Der Fluch der Shaelari

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Summary

Jahrhunderte lang lebten die Bewohner von Caerunia friedlich im Einklang mit der Natur. Doch gerade als König Adem am schwächsten ist, droht seinem Volk eine uralte Gefahr. Als der finstere Mond aufgeht, bleibt dem Oberhaupt Caerunias nichts anderes übrig, als seine geliebte Tochter Moesha in den Kampf gegen finstere Wesen zu schicken, die das Wohl der Erde und aller Bewohner gefährden.

Status
Ongoing
Chapters
20
Rating
5.0 1 review
Age Rating
16+

Kapitel 1

Die spätabendliche Sonne tauchte die Festung von Caerunia in ein warmes, goldenes Licht. Ihre hohen Mauern, aus hellgrauem Stein gehauen und von moosbewachsenen Zinnen gekrönt, strahlten wie ein altes Bollwerk gegen die Zeit selbst. Die Winde trugen den Duft von frisch gebackenem Brot und den süßen Hauch blühender Astari-Blüten, die an den Hauswänden rankten.

In den gepflegten Gassen flanierten Händler mit hölzernen Karren voller glänzender Waren, während Kinder kreischend um die Beine ihrer Eltern liefen. Die Häuser, mit Schieferdächern und kunstvoll geschnitzten Fensterläden, wirkten so makellos wie das Leben selbst in diesem Teil des Königreichs.

Doch unter all dem scheinbaren Frieden lag eine unsichtbare Spannung. Die Gespräche verstummten immer wieder wie vom Wind getragen und die Blicke der Bewohner wanderten unruhig zum mächtigen Nordtor der Festung. Dort lag der Pfad, der in die wilden Lande führte. Eine Woche war vergangen, seit die Astorien, die geheimnisvollen Waldläufer des Königs, in die Tiefen des Landes aufbrachen, um nach dem Rechten zu sehen. Doch sie waren mehr als nur Späher. Sie waren die unermüdlichen Augen und Ohren des Königreichs, Hütende alter Wege und Verstehende der Natur. Ihre Rückkehr wurde nun sehnsüchtig erwartet und mit jedem Sonnenuntergang wuchs die Unruhe.

»Sie hätten längst hier sein sollen«, murmelte ein alter Mann mit wettergegerbtem Gesicht, während er an einer Zeder lehnte. Seine Worte wurden von einem gespannten Schweigen verschluckt.

»Vielleicht haben sie nur Rast gemacht«, erwiderte eine Frau mit einem mutigen Lächeln, das ihre Augen jedoch nicht erreichte.

Ein plötzlicher Windstoß ließ die Fahnen auf den Zinnen flattern. Kinder verstummten, während selbst die Marktleute ihre Hände von den Waagen nahmen. Alle schienen auf dasselbe zu lauschen, das Echo von Schritten auf Stein, das vertraute Rufen der Waldläufer. Doch die Stille blieb nur vom Rascheln der Blätter erfüllt. In dieser stillen Erwartung hingen die Herzen der Menschen zwischen Hoffnung und wachsender Angst.

Das Zwielicht des Waldes flirrte in grün-goldenen Schattenspielen, während die fünf Astorien lautlos wie Schatten zwischen uralten Baumriesen hindurch glitten. Ihre Schritte hinterließen keine Spuren auf dem moosbedeckten Boden, ihre Bewegungen waren fließend und mühelos, wie ein Tanz mit dem ungezähmten Herzen des Waldes selbst.

Äste hingen wie knorrige Krallen herab, doch die Waldläufer wichen ihnen geschickt aus. Ein blitzschnelles Ducken hier, ein federleichtes Sprungmanöver dort. Wo andere gestolpert oder mit zerkratzten Armen zurückgeblieben wären, fanden die Astorien ihren Weg mit beinahe übermenschlicher Präzision. Das Rascheln des Laubes begleitete sie wie ein leises Lied des Waldes, während ein feuchter Duft von Farn und Harz in der Luft hing.

