Olympic Challenge

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Summary

Die Rivalinnen Anne und Franca treffen sich während der Olympischen Spiele und wetteifern in einer verführerischen Challenge: Wer kann die meisten Männer verführen? Franca, entschlossen, sowohl olympisches Gold als auch den Sieg in der Challenge zu erringen, erlebt eine überraschende Reise der Selbstentdeckung. Ehre und Ruhm verblassen, als Leidenschaft und unerwartete Gefühle Francas Leben unerwartet verändern.

Status
Complete
Chapters
5
Rating
5.0 2 reviews
Age Rating
18+

Einzug der Gladiatoren

Endlich war es so weit!

Nach abertausend Trainingsstunden und unzähligen Wettkämpfen hatte sich Anne Marx an die Weltspitze geturnt und betrat nun zum ersten Mal olympischen Boden. Zu Hause in ihrem Zimmer stand eine Vitrine, die zum Bersten gefüllt war mit Pokalen, Wimpeln und Medaillen, die ihre sportlichen Höchstleistungen in eindrucksvollster Weise zur Schau stellten. Aber dennoch fehlte diese eine Medaille, die für jeden Sportler den absoluten Höhepunkt seiner Karriere darstellte - eine olympische Medaille! Für Anne musste es „Gold“ sein. Zu hart hatte sie dafür trainiert, um sich mit einer Silber- oder Bronzemedaille zu begnügen.

Mit ihren zweiundzwanzig Lenzen war Anne in Topform. Wenn sie die Wettkampffläche betrat, bewegt sie ihren durchtrainierten, schlanken Körper mit einer solchen grazilen Eleganz, dass die Herzen der Zuschauer aufblühen. Trotz ihrer Kraft und Dynamik schien jede ihrer Bewegungen fast spielerisch leicht. Ihre jugendliche und sympathische Ausstrahlung hatte sie zum Publikumsliebling gemacht. Während des Wettkampfs trug sie ihr langes braunes Haar zu einem eleganten Knoten hochgesteckt, der ihr ein fast strenges Aussehen verlieh und ihre Zielstrebigkeit noch stärker zur Geltung brachte. Ihre langen Beine wurden durch das kunstvoll gestaltete Trikot vorteilhaft betont. Anne war ein echter Hingucker und das nicht nur für ihre Fans! Viele Männer hätten sich solch eine Frau als Partnerin gewünscht. Nicht nur, weil sie gut aussah. Anne beherrschte ihren Körper und konnte akrobatische Kunststücke vollbringen, die nicht allein in einem sportlichen Wettbewerb von Vorteil waren. Schon oft hatte sie es sich gewünscht, sich nicht allein dem Publikum oder den Kampfrichtern zu präsentieren, sondern ihren Körper mit seinen erstaunlichen Fähigkeiten einem Partner in einem intimen Moment hinzugeben. Leider war das aufgrund des hohen Trainingspensums und der ständig stattfindenden Wettkämpfe fast nie der Fall. Ständig war Anne unterwegs, von einem Wettkampf zum anderen, oder sie musste in der Turnhalle trainieren. Nur sehr selten gab es für sie die Gelegenheit, ein paar Minuten der Glückseligkeit mit einem liebevollen Partner zu verbringen. Wenn es allerdings dazu kam, dann lief Anne zu Höchstleistungen auf, die ihren rein sportlichen Erfolgen in nichts nachstanden. Da draußen gab es durchaus einige wenige Männer, die Anne in sehr guter Erinnerung behalten haben und die ihr auch jetzt bei den Olympischen Spielen beide Daumen rückten und sich dabei an das kurze, aber ausgefallene gemeinsame Glück zurückerinnerten. Anne war Weltspitze, und das in jeglicher Beziehung. Nichts konnte sie aufhalten. Der Triumph war ihr sicher.

Sicher? - Fast sicher.

