Die Regel, die wir brachen

Summary

[DabiHawks][OneShot][Smut][Romance?][Fanfiction] Oneshot zu Dabis Geburtstag.

Status
Complete
Chapters
1
Rating
5.0 1 review
Age Rating
18+

18. Januar

Es war bereits spรคter Abend, als Hawks einen Anruf bekam und zum รผblichen Treffpunkt zitiert wurde. Er hatte keine Ahnung, was man von ihm wollte, trotzdem musste er sich fรผgen. SchlieรŸlich hatte die Schurkenliga stets ein Auge auf ihn, den Helden mit der Nummer zwei. Sie vertrauten ihm nicht. Er vertraute Hawks nicht.


Kaum war seine Arbeit erledigt, machte er sich auf den Weg dorthin. Lรคngst war die Dunkelheit รผber die Welt hereingebrochen. Sie trafen sich nie am Tage, genauso wie sie sich immer an irgendwelchen abgeschiedenen Orten verabredeten.


Und so landete er auf einem dieser hohen Wolkenkratzer irgendwo mitten in Deika City. Und da saรŸ er, die dunkle Gestalt, am Rande des Daches. Seine Beine hingen in der Luft und er starrte stur geradeaus. Einzig die Leuchttafel in der Nรคhe lieรŸ den Mann sichtbar werden, sonst wรผrde er mit der allumfassenden Finsternis verschmelzen.


Keigo kam nรคher, es wรคre ein Leichtes, den Mann in die Tiefe zu stรผrzen. Niemand wรผrde den Helden verdรคchtigen. Niemand wรผrde um den Mann trauern. Vermutlich. SchlieรŸlich war er einer der meistgesuchten Schurken Japans.


ยปDu hast gerufen, Dabiยซ, erhob der Held seine Stimme und blieb nicht weit hinter der dunklen Gestalt stehen. Dabi sagte nichts, winkte ihn zu sich und befahl ihm, sich zu setzen. Er tat es mit einem minimalen Abstand. Es fehlten nur wenige Zentimeter, dann wรผrden sich ihre Oberschenkel berรผhren.


Seine Beine hingen ebenfalls in der Luft und sein Blick ruhte auf dem Gesicht des Schurken. Hawks wartete, betrachtete ihn. Immer auf der Hut, das Misstrauen beruhte auf Gegenseitigkeit. Der Schwarzhaarige war unberechenbar und schwer zu durchschauen. Mysteriรถs und gefรคhrlich.


Und aus irgendeinem fรผr den Helden unerklรคrlichen Grund fรผhlte er sich von ihm angezogen. Es gab ihm einen Kick, sich mit dem Schurken zu treffen und auf ihn einzulassen. Intim zu werden.


All das war seltsam, dabei war es nur ein Job. Sich bei der Liga einschleichen, geheime Informationen herausfinden und sie von innen zerstรถren. Doch dann war da er. Dieser unverschรคmt gutaussehende Schurke.


ยปHierยซ, sagte der Schurke und streckte Hawks ein Bier entgegen.

ยปDeswegen hast du mich hergerufen?ยซ, fragte er skeptisch und betrachtete die Flasche, nahm sie nach kurzem Zรถgern dann doch entgegen und richtete sein Augenmerk wieder auf den Schwarzhaarigen.


Er schaute ihn an. Mit diesen alles durchdringenden, tรผrkisen Augen. Hawks schluckte, sein Blick wanderte รผber das Gesicht des Schurken. Betrachtete jedes einzelne Detail, wie die dunklen Haare รผber seine Stirn fielen, dieses Feuer in seinen Iriden, was so gefรคhrlich loderte und seine Narben.


Die ihm so bekannten Narben. Keigo kannte sie alle, wusste รผber jede Bescheid. Hatte sie berรผhrt, dort wo die gesunde Haut auf die verbrannte traf. Und all das nicht nur einmal. Erneut fixierte er das Tรผrkis.


Etwas war anders, nicht wie sonst. Lag da Traurigkeit รผber dem sonst so emotionslosen Gesicht? Hawks wandte sich ab, er wusste genau, Dabi wรผrde nicht sagen, was ihn bedrรผckte. Privates hatte in ihrer Art der Beziehung nichts zu suchen. So etwas hatte einfach keinen Platz.


ยปJetzt sag, was willst du, weshalb sollte ich herkommen? Eine neue Mission, um mich auf die Probe zu stellen?ยซ, hakte der Blonde nochmal nach und trank sein Bier. Sein Feierabendbier hรคtte er lieber auf seiner Wohnlandschaft genossen und dabei irgendwas gegessen, vielleicht sogar einen Film geschaut.