An der Spitze der Gruppe flog eine schlanke, anmutige Gestalt dahin. Selbst die Äste schienen vor ihr zurückzuweichen. Ihre Bewegungen waren geschmeidiger als die eines Chupals. Einem Wesen, ähnlich einem Gepard, mit gräulich schimmerndem Fell. Der graugrüne Mantel der Astorien, versetzt mit gelben Sprenkeln, schmiegte sich eng um ihren Körper, während die Kapuze tief über das Gesicht gezogen war. Nur die klaren, blaugelben Augen leuchteten wachsam im Halbschatten wie helle Sterne.

Diese Anführerin der Astorien war nicht nur die Schnellste, sondern auch die Fähigste. Jene, die selbst das leiseste Zittern eines Blattes wahrnahm und den Atem des Waldes verstand wie kein anderer. Ihre Sinne waren geschärft wie die Klingen, die an ihrem Gürtel baumelten. Ein Tuch verhüllte ihren Mund, doch darunter schien die Entschlossenheit eines Wesens zu liegen, das mit dem Wald verschmolzen war.

Lautlos, wie das fahle Licht eines Sterns, bahnte sie sich den Weg durch den Wald. Dicht gefolgt von ihren vier Anhängern. In der Ferne erschien bereits der Weg zur Festung, den sie schneller überbrückte, als man zu glauben vermochte.

Das mächtige Nordtor von Caerunia öffnete sich wie ein steinerner Rachen, eingerahmt von hohen Zinnen und alten, mit Runen verzierten Pfeilern. Ein warmer Abendwind trug den Duft des nahenden Sommers durch die Luft, doch die Aufmerksamkeit der Menschen richtete sich allein auf den schmalen Pfad, der aus den wilden Wäldern zurück in die Festung führte.

Da. Ein lautloser Schatten schoss hervor. Wie ein Pfeil, der von der Sehne gelassen wurde, flog die Anführerin der Astorien durch das Tor. Der graugrüne Mantel flatterte hinter ihr her, ein Schweif aus Bewegung und Präzision. Ihre dunkelbraunen Stiefel berührten den Pflasterstein nur flüchtig, als wären sie nicht zum Gehen gemacht, sondern zum Fliegen.

Im nächsten Herzschlag, so mühelos wie das Ausatmen, verlangsamte sie ihren Schritt. Ein fließender Übergang, geschmeidig und würdevoll, als hätte sie die Grenze zwischen Pflicht und Heimkehr mit nichts weiter als einem Gedanken überwunden. Mit einer einzigen Bewegung zog sie die Kapuze zurück, sodass das hellbraune Haar wie glühende Fäden im Licht der Abendsonne aufleuchtete.

Die Menschen hielten den Atem an. Eine kurze Stille legte sich über die Festung, dann ertönte das aufgeregte Murmeln des Volkes.

»Moesha!«

Die Waldläufer trafen in geschlossener Formation hinter ihr ein, ihre Schritte fast ebenso lautlos wie die ihrer Anführerin. Doch die Augen der Bewohner blieben auf der jungen Frau vor ihnen gerichtet. Moesha löste die Tuchmaske von ihrem Gesicht und offenbarte eine entschlossene Miene, die von den Schatten des Waldes gezeichnet, aber durchdrungen von einem ungebrochenen Glanz war. Sie schien kein bisschen außer Atem zu sein, ohne auch nur einen Anflug von Anstrengung des eben absolvierten Laufs auf ihrem Gesicht.

Die ersten Bewohner ließen von ihren Tätigkeiten ab und eilten herbei. Ein Mädchen mit zerzaustem Haar rannte voran und blieb ehrfürchtig vor Moesha stehen, die sich leicht zu ihr hinabbeugte. »Du bist zurückgekommen! Hast du etwas ausgekundschaftet?«, fragte das Kind mit leuchtenden Augen.

