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The Princess‘s Tale - Gryffindorprincess

Zusammenfassung

Sanft, zart, zerbrechlich und wunderschön, in Harry's viertem Jahr kommt ein Mädchen nach Hogwarts ihre wahre Identität kennt nicht einmal sie selbst. In jungen Jahren ist sie dazu verdammt Schmerz und Verlust zu erfahren. Intrigen, Lügen und Geheimnisse sind ihr Alltag. Bei dem Versuch nicht an der Last einer Prophezeiung zu brechen wendet, sie sich völlig verzweifelt an den Tränkemeister der Schule. Unwissend, dass er es sein wird der sie endgültig zerstört.

Status:
In Arbeit
Kapitel:
2
Rating
n/a
Altersfreigabe
16+

Prolog

Prolog

Wiltshire, London 17. Juli 1994

Die Nacht war lau, eine Brise wehte durch die Felder und lenkte eine Schleiereule von ihrem Kurs ab. Das Nachtgeschöpf ließ sich treiben und landete in der Krone einer riesigen Eiche. Genüsslich verspeiste sie ihr Nachtmahl, eine fette Wühlmaus, die sie auf den Feldern gejagt hatte, die zu einem herrschaftlichen Anwesen gehörten. Ihr blick fiel auf das offene Fenster im zweiten Stock. Es bot den idealen Blickwinkel in ein großes, prunkvolles Schlafgemach. Fein bemalte Tapeten zierten die Wand, in versilberten Fackelhaltern stehende dunkelgrüne Kerzen verbreiteten einen warmen Lichtschein, zusätzlich hing ein Kronleuchter der von der Decke, zwischen deckenhohen Regalen voller Bücher war eine große Flügeltür in dunklem Holz eingelassen doch das Herzstück des Zimmers bildete die bequeme Sitzecke vor dem Kamin. Ein großes, bequemes Himmelbett stand am Fenster. Unter dem dunkelgrünen Baldachin, in silbergraue Bettwäsche gekuschelt lag ein Mädchen. Sie hatte feine, ebenmäßige Gesichtszüge, einen blassen Teint, porzellanähnliche Haut und langes blondes Haar dass wie Fächer ausgebreitet auf dem Kopfkissen lag. Sie sah aus wie ein schlafender Engel, doch ihre Träume waren alles andere als ruhig und friedlich.

Traumsequenzen

Eine dicke Staubschicht bedeckt den Boden, Kälte kroch durch die Laken mit denen ich bedeckt worden war.

„Rück mich näher ans Feuer, Wurmschwanz.” befahl ich. Mein Diener gehorchte. Er stellte die Flasche auf dem kleinen Tisch ab, dann schob er den Sessel in dem ich saß näher an den Kamin, wo ein spärliches Feuer prasselte.

„Wo ist Nagini ?”

„Herr... Ich weiß nicht Herr, ich glaube sie erkundet das Haus.”

„Du wirst sie melken, bevor wir uns zurück ziehen Wurmschwanz. Ich brauche heute noch Nahrung. Die Reise hat mich sehr erschöpft.”

„Herr, darf ich fragen, wie lange wir hier bleiben werden ?”

„Eine Woche, vielleicht länger. Hier lässt es sich einigermaßen aushalten und mit dem Plan können wir noch nicht fortfahren. Es wäre eine Dummheit, wenn wir loslegen bevor die Quidditch Weltmeisterschaft zu Ende ist.” Ohne mich umzudrehen wusste ich, was für ein dümmliches Gesicht Wurmschwanz machte. Es war eine Schande, dass ich mich mit so niederem Pack abgeben musste.

„Die... Die Quidditch Weltmeisterschaft, Herr ?“, fragte Wurmschwanz, „Verzeiht mir aber ich verstehe nicht. Warum sollten wir warten bis die Quidditch Weltmeisterschaft vorbei ist ?”

„Weil zu eben dieser Stunde Zauberer aus allen Herren Länder ins Land strömen, du Dummkopf, und alle Kleinkrämer aus dem Zaubereiministerium ausgeschwärmt sind, um nach ungewöhnlichen Vorkommnissen Ausschau zu halten um jeden doppelt und dreifach zu überprüfen. Die haben nur noch eins im Kopf, nämlich sicher zu gehen, dass die Muggel von allem nichts mitkriegen, deshalb warten wir ab.”