Wobei, wenn er es sich recht รผberlegte, so hรคtte es auch etwas, den Abend mit dem Schurken zu verbringen. Wie es wohl wรคre, wenn sie nicht Schurke und Held wรคren? Ob ihre Wege sich dann gekreuzt hรคtten und sie vielleicht eine andere Zukunft vor sich haben kรถnnten? Vielleicht eine gemeinsame.


ยปNein. Nichts dergleichenยซ, antwortete der schwarzhaarige Schurke monoton und sah wieder dorthin, wo er zuvor schon festgefahren war. ยปIch wollte nur, dass du hier bist.ยซ Hawks, der die Flasche an den Lippen hielt, lieรŸ diese sinken und hob verwundert eine Braue. So offen hatte Dabi es noch nie ausgesprochen.


ยปDu willst also Sex?ยซ, erkundigte er sich, winkelte sein Bein an und stรผtzte darauf seinen Kopf.

ยปDas hab ich nicht behauptetยซ, sagte der Schurke, leerte seine Flasche und warf sie irgendwo auf das Dach.


Scheppernd und klirrend ging das Glas zu Bruch, wรคhrend Dabi lรคngst das Nรคchste zum Vorschein brachte. ยปOder kรถnnen wir nicht einfach zusammen hier sitzen und ein Bier trinken?ยซ, lachte er sarkastisch und lehnte sich zurรผck.


Hawks hatte wirklich keine Ahnung, was sich der Schwarzhaarige dabei gedacht hatte, wenn er รผberhaupt darรผber nachgedacht hatte.

ยปWir sind keine Freundeยซ, murrte der Held und erntete dafรผr erneut ein Lachen. Dabi stellte die Flasche ab und lieรŸ sich ganz zurรผckfallen, verschrรคnkte die Arme hinter den Kopf und blickte gen Himmel.


Was sollte er dem Helden auch sagen? Aus einem nicht erklรคrbaren Grund wollte Dabi diesen Abend mit ihm verbringen. Vielleicht war der Grund doch nicht so unerklรคrbar. Er hatte den Blonden seit einer Weile nicht mehr gesehen und hatte sich nach seiner Gegenwart gesehnt. In dem Moment wollte er einfach nur hier bei ihm sein und diesen absolut nervigen Tag ausklingen lassen.


In der Basis hatte Dabi keine Ruhe. Die stรคndig lauten und nervigen Mitglieder, konnte und wollte er nicht ertragen. Nicht heute, nicht an seinem verfluchten Geburtstag.


ยปIch weiรŸยซ, murrte er als Antwort, drehte seinen Kopf zu Hawks und fixierte seinen Rรผcken. Wenn er wollte, kรถnnte er ihn so einfach รผberwรคltigen. Wie tรถricht der Held doch war, hier bei ihm zu sitzen und sich ein Bier zu genehmigen, und das obwohl sie eigentlich Todfeinde waren.


Aber richtig, Feinde schliefen eigentlich nicht miteinander, fรผhrten keine intime Beziehung und trafen sich nicht einfach so. Was also waren sie dann?


ยปWenn du nichts Bestimmtes willst, dann haue ich gleich wieder ab. Es ist kalt und ich muss morgen frรผh rausยซ, flรผsterte Keigo, unzufrieden und leicht genervt davon, dass Dabi ihn grundlos herbestellt hatte. So als wรผrde er sonst keine anderen Verpflichtungen haben und immer auf GeheiรŸ antanzen.


Er stellte die leere Flasche neben sich, und als Dabi nicht antwortete, wollte der Blonde eigentlich aufstehen und sich auf den Weg machen. Wรคre da nicht plรถtzlich diese Hand, die sich zwischen seine Flรผgel legte und dort verharrte.


Der Kรถrper des Blonden spannte sich kaum merklich an. Niemand, absolut niemand durfte seine Flรผgel berรผhren und keiner kam jemals auf die Idee, es zu tun. AuรŸer Dabi, der immer tat, was er gerade wollte.


ยปDu kannst die Nacht bei mir bleibenยซ, hรถrte er den ร„lteren sagen, wodurch er sich abrupt zu ihm drehte. Hawks รถffnete den Mund um etwas zu sagen, jedoch brachte er nichts heraus. Stattdessen schloss er ihn wieder und verzog nachdenklich die Brauen. Eine eindeutige Einladung. Dabei nahm der Schwarzhaarige ihn nie mit nach Hause.


