Blutspiele

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Summary

Maßlosigkeit, Zügellosigkeit, ein düsteres, sadistisches Verlangen - einst traf Lis die Entscheidung, sich ihren Gelüsten vollends hinzugeben, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen oder das Leid, das sie anderen damit zufügt. Zusammen mit ihrem Freund Mason, der sie in die Welt des Tötens eingeführt hat, fristet sie ein hedonistisches Dasein als Mörderin, abseits der Zivilisation und auf der ständigen Suche nach neuen Opfern, die sie und Mason für ihre Spielchen missbrauchen können. Doch die Vergangenheit ruht nicht.

Status
Complete
Chapters
4
Rating
4.3 3 reviews
Age Rating
18+

Kapitel 1

Sie lag gefesselt unter mir. Es war ein schöner Anblick: Der Teint makellos und straff, die Brüste prall, aber nicht überproportioniert, die langen Beine für mich gespreizt. Ich hob meine rechte Hand und glitt mit den Fingern durch ihr haselnussbraunes Haar. Ihre Atmung war flach; ihre Brust hob und sank sich in aufgeregten Zügen, der Ausdruck in ihren blauen Augen kündete von Verlangen und Nervosität zugleich.

»Schau dich an.« Tadelnd blickte ich ihr zwischen die Beine; die Nässe ihres erwartungsfreudigen Geschlechts hatte bereits die Bettlaken befleckt. »So ungeduldig. So ungezogen.« Kopfschüttelnd schnalzte ich mit der Zunge.

Ihre Beine, ebenso an die Fußenden gefesselt, bewegten sich unruhig, und sie grummelte gegen den Knebel in ihrem Mund. Ich lächelte sie an.

Sie verspannte sich und stöhnte gegen den Knebel, als ich langsam einen Finger in ihrer nassen, pulsierenden Spalte versank. Ich krümmte ihn leicht, nahm einen zweiten hinzu und beobachtete genüsslich, wie sie sich in den Fesseln unter mir wand. Dann nahm ich die Finger wieder heraus – und schob sie mir in die eigene Fotze.

Hinter uns im Zimmer tat sich etwas. Während ich zwischen ihren Schenkeln kauerte und ihren Saft für mein eigenes Geschlecht missbrauchte, trat Mason ans Fußende des Bettes und strich mir das Haar hinter die Schultern. Seine Berührung bereitete mir wohlige Schauer auf den Armen, und mein Atem beschleunigte sich etwas. Ohne mich zu ihm umzudrehen, wusste ich, dass er weiter unsere Gespielin beobachtete, die wir uns für die heutige Nacht erwählt hatten. Und entweder war es sein Blick, oder mein unflätiges Vorgehen oder beides, was ihr noch mehr Schweißperlen auf die Stirn trieb.

Mason übte seichten Druck auf meine Schulterblätter aus. »Ich will zusehen, wie du sie leckst, Lis.«

Gierig befeuchtete ich meine Lippen. Die Kleine erschauderte und stöhnte kehlig gegen den Knebel, als ich mit meiner Zunge in ihrer Pussy versank, wie um ein auslaufendes Loch stopfen zu wollen. Mit beiden Händen strich ich dabei über die Innenseiten ihrer Schenkel; sie erschauderte förmlich und bäumte sich auf, so als würden Stromstöße durch ihre Muskeln jagen. Die Aromen ihres Saftes mischten sich mit denen von Schweiß, schwängerten die Zimmerluft mit einem penetranten, herrlich vernebelnden Duft. Gemächlich leckte ich weiter, saugte an ihrem Kitzler und küsste ihre Schamlippen, und mit jedem neuen Schwenk meiner Zunge atmete sie hektischer und lauter, die Stricke knarzten an ihren Hand- und Fußgelenken, derweil sie sich immer verzweifelter wand.

