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Their Sinful Obsession

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Summary

-Nero- Sie gehört mir. Mein Duft klebt an ihrer Haut, mein Name auf ihren Lippen. Doch es ist nicht genug. Anouk kämpft. Gegen mich, gegen uns, gegen das Verlangen, das in ihr tobt. Aber ich sehe, wie ihre Knie nachgeben, wie ihr Atem zittert, wenn ich sie berühre. Sie kann mich nicht leugnen – so wie ich sie niemals loslassen werde. Doch dann kam er. Mein Bruder. Mein Fluch. Mein wahrgewordener Albtraum. Doch so sehr ich ihn hasse – ich kann die Wahrheit nicht ändern. Sie gehört uns. Für immer uns. *** -Ran- Ich sollte sie loslassen. Doch wie könnte ich, wenn sie mir gehört? Anouk. Moya krasivaya. Ihr Duft ist Sünde, ihre Hitze Fluch und Segen zugleich. Sie gehört Nero. Sie gehört mir. Mein Bruder verachtet mich, doch er erkennt – ohne uns beide wird sie zerbrechen. Gefangen zwischen Angst und Verlangen, kämpft sie gegen das, was unausweichlich ist. Sie will fliehen, aber ihr Körper verrät sie. Und während sie sich in unseren Händen verliert, nähert sich eine Bedrohung, kalt und tödlich, bereit, sie uns zu entreißen. Doch wir sind Alphas. Wir beanspruchen. Wir zerstören. Und wir schützen, was unser ist. Düster, gefährlich, unaufhaltsam – ein Reverse-Harem voller Besitz, Verlangen und tödlicher Leidenschaft.

Status
3h ago
Chapters
24
Rating
4.9 (24 reviews)
Age Rating
18+

Prolog

Nero

Jemand hatte mich mal gefragt, was eine gerechte Strafe für ein Monster wäre - so wie ich eines war.

Damals wusste ich es nicht besser und antwortete mit einem schiefen Grinsen und zuckenden Schultern - der Tod.

Doch jetzt, in diesem Augenblick, erkannte ich, was meine Strafe war - für all das Leid, dass ich angerichtet hatte.

Es war, etwas so sehr zu wollen, es in den Armen zu halten und dabei genau zu wissen, dass man es niemals verdienen würde. Es niemals festhalten zu können, weil ich es nicht wert war, zu bleiben.

Instinktiv spannten sich bei dem Gedanken meine Muskeln an. Meine Beine versteiften sich und fühlten sich bei jedem Schritt schwerer an. Ich atmete - doch es schien kein Sauerstoff in meine Lungen zu dringen.

Es war als würde ich ersticken, während ich den angespannten Rücken meines älteren Bruders fokussierte.

Ich brauchte etwas, an das ich mich festhalten konnte. Irgendetwas, dass mich daran hinderte in die Tiefe zu stürzen.

Mein Wolf brüllte, knurrte mich an und wütete in mir, doch es war die unaufhaltsame Leere, die mich einnahm, als wir sie nicht in ihrem Zimmer gefunden hatten.

Das starre Gefühl der Angst kroch in meine Venen und betäubte mich.

Normalerweise war es Ran, der immer die Kontrolle behielt, sich durch nichts und niemand aus der Bahn werfen ließ und ruhig blieb.

Doch etwas hatte sich geändert.

Sie hatte uns verändert.

Die Unruhe, die mich schon den ganzen Vormittag beschäftigt hatte, wurde größer.

»Wo ist sie?«, knurrte Ran in das leere Zimmer hinein, als würde das Echo eine Antwort darauf geben können. Seine kräftigen Schultern bebten unter dem dicken Fellmantel, den er immer über seinem Brustpanzer trug.

Ich zuckte zusammen, als er achtlos an mir vorbei stürmte und eine vorbeilaufende Kammerzofe packte. Alles an seiner Präsenz wirkte einschüchternd. Er war ein Berg von einem Mann. Doch zum ersten Mal war da mehr als berechnendes Kalkül und stürmische Kälte. Da war Wut - so viel Wut in seinem Blick und etwas, von dem ich bislang nicht wusste, dass er es empfinden konnte. Angst.