ยปNur ein Angebotยซ, fรผgte der Schurke hinzu und zog Hawks an sich. Mit einem erschrockenen Zischen landete er halb auf dem Schurken. Er wusste nicht wie ihm geschah oder was den Schwarzhaarigen dazu bewegt hatte. Schnell versuchte er, sich zu erheben, die Distanz wahren, doch Dabi hielt ihn weiterhin fest und zog ihn an sich. Er murrte lediglich, als Hawks seine Hรคnde an die von Narben รผbersรคte Brust stรผtzte.


Mit einem breiten Grinsen betrachtete er das verwirrte Gesicht des Blonden, hielt ihn eisern fest und machte keine Anstalten, dies zu รคndern. Keigo schluckte. Dabis Lippen waren so nah und doch so fern. Kein Kรผssen, eine ihrer Regeln. Eine, an die sie sich in den letzten Monaten immer gehalten hatten, denn diese Intimitรคt war mit Gefรผhlen verbunden.


Aber fรผhlen durften sie nicht, sie waren Feinde und das รคnderte sich auch jetzt nicht. Trotzdem rutschte Keigo nรคher, beugte sich รผber Dabi und stupste die Nase des Schurken mit der seinen an. Jedes Mal, wenn Hawks ihm nรคher kam, unbewusst die Lippen auf Dabis legen wollte, wandte er seinen Kopf ab.


Doch jetzt blickte Dabi ihm tief in die Augen, mit seinem verflucht anziehenden Blick. Nervositรคt machte sich in Keigo breit und sein Herz begann schneller zu schlagen. Er schloss die Augen, ertrug den intensiven Blick nicht lรคnger und krallte sich in das weiรŸe Hemd des Schurken.


Wie gerne wรผrde er diese ungleichen Lippen kรผssen, sie fรผr sich haben und wenn es nur dieses eine Mal sein sollte. Dabis Hand legte sich auf seine Haare und er verhakte seine Finger in den weichen Locken. Und als wรคre es eine Aufforderung, drรผckte Keigo seine Lippen auf die des Schurken.


Er brach ihre Regel, diese eine einzige. Wie konnte er auch nicht? So viel Zeit hatten sie miteinander verbracht und auch wenn sie nichts รผbereinander wussten, so fรผhlte er sich diesem Mann irgendwie verbunden. Auf eine seltsame Weise.


Und natรผrlich wollte er mehr. Der Kuss war so, wie er es sich immer vorgestellt hatte. Nein, eigentlich war er sogar noch um lรคngen besser. Bitter und sรผรŸ zugleich.


Keigos Lippen prickelten leicht, als der Schurke es erwiderte und seinen Mund leicht รถffnete. Die Zunge des Schurken fuhr รผber Keigos Lippen und bat um Einlass, was der Blonde ohne zu zรถgern oder gar nachdenken gestattete. Er legte seine Hand auf Dabis Wange und strich vorsichtig mit dem Daumen รผber die vernarbte Haut, fuhr zรถgerlich รผber die Klammern entlang.


Sein Atem war flach und schnell, als er sich von den Schwarzhaarigen lรถste und etwas Abstand gewann. Es fรผhlte sich an, als wรผrde sein Herz jeden Moment aus seiner Brust springen. So aufgeregt war der Blonde. Hoffentlich bekam der Schurke das nicht mit, diese BlรถรŸe wollte er sich nicht geben. Auf keinen Fall sollte Dabi wissen, wie heftig Hawks auf seine Nรคhe und diesen Kuss reagierte.


ยปSteht das Angebot noch?ยซ, fragte er flรผsternd gegen die Lippen des Schurken, nur um sicherzugehen, dass er nichts falsch verstanden hatte. Befangen รถffnete Hawks seine Lider und erblickte das vรถllig entspannte Gesicht des Schurken, der einfach nur da lag und gen Himmel schaute. ยปDabi?ยซ


ยปMรถchtest du das denn?ยซ, fragte Dabi, bevor er sich hochhievte und Keigo von sich schob. Der Blonde nickte und hauchte ein kaum hรถrbares ยปJaยซ hervor. Und wie er es wollte. ยปDann lass uns gehenยซ, fรผgte der Schurke hinzu, erhob ich und hielt Keigo die Hand entgegen, um ihm auf die Beine zu helfen.


Sie verlieรŸen das Dach, dann das alte Gebรคude und Hawks folgte dem Schurken, natรผrlich mit einem gewissen Abstand. Hier in der Stadt, in der die Schurken regierten, mussten sie sich nicht verstecken und durch dunkle Gassen laufen. Beinahe jeder wusste Bescheid oder gehรถrte selbst der Front an.


