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Die geheime Tochter des Betas

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Summary

Kendra ist als Waise in einem Heim unter Menschen aufgewachsen. Sie weiß nichts über ihre Herkunft. Ihr ganzes Leben, wie sie es kannte wird auf den Kopf gestellt, als sie auf Dave, ihren wahren Gefährten und Alpha des Red-Moon-Rudels trifft. Wird sie ihre Herkunft und Abstammung akzeptieren können?

Status
Complete
Chapters
33
Rating
4.8 16 reviews
Age Rating
18+

Kapitel 1 - Discobesuch mit Folgen

Kendra

Es ist Samstag und ich bin in der Disco mit meiner Freundin Sibylle verabredet. Ich stehe inzwischen alleine an der Bar und warte auf sie. Nachdem ich mir schon den zweiten Cocktail bestellt habe, spüre ich plötzlich die Vibration meines Smartphones in meinem Beutel. Ich krame es hervor und sehe sofort ihre Nachricht

“tut mir leid, mir ist etwas dazwischen gekommen”

schreibt sie nur kurz. Ich beginne daraufhin eine wütende Nachricht zu verfassen, lösche sie aber wieder, setze nur einen Daumen-hoch-Emoji darunter und stecke mein Handy wieder weg.

Etwas frustriert trinke ich meinen Cocktail aus und überlege einen Augenblick, ob ich bezahle und nach Hause gehe, oder ob ich da bleibe und mich alleine amüsiere. Ich drehe das Glas in meiner Hand hin und her und begebe mich dann alleine zur Tanzfläche. Mir ist heute einfach danach, mich etwas zu verausgaben. Irgendwann hält mich so ein völlig betrunkener Typ am Arm fest und haucht mir mit seinem stinkenden Atem zu “hey Süße, Du solltest nicht alleine, sondern mit mir tanzen” und zieht mich an seinen Körper. Ich spüre etwas Hartes an meinem Bauch. Ich verpasse ihm eine Ohrfeige, stoße ihn weg und sage laut “hau ab und lass mich in Ruhe”. Betrunken wie er ist, torkelt er durch meinen Schubs weg und faucht mich an “das wirst Du bereuen Du dreckige Schlampe”.

Mein Herz rast vor Aufregung wie verrückt. Ich gehe wieder zur Bar und bestelle mir ein Mineralwasser um etwas durchzuatmen, wobei mir der Schreck noch immer in den Gliedern steckt.


Dave

Wie in den letzten Wochen immer mal wieder, gehe ich auch heute mit meinem Beta Chris und meinem Gamma Emil in die Disco im benachbarten Ort, in dem sowohl Werwölfe, als auch Menschen leben. Bereits als Chris die Tür öffnet, nehme ich einen Geruch von Lilien und Oleander wahr. Sollte heute wirklich der Tag sein, auf den ich schon so lange gewartet habe? Der Tag, an dem ich auf meine Gefährtin treffe?

Chris schaut mich an und lächelt. An meinem Gesichtsausdruck erkennt er, dass etwas sprichwörtlich in der Luft liegt.

Ich gehe Richtung Bar, wo der Geruch intensiver wird. Doch gerade, als ich mich neben meine Seelenverwandte setzen will, steht sie auf und geht zur Tanzfläche. Sie bewegt sich anmutig und wackelt mit ihren Hüften. Sie zieht mich alleine durch ihre Bewegungen völlig in ihren Bann. Doch dann wird sie von einem Betrunkenen ziemlich forsch angemacht. Bevor ich aufstehen und eingreifen kann, hat sie bereits alles unter Kontrolle. Sie kommt zurück zur Bar. Sie wirkt etwas aufgewühlt, wahrscheinlich durch die Situation von eben und setzt sich auf ihren vorherigen Platz, direkt neben mir. Ich atme ihren Geruch tief ein um festzustellen, dass sie es tatsächlich ist.

“Hey, darf ich Dich zu einem Getränk einladen? Mein Name ist Dave” sage ich höflich. Sie schaut mich einen Augenblick an, nickt dann aber. Sie bestellt einen Cocktail und ich sage zu dem Barkeeper “das gleiche bitte auch für mich”.


Kendra

Ich bemerke den Typ neben mir an der Bar erst gar nicht und schütte mein Glas Wasser in einem Zug herunter. Als er mich anspricht, schaue ich ihn an. “wow … ich habe noch nie so einen schönen Mann gesehen” denke ich kurz. Dann sage ich leise “Dave …” so als ob ich spüren wollte, wie sein Name in meiner Stimme klingt  … “ich bin Kendra” antworte ich und nicke als Bestätigung für den angebotenen Drink.