»Wo zur Hölle ist sie?«, giftete er die junge Frau an, deren Augen vor Panik weit aufgerissen waren. Er schüttelte sie ungezügelt. Mit jedem verstrichenen Augenblick wich das letzte bisschen Kontrolle, dass er noch mühsam beisammen hielt, um nicht den Verstand zu verlieren. Die Vene an seiner Schläfe zuckte verdächtig.

»Sie wollte mit Hector nach draußen...in die Gärten.«

Hector, ist sie bei dir?

Doch es blieb still.

»Er antwortet nicht.«

Nur für einen Augenblick zuckten Ran's Augen zu mir.

Er ahnte es, spürte, dass etwas nicht stimmte.

»Gehen wir.«

Ich drängte mich an ihm vorbei, ignorierte das Schluchzen der Delta, als mein Bruder seinen schmerzvollen Griff um ihre Kehle löste und sie wie dreckiges Ungeziefer losließ. Anouk hätte ihn dafür womöglich eine geohrfeigt. Aber sie war nicht hier. Obwohl sie es sollte. Sie wusste, dass es im Moment nicht sicher war. Und doch war sie nach draußen gegangen.

Das dunkle Gemäuer des Schlossinneren flog an uns vorbei, als wir den Westflügel durchquerten und auf die Gärten zusteuerten, als wüsste ein Teil von uns, dass wir etwas wichtiges verloren hatten.

Den einzigen Menschen, der jemals von Bedeutung war.

Rias war kurz davor an die Oberfläche zu kommen. Er kratzte an meiner Haut und ließ eine Welle der Dunkelheit in mir frei, die meine Sicht trübte. Es war als würde mit ihrer fehlenden Präsenz ein blasser Filter meine Sicht trüben. Ein Sturm zog auf - so zerstörerisch und unaufhaltsam, dass er alles unter sich begrub.

»Kannst du sie noch spüren?«, zischte ich aus zusammengebissenen Zähnen, ohne einen Blick auf Ran zu werfen. Ich kannte die Antwort bereits, doch ich musste sichergehen, dass ich mich irrte. Dass meine Seele nicht in tausend Teile zerbrach.

Plötzlich war da diese Angst, das Gewissen, dass ich sie endgültig verloren hatte. Weil es meine gottverdammte Strafe für all das Unheil war, dass ich über die Welt gebracht hatte.

Der Blutwolf in mir wütete, drängte an die Oberfläche, bereit, Chaos und Schmerz zu hinterlassen. Da das das Einzige war, was er konnte.

»Sie hat es versprochen«, brüllte der Alphawolf aus Ran heraus. Nun schaute ich doch zu ihm. Ich wusste worauf er ansprach. Sein Gesicht war zu einer harten Maske verzogen. Doch in seinen Augen glänzte eine Panik, die ich nur einmal an ihm gesehen hatte.

Sie war ihm wichtig. Wichtiger als alles andere.

Es war unmöglich. Ran zeigte keine Schwäche. Niemals. Bis gestern Abend hatte ich angenommen, dass er keine Schwäche hatte. Aber ich hätte es besser wissen müssen. Es gab nur einen Mensch, der uns schwach werden ließ. Der die Macht hatte, uns vollends zu zerstören.

Unsere kleine Sünderin.

Schon als ich durch den Rundbogen trat, der den direkten Zugang zu den Gärten bot, vernahm ich ein Gemisch aus Gerüchen, die meine Welt mit einem Augenblick in die Tiefe der Finsternis stürzte.

Ich überlegte nicht, reagierte instinktiv. Lief. Rannte. Schneller. Immer schneller. Hörte nur das Rauschen meiner Ohren und das panische Klopfen meines Herzens, als ich eine Szene vor mir erblickte, die mir den Atem raubte.

Ein markerschütterndes Brüllen fegte über die freie Fläche und verlor sich am Eingang des Finsterwaldes. Ran. Ein tiefes, schmerzerfülltes Heulen folgte. Immer und immer wieder.

Der Blutwolf erwachte, ohne dass ich ihn aufhalten konnte. Der Jäger aus Blut und Knochen übernahm die Kontrolle und verdrängte mich in die sichere Dunkelheit zurück. Ich spürte das dumpfe Brennen und Knacken meiner Knochen nicht. Alles war verhüllt. Betäubt. Bedeutungslos. Meine Augen hafteten sich auf die Szene vor mir.

