Geflohene Wölfin

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Summary

Celina wurde seit dem Tod ihrer Mutter von ihrem Vater missachtet, förmlich gehasst und hatte schwer darunter zu leiden. Sie wurde gequält, verkauft, geschändet und geschlagen, bis ihr bester Freund ihr zur Flucht verhalf. Auf der anderen Seite suchte Alpha Gonzo bereits seit Jahren erfolglos nach seiner Gefährtin, doch wie durch ein Wunder wehte ihm ein Geruch kurz nach seinem fünfundzwanzigsten Geburtstag um die Nase. Dennoch würde es alles andere, als leicht für ihn sie zu finden, geschweigen den ihr Vertrauen zu erlangen und was er über sie, über ihre Vergangenheit erfahren wird, wird ihn in einen Krieg führen.

Status
Complete
Chapters
56
Rating
4.8 117 reviews
Age Rating
18+

Kapitel 1

Geflohene Wölfin


Beachtet bitte, dass es sich hier um eine Rohfassung handelt. Um meinen Lesern eine schnellere Fortsetzung bieten zu können, verzeiht bitte falsche Zeichensetzung oder Rechtschreibfehler. Ich bedanke mich im Voraus für euer Verständnis. :-)


Alle 3 Tage werde ich neue Kapitel hoch laden. Damit ihr nachvollziehen könnt, zu wann diese erfasst werden, schaut hin und wieder gerne auf meiner Pinnwand vorbei.


Celina wurde seit dem Tod ihrer Mutter von ihrem Vater missachtet, förmlich gehasst und hatte schwer darunter zu leiden. Sie wurde gequält, verkauft, geschändet und geschlagen, bis ihr bester Freund ihr zur Flucht verhalf. Auf der anderen Seite suchte Alpha Gonzo bereits seit Jahren erfolglos nach seiner Gefährtin, doch wie durch ein Wunder wehte ihm ein Geruch kurz nach seinem fünfundzwanzigsten Geburtstag um die Nase. Dennoch würde es alles andere, als leicht für ihn sie zu finden, geschweigen den ihr Vertrauen zu erlangen und was er über sie, über ihre Vergangenheit erfahren wird, wird ihn in einen Krieg führen.



Alpha Gonzo

Ich saß in meinem Büro als ein ersehnter Geruch meine Nase erfüllte, augenblicklich blickte ich mich suchend um, fand aber niemanden.

Ich war der Alpha einer der reinblütigstenden Linie von Wölfen, die es gab, dennoch hatte ich mit meinen fast fünfundzwanzig Jahren, meine Gefährtin immer noch nicht gefunden.

Aber dieser Duft, der mir um die Nase wehte, gehörte zu der, die meiner Gefährtin und meine meine Luna werden sollte.

Da ich niemanden im Raum finden konnte, blickte ich zum offenen Fenster und zählte eins und eins zusammen.

Sie musste draußen sein.

Ich stürmte sofort aus meinem Büro heraus, wobei ihn seine Mitarbeiter verwundert anstarrten. Ich billigte niemanden eines Blicks, nicht mal Beta Adrian, der mich ansprach, welchen ich aber nicht wirklich wahrnahm.

Draußen angekommen schaute ich mich wild um, konnte sie aber nicht finden. Ihr Geruch war urplötzlich verschwunden, was mich und meinen Wolf komplett verrückt machte.

Eine Hand legte sich auf meine Schulter, von der ich direkt wusste, zu wem sie gehörte, meinen Beta Adrian.

„Gonzo was ist los mit dir? Du hast die Mitarbeiter mit deiner stürmischen Aktion eine Heidenangst eingejagt.

„Dein Blick, sah so aus, als wärst du auf der Jagd, was ist passiert?“ Stocherte er nach, weil ich ihm vorher nicht geantworte, hatte.“

Zähneknirschend und gefrustet antwortete ich „meine Gefährtin, sie war hier!“

Die Augen von meinem Beta Adrian wurden so groß wie Untertassen, als er mich lobend und verblüfft ansah „du hast sie endlichen gefunden? Wo ist sie?“

Doch durch die Fragen, brodelte meine Wut auf und ich schrie ihn an „sie ist verdammt noch mal weg, bevor ich sie zu Gesicht bekommen konnte, ich muss sie finden!“

Danach war ich tagelang unausstehlich, schrie jeden an und gab sinnlose Befehle.

Es frustete mich einfach, sie nicht gefunden zu haben.

In den nächsten Wochen nahm ich immer wieder ihren Geruch auf, so wie es aussah, musste sie immer mit dem Auto an dem Gebäude, meiner Firma vorbeigefahren sein.

Ich konnte es mir einfach nicht anders erklären, denn jedes Mal verschwand ihr Geruch genauso schnell, wie er gekommen war.

Deswegen beauftragte ich meinen Beta, sich über neu zugezogen in der Stadt zu informieren.

Auch wenn ich ahnte, dass es nicht viel bringen würde, so wusste ich, dass es die einzige Option war, sie zu finden.

Vielleicht war sie auch nur zu Besuch, dachte mein Wolf, was mich umso mehr frustrierte.

Doch dann kam mein Beta nach einigen Tagen zu mir und zeigte mir eine Liste, derer Frauen, die kürzlich in meine Stadt gezogen waren.

Ja, es war meine Stadt, sie gehörte mir.

Es waren zwanzig Frauen, doch das machte die Suche bei weitem nicht leichter, da ich nicht wusste, ob sie selbst gefahren war oder nur mitgenommen wurde.

Allein der Gedanke, dass sie mit einem anderen Mann in einem Auto saß, brachte meinen Wolf zum Knurren.

