nicht um einen hungrigen Bären auf Nahrungssuche handelte?

Ein erneutes Knacken, diesmal direkt hinter mir, riss mich wieder aus meiner Gedankenschleife. Langsam drehte ich mich um und schluckte gerade noch rechtzeitig den aufsteigenden Schrei runter.

Vor mir stand ein brauner Wolf.

Vor mir stand ein brauner Wolf – doch mein Herzschlag stockte nicht nur vor Schrecken, sondern auch vor Erstaunen. Es war kein ausgewachsenes Raubtier, sondern ein kleiner Welpe, der mich aus groß aufgerissenen Augen anstarrte. Plötzlich sackten seine Beine in sich zusammen und ich sah entsetzt dabei zu, wie er auf dem kalten Waldboden zusammenbrach.

Ein leises Pfeifen und dann erschreckende Stille. Ich zwang mich mit aller Kraft aus der mich festnagelnden Panik und hetzte zum Welpen rüber. Langsam kniete ich mich vor ihm nieder, bedacht darauf, keine bedrohlich wirkenden Bewegungen zu machen.

„Schhhh, ist ja gut. Alles wird gut“, flüsterte ich, um ihm die Angst zu nehmen, die seinen erstarrten Augen deutlich anzusehen war. „Es ist alles okay, Kleines. Ich tu dir nichts.“

Gefühlte Stunden schienen zu vergehen, bis das Junge sich endlich entspannte und mich vorsichtig näher heranließ. „So ist es gut. Das machst du toll.“ Behutsam legte ich meine kalte Hand auf das überhitzte Fell des Wolfes und stellte erschrocken fest, dass seine Körpertemperatur alles andere als normal war. „Dir wird nichts passieren. Das verspreche ich dir.“ Die Worte brachen aus mir heraus und mein Herz wurde schwerer und schwerer, während ich dem verletzten Tier zusah, wie es seinen Kopf näher an meine Hand schmiegte.

„Sehr gut machst du das. Du wirst schon wieder.“ Meine Stimme brach zum Ende hin, denn ich konnte meinen eigenen Worten nicht einmal Vertrauen schenken. Doch ich musste einfach daran glauben. Hoffnung war alles, was mich noch antrieb.

Doch irgendwann hatte ich einfach nicht mehr die Kraft oder den Mut, weiterzuhoffen. Wenn einem alles im Leben genommen wurde, gab es irgendwann nichts mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnte.

Und so saß ich dort im Dunkeln. Die Stunden vergingen und mein Blick hing an den leuchtenden Sternen fest. Keine Ahnung warum, aber aus irgendeinem mir unerklärlichen Grund flehte ich sie um die Gesundheit des kleinen Welpen an, der mittlerweile auf meinem Schoß eingeschlafen war. Er musste es einfach schaffen. Sonst würde ich zerbrechen. Und es war mir egal.

Ich klammerte mich mit allem an dem Jungen fest und schaffte es nicht einmal mehr zu weinen. Ich konnte einfach nicht mehr. Mit diesem Gedanken schloss ich die müden Augen. „Bitte verlasse mich nicht.“

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