Niemand beachtete sie. ยปErwarte nicht zu vielยซ, sagte der Schwarzhaarige und blieb abrupt stehen. Den ganzen Weg lang hatte er geschwiegen und den Blonden nicht einmal beachtet. Erst jetzt drehte er seinen Kopf in Richtung des Helden, wartend, dass dieser an seine Seite trat. ยปDen Luxus, den du vermutlich gewohnt bist, kann ich dir garantiert nicht bieten.ยซ


ยปKeine Sorge, ich erwarte keinen Luxusยซ, antwortete er mit einem schiefen Grinsen auf den Lippen und verharrte an Ort und Stelle, nur darauf wartend, dass der Schurke seinen Weg fortsetzte.


Dabi schnaubte, zog den Schlรผssel aus seiner Hosentasche und fรผhrte den Helden in seine Wohnung. Kaum waren sie in Dabis Unterschlupf angekommen, warf der Schurke seinen Mantel an den Haken und entledigte sich seiner Schuhe, gleich darauf verschwand er im angrenzenden, dunklen Zimmer. Keigo lieรŸ er einfach in den kleinen Flur stehen und machte keinerlei Anstalt auf ihn zu warten.


Sein Weg fรผhrte ihn direkt in das kleine Schlafzimmer, wo er zuerst das Licht anschaltete und sich halb auf das Bett fallen lieรŸ.

ยปZiemlich kalt hierยซ, stellte Hawks fest und lehnte sich an den Tรผrrahmen.


Er schaute sich in dem Zimmer um. Wie zu erwarten gab es keine persรถnlichen Sachen, nichts, was auch nur einen Hinweis gab, wer dieser Mann dort war. Natรผrlich nicht, sonst hรคtte er Keigo niemals zu sich mitgenommen, wenn Gefahr bestand, dass seine Identitรคt ans Licht kรคme.


ยปWillst du da so stehen bleiben?ยซ, murrte der Schwarzhaarige und stรผtzte sich mit den Armen auf dem Bett ab, fixierte den Helden, der sich immer noch ausgiebig umsah. ยปKomm her.ยซ Hawks stieรŸ sich elegant von seinem Platz ab, schaltete wie selbstverstรคndlich das Licht aus und ging auf den ร„lteren zu.


ยปBin doch schon hierยซ, summte der Keigo, dann stieg er auf das Bett und setzte sich auf den SchoรŸ des Schurken. Er schlang seine Arme um seinen Hals und zog ihn zu sich. Dieses Mal zรถgerte er nicht, legte seine Lippen auf die des Schurken und schloss genieรŸerisch die Augen.


Dabi lieรŸ sich wieder in die Matratze sinken, zog den Blonden mit sich und legte gleich darauf seine Hรคnde an dessen Hรผfte. Er verstand sich selbst nicht, konnte sich nicht erklรคren, warum er Hawks mit zu sich genommen und ihm dieses Angebot unterbreitet hatte.


Wieso verlangte es ihn nach der Nรคhe und Aufmerksamkeit des Helden? Dabei wollte er ihn nie so nah an sich lassen. Hatte immer versucht, Abstand zu halten und es am Ende doch nicht geschafft. Sie beide hatten es nicht geschafft und sich dem jeweils anderen hingegeben. Genauso wie jetzt in diesem Moment.


ยปViel Platz ist hier nichtยซ, kicherte Keigo, nachdem er sich von dem Schwarzhaarigen losgerissen hatte. Seine Arme stรผtzte er zu beiden Seiten neben den Kopf des Schurken ab und begutachtete diesen.


ยปWird schon reichenยซ, antwortete Dabi, seine Hรคnde wanderten hรถher und streiften sogleich das schwarz-goldene Shirt des Helden nach oben. Einerseits bereitete die Kรคlte im Raum Keigo eine Gรคnsehaut, andererseits fรผhlte es sich an, als wรผrden Dabis Handflรคchen auf seiner Haut glรผhen und ihn verbrennen.


Abwegig war es jedenfalls nicht, denn nicht selten vergaรŸ sich der Schurke und verbrannte ihn, hinterlieรŸ dabei รผberall seine Spuren.

ยปWenn du das sagstยซ, entgegnete Keigo mit einem sรผffisanten Unterton, setzte sich aufrecht hin und zog das Shirt aus.


Es landete irgendwo auf dem Boden, was ihn herzlich wenig interessierte. Er leckte sich kurz รผber die Lippen und legte seine Hรคnde auf die Brust des Schurken.