Gleichzeitig fragte ich mich, ob sie eine Wölfin hatte, oder nur ein Mensch war, obwohl es mir sowieso egal war, denn um jeden Preis, musste ich sie haben, egal wie schwach sie sein könnte.

Ich befahl meinen Vertrauten, alle zwanzig Frauen zu, die täglich an meinem Gebäude, dass mir gehörte und indem ich arbeitete zu observieren. Ja, ich wusste, dass ich viel von ihnen verlangte, dennoch hätten sie es sowieso getan, denn sie warten bereits schon eine sehr lange Zeit auf ihre Luna.

Nach wenigen Tagen bekam ich ihre Berichte und konnte alle, bis auf zwei Frauen aussortieren. Beide fuhren täglich an meinem Büro vorbei, im Gegensatz zu den anderen.

Über die eine Frau lag eine Akte vor. Mein Beta hatte über sie, ihren gesamten Lebenslauf herausfinden können.

Nur die zweite Frau schien ein komplettes Rätsel zu sein, denn es war, als hätte sie vor ihrem Umzug hierher nie existiert, was mich stutzig werden ließ und aufmerksam machte.

Ich befahl meinen Vertrauten, nur noch diesen beiden Frauen zu folgen, obwohl ich bereits ahnte, welche von beiden meine Gefährtin war.

Celina

Ich ließ meine grausame und verkorkste Vergangenheit zurück und kam in eine Stadt, die am anderen Ende der Welt lag, nur um zu entkommen.

Mein bester Freund Lake half mir bei meiner Flucht, die unausweichlich war und gab mir eine neue Identität.

Ich floh vor meinem Vater, der mich seit meinem sechzehnten Lebensjahr durchgehend quälte, misshandelte und mich auch noch zu allem Überfluss an den Mann, den ich zutiefst verabscheute, verheiraten wollte.

Ja ich hatte zwar Angst in dieser neuen Stadt ganz auf mich allein gestellt zu sein, dennoch war es besser als das, was mein Vater mir antun wollte.

Ich vermied es herauszugehen, aus Angst, dass sie mich aufspüren könnten, dennoch musste ich zum Einkaufen immer an das andere Ende der Stadt fahren, um mich selbst versorgen zu können.

Meine Wölfin Zea, war zwar nicht begeistert davon, dass ich nicht sonderlich oft genug essen zu Hause hatte, dennoch verstand sie meine Angst entdeckt zu werden, denn auch sie wusste um die Konsequenzen.

Niemand durfte wissen, dass ich eine Wölfin in mir hatte.

Mein bester Freund Lake übergab mir, als er mir zur Flucht verhalf, ein Gebräu, dass sich immer wieder von selbst auffüllt, welches meine Wölfin vor anderen verbarg, da er befürchtete, dass es nicht mehr lange dauern könnte, bis sie vollkommen auftaucht. Was auch notwendig war, um weiterhin überleben zu können.

Alpha Gonzo

„Sie fährt nur einmal in der Woche zum Einkaufen, immer an unterschiedlichen Tagen. Sie spricht mit niemandem und trifft sich auch mit keinen. Es scheint so, als ob sie keinen einzigen Menschen oder Wolf in dieser Stadt kennt.“ Berichte mir mein Beta Adrian besorgt, wobei ich ahnte, dass das noch nicht alles war.

Ich hob eine Augenbraue hoch, weshalb er augenblicklich fortfuhr „ich konnte absolut nichts über ihre Vergangenheit herausfinden. Sie nutzt nicht einmal soziale Medien, es ist, als wäre sie ein Geist. “

„Hmm“, sagte ich streng überlegend, denn das war wirklich sehr seltsam, entweder hatte diese Frau sehr mächtige Freunde oder war auf der Flucht vor jemanden.

„Behalte sie im Auge!“ Befahl ich, bevor ich mich wieder meinem Schreibtisch zu wand, doch mein Beta blieb wie angewurzelt stehen, weshalb ich donnernd fragte „was noch?!“

Er zögerte, bevor er besorgt antwortete „sie scheint ein Mensch zu sein, allerdings kann jeder der sie beschattet hat, ein Dauergefühl von Angst, in ihrer Umgebung wahrnehmen“.

Ich seufzte, bevor mein Beta den Kopf senkte und bedrückt, aber entschlossen sagte „Alpha ich... also ich und die anderen haben, umso länger wir sie beschatten, immer mehr das Gefühl sie beschützten zu müssen.“

Ich blickte ihn fragend an, als er hinzufügte „es ist beinahe wie ein Zwang, dennoch würden wir alle es freiwillig tun, ohne einen Befehl von dir dazu erhalten".

All die Informationen erdrückten, verwirrten mich und stimmten mich zugleich wütend, dennoch ahnte ich bereits, wieso er und die anderen so empfanden.

Es gab nur einen einzigen Grund dafür, sie musste es sein.

Celina

Jede einzelne Nacht wachte ich schreiend und schweißgebadet auf. Meine Vergangenheit schien mich immer wieder in meinen Träumen heimzusuchen.

Ich war schon kurz vorm Ende, weil ich einfach nicht mehr konnte.

Allein, ängstlich und mit Tränen in den Augen, rollte ich mich auf meiner Matratze, die auf dem Boden lag, zusammen. Wobei sich Max, mein Wolfshund, den Lake mir zum Schutz gegeben hatte, sich dicht an mich heran kuschelte.

Seitdem ich meinen sechzehnten Geburtstag erreicht hatte, änderte sich das Verhalten meines Vaters mir gegenüber, das war kurz nach dem meine Mutter von abtrünnigen getötet wurde.