Hinter mir stemmte sich Mason auf die Matratze. Sein harter Schwanz streifte meine in die Luft ragenden Hinterbacken, und ich schnappte nach Luft. Er versenkte zwei Finger in mir, und bevor ich es überhaupt gänzlich registriert hatte, begann er sie schon zu bewegen. Vor und zurück. Grob und besitzergreifend.

Für eine Weile keuchte ich mit unserer Gespielin förmlich um die Wette. Der Rhythmus meiner Zunge wurde durch den seiner Finger immer wieder unterbrochen, und irgendwann erwischte ich mich dabei, dass ich nur noch gedankenlos die Klit des Mädchens umkreiste. »Mason –«

Statt zu antworten, nahm er einen dritten Finger hinzu, sodass ich mich nur noch mehr verspannte. »Beiß sie.«

Ich gehorchte sofort. Mit tropfnassen Lippen leckte ich ihr erst über den Bauch und biss ihr dann in den rechten Nippel – so fest und tief, dass sie sowohl vor Schmerz, als auch Überraschung aufstöhnte. Dieser erste Hauch der Angst war es, der dafür sorgte, dass sich meine Pussy um Masons Finger regelrecht verkrampfte. Ich hörte an seinem Keuchen, dass er lächelte – und ich konnte nicht anders, als es auch zu tun. Ich machte mich am anderen Nippel des Mädchens zu schaffen, schraffierte ihn mit den Zähnen und biss hinein. Gleichzeitig presste sich Mason mit seinem gesamten Gewicht auf mich, sodass ich zwischen ihm und unserer Gespielin lag, die nun regelrecht bis zu den Schultern in die Matratze gedrückte wurde. Während ich über sie herfiel – ihre Brüste knete und quetschte, sie vom Hals bis zum Nabel liebkoste, ihre cremige Haut ableckte wie Porzellan –, machte Mason sich an mir zu schaffen; er küsste mich auf dem Rücken, biss in meine Schultern, fingerte mich umso härter, je besinnungsloser ich mich an dem Mädchen austobte. Wir steigerten uns in einen Rausch.

So begann es immer.

Schon nach kurzer Zeit stand ich vor meinem ersten Höhepunkt. »Mach es«, kam es aus mir heraus, und meine Stimme klang belegt, erstickt. »Mach es mit ihr.«

Wäre ich nicht von allein beiseite gewichen, hätte er mich womöglich von sie geschubst. Kaum lag ich neben ihr, drang er mit einem harten Stoß in sie ein. Ich leckte mir über die Lippen, als sie in einer schwindelerregenden Mischung aus Pein und Lust gegen den Knebel grölte; ihre Zehen verkrampften sich und ihre Glieder spannten sich an. Mason fickte sie erbarmungslos; sein mächtiger, drahtiger Körper schimmerte im halbdunklen Licht des Raumes, er ächzte und schnaufte, seine Muskeln spielten faszinierend unter der Haut. Das Mädchen quiekte förmlich gegen den Knebel, während er sie bearbeitete; hätte sie uns in der Bar, in der wir sie heute am frühen Abend angesprochen hatten, nicht anvertraut, dass sie vierundzwanzig war, hätte ich nun geglaubt, dass sie unter Masons muskelbepacktem Körper viel zu zerbrechlich und schwach aussah, um als erwachsene Frau durchzugehen. Während sein Rhythmus noch brutaler wurde, begann ich mich erneut zu fingern und tastete dabei mit der anderen Hand unters Bett.

Mit verschwitzten Fingern umschloss ich das Messer.

Mason lächelte mich an. Ich erwiderte es auf diabolische Weise, und kurzerhand kletterte ich auf das Gesicht des Mädchens. Ich löste den Knebel aus ihrem Mund, doch ihr blieb keine Zeit, auch nur ein Wort zu japsen, denn sofort drückte ich mein Geschlecht auf ihre Lippen. »Wenn du kommen willst, sei brav«, sagte ich. Wie um es zu untermalen, kniff ich ihr in die Brustwarzen, und sie stöhnte auf, bevor sie mich artig zu lecken begann. Dabei fickte Mason sie weiter, und unsere Blicke ruhten aufeinander.

