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How to Catch like a Goalie?

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Summary

Goalies gelten bekanntlich als die Verrücktesten im Team. Und wenn man Ronan Piersons Namen im Duden suchen würde, stünde dort genau das: verrückt. Der Goalie, dem nichts zu peinlich ist. Der immer alles mitmacht. Der aufs Ganze geht - und dabei noch einen Riesenspaß hat. Kein Wunder also, dass das erste Zusammentreffen mit der perfekt organisierten Josie Forster alles andere als rund läuft. Und das zweite... und dritte... ebenfalls nicht. Ronan schafft es, bei Josie einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen - nur leider keinen guten. Während Josies beste Freundin sie überreden will, endlich einen Eishockeyspieler zu daten - angeblich, um ihre Bekanntheit als Modedesignstudentin zu pushen - will Josie eigentlich nur eines: sich nicht schon wieder verletzen. Doch ausgerechnet Ronan bietet ihr Hilfe an. Er weiß, wie man Spieler auf sich aufmerksam macht - und irgendwie auch, wie man Josie zum Lachen bringt. Was als chaotischer Plan beginnt, wird schnell zu mehr. Denn zwischen Nadel und Puck, Mode und Masken, Chaos und Gefühl müssen Josie und Ronan sich fragen: Wie viel Spiel ist zu viel - und wann wird's ernst?

Status
Complete
Chapters
58
Rating
5.0 (13 reviews)
Age Rating
16+

Prolog

Manchmal rieche ich noch diesen ganz bestimmten Duft.

Eine Mischung aus teurem Parfüm, Dampf von der Bügelstation und dem feinen, kaum wahrnehmbaren Staub, der in Sonnenstrahlen tanzt, wenn jemand Stoffbahnen aufrollt.

So roch meine Kindheit.

Ich war das Mädchen, das zwischen Schneiderpuppen spielte, während irgendwo Musik aus Lautsprechern lief und jemand im Hintergrund „mehr Volumen in den Ärmeln" forderte.

Das Mädchen, das jeden Namen in diesem großen Haus kannte – Pauline Declarès, das Modehaus meiner Mutter.

Sie war dort Chefdesignerin, die kreative Seele, die aus Ideen Kleider machte, aus Stoffen Träume.

Und ich durfte immer mit.

Für mich war es wie ein Märchen: goldene Scheren, leuchtende Farben, Models, die sich lachend in Samt und Seide drehten, und meine Mutter mittendrin – so selbstsicher, so strahlend.

Ich war überzeugt, sie wäre unantastbar.

Doch Märchen enden selten so, wie man es sich wünscht.

Ich war vierzehn, als meine Mutter ihre neue Linie präsentierte.

Sie nannte sie „Déclarée Libre" – frei erklärt.

Die Presse nannte sie „untragbar".

Innerhalb von Wochen fiel das, was sie sich über Jahre aufgebaut hatte, wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

Ihr Name, ihr Stolz, ihre Welt – alles weg.

Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem sie das große Atelier zum letzten Mal verließ.

Kein Make-up, keine hohen Schuhe, nur ihre Hände, leer und still.

Seitdem ist sie nie wieder dieselbe gewesen.

Nicht verbittert – das nicht – aber etwas in ihr blieb zurück in diesen Räumen, zwischen den Nähten und Mustern.

Und jedes Mal, wenn sie davon erzählt, sehe ich diesen kleinen Schmerz in ihren Augen.

Einen, den sie nie ganz loswird.

Vielleicht ist das der Grund, warum ich jetzt hier bin.

An der University of Michigan, an einem der besten Colleges für Kunst und Sport.

Ich will beweisen, dass ich es kann.

Dass Mode nicht nur Eitelkeit ist, sondern Ausdruck, Stärke, Leidenschaft.

Dass der Name Declarès – oder Forster, wie meiner jetzt lautet – nicht mit einem Flop endet.

Ich will entwerfen, kreieren, träumen.

Ich will mehr als nur die Tochter einer gescheiterten Designerin sein.

Und wenn ich dafür durch diesen verrückten Uni-Dschungel gehen muss, dann bitte mit erhobenem Kopf – und einem Skizzenblock voller Ideen.


Wenn man mich fragen würde, was mein Lebensmotto ist, würde ich wahrscheinlich irgendwas Dämliches sagen wie:

„Mach's einfach. Und wenn's schiefgeht – mach's wenigstens mit Stil."

Ich war nie der Typ für Pläne.

Ich war der Typ für spontane Ideen, die meist in Hausarrest, Krankenhaus oder Heldengeschichten endeten – je nach Tagesform.

Meine Highschool-Zeit?

Legendär. Zumindest laut den Erzählungen meiner Freunde, weil ich die Hälfte davon mit Gehirnerschütterungen, Eisbeuteln oder Strafsitzen verbracht habe.

Einmal bin ich nackt auf der Garage von Luke Turner getanzt, weil ich eine Wette verloren hatte.

Es war Februar.

Minus acht Grad.

Ich hab mir fast den Hintern abgefroren – aber hey, ich hab gewonnen.

Also... irgendwie.

Dann war da dieser eine Moment beim Abschlussball, als ich den Feueralarm ausgelöst hab, weil jemand meinte, es sei unmöglich, mit einem Eishockeyschläger einen Donut durch den Raum direkt in den Kronleuchter zu katapultieren.

Spoiler: Es war möglich. Nur nicht besonders clever.

Ich lebe davon, dass Leute lachen.

Dass sie sich erinnern.

Und dass sie für einen Moment vergessen, dass die Welt manchmal verdammt schwer sein kann.

Meine Freunde verstehen das.

Mein Team – die Icehawks – sind meine Familie.

Jungs, die mich auffangen, wenn ich auf dem Eis oder daneben wieder mal überdrehe.

Wir sind laut, chaotisch, ständig hungrig und meistens zu spät dran.

Aber wir halten zusammen.

Immer.

Vielleicht auch, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man niemanden hat, der das tut.

Ich rede nicht viel über meine Eltern.

Oder überhaupt über Zuhause.

Manchmal denke ich, das ist wie ein altes Spiel, das man früher geliebt hat, aber nicht mehr startet, weil man Angst hat, es könnte nicht mehr so schön sein wie in der Erinnerung.

Also rede ich lieber über anderes.

Partys zum Beispiel.

Frauen, die mich angrinsen, weil sie denken, ich wäre witzig – oder verrückt – oder beides.

Ich geh darin auf, in dieser Energie, diesem Lärm, diesem Gefühl, dass ich einfach sein kann, ohne irgendwas beweisen zu müssen.

Denn solange Musik läuft, Lichter blinken und jemand ruft „Ronan, du Idiot, das ist keine gute Idee!" – weiß ich, dass alles gut ist.

Zumindest für den Moment.

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Good Writing

6

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Compelling Plot

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Compelling Plot

Great Character

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Strong Dialog

4

Strong Dialog

View 1 previous comment…
author

da bin ich ja sehr gespannt. Hört sich interessant an

a year
1
author

🤣🤣🤣🤣🤣 Und fängt auch sehr interessant an. Da hat sich das lange Warten ja gelohnt🤣🤣🤣🤣🤣

10 months
1
author

Ich bin gespannt was Ronan noch so anstellt

8 months
1

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