Langsam รถffnete er die Knรถpfe des weiรŸen Hemdes, wรคhrend Dabi nicht einmal eine Sekunde lang den Blick von ihm abwandte und das Tun des Blonden stets verfolgte. Er wusste, dass der Held es mit Absicht tat, dass er Dabis Geduld auf die Probe stellte. Doch davon hatte der Schurke an diesem Tag mehr als genug. Hoffte er.


Als der letzte Knopf endlich geรถffnet war, beugte sich der Held zu ihm hinab und kรผsste seinen Hals entlang, wanderte langsam tiefer รผber das Schlรผsselbein, bis hin zu seiner Brust.


Seine Hรคnde zupften am Gรผrtel des Schurken, dann รถffnete er ihn. Dieses Mal wollte er die Initiative ergreifen. Kurz lugte Hawks zu ihm hinauf, stellte fest, dass der Schwarzhaarige seine Augen geschlossen hatte und fuhr somit fort.


Wanderte tiefer hinab, hauchte zarte Kรผsse auf die vernarbte Haut โ€“ denn er wusste, dass jede Berรผhrung an dieser unangenehm fรผr den Schurken war. Dann legte er seine Hand auf den Schritt des Mannes und begann, sie langsam zu bewegen. Doch das entlockte Dabi lediglich ein leisen Seufzer.


ยปMach weiterยซ, forderte der Schurke ihn auf, legte die Hand auf seinen Kopf und drรผckte ihn mit sanfter Gewalt weiter hinab. Hawks lachte leise und รถffnete den Knopf der Hose, woraufhin Dabi sein Becken leicht hob, damit der Blonde ihm das Kleidungsstรผck รผber die Hรผfte ziehen konnte.


Er schloss die Finger um den Penis des Schurken und bewegte seine Hand in aller Ruhe auf und ab. Der Atem des Schurken ging nun schnell.

ยปHalt dich nicht immer zurรผckยซ, murrte Keigo und strich mit dem Daumen รผber die leicht feuchte Spitze. Er wollte, dass Dabi sich ebenfalls fallen lieรŸ und es genoss.


ยปDann streng dich besser an, Birdieยซ, knurrte Dabi als Antwort, griff unsanft in die blonden Haare und drรผckte den jungen Helden weiter in Richtung seiner Kรถrpermitte. So einfach wรผrde Dabi es ihm nicht machen, dafรผr musste er erst einmal etwas tun.


Keigo seufzte, รถffnete den Mund und leckte neckend รผber die Eichel des Schurken. Immer und immer wieder, bis er ihn schlussendlich in den Mund nahm und daran saugte.


Doch Dabi wollte mehr, drรผckte sich dem Helden weiter entgegen und schob seinen Penis tiefer in den Mundraum des Helden โ€“ bis dieser endlich die Hand von seinem Glied nahm, sich neben seiner Hรผfte abstรผtzte und ihn ganz in den Mund lieรŸ.


ยปSchon besserยซ, sรคuselte Dabi und legte auch noch die zweite Hand an den Schopf des Helden. Hawks krallte sich in die Bettdecke, als Dabi begann seinen Kopf immer wieder auf und ab zu bewegen.


Unzufrieden murrte er, er hasste es, wenn der Schwarzhaarige das tat. Sich so in ihn drรคngte und ihm die Luft zum Atmen nahm. Wieder einmal. Dieses Mal schlug er die Arme des Mannes weg, erhob sich leicht, hustete und warf Dabi einen bรถsen Blick zu.


ยปDu weiรŸt, dass ich das hasseยซ, sagte er und wischte sich den Speichel von den Lippen. ยปIch kann das auch selbstยซ, fรผgte er hinzu und strich seine Strรคhnen von der Stirn, die sich dort verirrt hatten. Dabi warf ihm einen entschuldigenden Blick zu und grinste schief.


Augenrollend nahm Keigo ihn wieder in den Mund, begann wieder von vorne, dieses Mal in seinem Tempo. Immer wieder lieรŸ er den Penis in seinen Mund gleiten. Leckte und saugte an ihm. Tiefer und schneller. Und da hรถrte er es endlich: ein leises und stetiges Stรถhnen des Schurkens. Der Kรถrper des Schwarzhaarigen erzitterte immer wieder, vor allem dann, wenn Hawks mit seiner Zunge รผber die empfindliche Spitze leckte.


ยปHawks, es reichtยซ, stรถhnte der Schwarzhaarige und erhob sich ruckartig in den Sitz, griff nach den Haaren des Jรผngeren und zog ihn einfach von sich, als dieser keine Anstalten machte aufzuhรถren. Dann griff er nach seinem Arm und zog ihn zu sich. ยปIch sagte, dass es reicht, treib es nicht zu weitยซ, wiederholte er warnend und Keigo erschauderte beim Klang der tiefen und erregten Stimme.