„Herr... Eure Lordschaft ist also immer noch entschlossen.” fragte Wurmschwanz. Er sprach sehr schnell und ich wusste, dass er dabei die Hände knetete. Ich überlegte einen Moment, ob ich ihn dafür loben sollte, dass er es gewagt, hatte meine Entscheidung in Frage zu stellen, denn ich ahnte schon, worauf das ganze hinaus laufen würde.

„Natürlich bin ich entschlossen, Wurmschwanz.”

„Es könnte auch ohne Harry Potter gehen, Herr.”

„Ohne Harry Potter ? Ah, Ich verstehe”

„Herr, ich sage dies nicht aus Sorge um den Junge. Der Junge bedeutet mir nichts, überhaupt nichts.“, versicherte er mir hastig und fuhr fort, „Nur wenn wir einen anderen Zauberer oder eine Hexe nehmen irgendjemanden, könnten wir die Sache viel schneller erledigen. Wenn ihr mir erlauben würdet, euch für eine kurze Zeit zu verlassen. Ihr wisst, dass ich mich ganz wirksam tarnen kann, dann könnte ich in zwei Tagen mit einer geeigneten Person zurück kommen.”

„Iiiiich könnte einen anderen Zaubere nehmen. Das ist wahr.”

„Es wäre das Beste, Herr. Harry Potter in die Hände zu bekommen wäre so schwierig, er ist sehr gut geschützt.”

„Und deshalb meldest du dich freiwillig und willst mir einen Ersatz besorgen ? Merkwürdig, vielleicht ist dir die Aufgabe mich zu pflegen lästig geworden, Wurmschwanz ? Kann dieser Vorschlag den Plan aufzugeben denn etwas anderes sein als der Versuch mich im Stich zu lassen.”

„Herr... ich habe nicht den Wunsch euch zu verlassen, keineswegs.”

„BELÜG MICH NICHT !” schrie ich nun. Es störte mich gewaltig, dass ich hier im Haus meines Muggelvaters fest saß zusammen mit meinem wohl unfähigstem Todesser, zur Untätigkeit verdammt und meine Zeit damit verschwendete die Fragen meines Diener zu beantworten. „Mir entgeht nichts, Wurmschwanz. Du bereust, dass du überhaupt zu mir zurück gekommen bist. Bei mir wird dir Übel, ich sehe dich zusammen zucken wenn du mich ansiehst. Ich spüre wie es dich schaudert wenn du mich berührst.”

„Neeein, meine Hingabe für eure Lordschaft....” ich ließ ihn nicht ausreden

„DEINE HINGABE, ist nichts weiter als Feigheit. Du wärst nicht hier wenn du eine andere Zuflucht hättest. Wie soll ich ohne dich überleben, wenn du mich alle paar Stunden füttern musst ?! Wer soll Nagini melken ?”

„Aber Ihr scheint mir deutlich kräftiger geworden Herr.”

„LÜGNER ! Ich bin nicht kräftiger geworden und ein paar Tage auf mich allein gestellt würden reichen um mich des wenigen an Kraft zu berauben, die ich unter deine tölpelhafte Pflege gewonnen habe. SCHWEIG !”

Meine Hand zitterte und es juckte mich nach meinem Zauberstab. Ich wollte ein paar Flüche um mich werfen, doch ich beherrschte mich. Ich konnte es mir nicht leisten meinen einzigen Diener zu vergraulen.

„Ich habe meine Gründe den Jungen zu verwenden, wie ich dir schon erklärt habe und ich werde keine anderen nehmen. dreizehn Jahre habe ich gewartet, ein paar Monate mehr schaden da auch nicht. Was den Schutz angeht mit dem der Junge umgehen ist, so glaube ich dass mein Plan funktionieren wird. Alles was ich brauche ist ein wenig Mut deinerseits Wurmschwanz und diesen Mut wirst du aufbringen, wenn du nicht das Ausmaß von Lord Voldemorts Zorn spüren willst.”