Eine Konkurrentin gab es noch, die ihr die Medaille streitig machen konnte: Franca Wagner aus der Schweiz. Sie war ein Jahr älter als Anne, hatte lange blonde Haare und Anne konnte sie nicht ausstehen. Seit dem Moment, als sich die beiden Frauen das erste Mal trafen, waren sie nicht nur Konkurrentinnen um die besten Plätze, vielmehr war ihr Umgang auch von stetigen Sticheleien und Querelen geprägt. Anne vermied es Franca zu begegnen, denn sie wusste, dass sie ihr rhetorisch unterlegen war und Franca sie mit ihren spitzen Bemerkungen und provokanten Fragen aufziehen würde. Franca machte sich stets einen Spaß daraus Anne vorzuführen, besonders wenn andere Sportler oder sonstiges Publikum dabei war und diesem Schauspiel zusah. Bei diesen Olympischen Spielen wollte Anne dieser Person aus dem Weg gehen. Sie wusste in welchem Haus die Schweizer Sportler untergebracht waren und würde einen großen Bogen darum machen. Außerdem war das olympische Dorf groß genug, die Mensa mit über dreitausend Sitzplätzen geradezu riesig und es gab genügend Ausweichmöglichkeiten, um sich aus dem Weg zu gehen. Zunächst wollte sich Anne ganz und gar auf ihren Wettkampf konzentrieren und sich nicht durch irgendwelche blöden Sprüche aus der Ruhe bringen lassen. Bevor sie ihr Zimmer im Deutschen Haus bezog, wollte sie noch schnell ein Foto von sich vor den Olympischen Ringen machen, zu denen sie gerade hinüberlaufen wollte. Da hörte sie eine Stimme, die sie von der Seite ansprach.

„Grüezi, Anne! Möchtest du auch einmal dein Glück bei den Olympischen Spielen versuchen?“

Anne erkannte diese Stimme sofort. Es war Franca. Fast kam es ihr so vor, dass Franca sie aufgelauert hatte, um sie vor ihrem Wettkampf noch einmal zu demoralisieren.

„Hallo.“, antwortete Anne kurz und knapp und beschleunigte ihre Schritte in Richtung ihrer Unterkunft, denn ihr war die Lust auf ein Selfie vor den olympischen Ringen vergangen.

„Langsam, Anne, langsam! Lauf nicht so schnell, sonst hast du beim Wettkampf keine Kraft mehr!“ Wieder begann Franca Anne zu provozieren. Von Fair-Play hielt sie nicht viel, es ging ihr nur darum zu gewinnen und dazu war ihr jedes Mittel recht.

„Darf ich dich schon mal zu meiner Siegesfeier einladen? Wenn ich Gold gewonnen habe, werde ich es richtig krachen lassen!“

„Kannst du vielleicht einmal aufhören mit deinen dummen Bemerkungen?“, reagierte Anne schroff.

„Aber Anne… Bist du heute vielleicht mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden? Warum bist du denn so aufbrausend. Du könntest viel mehr Freunde haben, wenn du etwas netter wärst. So wie ich zum Beispiel.“

„Glaubst du etwa, du bist hier die Prinzessin, nur weil du blond bist oder was?“

„Mein Aussehen und mein Auftreten sprechen halt für sich. So wie es aussieht hast du mir ja wohl auch in dieser Beziehung nichts entgegenzusetzen…“

„Das glaubst du ja wohl selbst nicht! Ich sehe ja wohl mindestens genauso gut aus wie du. Bilde dir bloß nicht ein, dass du bei den Jungs besser ankommst, bloß weil du dir die Haare blondierst!“

„Einer von den Hürdenläufern hat mir schon seine Handynummer zugesteckt. Also ich weiß schon, was ich heute Abend mache. Wie sieht es bei dir so aus? Liest du dir nochmal die Wettkampfregeln in deinem Bettchen durch, wenn du so ganz alleine drin liegst?“

Franca verstand es einen Zickenkrieg anzuzetteln. Mittlerweile stand Anne vor dem Deutschen Haus und sie hätte sich nur umdrehen und durch die Glastür am Eingang gehen müssen, um Franca loszuwerden. Aber so leicht wollte sie sich nicht geschlagen geben.