ยปHab es ja verstandenยซ, antwortete Hawks. Aber genau das wollte er eigentlich. Den Schurken so weit treiben, wie es nur ging, bis an seine Grenzen. Wenn mรถglich sogar darรผber hinaus, nur lieรŸ er ihn nie. Stattdessen รผbernahm er einfach das Ruder und warf den Blonden von sich, direkt neben sich auf das schmale Bett.


ยปDann mach ich jetzt weiterยซ, sagte Dabi noch und legte seine Lippen auf die des Helden. Der Kuss war nicht mehr zรคrtlich wie zuvor, er war fordernd und gierig. Er biss ihm immer wieder in die Lippe und leckte รผber diese. Seine Hand glitt zu Keigos Gรผrtel, รถffnete diesen und schob sich unter das Kleidungsstรผck.


Fest packte er den Penis des Helden und massierte ihn. Hawks stรถhnte gegen den Kuss und krallte sich in Dabis Hรผfte. Ungeduldig drรผckte er sich weiter gegen den Schurken, wollte mehr. Er wollte ihn.

ยปMhm ... Dabiยซ, keuchte der Blonde gegen den Kuss, worauf der Schurke sich von ihm lรถste und sich langsam vom Bett erhob.


Er entledigte sich erst seiner restlichen Kleidungsstรผcke, dann zog er den Helden aus. ยปMach schonยซ, forderte Keigo ihn auf, ungeduldig abwartend. Er zog sich etwas hรถher lieรŸ seine Flรผgel vom Bett gleiten und den Kopf in das Kissen sinken.


Trotzdem behielt er Dabi im Auge, folgte ihm mit seinen Blick, als er sich zwischen seinen Beinen kniete und sie weiter auseinander schob. Dabi รถffnete das Flรคschchen mit dem Gleitgel, das er zuvor geholt hatte, und gab etwas davon auf seine Finger.


ยปDas du immer so schnell ungeduldig wirstยซ, lachte der Schurke und legte seine Finger an Keigos Eingang. ยปEntspann dichยซ, sagte Dabi und strich mit der freien Hand รผber die Innenseite seiner Oberschenkel.


Gleich darauf schob er seine Finger in ihn hinein, wartete gar nicht erst ab, bis Keigo sich daran gewรถhnen konnte und bewegte sie einfach. Glitt immer wieder rein und raus, spreizte sie gelegentlich und stieรŸ gegen die Prostata des Helden.


Keigo wimmerte und spannte sich immer wieder an, er kannte es nicht anders von Dabi. Er war immer grob und dominant. Aber genau das brauchte Hawks. Vermutlich lieรŸ er sich deswegen immer wieder auf den Schurken ein.


ยปNicht aufhรถren!ยซ, stรถhnte er, als Dabi seine Finger aus ihm zog. Unzufrieden darรผber schaute er mit seinen von Lust verschleierten Augen zu ihm hinรผber. Wie konnte er es auch wagen aufzuhรถren? Genau dann, wenn er sich fast hat fallen lassen. Doch Dabi hob nur die Braue, packte ihn an der Hรผfte und positionierte ihn so, dass er besseren Zugang hatte.


ยปTss, du bekommst gleich schon mehrยซ, murrte der Schurke, nahm erneut das Gleitgel in die Hand und verteilte es groรŸzรผgig auf seinen Penis. ยปStell dir vor, deine Fans wรผssten, was du hier treibst oder viel eher mit wem du es treibstยซ, lachte er und drรผckte seine Eichel gegen Keigos Eingang, jedoch ohne in ihn zu stoรŸen. Immer wieder drรผckte er dagegen und grinste fies.


ยปSei still und mach endlich!ยซ, zischte Hawks und verzog das Gesicht.

ยปWas fรผr ein Held du doch bist, Nummer zwei. Beinahe am betteln, damit ein Schurke dich ficktยซ, provozierte er weiter. Ihm war einfach danach, wieso er das gesagt hatte, wusste er nicht.


ยปDu sollst deine Fresse halten.ยซ Mehr konnte er nicht sagen, denn Dabi drรคngte sich einfach in ihn hinein und glitt ohne Vorwarnung und in einer einzigen Bewegung in ihn. Keigo verkrampfte sich, ballte die Fรคuste und verzerrte das Gesicht vor Schmerzen. Doch auch jetzt gab Dabi ihm kaum die Zeit, sich an ihn zu gewรถhnen.