„Herr hört mich an, während unsere Reise bin ich den Plan durchgegangen. Bertha Jorkins verschwinden wird nicht lange unbemerkt bleiben Herr und wenn wir fortfahren... Fall ich also tatsächlich den Fluch...”

„Fall ? Falls du den Plan befolgst Wurmschwanz braucht das Ministerium nie zu erfahren, dass noch jemand verschwunden ist. Du wirst es in aller Stille und ohne Aufsehen erledigen. Ich wünschte nur ich könnte es selbst tun, doch in meinem jetzigen Zustand... Komm schon Wurmschwanz. Ein Hindernis musst du noch beseitigen und unser Weg zu Harry Potter ist frei. Ich verlange nicht, dass du es alleine machst, bis dahin wird mein treuer Diener wieder zu und gestoßen sein.”

„Ich bin euer treuer Diener”

„Wurmschwanz ich brauche jemand mit Verstand, jemanden der immer unerschütterlich zu mir gestanden hat und du erfüllst diese Forderungen leider nicht.”

„Ich habe euch gefunden, ich war es der euch gefunden hat. Ich habe euch zu Bertha Jorkins gebracht.”

„Das stimmt. Ein brillanter Zug, denn ich von dir nie erwartet hätte Wurmschwanz. Allerdings um der Wahrheit die Ehre zu geben, du wusstest doch nicht wie nützlich sie sein würde als du sie gefangen genommen hast. Nicht wahr ?”

„Ich dachte sie könnte nützlich sein, Herr.”

„LÜGNER ! Allerdings bestreite ich nicht, dass ihr Wissen unschätzbar war. Ohne es hätte ich nicht unseren Plan auf die Beine stellen können und dafür wirst du belohnt werden, Wurmschwanz. Ich werde dir erlauben eine wichtige Aufgabe für mich zu erledigen, um die sich viele meiner Anhänger gerade zu reißen würden.”

„Wirklich, Herr ? Was...?”

Ich konnte seine Angst beinahe riechen, er war so ein Feigling. „Aaah Wurmschwanz, du willst doch nicht dass ich dir die Überraschung verderbe ? Dein Auftritt kommt ganz am Schluss, aber ich verspreche dir du wirst die Ehre haben genau so nützlich zu sein wie Bertha Jorkins.” sagte ich um ihn noch ein bisschen weiter zu quälen.

„Ihr... Ihr.. Ihr... Ihr werdet auch mich töten ?”

„Wurmschwanz, Wurmschwanz... Warum sollte ich dich töten ? Ich habe Bertha getötet, weil ich wusste nachdem ich sie ausgehorcht hatte taugte sie zu nichts mehr. Sie war überflüssig, jedenfalls wären peinliche Fragen gestellt worden wenn sie zurück ins Ministerium gegangen wäre und verkündet hätte, sie hätte im Urlaube dich getroffen. Zauberer die angeblich tot sind tun gut daran unterwegs nicht in irgendwelchen Spülungen Hexen aus dem Zaubereiministerium zu treffen.”

Wurmschwanz murmelte etwas von ‚Gedächtnis Modifizierungen’ und ‚am Leben lassen können’ Ich konnte nicht anders und lachte auf. Das war so typisch für Wurmschwanz, er war einfach zu weich. Er hatte Schuldgefühle, etwas was ein wahrere Todesser nie haben würde. Ich dachte an all die Menschen, die ich getötet hatte meine Vater, meine Muggelgroßeltern, die Potter’s, meinen Onkel Gaunt..... die Liste war endlos und noch lange nicht zu Ende.

„Wir hätten ihr Gedächtnis ummodeln können, ein mächtiger Zauberer kann einen Gedächtniszauber brechen wie ich ja selbst bei ihrem Verhör bewiesen haben. Wenn wir das Wissen nicht nutzten, dass ich ihr abgepresst haben würden wir doch ihr Gedächtnis beleidigen Wurmschwanz.”

