Harald Butter - Harry Potter Parodie

Summary

Von den Machern von "Batman", "Wer wird Millionär?" und "How I met your Mother" kommt jetzt das NEUE, ULTIMATIVE BUCH ZUM BUCH! Begleitet Harald Butter und seine Freunde auf Abenteuern, die definitiv nicht die weltbekannte Buchreihe "Harry Potter" parodieren. Nein nein! Warnung: Beim Lesen dieses Buches kann es zu verheerenden Folgen wie das Absterben von Hirnzellen, Lachkrämpfen und Durchfall kommen. Bei Risiken und Nebenwirkungen, fragen Sie den Arzt, aber nicht mich!

Genre
Humor/Fantasy
Author
Kyu
Status
Ongoing
Chapters
1
Rating
5.0 1 review
Age Rating
13+

Prolog

Start writing here…


Ganz recht, das stand da... Naja, egal.


Es war ein stinknormaler Tag hier in der Hogfarts-Schule. Fast schon ZU normal. Und stinkend. Puh, wer hat denn hier gefurzt?! Kann mal jemand ein Fenster aufmachen? Das riecht hier ja nach faulen Karotten!

Naja, wie auch immer. Wahrscheinlich habt ihr alle in eurem Leben schon einmal von verschiedenen Legenden hört. Zum Beispiel von Zeitmaschinen, von mystischen Kreaturen oder Pfirsichen (Ich sag es euch, diese Früchte sind eine reine Illusion!). Doch bestimmt habt ihr schon von dem Abenteuer eines Jungen mit einer Narbe in Form eines Blitzes gehört, der auf eine Zauberschule ging und dann die Welt vor einem bösen Magier gerettet hat. Und genau dieser junge Mann, von dem diese Geschichte handelt. Dieser Junge Mann, dessen Abenteuer in die Geschichtsbücher eingegangen sind, dessen Romane sich weit verbreitet haben auf der Welt, und dessen Fandom größer und toxischer ist als meine Socken nach einem anstrengenden Tag des reinen gar nichts tun... Dieser Mann bin ich nicht.


Wenn ich mich einmal vorstellen darf: Ich bin der legendäre, weltbekannte Harald Butter. Nur bin ich nicht weltbekannt. Nur unter meinen Schülern habe ich mir einen Namen gemacht - weil ich sie unterrichtete.

Doch fangen wir von Anfang an an. Als ich noch ein kleines Kind war, gab es einen schweren Autounfall bei dem meine Eltern gestorben waren. Doch das durfte niemand wissen, weshalb ich allen Lügen auftischen musste: Und zwar, dass sie beim Kampf gegen einen dunklen Zauberer ermordet wurden.

Sekunde... War das vielleicht anders herum?


Nee.


Jedenfalls wurde ich mit sechs dann plötzlich auf eine besondere normale Schule gesteckt: Hogfarts!

Ich erinnerte mich noch gut an den ersten Tag...


*** Einige Jahre zuvor... ***


"Willkommen auf unserer Schule Hogwarts!", begrüßte uns der Leiter der Schule und hob seine Hanteln, während er seine krassen Muckis auf dieser komischen Bühne präsentierte. "Ich bin der Leiter dieser Schule - Rektor Dumpeltor!"

Rektor Dumpeltor erzählte ein wenig über sich selbst und beschrieb jeden Muskel. Wusstet ihr, dass der Kerl jedem einzelnen Muskel einen eigenen Namen gab?

Er erzählte, wie krass er war und dass er nebenbei noch Bodybuilder war. Der Mann trug ein Unterhemd eine Kurze Hose und hatte eine Glatze, dafür hatte er sehr buschige Augenbrauen und einen Bart.


Ich sah neben mich. Wir Schüler saßen alle an einem langen, gedeckten Tisch. Doch die Schüler waren ein wenig komisch, meiner Ansicht nach. Da war dieser breitere Kerl, dessen Nase ständig lief. Marko Efeu oder wie der hieß. Er hatte blonde Haare, die zu einem Scheitel gekämmt wurden. Oh Gott, wie ich diesen Kerl hasste!

Immer, wenn er mir auf'm Flur begegnete, rief er so laut er konnte mit verschnupfter Stimme: "BUTTAAAAAAAH!!!"