Moesha lächelte sanft. »Natürlich. Das ist doch meine Aufgabe, nicht wahr?«

Hinter ihr schlugen die Tore krachend zu und die Astorien senkten ihre Kapuzen, doch die Menge achtete nur auf ihre Prinzessin. Alte Frauen verneigten sich tief, Händler hoben grüßend die Hände und einige wagten sich mit scheuen Worten der Begrüßung näher.

»Die Tochter des Königs ist zurück!«, rief ein Bäcker mit weiß bemehltem Haar.

Freudige Rufe schwappten über die Straßen. Moesha war nicht nur die Prinzessin des Königshauses. Sie war das Herz Caerunias, die Wächterin des Waldes und das Licht der Hoffnung ihres Volkes, der Elarier.

»Mögen die Sterne dich schützen, Prinzessin Moesha«, murmelte ein Greis ehrfürchtig.

Die Tochter des Königs nickte, ihre Augen hart und wissend. »Und uns alle.«

Tahir schritt durch das aufgeregte Gedränge der Elarier wie ein Fels in der Brandung. Die Abendsonne fing sich auf seiner bronzenen Haut und zeichnete harte Konturen auf ein Gesicht, das gleichermaßen Stärke und Würde ausstrahlte. Sein dunkelbraunes Haar war zu einem kurzen Knoten gebunden, während ein Bart, sorgfältig gestutzt, sein kantiges Kinn betonte. Die goldenen Stickereien auf seinem Lederwams verrieten seinen hohen Rang als Leibwächter des Königs. Doch es war nicht die Pracht seiner Kleidung, die ihm Respekt verschaffte. Es war der eiserne Blick seiner bernsteinfarbenen Augen, der jedem, der ihn ansah, klarmachte: Dies war ein Mann, der keine Schwäche zeigte.

Die Menge wich ehrfürchtig zurück, als er näherkam, und selbst die Astorien, diszipliniert wie sie waren, schenkten ihm anerkennende Blicke. Tahir mochte kein Waldläufer sein, doch niemand konnte bezweifeln, dass er einer von Caerunias größten Verteidigern war.

Moesha sah ihn bereits von weitem und lächelte schwach, froh über sein vertrautes Gesicht. Er legte eine Hand über das Herz und neigte den Kopf. »Prinzessin Moesha«, sagte er mit tiefer, basslastiger Stimme. »Eure Rückkehr ist ein Licht in dunklen Zeiten.«

»Tahir.« Sie erwiderte den Gruß, dann wurde ihre Miene ernst. »Wie geht es meinem Vater?«

Einen flüchtigen Moment zögerte Tahir. Seine Stirn legte sich in Falten und das Gewicht seiner Sorge war unübersehbar. »Kommt mit mir«, bat er schließlich.

Tahirs schwere Stiefel hallten auf den Pflastersteinen, als sie gemeinsam durch das Tor in die Festung traten. Moesha hingegen ging lautlos, als schwebte sie über dem Boden. Die dicken Mauern warfen kühle Schatten, die das Lächeln der Elarier draußen zurückließen.

»Es steht schlecht um den König«, begann Tahir leise, während sie den langgezogenen Gang entlang schritten. »Sein Zustand hat sich weiter verschlechtert. Die Heiler tun ihr Möglichstes, aber es scheint, als entziehe ihm etwas die Lebenskraft.«

Moesha schluckte hart, doch ihre Stimme blieb fest. »Ist er bei Bewusstsein?«

»Nur in kurzen Momenten. Aber er fragt nach Euch, Moesha. Immer wieder.« Tahir hielt kurz inne, sein Blick voller Besorgnis. »Ihr solltet sofort zu ihm gehen. Ich weiß, Ihr habt eine lange Reise hinter Euch, aber der König braucht Euch jetzt mehr denn je.«

Das Licht des Tages verblasste hinter ihnen, als sie tiefer in das Herz der Festung vordrangen. Moesha spürte das Drängen in Tahirs Worten und den Schatten der drohenden Wahrheit: Ihr Vater, der starke und weise König Adem, hielt sich nur noch an einem letzten Faden fest.

