Azrael und das Tor des Wahnsinns

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Summary

Ein einsamer Pfad, so endlos und weit Wahnsinn regiert, bis zur Endlichkeit Ein Nebel verschlingt Mit dem Glauben er ringt. Seine Klauer gereckt, Nach dem Glauben gestreckt. Oblivion ruft Ein Gottes Schrei schnell eilt die Vergessenheit herbei. Das Vergessen ruft, Die Stille winkt, wären die Ruhe die Dunkelheit verschlingt. Die Vergessenheit Ruft, Der Nebel verschlingt, Während alles in Stille versinkt. Folgen Sie einem Weg, geboren aus Hass und Rachedurst. Doch was bleibt, wenn die Rache vergeht? Eine Leere, die sich nicht füllen lässt. Nur eine Sache bewahrt Azrael vor diesem Schicksal: ein Mysterium, das keinen Sinn ergibt. Könnte es sein, dass sie aus einem anderen Grund starben? Finden Sie es heraus.

Status
Complete
Chapters
35
Rating
5.0 1 review
Age Rating
18+

Prolog

Endlich ergab alles einen Sinn. Die endlose Suche, die seltsamen Ereignisse, die verwirrenden Situationen, die jeglicher Logik zu trotzen schienen—all das fügte sich nun zusammen.

Jetzt wusste er, was getan werden musste. Was er tun musste. Es gab keine Wahl. Dies war sein Schicksal. ER hatte alles orchestriert, hatte akribisch dafür gesorgt, dass dieser Moment eintreten würde. ER wusste, dass es hier enden würde, genau so. Es war alles Teil SEINES Plans.

Ein unzufriedenes Lachen entwich seinen Lippen. „Also so endet es. WIR werden vergessen werden. Ich hoffe, du bist zufrieden mit dir.“

Der junge Mann betrachtete das Schlachtfeld. Millionen von Leichen. Tod und Verzweiflung erstreckten sich so weit, wie das Auge reichte.

„Ich hoffe, es war es wert“, flüsterte er, seine Stimme schwer vor Kummer.

Sogar sie war tot. Er zwang sich, von ihrem aufgespießten Körper wegzusehen. Der Anblick ihrer leblosen Gestalt drehte ihm etwas tief im Inneren um, aber es blieb keine Zeit, darüber nachzudenken.

„Nun denn“, murmelte er und hob seine Hand gen Himmel. Sein linkes Auge begann zu leuchten und strahlte ein intensives Licht aus. Ein dichter Nebel breitete sich schnell über das Land aus und verschlang die Welt.

Als der Nebel sich schließlich lichtete, war seine Gestalt verschwunden. Ohne jede Spur.

Als hätte er nie existiert, verblasste selbst die Erinnerung an ihn ins Nichts.