Er beugte sich รผber ihn, stรผtzte die Hรคnde neben ihm und verhakte die Finger in den weichen Federn, die sich unter ihnen befanden. Doch anders als erwartet, bewegte er sich nur langsam und begann, den Blonden zu kรผssen. Entschuldigend und zรคrtlich, bewegte er seine Lippen gegen die des Helden.


Es fiel Keigo immer noch schwer sich zu entspannen, der Schmerz war immer noch da, auch wenn er langsam abklang. Zitternd legte Hawks seine Arme um den Nacken des Schurken und versuchte, sich auf den Kuss zu konzentrieren und das unangenehme Ziehen auszublenden.


Auch wenn Dabi nie der Mann fรผr Zรคrtlichkeiten war, oder besonders sanft und vorsichtig, so hatte er ihn noch nie behandelt. Was wohl in ihn gefahren sein musste? Hawks hatte keine Erklรคrung dafรผr.


ยปTut es noch weh?ยซ, fragte Dabi reumรผtig und verteilte leichte Kรผsse auf dem Gesicht und Hals des Helden.

ยปEtwasยซ, presste Keigo hervor und Dabi hielt nun doch inne. Hob seinen Arm und strich รผber die Wange des Blonden.


Er wollte ihm eigentlich gar keine Schmerzen bereiten, davon hatte keiner von ihnen etwas. Endlich begann sich Hawks zu entspannen, seine Gesichtszรผge glรคtteten sich und das Ziehen in seinem Unterleib lรถste sich nach und nach.


ยปSoll ich aufhรถren?ยซ, hakte er nach, betrachtete besorgt das Gesicht des Helden, doch dieser schรผttelte den Kopf, zog den Schurken wieder an sich und verwickelte ihn in einen Kuss.


Dabi ging darauf ein, lenkte die Aufmerksamkeit des Jรผngeren in den Kuss und begann, sich langsam zu bewegen. Er zรผgelte sich und hielt immer wieder inne, wenn er sich nicht sicher war. Hawks lรถste sich, drehte seinen Kopf leicht zur Seite und keuchte leise.


Dabi war selbst Schuld, das sah er sogar ein und nun wollte er es wieder gut machen. ยปWenn es dir zu viel wird, dann sag esยซ, flรผsterte er Keigo ins Ohr und hievte sich sogleich hoch. Er schob seine Hand unter seinen Hintern und hob ihn leicht an.


So war es angenehmer und mit der freien Hand umschloss er den Penis des Helden. Er bewegte sie im gleichen Rhythmus wie seine Hรผfte und Hawks stรถhnte, als Dabi immer wieder gegen seine Prostata stieรŸ. Der Schmerz war der Lust gewichen, die ihm der Schurke bereitete.


ยปHรคrter.ยซ Verwirrt รถffnete Dabi die Augen und fixierte diese auf den Blonden. Hatte er sich etwa verhรถrt oder es sich eingebildet?

ยปSicher?ยซ

ยปBitte!ยซ, flehte Hawks. Es war eindeutig keine Einbildung. Er schluckte und biss sich auf die Unterlippe.


ยปDann dreh dich umยซ, sagte er und zog sich aus ihm heraus. Mรผhsam raffte sich Keigo auf, doch eher er sich umdrehen konnte, nahm Dabi sein Gesicht zwischen die Hรคnde und kรผsste ihn. Keigo murrte und drรผckte ihn von sich, das wollte er jetzt nicht.


Er warf ihm einen leicht empรถrten Blick zu und wandte sich ab. Dabi lachte nur und zog ihn an sich. Dieses Mal beherrschte er sich und schob sich deutlich vorsichtiger in den Helden. ยปIch sagte doch ...ยซ


ยปJa. Ist gut, ich mach ja schonยซ, knurrte Dabi und beschleunigte seine Bewegung immer etwas mehr. Er packte Hawks an den Flรผgeln und warf den Kopf in den Nacken.


Keigos Stรถhnen wurde mit jedem StoรŸ lauter, bis er sein Gesicht einfach in das Kissen drรผckte, die Hรคnde im Laken versenkte und einfach abschaltete. Der Druck in seinem Unterleib wurde stรคrker, beinahe unertrรคglich, wรคhrend Dabi ihn weiter zum Hรถhepunkt trieb.


Er konnte das tiefe Stรถhnen des Schurken deutlich hรถren und es gefiel ihm, es erregte den Helden nur noch mehr. Sein Kรถrper bebte und seine Flรผgel zuckten. Die Hรคnde des Schurken krallten sich in seine Hรผfte und er drehte seinen Kopf zur Seite, schnappte nach Luft.