Der Leibwächter des Königs blieb vor einer hohen Tür stehen und sah Moesha eindringlich an. »Seid stark, Prinzessin«, sagte er gedämpft, »denn Caerunia wird es auch sein müssen.«

Die schweren, doppelflügeligen Türen zu den Gemächern des Königs öffneten sich lautlos, als Moesha eintrat. Eine angenehme Stille erfüllte den Raum, durchbrochen nur vom leisen Knistern des Kaminfeuers. Die Decke spannte sich hoch über ihr, getragen von kunstvoll geschnitzten Holzbalken, in die Symbole von Sternbildern eingearbeitet waren. Warmes Licht fiel durch hohe, farbig verglaste Fenster, die Geschichten von alten Heldentaten erzählten, gebannt in Glas.

Das Herzstück des Raumes war ein prunkvoll geschnitztes Himmelbett mit goldverzierten Säulen, die wie Baumschäfte aus einem Traumwald wirkten. Die Decken und Vorhänge waren aus tiefblauem Samt, durchzogen von feinen, silbernen Mustern, die an funkelnde Sternenstaubfäden erinnerten. Auf dem Boden lag ein Teppich in satten Grüntönen, so weich wie Moos unter den Füßen. An den Wänden hingen kunstvolle Wandteppiche, die die blühenden Ebenen und klaren Seen von Caerunia darstellten. Bilder eines reichen, friedvollen Landes, dessen Schönheit selbst hier im Inneren widerhallte.

Trotz des Wohlstands strahlte alles eine schlichte Würde aus. Kein Übermaß, keine aufdringliche Pracht, sondern eine Eleganz, die aus Tradition und Ehrfurcht vor dem Leben selbst geboren war.

Doch Moeshas Blick fiel sofort auf das Bett. Dort, inmitten der weichen Kissen und Decken, lag ihr Vater. König Adem, einst so kraftvoll wie eine Eiche, war jetzt nur noch ein Schatten seines früheren Selbst. Sein Gesicht war eingefallen, die Haut bleich und fast durchscheinend. Silberne Locken klebten feucht an seiner Stirn und sein Atem ging schwer und unregelmäßig.

Moesha spürte, wie sich ihr Herz zusammenzog. Sie erinnerte sich an die Zeiten, als er sie auf seinen Schultern durch die blühenden Gärten getragen hatte, seine Stimme stets fest und voll von Zuversicht. Doch nun war er gezeichnet vom Kampf gegen eine unsichtbare Krankheit, die selbst die besten Heiler nicht bannen konnten.

Gerade als sie einen Schritt nähertrat, öffneten sich seine Augen. Das warme Bernsteinbraun darin, das Moesha seit ihrer Kindheit Trost gespendet hatte, flackerte kurz auf. Ein schwaches Lächeln spielte um seine trockenen Lippen.

»Moesha, mein geliebtes Kind«, murmelte er heiser, seine Stimme brüchig, doch voller Freude. »Meine Sternenblume... du bist zurück.«

Sie kniete sich neben ihn und ergriff seine knochige Hand, die immer noch einen Hauch von Stärke in sich trug. »Ja, Vater. Ich bin hier.«

Erleichterung legte sich auf seine Züge. »Die Sterne haben dich sicher zurückgebracht.«

»Ich hätte keinen anderen Weg gefunden«, flüsterte sie, während sie sich bemühte, ihre eigene Angst zu verbergen.

Adem atmete schwer und schloss kurz die Augen. »Es tut gut, dich wiederzusehen«, sagte er mit einem Anflug von Festigkeit. »Das Land braucht dich... mehr denn je.«

Das Licht der untergehenden Sonne malte goldene Streifen auf die Wände des königlichen Gemachs. Die Flammen im Kamin warfen zitternde Schatten, als wollte selbst das Feuer nicht ruhig bleiben angesichts des schwachen Atems des Mannes im Bett. Moesha hielt die Hand ihres Vaters fest und suchte in seinen Augen nach einem Funken der Stärke, der einst ganz Caerunia Hoffnung geschenkt hatte.

