Missing and Found

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Summary

Celina wuchs am Rand von Berlin auf, ein Mädchen mit einer geheimen Vergangenheit, die sie niemals kannte. Ihre blauen Augen und fast weißen Haare gaben ihr etwas Besonderes - aber nie ahnte sie, dass sie das vermisste Kind der Medici-Familie war. Als sie eines Tages in der Medici-Sammlung in Rom ein altes Porträt entdeckt, das ihre eigene Ähnlichkeit mit einem Baby zeigt, gerät ihre Welt ins Wanken. In diesem Moment wird ihr Leben auf den Kopf gestellt: Sie ist die Erbin eines Mafia-Imperiums, das sie nie wollte. Doch zwischen Geheimnissen, Machtkämpfen und der Dunkelheit, die ihre Familie umgibt, muss sie sich entscheiden: Soll sie ihre Bestimmung als Prinzessin der Mafia annehmen oder die Vergangenheit hinter sich lassen? Und was ist mit Jaden Blade, dem mysteriösen Mafiaboss, der ihr Herz erobert - ist er der Mann, der sie zu dem macht, was sie sein soll? Die Familie, das Erbe, die Liebe - und die Wahl zwischen dem Blut, das sie nicht wollte, und dem Leben, das sie nie für möglich gehalten hätte. Vermisst und Gefunden.

Genre
Romance
Author
B_W
Status
Complete
Chapters
61
Rating
n/a
Age Rating
16+

Prolog

Am 20. Oktober 2004 erreicht uns eine Nachricht, die uns den Atem stocken lässt: Die zweijährige Celestia Emanuela Medici, Tochter der angesehenen Familie Medici, wurde entführt. Ausgerechnet an ihrem zweiten Geburtstag – ein Tag, der voller Lachen und Freude hätte sein sollen, verwandelt sich in einen Albtraum.

Die Entführer hatten offenbar ein klares Ziel: Nur Celestia wurde aus dem prächtigen Anwesen verschleppt. Ihr Bruder, Quinten Emanuel Medici, der zukünftige Erbe des milliardenschweren Familienunternehmens, blieb unberührt zurück. Die Motive und Hintergründe bleiben ein erschreckendes Rätsel.

Die Polizei und Familie Medici flehen um Unterstützung und jeden Hinweis, der zur Rettung von Celestia führen könnte. Informationen werden vertraulich unter der Nummer +39 55 145**** entgegengenommen. Jede Sekunde zählt.

Auf dem Bildschirm erscheint das Bild eines unschuldigen Kindes: Celestia, ein bezauberndes Mädchen mit platinblondem Haar, großen blau-grauen Augen und einem vertrauensvollen Lächeln, das nun wie ein ferner Traum erscheint. Um ihren Hals schimmert eine zarte Silberkette, die einen Engel-Anhänger mit einem Benitoit-Stein fasst – so durchsichtig und glanzvoll, als hielte er das Licht selbst gefangen. Sie trägt ein pastellrosanes Rüschenkleidchen, dazu passende rosa Ballerinas. In ihren winzigen Armen hält sie ein Kuscheltier – einen mystischen Vogel mit goldenem Schnabel und funkelndem, schwarzglitzerndem Gefieder.

Die Kamera verweilt, als würde das Bild allein die Welt anhalten können. Schließlich durchbricht die Stimme der Nachrichtensprecherin die Stille: „Und nun zum Wetter.”