Jedes Mal tat er das. Und jedes Mal kam er zu mir gerannt wie ein Nashorn und klopfte mir grundlos auf die Schulter, nur um dann zu sagen "NA, WIE GEHT'S MEINEM BUTTERBRÖTCHEN DENN HEUT?"

Wisst ihr... Ich habe viele coole Leute kennengelernt auf dieser Schule. Und ich war absolut froh, dass ich von meiner Adoptivfamilie weg war. Sie waren das pure Böse! Immer wenn ich aufwachte, standen sie mit einem Frühstückstablett vor meinem 39 Quadratmeter großen Zimmer und brachten mir Frühstück. Ein Beispiel wäre an Samstagen. Samstags gab es immer Pfannkuchen zum Frühstück, und zwar DREI Stück mit Ahornsirup! Und was kriege ICH? VIER STÜCK MIT AHORNSIRUP!!!

Diese Familie, diese Dussel... Das waren wahre Monster...


Aber da waren natürlich noch andere coole Freunde, wie zum Beispiel, Ronald Wiesel (Er ist mein allerbester Freund!), seine megaheiße Schwester Gisela Wiesel und Klaus-Herbert. Und dann gab es noch Herrn Mine, unser Lehrer in Deutsch. Er war etwas anstrengend, weil er ständig herumnörgelte.

"Nein, das heißt Levis Jeans, nicht Le Wis-Jeans, Ronald!!", schrie er ihn immer an. Herr Mine trug immer so ein Kleid, das aussah wie vom Gericht, dazu einen schicken Schnauzer und eine Fokuhila.


Wie auch immer, genug von dem Thema, zurück zu der Einschulung.

Dumpeltor hob ein kleines Mädchen an ihrem Shirt hoch und hielt es in die Höhe.

"Also gut, jeder von euch kommt jetzt gleich nach Vorne und wird dieses Kleine Mädchen auf den Kopf setzen, welches euch zuflüstern wird, in welche der vier Klassen ihr zugeteilt werdet. Eigentlich sollte das ein sprechender Hut übernehmen, doch dafür fehlte uns dieses Jahr das Budget", erklärte er beschämt und flüsterte zu dem leerer hinter sich, der wie Kylo Ren aussah: "Ich sagte dir ja, dass es eine schlechte Idee ist, ein Esel auf Kosten der Schule zu kaufen. Das haben wir davon!"

Ein riesiger Projektor warf ein Bild an die Wand, wo vier Siegel abgebildet wurden.

"Das hier sind unsere vier Klassen: Griffyndor, Slytherin, Hawkeye und Pummeluff!", erklärte Dumpeltor weiterhin und wurde plötzlich von einem FBI Agent unterbrochen, der ihm was zuflüsterte. "Wie bitte? Ich habe zwei der Namen falsch ausgesprochen? Niemals... Dann benennt die Klassen um, sofort!"

Dann drehte er sich wieder zu uns um. "Also Kids, habt ihr denn schon ein Wunschhaus ausgesucht?


Aus dem Nichts sprang Klaus-Herbert auf und fing an zu jubeln.

"ICH WILL INS TREPPENHAUS!!!", schrie er durch die gesamte Halle und fing an zu jubeln. Dumpeltor und seine Leute sahen sich gegenseitig verwirrt an.

Dann flüsterte er zu einem seiner Leute: "Na los, bringt den mal einer ins Treppenhaus, mein Joghurt wird sonst kalt, wenn wir mit dem diskutieren müssen..."

Aus dem Nichts kam Batman vom Dach geschwungen und griff sich Klaus-Herbert mitten in der Luft. Wir alle sahen begeistert zu dem maskierten Rächer, der dort an einem Dachfenster zum stehen kam und den Jungen unterm Arm geklemmt hatte.

"Und nicht vergessen Kinder: Ich bin Batman!!", hauchte er mit seiner kratzigen tiefen Stimme in Richtung Himmel. Aus dem Nichts knallte eine Eule bei uns auf den Tisch.

"Oh, no no no! Mi amore!!", rief der Vogel panisch und streckte einen Flügel aus. Dann sank er den Flügel wieder und schloss die Augen.

Batman räusperte sich. "Entschuldigt. Ich hatte heute morgen zu viel Knoblauch", plötzlich verschwand er, und das einzige, was man hörte war Klaus-Herbert, der herumjubelte.