Ich kann meine Augen kaum von ihm nehmen. Er ist so unglaublich attraktiv. Seine definierten Muskeln drücken sich durch sein weißes Hemd und irgend etwas zieht mich total in seinen Bann. Wir stoßen an und ich bedanke mich höflich für den Cocktail. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Dann schaut er mir in die Augen und sagt lächelnd “wollen wir tanzen?” und reicht mir seine Hand. Ich ergreife sie und trinke schnell meinen Cocktail aus um ihm zu folgen. Ein neuer Song fängt an und er beginnt mit Samba-Schritten, passend zum Rhythmus. Ich grinse und überlege, ob sich nun endlich meine Tanzstunden bezahlt machen. Er wirbelt mich einmal von sich weg und zieht mich gleich wieder an sich. Die Tanzfläche leert sich ein wenig, als wir, sehr gekonnt fast den kompletten Platz der Tanzfläche einneh. Wie 2 Profitänzer, die noch nie etwas Anders getan hätten, als miteinander zu tanzen bewegen wir uns harmonisch über die freie Fläche, bis das Lied zu Ende ist. Die anderen Besucher der Disco klatschen Beifall, als Dave sich lächelnd verbeugt, meine Hand greift und mich wieder zur Seite zieht. Er sagt nun “wollen wir nebenan in den ruhigeren VIP-Bereich gehen?” Ich nicke und folge ihm. “Er hat einen unglaublichen Hüftschwung” höre ich nun in meinem Kopf und bin etwas verwirrt, dass meine Gedanken sich anfühlen, als gäbe es eine Stimme die zu mir spricht.


Dave

Wir haben einen perfekten Samba hingelegt und immer, wenn sie mit ihrem Bein zwischen meinen hindurch geschritten ist, habe ich ihre Berührung an meiner Mitte gespürt. Hoffentlich hat sie nicht gemerkt, wie sehr mich das alles erregt hat.

Wir gehen zum VIP-Bereich und setzen uns weit ab, in eine kleine Lounge, wo wir ungestört sind. Ich weiß, dass Chris und Emil in der Nähe sind, aber ich habe ihnen durch die Gedankenverbindung mitgeteilt, sie sollen sich bedeckt halten.

Wir sitzen da und mein Wolf knurrt ständig in meinem Kopf “unsere … beanspruche sie” worauf ich antworte “hab Geduld, sie ist ein Mensch” und er antwortet “nein … ist sie nicht … ihre Wölfin versteckt sich”. ich werde nun durch diesen Hinweis aufmerksamer und beginne ein Gespräch mit ihr.

“Kendra … Du tanzt großartig. Ich habe Dich noch nie hier gesehen? Bist Du von hier?”

Sie lächelt mich an und antwortet “Du tanzt auch nicht schlecht" und redet weiter "ja, ich wohne schon mein ganzes Leben lang hier. Ich bin im Kinderheim aufgewachsen und als Single gehe ich nicht oft weg”

> ok, sie ist also Single und Waise … gut zu wissen < denke ich mir. Wir unterhalten uns ewig und irgendwann sagt sie leise “Dave, es ist schon 2 Uhr ich muss langsam nach Hause. Es war ein sehr schöner Abend” Dann zögert sie und ich sage “Darf ich Dich wieder sehen? Gibst Du mir Deine Handynummer?” Sie lächelt jetzt und sagt mir ihre Nummer, die ich gleich in mein Handy eintippe und ihres läuten lasse. “jetzt hast Du meine Nummer auch”. Ich bezahle die Rechnung und gehe mit ihr vor die Tür. Jetzt wo sie nach Hause gehen will, will auch ich nicht bleiben. Draußen atme ich noch einmal ihren Duft ein und frage “darf ich Dich nach Hause begleiten? Du solltest nicht alleine gehen. Nachts ist es gefährlich”


Kendra

Er macht sich Sorgen, dass mir etwas zustößt. Das ist so süß. Aber ich antworte “ich wohne nicht weit von hier. Du brauchst Dir die Mühe nicht zu machen” und in meinem Kopf höre ich wieder diese Stimme “dummes Mädchen … nimm ihn mit” doch ich verdränge diese Worte und schiebe es auf den Alkohol, das ich Stimmen in meinem Kopf höre, die nicht meine eigenen sind.