Er schlang einen Arm um meinen Hals, und wir küssten uns. Lange und innig.

Dann rammte ich ihr das Messer in den Magen.

Mein erster Orgasmus kam, als ihr erstickter Atemstoß direkt in meine Fotze glitt. Ein ruckartiges Zittern fuhr durch den Körper unter uns, ein Schaudern folgte, ein schmerzgeplagtes Grölen. Der kupfrige Geschmack von Blut erfüllte die Luft. Wohlig drückte ich meine Schenkel zusammen, damit sie ihren Kopf nicht bewegen konnte, bewegte das Messer mit der flachen Hand am Knauf und lauschte mit geschlossenen Augen ihren dumpfen Schreien und dem nassen Schmatzen, das der Wunde entstieg. Mason stieß dabei weiter in sie. Ihre Glieder verkrampften sich, dass sich die Stricke an ihren Hand- und Fußgelenken in die Haut bohrten. Das Laken zwischen uns färbte sich rot. Wir grinsten einander an, und dann hob ich das Messer und stach erneut zu. Und erneut. Sie schrie jedes Mal, und während ich dabei erneut laut stöhnend kam, spürte ich, wie meine Säfte ihr Gesicht übersprudelten.

Hektisch bewegte ich mein Becken, als ich das Messer wegwarf und mich vorbeugte, um das austretende Blut aufzulecken. Der bloße Geschmack auf meiner Zunge ließ tausende Blitze in meinem Kopf explodieren. Mit den Fingern wühlte ich durch die Wunde, sodass das Mädchen wie von Wahnsinn befallen bockte und mich von sich zu schubsen versuchte. Mason lachte, derweil ich die Finger noch tiefer in das weiche Fleisch grub, wie in Knetmasse. Immer mehr Blut rann an den Lenden des Mädchens hinab und sammelte sich in der konkaven, eleganten Kuhle unweit ihres Nabels. Ich badete meine Wangen und Lippen in der roten Pampe wie in warmer Soße, während Masons ruppige Stöße es immer wieder aufspritzen ließen und es, gleich warmen, klebrigen Regens, in meine Augen spritzte. Mit kehligem, selbstvergessenem Stöhnen verschmierte ich es mir auf Brüste und Bauch.

An dem schwindenden Widerstand des Mädchens spürte ich, dass sie bereits schwächer wurde, dennoch grummelte sie noch einmal heulend auf, als ich mit meinen Lippen in Richtung der Wunde glitt und mit dem gesamten Gesicht in den heißen Spalt drängte. Die gärende, enge, stickige Hitze war überbordend, und als Mason mich mit einer Hand grob am Hinterkopf packte und mein Gesicht in die breiige, zerstochene Fleischmasse drückte, winselte ich, dass Bläschen aufblubberten und ich mich verschluckte.

»Das gefällt dir, nicht wahr?«, hörte ich seine schnaufende Stimme zu mir durchdringen. »Du verdorbenes Miststück, hm? Du Schlampe?«

Ich kam zwei weitere Male, so kurz und heftig hintereinander, dass mein Körper spastischer zuckte als der des Mädchens. Ich ertrank förmlich in dem Blut, das aus ihr ran. Und auch Masons Griff wurde krampfhafter. Während das Mädchen unter uns krepierte, riss er mich am Haarschopf zurück, zog sich aus ihr heraus – und spritzte mir sein Sperma in das blutverschmierte Gesicht. Die Routine gewährleistete es, dass ich trotz meines dämmrigen Zustandes den Mund aufhielt, und die heißen, zähen Batzen seiner Wichse landeten auf meiner bluttriefenden Zunge.

»Gott«, stöhnte er, »du bist wundervoll, Lis.«

Lächelnd schluckte ich seinen Samen herunter, wischte mir mit dem Daumen über den Mundwinkel. »Wir sind es, mein Liebster. Wir beide zusammen.«