„Das kann jeder sagen, dass ihm die Jungs nachlaufen. Du hast überhaupt keinen Zettel und auch keine Handynummer!“

Franca zog einen Zettel aus der Tasche, auf den eine Telefonnummer mit der Vorwahl 079 gekritzelt war.

„Das beweist gar nichts! Das kann jede beliebige Handynummer sein. - Von deiner Mutter, deiner Schwester oder von wem auch immer.“

„Ist aber die Nummer von einem Schweizer Hürdenläufer. Wir haben uns im Flieger kennengelernt.“

„Selbst wenn es so wäre. Auf alle Fälle beweist es noch lange nicht, dass du heute Abend ein Date hast und dass du mit dem Kerl auch im Bett landest!“

„Möchtest du vorbeikommen und dabei zuschauen? Dann siehst du ja, was heute Abend passiert und kannst auf alle Fälle noch etwas von mir lernen!“

„Es gibt wohl nichts, was du mir auf diesem Gebiet noch beibringen könntest!“

„Dann stimmt es also gar nicht, was man so über dich erzählt?“

„Was erzählt man sich denn, angeblich, über mich?“

„Dass du noch Jungfrau bist. Vermutlich hattest du noch nicht einmal etwas mit einer anderen Frau, geschweige denn mit einem richtigen Kerl.“

„Natürlich hatte ich schon…“

Noch bevor Anne den Satz vollenden konnte, fiel Franca ihr ins Wort.

„Ach, du hattest schon etwas mit einer anderen Frau? Das hätte ich mir ja gleich denken können, dass du eine Lesbe bist und von den Kerlen überhaupt keine Ahnung hast!“

Anne platzte fast vor Wut. Wieder einmal hatte es Franca geschafft, sie bis zur Weißglut zu reizen, indem sie ihr jedes Wort im Mund herumdrehte. Wie konnte sie dieser arroganten Person nur Einhalt gebieten? Sie musste auf alle Fälle die Goldmedaille holen. Aber sie wollte sich auch nicht nachsagen lassen, dass sie es nicht schaffte während der Olympischen Spiele mindestens einen Kerl ins Bett zu kriegen.

„Ich bekomme mindestens genauso viele Männer während der Olympischen Spiele ins Bett wie du, wenn nicht mehr!“, zischte sie Franca an.

„Hört, hört! Du willst also auch einmal einen Kerl zwischen deinen müden Schenkeln spüren? Selbst wenn ich heute Abend nur den einen bumse, werde ich diese Wette auf alle Fälle gewinnen. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die Männer auf so eine wie dich stehen?“

„Wetten, dass ich das schaffe?“

„Wetten, dass nicht?“

Da hatte Anne den Mund jetzt ganz schön voll genommen. Olympisches Gold zu holen war das eine aber auch noch nebenbei einen olympischen Rekord im Vögeln aufzustellen war eine andere Hausnummer.

„Wie willst du das überhaupt beweisen, dass du mit einem Kerl geschlafen hast?“, wollte Franca wissen. „Da kannst du mir viel erzählen, das glaube ich dir sowieso nicht!“

„Ich sammle die Kondome!“

„Was?!?“

„In vier Tagen ist unser Wettkampf. Ich werde bis dahin mehr gefüllte Kondome gesammelt haben als du!“

„Ich soll Verhüterli sammeln? Spinnst du?“

Anne warf Franca einen verächtlichen Blick zu. „Das habe ich mir gleich gedacht, dass du kneifst!“ Anne drehte sich um und wollte gerade durch die Glastür zu ihrem Quartier gehen als Franca ihr zurief:

„Also gut! Wenn du nach dem Wettkampf in vier Tagen mehr gefüllte Kondome als ich vorweisen kannst, dann werde ich dich ein für alle Mal in Ruhe lassen!“

„Hier an dieser Stelle. In vier Tagen. Um die gleiche Uhrzeit. Die Wette gilt!

Jetzt hatte sich Franca eine schöne Suppe eingebrockt. Wie sollte sie es nur anstellen, die Männer reihenweise zu verführen um Anne deren Ergüsse der Wollust in einer erlesenen Galerie zu präsentieren?