Na toll. Jetzt hatte dieser komische Typ sein Traumhaus und ich musste mir mit einem sterbenden Schwan sitzen, der dank Batmans Atem nach Pizza roch! Hätte ja nicht besser werden können, auf dieser Schule waren ja wirklich alle verrückt! da es mir zu doof wurde, griff ich nach einer Banane, die in der Obstschale auf unserem Tisch lag und schälte sie. Dann warf ich die Frucht im Inneren zu einer zufälligen Person und biss genüsslich in die Schale. Menschen, die das Innere einer Banane essen, haben die Kontrolle über ihr Leben verloren. Die Schale ist voll mit Vitaminen und schmeckt doch viel besser, vor allem der Stängel!


"Als erster kommt bitte Gibby auf die Bühne!", rief Herr Mine in die Menge und machte dazu eine passende Geste, indem er seine Hand zu sich bewegte. Ein Schüler mit einer stacheligen Frisur stand auf, riss sich das Shirt vom Leib und schrie aus heiterem Himmel "GIBBEEEEH!!"

Dann rannte der Junge die Bühne hinauf und setzte sich auf einen alten, zerbrechlichen Stuhl neben dem Schulleiter. Dieser setzte ihm dann das kleine Mädchen auf den Kopf, welches anfing, sich mit ihm zu unterhalten.

Dann streckte sie den Kopf in die Höhe und sah alle grinsend an. Und mit einer schrillen Tonlage schoss ein schnelles "PUMMELUFF" aus ihrem Mund, und alle begannen zu klatschen.


Es vergingen mehrere Stunden, gefühlt Tage bis ich dann an der Reihe war.

"Und als nächstes kommt bitte Harald Butter auf die Bühne!" Das war mein Moment... Endlich war ich dran! Mit einem stolzen Grinsen stand ich auf und stolzierte in meinen Ballerina zur Bühne und nahm auf dem Stuhl Platz, auf dem jetzt alle anderen saßen.

Und dann setzte mir Rektor Dumpeltor das Mädchen auf den Kopf. Es sah mir Kopfüber ins Gesicht und grinste.

"Für mich siehst du so aus als würdest du gerne zu Gryffindor, nicht wahr?", fragte sie mich neugierig. Doch ich schüttelte so stark mit dem Kopf, dass sie herunterplumpste. Alle Leute im Saal sahen mich schockiert an.

"Nein, ich will aber Hawkeye kennenlernen!", nörgelte ich, weil ich genau wusste, dass das half. Das klappte auch immer in Filmen und Sitcoms. Wenn man lange genug nörgelte bekam man das, was man haben wollte. "Uh! Uh! Oder wie wäre es mit Slytherin. Ich habe gehört, da kann man mit Schlangen sprechen und man ist sehr viel cooler! So sagen es jedenfalls die Potterheads..."


Wisst ihr, was ich mich frage? Wenn dieser Harry Potter Fans namens 'Potterheads' hat, wie heißen dann meine Fans? Butterbirnen?

Das Mädchen, das auf dem Boden lag, sah mich angewidert an und drehte sich zur Menge. "GRYFFINDOR!!!", schrie sie am Spieß. Dann richtete sie die Aufmerksamkeit wieder zu mir, auf ihrem Gesicht ein verschlagenes Grinsen. "Das hast du davon, dass du mich vom Kopf geschüttelt hast!"

"Ach, sei doch ruhig, du Spaßverderberin!", motzte ich sie an und trat sie von der Bühne, wo sie durch Stagediving in eine Art magisches Portal gezogen wurde.

"Das wirst du mir BÜÜÜÜÜÜßEEEEEN!!!", waren ihre letzten Worte, bevor sich das Portal schloss. Hm... Wo auch immer sie hin verschwunden ist, und woher auch immer das random Portal kam... Niemand hatte sie jemals wieder gesehen.


Doch so ist es passiert, so steht es geschrieben,

Und leider bin ich mein Leben lang in Gryffindor geblieben.

Scheinbar hatte ich mich an dem Tag jedoch in die scheiße gerieben.

Doch wie das alles endet, erfahrt ihr in Kapitel sieben.

Aber das wars mit dem Prolog, bis bald ihr Lieben!


Fortsetzung folgt in: Harald Butter und der Kalkstein