Da war Blut. So viel Blut.

Der Blutwolf rief seinen Bruder - zwang ihn in die Verwandlung. Ran reagierte auf den Ruf seiner Zwillingsseele und holte die Bestie heraus, von der ich wusste, dass sie niemals entfesselt werden sollte. Er hatte alles dafür gegeben, sie niemals herauszulassen. Doch die Situation hatte sich verändert. Einfach alles hatte sich verändert.

Wir wussten, was unsere Wölfe tun würden, wenn sie zusammen erwachten. Rias und Skull. Schlächter, die vom Wahnsinn betäubt waren.

Sie waren hier.

Nichts würde die Wölfe in uns aufhalten.

Nicht bis wir alles Lebende unter uns begraben und zerfetzt hatten.

Nicht bis sie das Blut all derjenigen auf ihrer Zunge geschmeckt hatten, die ihnen ihr Eigentum genommen hatten. Das Licht, dass sie zähmte. Uns menschlich machte.

Noch ein letztes Mal schaute ich zu meinem Bruder. Der Albtraummacher. Der Mann, von dem ich dachte, ich würde ihn nie wieder ansehen können, ohne ihn das Gesicht aufschlitzen zu wollen. Er hatte mir alles genommen. Und jetzt war es an der Zeit, mir alles zurückzugeben. Mein alles war sie. Ich wollte sie zurück und es war mir gleichgültig, wie viele Leichen wir auf unserem Weg hinterlassen würden.

Ich würde das Biest nicht aufhalten - nicht, bis sie in unseren Armen lag. Sicher. Behütet. Beschützt.

Wir finden sie und bringen sie zurück.

Skull legte den Kopf schief und nickte leicht. Ein erschütterndes Knurren verließ sein Maul, als seine Worte in mein vernebeltes Ich eindrangen.

Wir schlachten sie alle ab.

Der Wahnsinn stand ihm in die rotleuchtenden Augen geschrieben. Sein pechschwarzes Fell war im Nacken starr aufgerichtet.

Er fletschte die Zähne, als er mit angespannten Körper an den zerfetzten Körper herantrat, der den schneebedeckten Kiesweg mit seiner Blutlache befleckte.

Hector.

Seine weit aufgerissenen Augen fanden meine. Sie bohrten sich förmlich in mich. Doch zu meiner Überraschung war da keine Reue, kein Flehen um Gnade, weil er seine Aufgabe nicht erfüllt hatte. Da war Wut. Rache. Hass.

Er wollte Vergeltung, obwohl seine aufgeschlitzte Lunge rasselte und die Schmerzen der Heilung ihn förmlich umbringen mussten.

Wer?

Es war nur ein Wort, dass gefährlich leise durch meinen Verstand vibrierte.

Skull scharrte ungeduldig mit der Vorderpfote, als könnte der Blutwolf in ihm es nicht erwarten, endlich auf die Jagd zu gehen. Nach seiner Omega. Sein verficktes Heiligtum.

Hector starrte mir direkt in die Augen. Er öffnete leicht den blutverkrusteten Mund. Noch bevor seine geflüsterten Worte mich erreichten, wusste ich, wer es war.

Es gab nur einen Wolf, der es wagte, sie mir zu nehmen.

Nur einen, der so wahnsinnig und verrückt genug war, um sich mit uns anzulegen. Der Regeln missachtete und Gesetze formte, wie es ihm passte.

Ich stieß ein tiefes, animalisches Heulen aus. Skull folgte meinem Ruf.

Die Jagd war eröffnet.

Und du, kleine Sünderin, bist der Preis.


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Good Writing

18

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Compelling Plot

10

Compelling Plot

Great Character

11

Great Character

Strong Dialog

8

Strong Dialog

View 5 previous comments…
author

wenn der Prolog schon so gut ist dann kann der Rest nur besser werden .....
bin so gespannt auf die ersten Kapitel...
bitte schnell weiter machen seit Teil eins schon einfach die perfekte Geschichte 🥰

2 years
1
author

Mein Gott das wird wieder spannend. Ich freu mich schon 😄

2 years
2
author

geil geschrieben :) schau auch gerne mall vorbei

Can I Really Love A Murderer? https://www.inkitt.com/stories/1505531

a year

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