Wurmschwanz brach kalter Schweiß aus, doch mich ließ es völlig kalt. Die Erinnerung an Bertha’s Schreie, als ich sie mit dem Crutiatus belegt hatte waren wie Musik in meinen Ohren.

„Ein Fluch noch. Mein treuer Diener in Hogwarts Harry Potter ist so gut wie mein, Wurmschwanz dass ist beschlossen. Kein Streit mehr, doch still. Ich glaube ich höre Nagini.”

Auf Parsel rief ich Nagini zu mir. Ich hörte wie sich über den Holzboden und durch den Staub hindurch wandte. Sie kam direkt zu mir und legte sich über die Sessellehne und erstattet Bericht.

„Nagini hat interessant Neuigkeiten Wurmschwanz.”

„Ähh... Tatsächlich Herr ?”

„In der Tat ja, Nagini zu folge steht draußen gleich hinter der Tür ein alter Muggel und hört jedes Wort mit dass wir sprechen.” Nagini glitt vom Sessel hinab und rollte sich vor dem Kamin zusammen. Wurmschwanz ging währenddessen zur Tür stieß sie weit auf. „Bitte ihn doch herein Wurmschwanz, wo bleiben deine Manieren ?”

„Du hast also alles mit gehört Muggel ?”

„Ähh, warum nennen Sie mich so ?” fragte der Muggel widerspenstig.

„Ich nenne dich einen Muggel, dass bedeutet dass du kein Zauberer bist.”

„Ich weiß nicht was Sie mit Zauberer meinen. Alles was ich weiß ist, dass ich heute Nacht was gehört habe das sicher die Polizei interessieren wird. Sie haben einen Mord begangen und planen noch mehr Morde und ich sage Ihnen noch etwas meine Frau weiß, dass ich hier oben bin und wenn ich nicht zurück komme...”

„Du hast keine Frau. Keiner weiß dass du hier bist. Du hast niemandem etwas gesagt. Belüge Lord Voldemort nicht Muggel, denn er weiß... er weiß immer.” Ein bisschen Legilimentik hatte mir verraten, dass er Mann hinter mir ironischer Weise genau der war, den man vor vielen Jahren verdächtigt den Mord begangen zu haben den eigentlich ich begangen hatte. Den Mord an den Riddle’s. Meinen Großeltern.

„Mh stimmt das ? Lord tatsächlich ? Nun ich halte nicht viel von Ihren Manieren Sie Lord... Sie warum drehen sie sich nicht einfach um und schauen mir in Gesicht wie ein Mann ?”

„Ich bin kein Mann, Muggel. Ich bin viel viel mehr als ein Mann, allerdings warum nicht ? Ich werde dir ins Gesicht sehen. Wurmschwanz komm her und dreh meinen Stuhl um.”

Wurmschwanz wimmerte. „Du hat mich gehört Wurmschwanz.” Der Muggel ließ bei meinem Anblick seinen Stockfallen und schrie. Ich richtete meinen Zauberstab auf ihn und murmelte zwei einfache Worte. Avada Kedavra. Ein grüner Lichtblitz und Frank Brice fiel tot zu Boden.

Ein schriller Schrei durch brach die nächtliche Stille, die Schleiereule flatterte erschrocken vom dem Ast auf und flog davon in die Nacht. Das Mädchen nun hellwach fuhrt senkrecht in die Höhe, jedes bisschen Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen. Krachend schlugen die Türe auf und ein Mann, mit langem blondem Haar und grauen Augen kam ins Zimmer gestürmte. Panisch suchten seine Augen, dass Zimmer nach einem Anzeichen von Gefahr ab. Bestürzung zeigte sich auf dem Gesicht des Mannes ab, als er in das Gesicht seiner in Tränen aufgelösten Tochter blickte. „Was ist passiert, Bella ?” Er ließ den Zauberstab mit dem er die Fackeln und Kerzen angezündet hatte sinken und setzte sich an das Bett des Mädchens. Sie zitterte wie Espenlaub und schaffte es kaum ein Wort über die Lippen zu bringen. Sanft zog er sie in seine Arm und strich ihr über Haar. „Sssshh, alles gut. Ich bin da.” Er drückte ihr einen sanften Kuss ins Haar.

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