Ich gebe ihm einen zarten Kuss auf die Wange und spüre wieder diese Elektrizität, die ich schon den ganzen Abend bei jeder Berührung gefühlt habe. “Tschüss Dave” sage ich jetzt, drehe mich um und gehe. Mein Weg führt mich durch den beleuchteten Park. Ich höre irgendwann Schritte hinter mir, die schnell näher kommen. Gerade als ich mich umdrehe, packt mich eine Hand am Arm und ich rieche wieder diese ekelhafte Alkoholfahne.

Noch ehe ich etwas tun oder sagen kann, klatscht ein Handrücken mit voller Wucht gegen meine Wange und ich höre “Du dreckige Schlampe … Du hättest mich so nicht behandeln sollen … ich werde Dir nun zeigen was es heißt, mich vor allen Leuten zu blamieren, bevor ich Dich mitnehme”.

Zwei weitere Schläge treffen mich in den Bauch und ins Gesicht, als ich schließlich vor Schmerz aufschreie, zu Boden gehe und mit dem Kopf auf dem Weg aufschlage. Ich registriere, wie sich der Typ über mich stellt, seine Hose öffnet und mir im selben Moment, meine Leggins runter ziehen will.

Mir wird schwarz vor Augen, als etwas über mich springt und meinen Angreifer zu Boden wirft. Ein kurzer Gedanke schießt mir in den Kopf > ich will noch nicht sterben <, doch die Schläge und der Aufprall waren so stark, dass ich die Besinnung verliere.


Dave

Sie küsst mich auf die Wange und mein Herz macht einen Sprung. Wie gerne würde ich sie jetzt hier sofort küssen, sie beanspruchen und sie hemmungslos nehmen. Doch sie trägt irgend ein Geheimnis mit sich herum, von dem vielleicht nicht einmal sie selbst etwas weiß.

Argon, mein Wolf hat deutlich einen Wolf in ihr gespürt. Als sie geht, schaue ich ihr nach und kurz bevor sie aus meinem Sichtfeld verschwindet, treten Chris und Emil an meine Seite. Chris sagt “der Typ von vorhin hat eben auch die Disco verlassen, als ihr raus gegangen seid. Wir sollten ….” doch bevor er zu Ende reden kann, höre ich einen markerschütternden Schrei, der nur von ihr sein kann. Ohne auf irgend etwas zu achten, verwandele ich mich in meinen Wolf und renne los. Es dauert nicht lange, da sehe ich, wie meine Gefährtin mit dem Kopf auf dem Boden aufschlägt und gerade, als der Typ ein weiteres Mal zuschlagen will, springe ich über sie und werfe ihn zu Boden. Ich kann mich nicht bremsen und mit wenigen Bissen, reiße ich ihm die Kehle raus und höre nur noch sein Röcheln, als ihn das Leben verlässt. Chris und Emil kommen dazu.

Meine Gefährtin liegt bewegungslos am Boden. Chris wirft mir eine Jogginghose zu. Ich schlüpfe rasch hinein, nehme Kendra in meine Arme und trage sie im Brautstil zu unserem Jeep. Chris und Emil nehmen den Angreifer mit. Wir dürfen ihn hier nicht liegen lassen. Wir werden ihn im Wald irgendwo verstecken.

Wir fahren zu unserem Rudel und ich bringe Kendra zum Krankenhaus.

Sie hat durch die Kopfwunde sehr viel Blut verloren. Der Arzt gibt ihr eine Infusion und schließt sie an einen Monitor an. Er stockt und sagt leise zu mir “sie ist ein Werwolf … wo ist sie her?” Ich antworte ihm “ich weiß es nicht, aber ich werde es herausfinden”. Der Doc nimmt ihr Blut ab um es weiter zu untersuchen.

Ich bleibe die ganze Nacht an ihrem Bett sitzen. Früh am Morgen, liegt mein Kopf neben ihrer Hand auf der Matratze. Ich bin wohl doch irgendwann vor Erschöpfung eingeschlafen, als ich plötzlich eine Hand spüre, die meinen Kopf streichelt.

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Good Writing

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Compelling Plot

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Compelling Plot

Great Character

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Great Character

Strong Dialog

6

Strong Dialog

View 2 previous comments…
author

das Beginn ganz spannend. !!

a year
author

Der Anfang fängt gut an. Bin gespannt wie es weiter geht.

Für deinen Anfang finde ich es ziemlich gut. Werde später wieder für weitere Rückmeldungen schreiben.

a year
1
author

mega dieser Wechsel der Erzählsicht

9 months

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