ยปWas los, kannst du nicht mehr?ยซ, fragte Dabi, zog an Keigos Flรผgeln und zwang ihn dazu, sich zu erheben. ยปNa komm, ein bisschen noch, Birdieยซ, keuchte er dem Blonden ins Ohr und biss anschlieรŸend hinein. Seine Arme legten sich um den Oberkรถrper des Helden und sein Kopf auf dessen Schulter. So langsam stieรŸ auch er an seine Grenzen.


ยปDabi ...ยซ, entfloh dem Blonden und er presste gleich darauf seine Lippen aufeinander. Er hielt es nicht mehr aus, packte Dabis Hand und dirigierte diese zu seiner Kรถrpermitte. Der Schurke verstand, umschloss dessen Penis und bewegte diese. Er versenkte seine Zรคhne in der weichen Haut, als er merkte, wie Keigos Muskeln zuckten und sich enger um ihn zogen.


ยปIch komme!ยซ, brachte Keigo gerade noch so hervor, krallte sich in Dabis Arm und ergoss sich kurz darauf in seiner Hand. Keuchend verharrte er, lieรŸ sich von Dabi weiter durch seinen Orgasmus fรผhren, bis auch der Schurke seinen Hรถhepunkt erreichte und mit ein paar letzten, harten StรถรŸen in ihm kam.


Der Raum war erfรผllt von dem schweren Atmen der beiden Mรคnner, sonst nichts. Vorsichtig zog sich der Schwarzhaarige aus Keigo heraus, hielt ihn dabei fest in seinen Armen, bevoe er ihn langsam auf das Bett sinken lieรŸ.


Er nahm ein Tuch, wischte erst sich und dann den Blonden sauber. AnschlieรŸend legte er sich neben ihn. Mรผde schaute Keigo ihn an, er sagte nichts, er brauchte noch einen Moment.


Dabi zog die Decke รผber ihre Kรถrper und rutschte weiter zu den Helden, auf dem schmalen Bett blieb ihm ohnehin nichts anderes รผbrig.

ยปDu verschwindest aber nicht, oder?ยซ, fragte Hawks, legte seinen Arm um Dabis Kรถrper und schmiegte sich mรผde an ihn. Er wollte nicht wieder alleine aufwachen. Das tat er sonst immer, denn Dabi verschwand meistens dann, wenn Keigo eingeschlafen war.


ยปIch bleibe hier, schlaf ruhigยซ, antwortete er und legte seine Hand auf Keigos Kopf, drรผckte ihn an seine Brust und richtete den Blick an die Decke. Das hier war eine Ausnahme, dachte er sich. Danach wรผrden sie wieder zu ihrer Gewohnheit zurรผckkehren, schwor er sich.


Es gab keine gemeinsame Zukunft fรผr sie. Frรผher oder spรคter wรผrden sie sich gegenรผberstehen, als Feinde. Sich bekรคmpfen. All ihre Lรผgen wรผrden ans Licht kommen. Doch in diesem Augenblick zรคhlte das alles nicht.


ยปHappy Birthday, Touyaยซ, murrte der Schurke, als er sich sicher war, dass der Mann neben ihm tief und fest eingeschlafen war. Sein Atem war ruhig und stetig, wรคhrend er immer wieder etwas vor sich hin murmelte. Auch Dabi schloss seine Augen und dachte noch eine Weile nach, ehe ihn der Schlaf รผbermannte. Es war ein traumloser, aber erholsamer Schlaf. Ob es wohl an Keigo lag?


Und als der Held am nรคchsten Morgen wach wurde, war Dabi tatsรคchlich noch da. Er hatte seine Arme um ihn geschlungen und ihn fest an sich gedrรผckt. Die Hand des Schurken ruhte zwischen seinen Flรผgeln.


Er schlief noch, tief und fest. Hawks konnte seinen stetigen und krรคftigen Herzschlag hรถren und spรผren. Wohlig seufzend schmiegte er sich an den warmen Kรถrper und schloss wieder die Augen. Noch war es zu frรผh zum Aufstehen, dachte er sich.


So eine Gelegenheit konnte er sich nicht entgehen lassen, musste sie ausnutzen und genieรŸen. Dass er hรคtte aufstehen mรผssen, weil die Arbeit auf ihn wartete, blendete der Held vรถllig aus. Er schlief irgendwann einfach wieder ein. Bemerkt nicht, dass seine Agentur versuchte, ihn zu erreichen, schlieรŸlich hatte er sein Handy ausgeschaltet.


So wie immer, wenn er sich mit dem Schurken traf. Dass seine Sidekicks sich sorgten und das in Fukuoka alles drunter und drรผber ging, das wรผrde er noch frรผh genug erfahren und ausbaden mรผssen.