»Es ist alles in bester Ordnung draußen in den Landen«, begann sie sanft. »Die Astorien haben nichts Ungewöhnliches entdeckt. Keine Bedrohungen, keine Zeichen von Unruhe. Caerunia blüht und gedeiht wie eh und je.«

König Adem lächelte schwach, seine Lippen leicht bebend. »Das ist gut zu hören... sehr gut.«

Doch Moesha ließ sich von seiner Zufriedenheit nicht täuschen. Sie beugte sich näher zu ihm, die Sorge deutlich in ihrer Stimme. »Doch um dich sorge ich mich, geliebter Vater. Haben die Heiler nicht bald ein Mittel gegen diese Krankheit? Sie dürfen nicht aufgeben.«

Adem legte ihre Hand in seine beiden, die trotz seiner Schwäche noch immer eine unerwartete Wärme ausstrahlten. »Moesha«, sagte er mit jener sanften Autorität, die sie schon als Kind dazu gebracht hatte, zuzuhören, »der Verfall ist der Lauf der Dinge. Ich habe dem Land und unserem Volk viele Jahre gedient. Doch meine Zeit neigt sich dem Ende zu.«

Moesha schüttelte energisch den Kopf. »Das darfst du nicht sagen, mein König. Caerunia braucht dich noch.«

Seine Augen, bernsteinfarben und weich, musterten sie mit liebevoller Ernsthaftigkeit. »Nein, mein Kind. Jetzt braucht Caerunia dich.«

Ein Zittern durchlief ihre Lippen, doch sie hielt den Blick fest.

Adem sprach weiter, seine Stimme trotz der Krankheit klar und voller Stolz. »Du bist meine einzige Nachkommin, meine Sternenblume. Und du bist längst bereit, meinen Platz einzunehmen. Mehr als bereit. Ich habe dich gesehen, wie du dich zu einer der fähigsten Waldläuferinnen entwickelt hast. Niemand durchquert die Wälder wie du. Dein Schwertarm ist stark und dein Geist schärfer als die kältesten Winde der Nordpässe.«

Moesha schluckte schwer. »Ich versuche stets, deinen Erwartungen gerecht zu werden.«

Ein sanftes Lachen, brüchig, entkam seinem Mund. »Und du hast sie übertroffen. Wahrlich übertroffen, Sternenkind.« Er zog kurz Luft und fuhr dann mit schwächerer Stimme fort: »Deine Mutter, möge sie bei den Sternen wachen, wäre so stolz auf dich gewesen. Sie hat dir ihr Herz mitgegeben und du hast es mit Entschlossenheit und Mitgefühl gefüllt.«

Moesha schloss kurz die Augen, die Erwähnung ihrer Mutter ließ einen bittersüßen Schmerz durch ihre Brust ziehen. »Ich wünschte, sie könnte mich sehen.«

Der König hob mühsam ihre Hand zu seinen Lippen und küsste sie sanft. »Sie sieht dich. Immer. Und ich weiß, dass du Caerunia führen wirst, wie sie und ich es nie hätten tun können.«

Die Stille, die folgte, war schwer und voller unausgesprochener Worte. Doch Moesha hielt sich tapfer. »Ich werde für Caerunia sorgen, Vater. So gut ich kann. Das verspreche ich dir.«

Ihr Vater nickte zufrieden, seine Augen wurden schwer. »Das ist alles, was ich brauche. Du bist die Hoffnung unseres Königreichs. Der hellste Stern von allen. Ich weiß, dass du mit Stärke und Weisheit führen wirst.« Sein Atem verlangsamte sich, als er erschöpft die Augen schloss.

Moesha blieb noch lange bei ihm, während das Feuer weiterflackerte. Ein Zeugnis ihrer stillen Entschlossenheit und der Liebe zwischen einem König und seiner Tochter.