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Summary

Chira hat sich ihr Leben anders Vorgestellt. Definitiv. Aber man kann es nicht ändern, und so muss sie eben versuchen, so gut wie es geht damit klarzukommen, dass sie von nun an verfolgt wird. Zum Glück hat sie Freunde, die ihr helfen, unterzutauchen und die an ihrer Seite stehen, auch wenn sie damit ebenfalls verfolgt werden. Von was sie eigentlich verfolgt werden, weiß keiner so genau, im ganzen Quartal spielen die Uhren verrückt, niemand weiß, wieso, und es werden Leute gefunden, ihrer Uhren und somit einem Teil ihrer Lebenszeit beraubt. Keiner hat die Verfolger je gesehen, sie verhüllen immer ihr Gesicht. Chira versucht, ihnen das Handwerk zu legen, um endlich wieder Ruhe zu haben.

Status
Ongoing
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
16+

Prolog

Ich rannte. Rannte, und kam kaum vorwärts, doch ich wusste, ein aufgeben gab es nicht, also biss ich die Zähne zusammen, und rannte weiter um mein Leben, immer weiter. Bäume flogen an mir vorbei, ein einzelner Hase sprang vor mir aus dem Gebüsch, und verschwand sofort wieder. Meine Lunge brannte, aber ich konnte nicht stoppen, denn die Jäger, die hinter mir her waren, trachteten um mein Leben. Es waren nur noch ein paar Hundert Meter, ich konnte das Dach vom Häuschen des Unterschlupfes schon sehen, also verschnellerte ich mein Tempo noch einmal, und legte einen Endspurt hin. Auf einmal hörte ich laute Hörner durch den Wald schallen. Bliesen sie zum Rückzug? Gaben sie auf? Ich hoffte es, denn obwohl ich wusste, das mich jetzt nurnoch wenige Meter vom sicheren Haus trennten, konnte immer noch alles mögliche passieren. Vor mir lag die große Eiche, ich wich geschickt einer Wurzel aus, und sprang über eine andere, während ich mich im Flug kurz umschaute, um zu sehen, wo meine Verfolger waren. Das wurde zu meinem Verhängnis, denn ich kam zwar sanft auf, aber das schlimmste an der Sache war, dass ich den Pfeil dierekt auf mich zufliegen sah. Und das ließ mich nicht kalt. Ich versuchte noch, mich wegzudrehen, doch es war unmöglich. Der Pfeil traf meine Schulter, und mit einem Ächzen ging ich zu Boden. Der letzte Gedanke, der durch meinen Kopf schoss, bevor alles schwarz wurde war: Zu Langsam, einfach nur zu langsam.